Prognose

Alle Beiträge und Analysen zum Thema „Prognose".

66 Beiträge

Mitarbeiter packt Bestellung in engem Dark Store – Symbol für Indiens wachsenden Quick-Commerce
© Black Forest Labs / Flux

Indiens Quick-Commerce wächst schneller als der Profit

Indiens Online-Handel wächst bis 2030 auf 345 Mrd. Dollar, berichtet Whalesbook.com. Nach der Prognose des Analysehauses Infisum lege der Markt von 125 Mrd. Dollar 2024 um jährlich 18,4 Prozent zu. Fast die Hälfte des Zuwachses entfalle auf Sofortlieferdienste; deren Netz kleiner Stadtteillager werde von 2.525 auf 7.500 wachsen. Die Nachfrage ziehe vor allem in kleineren Städten jenseits der Metropolen an, die ausgabenstärkste Gruppe bleibe die Generation Z. Profitabel arbeite bislang kaum ein Anbieter: Der Ausbau der Logistik verschlinge bislang noch die Gewinne.

etailment03.09.262 Min.
Mehrere Lieferdienst-Kuriere beladen morgens gleichzeitig ihre E-Bikes mit Essenslieferungen
© Black Forest Labs / Flux

Delivery Hero wächst schneller als geplant

Delivery Hero hebt nach einem starken zweiten Quartal die Jahresprognose an, berichtet Wiwo.de. Der Berliner Essenslieferdienst peile 2026 beim Bruttowarenwert neun bis elf Prozent Wachstum an statt acht bis zehn, das bereinigte Ebitda solle 960 Mio. bis eine Mrd. Euro erreichen. Im zweiten Quartal kletterte der Warenwert um 11,3 Prozent auf 13,2 Mrd. Euro, der Umsatz um 17,7 Prozent auf vier Mrd. Euro. Die 13 Mrd. Euro schwere Übernahme durch Uber soll in der zweiten Jahreshälfte 2027 folgen.

etailment28.08.262 Min.
3D-Illustration: KI-Module docken an stabile Software-Plattform an
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Salesforce gegen die SaaSpocalypse

Salesforce hebt, wegen der Nachfrage nach neuen KI-Werkzeugen, seine Jahresprognose an, berichtet Manager-Magazin.de. Im abgelaufenen Quartal setzte das Unternehmen 11,35 Mrd. Dollar um und traf damit das obere Ende der eigenen Vorhersage. Das Ergebnis stehe im Widerspruch zu Befürchtung, dass sich Unternehmen künftig Buchhaltung oder Lagerverwaltung von KI, wie Anthropics Claude Code, programmieren lassen könnten. Salesforce habe das Start-up „Fin“ übernommen, zu dessen Kunden wiederum Anthropic zähle.

etailment28.08.262 Min.
Frau mittleren Alters spielt entspannt Videospiele im hellen, modernen Wohnzimmer
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Schnellste E-Commerce-Sparte? Games!

Europäer werden für Computer- und Videospiele im Jahr 2035 89,9 Mrd. Dollar ausgeben, momentan wären es bereits 27,9 Mrd. Dollar, so eine Analyse von Ebanx. Das entspreche 13,9 Prozent Wachstum pro Jahr und schlage damit nicht nur jede andere E-Commerce-Sparte, sondern auch SaaS und soziale Medien. Weltweit lägen die Zahlen bei 633,8 Mrd. Dollar, bei einem CAGR von 13,3 Prozent. 62,9 Prozent des Schubs käme von Einkommensstarken, 55,6 Prozent von Spielern ab 45 Jahren.

etailment26.08.263 Min.
Mitarbeiter scannt Pakete im modernen Versandlager für Online-Apotheke DocMorris
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DocMorris rückt näher an schwarze Null

DocMorris hat laut Ad hoc-Mitteilung im ersten Halbjahr den Außenumsatz um 12,5 Prozent auf 627,8 Mio. Franken gesteigert und hebt die Jahresprognose an. Das Rezeptgeschäft sei um 38,3 Prozent gewachsen, die Digital Services rund um TeleClinic, Retail Media und den Marktplatz um 71,4 Prozent. Das bereinigte Ebitda habe sich um 17,9 Mio. auf minus 10,9 Mio. CHF verbessert.

etailment20.08.263 Min.
Mitarbeiterin sortiert Pakete in deutschem Verteilzentrum, Symbolbild für E-Commerce-Wachstum
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Deutschland trägt Mitteleuropas E-Commerce

Laut ECDB erreicht Deutschlands E-Commerce in diesem Jahr 118,7 Mrd. Euro und bleibt damit in Mitteleuropa mit 57 Prozent Marktanteil das Schwergewicht, meldet Retail-News.de. Deutsche Online-Händler wie Otto, Zalando, About You, Kaufland und MediaMarkt prägten auch die Nachbaren mit. Doch der Markt sei, wie auch in Österreich oder der Schweiz, bereits ausgereift. Aus diesem Grund fände dynamisches Wachstum mittlerweile eher in Griechenland (10,9 Prozent), Polen (8,9 Prozent) und Ungarn (7,7 Prozent) statt.

etailment19.08.263 Min.
Kundin zögert am Self-Checkout im Supermarkt, Symbolbild für Klarnas Umsatzrückgang in Deutschland
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Klarna leidet unter Deutschland

Der schwedische Zahlungsdienstleister Klarna hat seine Jahresprognose für Volumen und Umsatz gesenkt, meldet Reuters.com. Grund sei die Schwäche des deutschen Marktes, Klarnas wichtigstem Absatzgebiet. Das erwartete Handelsvolumen liege nun bei 149 bis 151 Mrd. Dollar statt zuvor über 155 Mrd; der Umsatzausblick schrumpfe auf 4,08 bis 4,16 Mrd. Dollar statt 4,34 Mrd. Dollar. Auch wenn der Quartalsgewinn überraschenderweise neun Mio. Dollar betragen habe, strafte die Börse die Zahlen mit minus 17 Prozent Aktienwert ab.

Björn Böer19.08.262 Min.
Arbeiterin packt Kochbox am Kühl-Fließband im Hellofresh-Logistikzentrum
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Hellofresh spart trotz schlechter Zahlen weiter

Der Umsatz von Hellofresh ist im zweiten Quartal währungsbereinigt um 7,8 Prozent auf rund 1,5 Mrd. Euro gefallen, berichtet Retail-News.de. Die Zahl der Bestellungen sei um 13,7 Prozent auf 21,8 Mio. eingebrochen; sowohl Kochboxen als auch Fertiggerichte wurden über acht Prozent seltener geordert. Wenigstens der Bestellwert habe um 6,5 Prozent auf 71 Euro zugelegt. Das Unternehmen habe sein Effizienzprogramm aber bereits zu 85 Prozent umgesetzt und halte an seiner Ebitda-Prognose fest (375–425 Mio. Euro), erwarte für 2026 aber ein Umsatzminus zwischen drei und sechs Prozent.

etailment14.08.263 Min.
Mitarbeitende sortieren Pakete in modernem Fulfillment-Center in Südostasien
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Shopee zielt auf eine Milliarde Ebitda

Shopees Muttergesellschaft Sea Ltd. verdiente im zweiten Quartal 458,1 Mio. Dollar und damit elf Prozent mehr als im Vorjahr, meldet Marketscreener.com. Der Umsatz sei um 48 Prozent auf 7,79 Mrd. Dollar geklettert. Südostasiens größte E-Commerce-Plattform Shopee habe dazu zwei Drittel beigetragen. Ihr Bruttowarenwert und das Bestellvolumen seien jeweils um 28 Prozent gestiegen. Darum werde die Jahresprognise für das bereinigte Ebitda auf eine Mrd. Dollar erhöht.

Björn Böer12.08.262 Min.
Person nimmt Abo-Lieferbox mit Wischmopp und Reinigungsutensilien an der Haustür entgegen
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2030: Wischmopp schlägt Smartphone

Nicht Schnäppchen bei Elektronik oder Luxus, sondern der regelmäßige Wiederkauf von Alltagsprodukten treibt den Online-Handel bis 2030, meldet Retail-News.de. Laut ECDB-Prognosen dürfte die Kategorie Reinigungsutensilien, beispielsweise Wischmopps und Eimer, mit 23,8 Prozent jährlich am stärksten wachsen, gefolgt von Backwaren (20,8 Prozent), Kochboxen (19,1 Prozent) und Pflanzen (16,9 Prozent). Eine Chance für Online-Händler: Wer Abos und automatisierte Nachbestellungen ermögliche, könne Wiederkäufer enger an sich binden.

etailment11.08.262 Min.
Verkäuferin verpackt handgefertigte Produkte in hellem Studio als Symbol für Etsys Marktplatzwachstum
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Etsy streicht 220 Stellen und hebt die Prognose an

Etsy entlässt rund 220 Beschäftigte, etwa zwölf Prozent der Belegschaft, berichtet Cnbc.com. Der Schritt diene nicht dem Sparen, sondern einer schlankeren Struktur und sei nicht durch KI verursacht. Betroffen seien vor allem Produkt- und Entwicklungsteams. Trotz eines Nettoverlusts von 46,65 Mio. Dollar, belastet durch den Depop-Verkauf an Ebay, sei der Kernmarktplatz um 9,3 Prozent gewachsen. Etsy hebe die Jahresprognose an und erwarte nun Wachstum im mittleren einstelligen Bereich statt zuvor im niedrigen einstelligen.

Björn Böer07.08.263 Min.
Mitarbeitende sortieren Modepakete in modernem Zalando-Fulfillment-Center
© Black Forest Labs / Flux

Zalando setzt mehr um und gewinnt weniger

Zalando hat seine Jahresprognose konkretisiert, woraufhin die Aktie ans Dax-Ende sackte, meldet T-Online.de. Der Umsatz sei im zweiten Quartal um ein Fünftel auf 3,4 Mrd. Euro (plus 20 Prozent) geklettert, das Bruttowarenvolumen auf 4,9 Mrd. Euro. Unter dem Strich aber sei der Gewinn auf 73,8 Mio. Euro gesunken – nach 96,6 Mio. im Vorjahr. Beim bereinigten Ebit peile das Management nun 680 bis 720 Mio. Euro an und zeige sich zuversichtlich, die Mitte dieser Spanne zu treffen.

etailment05.08.262 Min.

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