Online-Marktplätze

Alle Beiträge und Analysen zum Thema „Online-Marktplätze".

46 Beiträge

Frau wählt sorgfältig wenige Beauty-Produkte für kuratierten Online-Shop aus
© Black Forest Labs / Flux

Beauticate startet Marktplatz

Die australische Beauty-Plattform Beauticate hat ihr Online-Magazin neu aufgelegt und mit dem „Beauticate Shop“ einen eigenen Marktplatz gestartet, meldet Retailnews.asia. Statt Sortimentstiefe, Bewertungen und Empfehlungsalgorithmen setze das Unternehmen auf redaktionell ausgewählte Produkte. Gründerin Sigourney Cantelo, früher Beauty-Direktorin bei der australischen Vogue, betreibe das Magazin seit 2014. Über den eigenen Verkauf wolle Beauticate Umsätze unmittelbar bei der Leserschaft erzielen, statt sie über Affiliate-Links an Dritte weiterzureichen.

etailment04.09.262 Min.
Live-Shopping-Verkäuferin verpackt Bestellung und beantwortet Kundenanfrage per Smartphone
© Black Forest Labs / Flux

Whatnot nimmt Händler in die Supportpflicht

Die Livestreaming-Plattform Whatnot macht den Kundendienst zur Verkäuferpflicht, berichtet Channelx.world. Seit dem 1. September gilt „Seller Provided Support“ für alle US-Händler als Standard und außerdem als Bedingung für den Status „Premier Shop“. Wer das Abzeichen behalten wolle, habe mindestens 95 Prozent der Käuferanfragen binnen zwei Werktagen zu beantworten. Bleibe eine Antwort aus, könne Whatnot einspringen und dem Verkäufer die erstattete Summe in Rechnung stellen.

etailment02.09.262 Min.
Content-Creator zeigt Produkt vor Kamera für Affiliate-Video mit Amazon-Link
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Youtube-Videos bekommen Amazon-Links

Amazon steigt in Youtubes Shopping-Affiliate-Programm ein, berichtet Androidauthority.com. Berechtigte Youtuber in den USA könnten künftig Amazon-Produkte in Langvideos, Livestreams und Shorts verlinken und an jedem Kauf mitverdienen. Das Affiliate-Programm laufe seit 2022; zuletzt habe Youtube die Teilnahmeschwelle von 1.000 auf 500 Abonnenten gesenkt und damit auch kleineren Kanälen eröffnet.

Björn Böer31.08.262 Min.
Zwei Mitarbeitende packen gemeinsam Pakete in modernem Lager, Symbolbild für Händlerwachstum
© Black Forest Labs / Flux

Temu befragt seine Händler und findet Erfolge

Die Hälfte der europäischen Temu-Händlern hat seit dem Einstieg seine Kapazitäten ausgebaut, Personal eingestellt oder aber beides, berichtet Channelx.world. Ein Drittel sei zudem in neue Auslandsmärkte vorgestoßen. Rund zwei Drittel hoben die persönliche Betreuung durch die Plattform hervor, gut ein Drittel die Kostenstruktur. Erhoben habe die Zahlen allerdings Temu selbst. Das Unternehmen befragte dazu im Juni und Juli 150 eigene Händler in Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, Polen und Großbritannien.

etailment28.08.263 Min.
Zollinspektor prüft Versandpaket mit exotischer Pflanze am Logistikband
© Black Forest Labs / Flux

Online-Handel mit bedrohten Arten wächst

Der illegale Handel mit Wildtieren, Pflanzen und Pilzen über soziale Netzwerke und Online-Marktplätze hat globales Ausmaß erreicht, berichtet Berliner-Zeitung.de. Ein Team der Universität Helsinki zähle in einer neuen Studie Tausende betroffene Arten, viele davon bedroht – von Affen über Vögel und Schlangen bis hin zu Orchideen. Als Ursachen benannten die Autoren ein geringes Entdeckungsrisiko, schwache Regulierung und die Anonymität der Plattformen.

etailment25.08.263 Min.
Frau übergibt gebrauchtes Regal an Käufer im Rahmen von Ikeas neuem Second-Hand-Marktplatz
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Ikea UK eröffnet eigenen Second-Hand-Marktplatz

Ikea startet in Großbritannien einen eigenen Second-Hand-Marktplatz für gebrauchte Möbel, berichtet Theguardian.com. Die Plattform solle Mitgliedern des Ikea-Family-Programms in den kommenden Monaten direkten Handel untereinander ermöglichen. Der schwedische Konzern habe das Modell bereits erfolgreich in Spanien und Norwegen erprobt. Verkäufer erhielten 15 Prozent Aufschlag, wenn sie sich mit einer Geschenkkarte auszahlen ließen; Käufer zahlten ab Januar fünf Prozent Schutzgebühr, ähnlich wie bei Vinted.

Björn Böer19.08.263 Min.
Kurier auf E-Lastenrad liefert in europäischer Stadt aus, Symbolbild für JD.com Quick-Commerce
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JD.com bleibt im Kern profitabel

Obwohl der Umsatz um 2,9 Prozent schrumpfte, konnte JD.com im zweiten Quartal ein Gewinnplus von 15 Prozent realisieren, was sich zu 1,1 Mrd. Dollar Nettogewinn addierte, meldet Scmp.com. Beide Zahlen hätten die Erwartungen der Analysten übertroffen. Das Kerngeschäft bleibe weiterhin profitabel und die Verluste im Kampf um eine wichtige Rolle im Quick-Commerce seien geschrumpft. Im März sei der Tochter-Marktplatz Joybuy in sechs europäischen Ländern, darunter Deutschland, an den Start gegangen.

Björn Böer14.08.263 Min.
Zwei Lagerarbeiter organisieren ein schlankes, effizientes Fulfillment-Center mit reduziertem Bestand
© Black Forest Labs / Flux

Fruugo schrumpft sich in die schwarzen Zahlen

Der Crossborder-Marktplatz Fruugo, über den Online-Händler in 40 Ländern verkaufen, kehrt 2025 mit einem Gewinn von 1,4 Mio Pfund in die schwarzen Zahlen zurück, nachdem die Verluste im Vorjahr noch über zehn Mio. Pfund ausgemacht hatten, meldet Ecommercenews.eu. Fruugo habe die Händlerbasis und das Sortiment ausgedünnt und die Belegschaft von 184 auf 165 verkleinert, was auch den Rückgang des Umsatzes von 56,4 auf 38,4 Mio. Pfund erkläre.

etailment14.08.263 Min.
Mexikanische Unternehmerin klebt QR-Code auf Versandpaket für Online-Handel
© Black Forest Labs / Flux

Mexikos KMU handeln immer digitaler

46 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen in Mexiko halten den Online-Handel für sehr wichtig, nach 37 Prozent im Vorjahr, berichtet Mexicobusiness.news. Der bekannteste Kanal bleibe Mercado Libre mit 87 Prozent, gefolgt von Amazon mit 61 Prozent; Tiktok Shop wäre nur für acht Prozent von Bedeutung. QR-Codes seien in Mexiko der Logistik entwachsen und würden von 40 Prozent der Unternehmen verwendet, um Kunden etwa Nährwerte, Videos oder Zertifikate aufs Smartphone zu pushen.

Björn Böer13.08.263 Min.
Lagermitarbeiter scannt Paket zwischen vielfältigem Baumarkt-Sortiment im Fulfillment-Center
© Black Forest Labs / Flux

Bauhaus-Marktplatz: 100.000 Artikel, 100 Partner

Der Bauhaus-Marktplatz zählt ein Jahr nach dem Start 100 Partnerverkäufer und fast 100.000 neue Artikel, berichtet Ecommercenews.eu. Nach dem Start habe die eigentliche Arbeit erst begonnen, besonders weil die Marktplatz-Artikel trotz ihres großen Anteils am Sortiment zu wenig sichtbar gewesen seien. Mittlerweile seien der Suchalgorithmus justiert, wichtige Lücken im Sortiment geschlossen und die Zahlungsoptionen ausgebaut.

Björn Böer12.08.263 Min.

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