
Ein langgehegter Traum von Karstadt
Über eine Fusion von Karstadt und Kaufhof wird schon lange spekuliert. Doch ist eine solche Deutsche Warenhaus AG überhaupt sinnvoll? Und welche Folgen würde eine Fusion für die Beschäftigten haben?

Chefredakteur
Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

Über eine Fusion von Karstadt und Kaufhof wird schon lange spekuliert. Doch ist eine solche Deutsche Warenhaus AG überhaupt sinnvoll? Und welche Folgen würde eine Fusion für die Beschäftigten haben?

Im Retail Report 2016 zeigen das Zukunftsinstitut und Der Handel die Trends auf, die den stationären Handel revolutionieren.

Das bardgeldlose Bezahlen setzt sich immer mehr durch. Am beliebtesten ist bei den Kunden die Girocard. Online wird vor allem PayPal genutzt.

Das forcierte Multichannelgeschäft lohnt sich allmählich für Media-Markt und Saturn. Die beiden Metro-Töchter sorgen überdies für gute Zahlen des Handelskonzerns.

Das Ziel, auch durch Kündigungen Karstadt zu sanieren, wird für das Unternehmen schwer zu erreichen. Zahlreiche Mitarbeiter klagen gegen Karstadt. Dass es zu gütlichen Einigungen kommen wird, ist kaum zu erwarten.

Wenn Startups, insbesondere Online-Startups loslegen, dann setzen sie zum Launch meist auf Performance Marketing im Web. Auf Search, Affiliate und Online Display, weil sich damit die Auswirkungen einer Kampagne relativ einfach und kostengünstig messen und belegen lassen. Das ist für viele E-Commerce-Newcomer in der Anfangsphase natürlich besonders wichtig. Schließlich wollen Benchmarks und Umsatzziele erreicht werden, die die Inhaber und Investoren beruhigen. Um Markenbildung kümmern sich dab...

Auch wenn Sprit und Heizöl im April etwas teurer sind als noch im März: Energie ist noch immer deutlich billiger als vor einem Jahr. Insgesamt können sich Verbraucher weiter über einen schwachen Preisauftrieb freuen.

Die Masse der Armen in Deutschland wächst laut einem Sozialverband. Trotz Rekordbeschäftigung sieht er immer mehr Menschen dauerhaft abgehängt.

E-Commerce bedroht auch den Kfz-Markt: Im Jahr 2020 wird es Prognosen zufolge rund 3.300 Autohändler weniger in Deutschland geben. Der Internetverband eco zeigt auf, wie Autohäuser überleben können.

Das Auto steht auf dem Firmenparkplatz, zum Feierabend ist das bestellte Paket drin. Amazon, Audi und DHL testen die Waren-Zustellung in den Kofferraum - zunächst im Raum München.

Kommen Deo, Creme und Klopapier bald mit dem Paketboten ins Haus? Das sagen Experten voraus. Die Drogerieriesen zögern aber noch mit den Geschäftsmodellen dahinter. Denn die Rendite stimmt nicht.