Lebensmittel-Lieferdienste

Alle Beiträge und Analysen zum Thema „Lebensmittel-Lieferdienste".

12 Beiträge

Mitarbeiter packt Planer und Vitamine im Fulfillment-Center für Vorbestellungen im September
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September ist der neue Januar

Die guten Vorsätze für das nächste Jahr werden mittlerweile schon im September geschmiedet, meldet der Lieferdienst Wolt. Die Suche nach „Planer“ sei um 90 Prozent nach oben geschnellt und so hätten folgerichtig auch die Vorbestellungen um 31 Prozent zugenommen. Der Warenkorbwert wäre 5,5 Prozent gewachsen, denn wer plane. denke auch größer. Andere Indizien: Vitamine und Nahrungsergänzung plus 31 Prozent, Sportnahrung plus 21 Prozent und die Schreibwaren, die sich zu Bestsellern mauserten: Kopierpapier, Dokumentenhüllen, Permanentmarker.

Björn Böer28.08.262 Min.
Mehrere Lieferdienst-Kuriere beladen morgens gleichzeitig ihre E-Bikes mit Essenslieferungen
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Delivery Hero wächst schneller als geplant

Delivery Hero hebt nach einem starken zweiten Quartal die Jahresprognose an, berichtet Wiwo.de. Der Berliner Essenslieferdienst peile 2026 beim Bruttowarenwert neun bis elf Prozent Wachstum an statt acht bis zehn, das bereinigte Ebitda solle 960 Mio. bis eine Mrd. Euro erreichen. Im zweiten Quartal kletterte der Warenwert um 11,3 Prozent auf 13,2 Mrd. Euro, der Umsatz um 17,7 Prozent auf vier Mrd. Euro. Die 13 Mrd. Euro schwere Übernahme durch Uber soll in der zweiten Jahreshälfte 2027 folgen.

Thomas Rehm28.08.262 Min.
Kurier übergibt Essenslieferung an Kundin an moderner Wohnungstür in der Dämmerung
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Amerikaner sparen – nicht bei Lieferdiensten

Doordash, Uber Eats und Instacart verbuchen im jüngsten Quartal deutliches Wachstum, während amerikanische Verbraucher sonst den Gürtel enger schnallen, berichtet Businessinsider.com. So habe Walmart unlängst das schwächste vergleichbare Wachstum seit 2020 gemeldet, die Einzelhandelsumsätze wären insgesamt um 0,6 Prozent geschrumpft. Die Gründe für das Liefer-Plus wären Bequemlichkeit und der leichte Zugang. Für Nicht-Autofahrer seien Lieferdienste teilweise günstiger als der Supermarktbesuch.

David Wöllenstein24.08.263 Min.
Mitarbeiter packt in indischem Dark Store frische Waren für Quick-Commerce-Bestellung
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Indiens Quick-Commerce: 9,5 Mio. Bestellungen. Am Tag.

Indiens sechs große Quick-Commerce-Plattformen wickeln im August täglich rund 9,5 Mio. Bestellungen ab, berichtet Indiantelevision.com. Marktführer Blinkit habe 36,7 Prozent Anteil, Zepto folge mit 26,2 Prozent vor Swiggy Instamart mit 14,4 Prozent. Flipkart Minutes (Walmart-Tochter) erreiche die Millionenmarke, Amazon Now und BigBasket lägen bei 500.000 bis 700.000 Bestellungen. Alle Anbieter bemühten sich, den Premium- und Gourmetmarkt zu bedienen, um ihre Warenkorbwerte zu erhöhen.

David Wöllenstein19.08.263 Min.
Arbeiterin packt Kochbox am Kühl-Fließband im Hellofresh-Logistikzentrum
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Hellofresh spart trotz schlechter Zahlen weiter

Der Umsatz von Hellofresh ist im zweiten Quartal währungsbereinigt um 7,8 Prozent auf rund 1,5 Mrd. Euro gefallen, berichtet Retail-News.de. Die Zahl der Bestellungen sei um 13,7 Prozent auf 21,8 Mio. eingebrochen; sowohl Kochboxen als auch Fertiggerichte wurden über acht Prozent seltener geordert. Wenigstens der Bestellwert habe um 6,5 Prozent auf 71 Euro zugelegt. Das Unternehmen habe sein Effizienzprogramm aber bereits zu 85 Prozent umgesetzt und halte an seiner Ebitda-Prognose fest (375–425 Mio. Euro), erwarte für 2026 aber ein Umsatzminus zwischen drei und sechs Prozent.

Thomas Rehm14.08.263 Min.
Personal Shopper wählt und scannt frische Lebensmittel im modernen Supermarkt für Lieferdienst
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Instacart legt dank Werbung zweistellig zu

Instacart hat sein Bruttowarenvolumen im zweiten Quartal um 14 Prozent auf 10,35 Mrd. Dollar gesteigert, meldet Retail-News.de. Der Umsatz sei im gleichen Tempo auf 1,04 Mrd. Dollar geklettert, das Werbegeschäft war mit plus 16 Prozent noch flotter. Der operative Cashflow habe sich auf 493 Mio. Dollar mehr als verdoppelt, die Bestellungen seien um neun Prozent gestiegen. Als erster Lebensmittelpartner docke Instacart zudem an Googles Gemini-KI an.

Thomas Rehm10.08.262 Min.
Mitarbeiter packt Lebensmittel für Quick-Commerce-Lieferung im Supermarkt
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E-Mart liefert jetzt über den Erzrivalen Coupang

E-Mart bietet seinen Quick-Commerce-Dienst künftig auch über Coupang Eats an, eine App des langjährigen Rivalen, meldet Chosun.com. In sechs E-Mart-Filialen laufe ein Pilot, Kunden könnten bereits Lebensmittel und Haushaltswaren bestellen. Eine Ausweitung noch in diesem Jahr sei geplant. E-Mart betreibe seinen Lieferdienst bereits an rund 100 Standorten bei Baemin und an 88 über SSG.com. Coupang Eats wiederum wolle über die Essenslieferung hinaus auch ins Lebensmittelgeschäft vordringen.

Thomas Rehm05.08.262 Min.
Essenskurier in China setzt einen KI-gestützten Smart-Helm mit Kamera auf
© Black Forest Labs / Flux

Kopfsache: Wie China seine Kuriere digital aufrüstet

Chinas Essenslieferdienste rüsten ihre Fahrer zunehmend mit KI-Helmen aus, meldet Scmp.com. Neuestes Beispiel sei JD.com, dessen Helm per Sprachassistent und Kamera Bestellungen, Navigation und sogar Hygieneprüfungen abwickeln könne, was z. B. nützlich sei, wenn nasse Hände das Tippen bei Regen vereitelten. Der Konzern folge damit Alibaba oder Meituan, das bereits über eine Mio. Helme mit Sturzsensoren und Notruf verteilt habe. Die intelligenten Helme dienten der Fahrersicherheit, der Liefergeschwindigkeit und wären auch eine Antwort auf den wachsenden Regulierungsdruck.

Thomas Rehm04.08.262 Min.
Indiens Quick Commerce liefert zu viel Abgelaufenes
© Black Forest Labs / Flux

Indiens Quick Commerce liefert zu viel Abgelaufenes

Mehr als jeder zweite Nutzer indischer Quick-Commerce-Apps hat schon abgelaufene oder fast abgelaufene Ware erhalten, meldet Timesnownews.com. 18,9 Prozent hätten bereits verfallene Produkte bekommen, 33,5 Prozent knapp vor Ablauf stehende. Herstellungs- und Ablaufdaten fehlten in vielen Produktlisten komplett. Auf Nachfragen schwiegen Anbieter wie Blinkit, Zepto und Swiggy Instamart bislang.

Thomas Rehm03.08.263 Min.
Mitarbeiter kommissioniert frische Ware in modernem E-Food-Fulfillment-Lager
© Higgsfield / Soul

E-Food boomt - nicht nur wegen Corona

Zum Supermarkt fahren, Einkaufswagen schnappen, im Laden jedes einzelne Produkt aufs Band legen, zahlen, wieder in den Einkaufswagen, ins Auto packen und zu Hause einräumen: In einer Zeit, in der wir beinahe alle Alltagsangelegenheiten online und mit wenigen Klicks erledigen können, erscheint der Wocheneinkauf wie aus der Zeit gefallen. Doch das könnte sich bald ändern. Fabian Fischer, CEO der Digitalberatung Etribes, beschreibt, was sich im Markt für E-Food tut.

Thomas Rehm26.01.216 Min.
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