E-Commerce

Alles rund um den Online-Handel: Shopsysteme, Conversion-Optimierung, Marktplätze, Plattformen und die Zukunft des digitalen Handels.

6.897 Beiträge

Foto: Frau bereitet an einem Schreibtisch ein Sammlerstück mit Paketen, Laptop und Waage für den Versand vor
© Black Forest Labs / Flux

Whatnot staffelt Provision: Wer mehr verkauft, zahlt weniger

Whatnot staffelt seine Verkaufsprovision nach dem Gesamtumsatz über vier Wochen. Nach Angaben des Unternehmens für Deutschland wird Stufe 1 bereits ab 10.000 Euro erreicht. Der Basissatz beträgt 6,67 Prozent zuzüglich Mehrwertsteuer; die Sätze können bis auf 3 Prozent zuzüglich Mehrwertsteuer sinken. Die konkrete Provision hängt von Stufe und Kategorie ab. Berechnet wird sie auf den Artikelpreis inklusive der darin enthaltenen Mehrwertsteuer, nicht auf Versand- und weitere Kosten. Zahlungsabwicklungs- und sonstige Verkäufergebühren bleiben bestehen.

Redaktion23.09.263 Min.
Foto: Frau prüft an einem Packtisch einen Beleg neben einem Paket in einem hellen Büro
© Black Forest Labs / Flux

Sieben Prozent der Online-Shops bleiben von Betrug verschont

Jeder siebte deutsche Online-Händler verliert jährlich mehr als 100.000 Euro durch Betrug, meldet Bevh.org. Nur sieben Prozent seien bisher von Betrug oder Betrugsversuchen verschont geblieben, fast jeder zweite Händler registriere mehr Fälle als im Vorjahr. Häufigste Masche bleibe der Identitätsbetrug, oft mit manipulierten Namens- und Adressdaten. Schon eine einzelne Bestellung könne teuer werden: Knapp ein Drittel habe dabei mehr als 2.500 Euro eingebüßt.

Redaktion23.09.262 Min.
Foto: Frau prüft eine geöffnete Nudelpackung neben einem Karton auf einer hellen Küchenarbeitsplatte
© Black Forest Labs / Flux

Nudelpackung auf, Widerrufsrecht bleibt

Ein aufgerissener Nudelbeutel kostet Kunden nach deutschem Recht nicht das Widerrufsrecht, erklärt Haendlerbund.de. Ausgeschlossen sei es bei schnell verderblicher Ware wie frischem Fisch oder Torten sowie bei versiegelten Hygieneprodukten mit gebrochenem Siegel. Bei Nudeln, Reis oder Mehl fehle ein solches Siegel meist. Der Händler könne aber Wertersatz verlangen, sofern er korrekt belehrt habe: Um Zutaten oder Haltbarkeit zu prüfen, müsse niemand die Packung öffnen. Einen pauschalen Abzug erlaube das Gesetz nicht – maßgeblich sei der tatsächliche Wertverlust.

Redaktion22.09.263 Min.
Foto: Frau öffnet in heller Küche ein kleines Paket neben Schwamm, Tuch und Reinigungsmitteln.
© Black Forest Labs / Flux

Temu ist Nummer eins in vier EU-Ländern

Drei Jahre nach dem Markteintritt führt Temu den Online-Handel in Finnland, Kroatien, Ungarn und Slowenien an, berichtet Retail-News.de unter Berufung auf ECDB-Daten für 2025. In acht weiteren Ländern, darunter Frankreich und Österreich, lande die Plattform auf Platz zwei. Temu profitiere dort vom Fehlen eines großen heimischen Marktplatzes und von Kunden, die ohnehin gern grenzüberschreitend bestellen. In Deutschland, der Schweiz oder Großbritannien reiche es bislang nicht für die ersten zwei Plätze, wohl aber für die Top Ten. Die verschärften Zölle seien in den Zahlen allerdings noch kaum sichtbar.

Redaktion22.09.263 Min.
KI-generiertes Symbolbild: Amazon blockt Metas Muse
© OpenAI

Amazon blockt Metas Muse

Amazon sperrt seit Sonntagabend Metas KI-Assistenten Muse von seinem Marktplatz aus, berichtet Winfuture.de. Der Agent vergleiche Preise, fülle Warenkörbe und schließe Käufe ab, gebe sich dabei nicht als Maschine zu erkennen. Genau das verlange Amazon aber von Shopping-Bots. Zudem befürchte der Händler, Muse könne Zugangsdaten abgreifen. Winfuture vermutet ein handfesteres Motiv: Wer per Agent einkaufe, überspringe Produktseiten samt gesponserter Artikel. Wirtschaftlich wichtig: Amazon setzte im vergangenen Jahr rund 59 Mrd. Euro mit Werbung um.

Redaktion22.09.262 Min.
Foto: Rollwagen mit Stofftaschen und Paketen in einem hellen Lagergang zwischen Regalen
© Black Forest Labs / Flux

Walmart macht 4.615 Filialen zum Auslieferungslager

Walmarts Filialen entwickeln sich zur Logistikinfrastruktur: Im Quartal bis Ende Juli 2026 legte der weltweite Online-Umsatz um 23 Prozent zu, berichtet Merca20.com. Rund 80 Prozent der US-Bestellungen und sämtliche Expresslieferungen liefen über die 4.615 Läden. Zustellungen aus der Filiale wuchsen um 43 Prozent, Expresslieferungen um 48 Prozent. Der US-Marktplatz legte um 52 Prozent zu und füttert das Werbegeschäft, das global 38 Prozent gewann.

Redaktion21.09.263 Min.
Foto: Mann klebt ein neutrales Etikett auf einen Karton neben diskreten Wellnessprodukten im Lager.
© Black Forest Labs / Flux

Google schreibt Händlern ein Etikett für Erotikware vor

Google verlangt von Online-Händlern ein Etikett für Erwachsenenprodukte, berichtet Seroundtable.com. Der Konzern ergänzte seine Richtlinie für Seiten mit explizitem Inhalt um eine Zeile für E-Commerce-Seiten und um einen eigenen Abschnitt zu Shopping-Funktionen. Wer Artikel dort platziere, solle sie im Merchant Center mit dem Attribut „adult“ oder dem Markup „hasAdultConsideration“ auszeichnen. Auf die Sichtbarkeit in der organischen Suche wirke sich das Etikett nicht aus.

Redaktion21.09.262 Min.
Foto: Frau prüft verpackte Produkte in einem kleinen Lager, daneben ein aufgeklappter Laptop.
© Black Forest Labs / Flux

Google entfernt Produktkarussells aus EU-Suchergebnissen

Google hat im Europäischen Wirtschaftsraum Produktkarussells aus seinen Shopping-Suchergebnissen fast vollständig entfernt, berichtet Ecommercenews.eu. Der Konzern berufe sich auf den Digital Markets Act. Die niederländische Analyseplattform Productrise habe binnen weniger Tage Einbrüche von 90 bis 100 Prozent gemessen, in Großbritannien und den USA hingegen blieben die Ergebnisse unverändert. Statt Produktkacheln liste Google nun Shops und Preisvergleicher, der Shopping-Tab sei komplett verschwunden. Dies werde kleinere Online-Händler härter treffen als große.

Redaktion18.09.262 Min.
Foto: Mann prüft am Küchentisch ein Smartphone, neben gefaltetem Hemd und Paket.
© Black Forest Labs / Flux

Brasilien: 20 Millionen neue Online-Käufer

In Brasilien kaufen immer mehr Verbraucher im Netz ein, berichtet Latina-Press.com. 85 Prozent der Konsumenten in den Hauptstädten des Landes hätten binnen zwölf Monaten online bestellt. Das entspreche rund 20 Mio. neuen Online-Käufern. Die Frequenz steige ebenfalls: 66 Prozent hätten im Vormonat online gekauft, zuvor seien es 44 Prozent gewesen. Kleidung führe die Einkaufsliste an, vor Lebensmittellieferungen und Medikamenten. Für stationäre Händler sei eine digitale Präsenz mittlerweile unerlässlich, weil die Kundschaft Preise und Bewertungen vorab online prüfe.

Redaktion18.09.263 Min.
Foto: Geöffneter Versandkarton mit Haushaltswaren auf heller Holzbank, daneben ein unscharfes Smartphone
© Black Forest Labs / Flux

Amazon holt in Dänemark auch ohne Marktplatz auf

Amazon hat in Dänemark zum nordischen Online-Händler Boozt aufgeschlossen, ohne einen eigenen Marktplatz im Land zu betreiben, berichtet Ecommercenews.eu. 15 Prozent aller aktiven Online-Käufe laufe über die Marktplätze der Nachbarländer. 2023 seien es noch zehn Prozent gewesen. Wer bei Amazon kaufe, suche gezielt: Einkaufszettel statt Schaufensterbummel. Für 34 Prozent sei der Preis das Hauptmotiv, für 30 Prozent das fehlende Angebot anderswo. Spontan kaufe nur knapp jeder Fünfte, im gesamten dänischen Online-Handel dagegen mehr als jeder Dritte.

Redaktion17.09.263 Min.
Foto: Frau hält ein schlichtes Etikett über einem offenen Paket in einem hellen Heimstudio.
© Black Forest Labs / Flux

Gewährleistungslabel: Etsy schickt Händler in die Grauzone

Zehn Tage vor dem Start des EU-Gewährleistungslabels am 27. September hat Etsy keine technische Lösung, berichtet Haendlerbund.de. Der Support rate Händlern, das Label in Angebotsbeschreibung, Shop-Ankündigung oder Bestätigungsnachricht unterzubringen. Laut Händlerbund tauge nichts davon: Die Beschreibung erlaube keine Bilder, die Ankündigung liege abseits des Kaufprozesses, die Bestätigung komme zu spät. Händlern bleibe die Wahl zwischen Abmahnrisiko und Verkaufspause.

Redaktion17.09.263 Min.

Alles, was heute zählt — jeden Morgen in Ihrem Postfach.

Das Morning Briefing kuratiert die wichtigsten News aus E-Commerce und Handel. Kompakt, einordnend, werktäglich ab 7 Uhr.

10.800+ Entscheider lesen das Morning Briefing · ≈ 50 % Öffnungsrate

  • Werktäglich ab 7 Uhr
  • Jederzeit abbestellbar

Mit der Anmeldung stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung zu. Abmeldung jederzeit möglich.