E-Commerce

Alles rund um den Online-Handel: Shopsysteme, Conversion-Optimierung, Marktplätze, Plattformen und die Zukunft des digitalen Handels.

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Foto: Person packt Versandkartons an einem sauberen Tisch mit Laptop und Klebebandabrollern.
© Black Forest Labs / Flux

US-Online-Handel schlägt die Prognose

Der US-Online-Handel wächst 2026 schneller als erwartet: In den ersten drei Quartalen legte er um rund zehn statt der prognostizierten acht Prozent zu, zitiert Finance.yahoo.com eine Analyse von Bernstein. Einen Grund sehe das Analysehaus in KI-gestützter Werbung bei Google und Meta, welche die Konversionsraten nach oben treibe. Zugleich hätten die neuen Zölle Temu und Shein geschwächt. Die größten Anteilsgewinne verbuche Shopify mit 14,2 Prozent vor Walmart mit 8,7 Prozent. Amazon halte 42,9 Prozent Marktanteil, wachse aber langsamer als seine Verfolger.

Redaktion06.10.263 Min.
Foto: Hände mit Gamecontroller neben Smartphone, Spielhüllen und Kaffeetasse auf einem Küchentisch
© Black Forest Labs / Flux

Otto steigt in digitale Ware ein

Otto verkauft über Online-Shop und App künftig digitale Nintendo-Spiele, berichtet Retail-News.de. Beim Widerrufsrecht gehe der Händler einen eigenen Weg: Der Käufer müsse beim Kauf nicht darauf verzichten, sondern entscheide selbst, ob er den Code im Kundenkonto sofort freischalte. Andernfalls erhalte er ihn erst nach Ablauf der Widerrufsfrist, bis dahin bleibe dafür eine Stornierung möglich. Die neue Infrastruktur solle später auch Softwarelizenzen, Guthabenkarten, Gutscheine und E-Books ausliefern. Einen Zeitplan nenne Otto bislang nicht.

Redaktion02.10.262 Min.
Foto: Produzent prüft Käse und Öl auf einem Packtisch neben einem geöffneten Laptop.
© Black Forest Labs / Flux

Temu lässt Produzenten Nachahmer melden

Temu hat in seinem Markenregister-Portal eine eigene Kategorie für geschützte geografische Angaben eingerichtet, berichtet Channelx.world. Sie betrifft Produkte, deren Qualität oder Ruf an ihre Herkunft gebunden ist. Wer Rechte an einer solchen Bezeichnung hält, könne in allen Märkten mutmaßliche Verstöße direkt melden; Temu prüfe die Hinweise anschließend umgehend. Die Neuerung gehe auf mehr als 100 Treffen mit Verbänden, Kammern und Start-up-Netzwerken in Europa zurück.

Redaktion02.10.262 Min.
Foto: Person nutzt am Küchentisch ein Smartphone neben Paket, Pullover, Ohrhörern und Gartenhandschuhen
© Black Forest Labs / Flux

Payback testet eigenen Marktplatz

Payback will mehr sein als ein Punktekonto: Seit wenigen Tagen können Kunden direkt in der App einkaufen, bezahlen und Punkte sammeln, berichtet Horizont.net. Der Shop „Payback Produkte“ laufe noch als Beta, führe aber bereits mehrere tausend Artikel von Elektronik über Mode bis Gartenbedarf. Er solle den bestehenden E-Commerce-Marktplatz mit mehr als 700 Partnern ergänzen und die App als Einkaufskanal stärken. Den Partnern eröffne er einen zusätzlichen Verkaufskanal zu einem Publikum von 35 Mio. Nutzern.

Redaktion01.10.263 Min.
Foto: Person arrangiert Keramikvasen und gefaltete Stoffe neben einem offenen Umzugskarton.
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Westwing richtet sich in Irland und Bulgarien ein

Westwing expandiert nach Irland und Bulgarien, berichtet Moebelkultur.de. Irland verbinde eine „digital geprägte Konsumkultur“ mit steigender Nachfrage nach hochwertiger Einrichtung, Bulgarien entwickle sich mit junger, urbaner Kundschaft zu einem der dynamischsten E-Commerce-Märkte Europas. Mit im Umzugskarton: Die in München entwickelte Eigenmarke mit zehnjähriger Qualitätsgarantie, Partnermarken, Einrichtungsberatung durch hauseigene Designer samt 3D-Visualisierungen sowie das B2B-Angebot für Gewerbekunden.

Redaktion30.09.262 Min.
KI-generiertes Symbolbild: Sheins Gewinn halbiert
© OpenAI

Sheins Gewinn halbiert

Sheins operatives Ergebnis sackte im ersten Halbjahr um 52,9 Prozent auf 493 Mio. Dollar ab, berichtet Retail-News.de. Trotz 6,4 Prozent mehr Bestellungen sei der Umsatz bei 20,13 Mrd. Dollar stagniert. In Europa brach der Quartalsumsatz um 13,9 Prozent ein, nachdem Shein vor dem Fall der 150-Euro-Zollfreigrenze die Preise erhöht habe.

Redaktion29.09.263 Min.
KI-generiertes Symbolbild: Meta, Shopify, Amazon: Drei Wege zur Kasse im Chat
© OpenAI

Meta, Shopify, Amazon: Drei Wege zur Kasse im Chat

Meta, Shopify und Amazon ringen mit drei verschiedenen Strategien um den Einkauf per KI-Agent, analysiert Tradingkey.com. Meta bringe die Reichweite von Facebook, Instagram und Whatsapp mit, Shopify den Checkout: „Shop Pay“ wickle Käufe bei Shopify-Händlern direkt in Metas Agenten „Muse“ ab. Amazon setze auf den eigenen Assistenten und blockiere deshalb Muse. Wichtiger als Produktseite und Suchanzeige werde für Online-Händler künftig der maschinenlesbare Katalog samt Echtzeitbestand.

Redaktion28.09.262 Min.
KI-generiertes Symbolbild: Walmart holt gegen Amazon auf
© OpenAI

Walmart holt gegen Amazon auf

Walmart jagt Amazon im Online-Handel zunehmend Marktanteile ab, berichtet Aktien.news. Das US-Finanzportal The Motley Fool hält den Konzern für das beste E-Commerce-Unternehmen. Den Ausschlag gebe ein Bündel von Investitionen: Lager, Kommissionierung und Zustellung, also die komplette Bestellabwicklung, sowie in ein breiteres Sortiment, das zusätzliche Kundengruppen anspreche. Über Marktanteile entscheide damit weniger die Reichweite als die Effizienz der Lieferkette.

Redaktion28.09.263 Min.
KI-generiertes Symbolbild: Indien: Ein Kauf-Button für Flipkart, keiner für Amazon
© OpenAI

Indien: Ein Kauf-Button für Flipkart, keiner für Amazon

Google testet in Indien den Kauf bei Flipkart direkt in Gemini und im KI-Modus, berichtet Techcrunch.com. Wer auf den Kauf-Button tippe, lande im Checkout der Walmart-Tochter. Der Test laufe mit wenigen Nutzern und beschränke sich auf Smartphones, Elektronik und Zubehör; noch im Oktober solle er aber zur indischen Festtagssaison breiter starten. Konkurrent Amazon erscheine auch in den Such-Ergebnissen, allerdings ohne Kauf-Button.

Redaktion28.09.262 Min.
Foto: Frau hält eine Bluse vor dem Kleiderschrank und blickt auf ihr Smartphone.
© Black Forest Labs / Flux

Stitch Fix: Virtuelle Garderobe macht Umsatz

Der US-Stylingdienst Stitch Fix verzeichnet nach eigenen Angaben deutlich höhere Ausgaben bei Kunden, die sich per KI in Outfits betrachten, berichtet Pymnts.com. Das Werkzeug montiere Nutzer anhand eines zuvor hochgeladenen Selfies in empfohlene Kombinationen: Mehr als 22 Mio. solcher Bilder habe das Unternehmen bereits ausgespielt. Im Quartal sei die Zahl aktiver Kunden zwar um 1,4 Prozent gesunken, doch der Umsatz je Kunde um 7,8 Prozent gestiegen. Unterm Strich bleibe ein Plus von 4,2 Prozent.

Redaktion25.09.262 Min.

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