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Lagerarbeiter sortiert viele kleine Pakete – Sinnbild für schrumpfende Warenkörbe im Online-Handel
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Australiens Warenkörbe schrumpfen auf Rekordtief

Australiens Online-Handel setzte im vierten Quartal des Finanzjahrs 21,9 Mrd. australische Dollar um, ein Plus von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr, meldet MHDsupplychain.com. Getragen hätten den Anstieg Rabattaktionen zum Jahresende. Zugleich sei der durchschnittliche Warenkorb auf ein Rekordtief von 90 Dollar gefallen. 60 Prozent der Shopper kauften nichts mehr zum Vollpreis, sondern warteten gezielt auf Aktionen und Rabatte. Marktplätze hätten einen Anteil von 42 Prozent, setzten mit 5,1 Mrd. Dollar aber nur 23 Prozent um.

David Wöllenstein05.08.262 Min.
Ladenbesitzerin räumt Regale ein, im Hintergrund eine einzelne Versandkiste für Online-Bestellungen
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Nur jeder dritte österreichische Shop verkauft im Netz

Nur 33,8 Prozent der österreichischen Einzelhandelsunternehmen ab zehn Beschäftigten verkaufen online, berichtet ORF.at. Damit rangiere Österreich auf EU-Platz 18 und unter dem Durchschnitt von 36,4 Prozent. Zum Vergleich: Dänemark komme auf 63,9, Deutschland auf 42,8 Prozent. Noch magerer falle der Umsatzanteil aus: nur 5,4 Prozent statt 10,6 Prozent im EU-Schnitt. Ein Lichtblick: 2025 habe der Einzelhandel online wieder mehr Produkte als im Vorjahr verkauft.

Björn Böer05.08.262 Min.
Ministerin Schopper: EU soll KI-Agenten bändigen
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Ministerin Schopper: EU soll KI-Agenten bändigen

Die für Verbraucherschutz zuständige Bauministerin Theresa Schopper fordert verbindliche Regeln für den Agentic Commerce, meldet Mainpost.de. KI-Agenten dürften weder manipulieren noch manipulierbar sein. Problematisch werde es, wenn ein Assistent beim Einkaufen Preislimits überschreite oder ungewollte kostenpflichtige Buchungen auslöse. Auch sollten Agenten nicht durch versteckte Anweisungen in Webseiten oder E-Mails gekapert werden können, da sie Zugriff auf Kundenkonten und Zahlungsdienste hätten. Eine Lösung müsse rasch erfolgen, am besten auf EU-Ebene.

David Wöllenstein05.08.262 Min.
3D-Illustration: Glas-Schutzschild über Kapitalblöcken symbolisiert Sheins Investoren-Garantien
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Shein kauft sich das Vertrauen seiner Investoren

Shein besänftigt seine Investoren vor dem geplanten Börsengang in Hongkong mit milliardenschweren Garantien, berichtet Retail-News.de. Verlangsamtes Wachstum, steigende Kosten und neue Importregeln könnten die laut Reuters.com angestrebte Bewertung von 30 bis 40 Mrd. Dollar gefährden. Darum erhielten Spätphasen-Kapitalgeber garantierte Renditen, insgesamt rund 1,1 Mrd. Dollar, ausgezahlt in Tranchen bis Herbst 2026. Ein Schutzmechanismus solle zudem einen niedrigeren Ausgabepreis abfedern.

David Wöllenstein05.08.262 Min.
Frau führt entspannt ein Gespräch mit KI-Assistent beim Online-Shopping zuhause
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KI-Shopping-Suchen verdreifachen sich

KI-gestützte Shopping-Suchen legten binnen zwölf Monaten um 200 Prozent zu, meldet Techbuzz.ai. 86 Prozent der befragten E-Commerce-Führungskräfte sähen dadurch auch die Erwartungen der Kundschaft steigen. Statt Stichworte einzutippen, führten Shopper immer häufiger Gespräche mit dem Assistenten. Frühe Anwender berichteten von höheren Konversionsraten und volleren Warenkörben, während Händler mit traditioneller SEO-Infrastruktur zunehmend an Anteilen verlören. Kleinere Online-Händler sorgten sich außerdem vor einer Machtkonzentration bei den größeren, ressourcenstärkeren Plattformen.

Björn Böer05.08.263 Min.
3D-Illustration: unzählige Glas-Token strömen unkontrolliert in überlaufendes Gefäß
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Niemand weiß, was der KI-Agent kosten wird

Die Bezahlung agentischer KI-Dienste bereitet erhebliche Kopfschmerzen, meint BBC.com. Tokens als Verrechnungseinheit lieferten unberechenbare Mengen, da selbst identische Prompts abweichende Antworten erzeugten. Auch große Organisationen würden von ihren Kosten oft erst über die Rechnung informiert – siehe jüngstens Uber, Amazon und das Pentagon. Zwar falle momentan der Token-Einzelpreis, doch der Verbrauch klettere bis 2030 wohl auf das 24-Fache: Auf 120 Billiarden Token im Monat. Zudem stünden die KI-Anbieter unter dem Druck ihrer Investoren, Gewinne zu generieren. Wie sich diese Kostenexplosion an Endkunden weitergeben ließen, sei momentan noch völlig offen.

Björn Böer05.08.263 Min.
Fotograf beleuchtet Produktfoto im Studio für Online-Shop
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KI-Label senkt Kaufabsicht – auch bei echten Fotos

Nicht KI-Bilder, sondern deren Kennzeichnung verschreckt Kundschaft, berichtet Haendlerbund.de. Eine Studie der Hochschule Hannover habe 163 Teilnehmende vier Produktbilder bewerten lassen: Ob echt oder KI-generiert, mache für die Produktwahrnehmung keinen nachweisbaren Unterschied, bei der Kaufabsicht lägen KI-Bilder sogar leicht vorne. Ein „KI-generiert“-Hinweis dagegen drücke Vertrauen und Kaufabsicht spürbar, auch wenn sie im Experiment zum Teil auf echten Fotos prangte.

Thomas Rehm05.08.262 Min.
Frau spricht mit smartem Lautsprecher beim Auspacken einer Bestellung in moderner Küche
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350 Millionen reden mit Alexa übers Shoppen

Die aktiven Nutzer von Amazons agentischem Einkaufsassistenten „Alexa for Shopping“ haben sich im zweiten Quartal binnen Jahresfrist fast verdoppelt, meldet Customerexperiencedive.com. Die Interaktionen hätten sich sogar verfünffacht. Über 350 Mio. Shopper hätten das Tool, das im Mai den Vorgänger Rufus ablöste, in den letzten zwölf Monaten genutzt. Außerdem gäben US-Kunden mit Alexas Beratung im Schnitt 40 Prozent mehr pro Bestellung aus.

Björn Böer05.08.262 Min.
Mitarbeitende sortieren Modepakete in modernem Zalando-Fulfillment-Center
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Zalando setzt mehr um und gewinnt weniger

Zalando hat seine Jahresprognose konkretisiert, woraufhin die Aktie ans Dax-Ende sackte, meldet T-Online.de. Der Umsatz sei im zweiten Quartal um ein Fünftel auf 3,4 Mrd. Euro (plus 20 Prozent) geklettert, das Bruttowarenvolumen auf 4,9 Mrd. Euro. Unter dem Strich aber sei der Gewinn auf 73,8 Mio. Euro gesunken – nach 96,6 Mio. im Vorjahr. Beim bereinigten Ebit peile das Management nun 680 bis 720 Mio. Euro an und zeige sich zuversichtlich, die Mitte dieser Spanne zu treffen.

Thomas Rehm05.08.262 Min.
3D-Illustration überlaufender Glasgefäße symbolisiert dreifach überzeichneten Otto-Schuldschein
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Ottos Schuldschein dreifach überzeichnet

Die Otto Group hat am Schuldscheinmarkt 325 Mio. Euro eingesammelt, berichtet Retail-News.de. Geplant gewesen seien nur 100 Mio. Euro, doch die Nachfrage habe das Volumen mehr als verdreifacht. Sämtliche Tranchen mit Laufzeiten von drei, fünf und sieben Jahren hätten am unteren Ende der Zinsspanne abgeschlossen, wobei die fünfjährige Variante den größten Anteil gestellt habe. Nationale wie internationale Investoren aus verschiedenen Bankengruppen hätten sich beteiligt.

Thomas Rehm05.08.262 Min.
Fachleute aus Handel und E-Commerce im Gespräch bei europäischem Netzwerktreffen
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Temu wird Teil von Europas Händler-Community

Temu tritt der Brüsseler Plattform Cross-Border Commerce Europe als Mitglied bei, berichtet Channelx.world. Das Netzwerk bündele laut eigenen Angaben die C-Level-Entscheidungsträger von über 9.000 internationalen Handelsunternehmen, Marktplätzen und E-Commerce-Experten. Zu den Mitgliedern gehören globale Riesen wie Ikea, Adidas, Lego, Decathlon und Hugo Boss. Temu wolle sich an den Accelerator-Aktivitäten beteiligen, eigene Expertise einbringen und Verkäufern Onboarding-Ressourcen an die Hand geben.

David Wöllenstein05.08.262 Min.
Abstrakte 3D-Illustration dreier unterschiedlich hoher Glastürme als Sinnbild für Marktwertgewinne der Cloud-Riesen
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Cloud-Riesen sammeln 1,5 Bio. Dollar ein

Die drei größten Hyperscaler Amazon, Microsoft und Alphabet haben nach ihren Quartalszahlen zusammen knapp 1,5 Bio. Dollar an Marktwert gewonnen, berichtet T3N.de. Microsoft habe über 600 Mrd. zugelegt, Amazon und Alphabet je über 400 Mrd. Dollar. Anleger folgten nicht mehr jeder KI-Idee, sondern sortierten gezielter: So hätten Meta und Apple Federn lassen müssen. Für die kommenden zwölf Monate summierten sich die geplanten KI-Ausgaben der Tech-Konzerne auf fast 800 Mrd. Dollar.

David Wöllenstein04.08.262 Min.
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