
Kunden erwarten vom Einzelhandel Multichannel
Von wegen alles Internet: Die Mehrheit der Konsumenten sieht stationäre Geschäfte in Zukunft als gute Service-Ergänzung des Onlinehandels.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.

Von wegen alles Internet: Die Mehrheit der Konsumenten sieht stationäre Geschäfte in Zukunft als gute Service-Ergänzung des Onlinehandels.

Mobil, interaktiv, innovativ: Vor allem junge Konsumenten wünschen sich rund um Einkaufen und Reisen neue Service-Angebote im Internet.

Winter? Welcher Winter? Der Sportfachhandel spürt den Klimawandel, niemand kauft Skiartikel, wenn es nicht schneit. Trotzdem sieht sich Branche vor der Leitmesse Ispo in guter Verfassung. Man setzt auf den kauffreudigen Verbraucher.

Und wieder eine neue Zielgruppe: die Flexitarier. Diese Menschen essen zwar Fleisch, aber nur noch in geringen Mengen. Als Alternative gibt es ein immer größeres Angebot an vegetarischen Lebensmitteln.

Sie sind klein, leicht und einfach zu bedienen. Immer mehr Konsumenten nutzen Tablet-PCs. Das gilt auch für die Zielgruppe 65plus.

Mehr Marktanteile, mehr Umsatz, mehr Filialen: Ikea will den deutschen Möbelhandel weiter prägen. Der Onlineanteil soll mehr als verdoppelt werden.

In der Branche ist dm-Drogeriemarkt zwar die Nummer eins, doch im Onlinehandel gibt es noch Nachholbedarf. Das soll sich ändern. Freilich unterwerfen sich die Karlsruher nicht branchenüblichen Gepflogenheiten.

Mit dem Jahr 2014 sind die mittelständischen Händler weitgehend zufrieden. In das neue Jahr starten die Verbundgruppen vorsichtig optimistisch.

Mal rauf, mal runter. Preise in Onlinehandel bewegen sich zuweilen wie AktienkurseGelegentlich wechseln die Preise im Webshop sogar binnen 24 Stunden. "Sie ändern sich so häufig, dass einem beim Zusehen glatt schwindlig werden kann", meint Mona Ricken, Marketing- und Communications Managerin bei spottster, in einem Gastbeitrag für etailment. "Transparente Preise gibt es im Internet eigentlich gar nicht", sagt sie und hat für etailment die Preisschwankungen im Web untersucht.

Wenn immer mehr Menschen im Internet einkaufen, dann müssen auch die Logistiker wachsen. Die Deutsche Post sucht Tausende neue Zusteller für das Paketgeschäft.

Gut jeder vierte Onlineshopper hat im vergangenen Jahr im Internet Lebensmittel bestellt. Noch sind es vor allem abgepackte Produkte und Delikatessen.