Morning Briefing

4.494 Beiträge

Foto: Ältere Frau arbeitet nachdenklich an einem Laptop in einem hellen Büro.
© Black Forest Labs / Flux

Chefs verordnen KI, sparen aber am Warum

Arbeitgeber drängen 85 Prozent der Beschäftigten zur KI-Nutzung, doch fast die Hälfte weiß nicht wozu, berichtet Techradar.com. Die Zahlen stammen von Culture Amp, das weltweit 112.000 Menschen in 123 Unternehmen befragt hat. Die Befragten melden mehr Produktivität und Motivation – nur die Begründung bleibt in den Führungsetagen hängen. Culture Amp führt das auf unfertige Strategien zurück: Wer nicht wisse, welche Rollen KI umbaue, schweige lieber, als sich zu irren.

Redaktion21.09.262 Min.
Foto: Rollwagen mit Stofftaschen und Paketen in einem hellen Lagergang zwischen Regalen
© Black Forest Labs / Flux

Walmart macht 4.615 Filialen zum Auslieferungslager

Walmarts Filialen entwickeln sich zur Logistikinfrastruktur: Im Quartal bis Ende Juli 2026 legte der weltweite Online-Umsatz um 23 Prozent zu, berichtet Merca20.com. Rund 80 Prozent der US-Bestellungen und sämtliche Expresslieferungen liefen über die 4.615 Läden. Zustellungen aus der Filiale wuchsen um 43 Prozent, Expresslieferungen um 48 Prozent. Der US-Marktplatz legte um 52 Prozent zu und füttert das Werbegeschäft, das global 38 Prozent gewann.

Redaktion21.09.263 Min.
Foto: Smartphone, Paket und Lebensmittel auf heller Küchenarbeitsplatte
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Zehn Millionen Wero-Nutzer

Wero zählt in Deutschland zehn Mio. registrierte Nutzer, berichtet Retail-News.de. Europaweit nennt S-Payment 60 Mio. Die Bezahllösung europäischer Banken hängt direkt am Girokonto und startete 2024 mit Überweisungen zwischen Privatpersonen. Lidl holte Wero im Juli 2026 in seinen deutschen Online-Shop, DM zog Ende August nach. Mehr als 48.000 Händler in fünf Ländern haben nach EPI-Angaben bereits Wero-Zahlungen verarbeitet.

Redaktion21.09.263 Min.
Foto: Orange Baumarktregale mit Sortierkästen, Werkzeugen und Farbrollen in einem menschenleeren Gang
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Obi scheitert am BGH: Orange gehört allen Baumärkten

Obi darf sein Orange nicht länger als Marke schützen, berichtet Businessinsider.de. Der Bundesgerichtshof wies die Revision zurück und beendete den Streit mit Hornbach und Globus, die die Löschung der 2010 eingetragenen Farbmarke beantragt hatten. Der Farbton diene höchstens als Erkennungszeichen für Baumärkte insgesamt, nicht für einen einzelnen Anbieter.

Redaktion21.09.262 Min.
KI-generiertes Symbolbild: Amazons Türklingel wird zur Nachbarschaftswache
© OpenAI

Amazons Türklingel wird zur Nachbarschaftswache

Ring öffnet sein Nachbarschaftsforum Ende Oktober 2026 für Großbritannien, berichtet Heise.de. Die Funktion in der App der Amazon-Tochter koste nichts und laufe auch ohne eigenes Ring-Gerät. Nur die Hundesuche „Search Party for Dogs“ verlange ein Abo, weil Türkameras entlaufene Vierbeiner automatisch erkennen und melden. Nutzer ziehen einen Radius zwischen 0,1 und fünf Meilen um ihre Wohnung, KI-Modelle sieben die Beiträge vor. Aufnahmen an Ermittlungsbehörden weiterzureichen, erlaubt Ring dort frühestens ab Jahresende.

Redaktion21.09.262 Min.
Foto: Kartenlesegerät und Smartphone auf einem Packtisch mit Kartons und Packpapier
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Gebührenstreit offen, Pilotversuch 2027: digitaler Euro rückt näher

Die Trilog-Verhandlungen über den digitalen Euro haben begonnen, meldet Retail-News.de. Strittig bleibt das Gebührenmodell: Parlament und Rat verfolgen unterschiedliche Ansätze für die Obergrenze der Händlerentgelte in der Übergangsphase. Parallel sucht die EZB Online- und Mobile-Commerce-Händler aus dem Euroraum für einen zwölfmonatigen Pilotversuch ab der zweiten Jahreshälfte 2027, Bewerbungsschluss ist der 27. Oktober.

Redaktion21.09.262 Min.
Foto: Mann klebt ein neutrales Etikett auf einen Karton neben diskreten Wellnessprodukten im Lager.
© Black Forest Labs / Flux

Google schreibt Händlern ein Etikett für Erotikware vor

Google verlangt von Online-Händlern ein Etikett für Erwachsenenprodukte, berichtet Seroundtable.com. Der Konzern ergänzte seine Richtlinie für Seiten mit explizitem Inhalt um eine Zeile für E-Commerce-Seiten und um einen eigenen Abschnitt zu Shopping-Funktionen. Wer Artikel dort platziere, solle sie im Merchant Center mit dem Attribut „adult“ oder dem Markup „hasAdultConsideration“ auszeichnen. Auf die Sichtbarkeit in der organischen Suche wirke sich das Etikett nicht aus.

Redaktion21.09.262 Min.
Foto: Frau prüft verpackte Produkte in einem kleinen Lager, daneben ein aufgeklappter Laptop.
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Google entfernt Produktkarussells aus EU-Suchergebnissen

Google hat im Europäischen Wirtschaftsraum Produktkarussells aus seinen Shopping-Suchergebnissen fast vollständig entfernt, berichtet Ecommercenews.eu. Der Konzern berufe sich auf den Digital Markets Act. Die niederländische Analyseplattform Productrise habe binnen weniger Tage Einbrüche von 90 bis 100 Prozent gemessen, in Großbritannien und den USA hingegen blieben die Ergebnisse unverändert. Statt Produktkacheln liste Google nun Shops und Preisvergleicher, der Shopping-Tab sei komplett verschwunden. Dies werde kleinere Online-Händler härter treffen als große.

Redaktion18.09.262 Min.
Foto: Mann scannt Versandetikett auf Karton an einem Packtisch im hellen Lager
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Weihnachtsgeschäft: Nachfrage positiv, Lager ungewiss

Sämtliche befragten Marktplatzbetreiber und Händler rechnen im Weihnachtsgeschäft 2026 mit mehr Online-Käufen als im Vorjahr, zitiert Excitingcommerce.de eine Retail-Dive-Studie. Ebenso einig sind sie bei ihren Sorgen: 98 Prozent sähen Lager- und Fulfillment-Kapazität als zentrales Risiko. Denn diese Saison sei weniger planbar, weil bei der Kaufentscheidung zunehmend die KI mitrede: 47 Prozent der Weihnachts-Shopper hätten sie bereits in der vergangenen Saison für Preisvergleiche und Geschenkideen genutzt. Ungewiss bleibe, was genau der Assistent empfehlen werde.

Redaktion18.09.263 Min.
Foto: Frau sitzt in heller Küche am Laptop, neben ihr stehen Paketkartons und Haushaltsprodukte.
© Black Forest Labs / Flux

Idealo legt um 22 Prozent zu

Idealo hat seinen Umsatz im ersten Halbjahr um 22 Prozent gesteigert, berichtet Retail-News.de. Außerhalb Deutschlands seien die Erlöse sogar um 36 Prozent gestiegen, vor allem in Frankreich (plus 48 Prozent) und Spanien (plus 46 Prozent). Damit wachse der Preisvergleicher schneller als der europäische E-Commerce. Dieses Plus schaffe Spielraum für Investitionen in KI und neue Geschäftsmodelle. Ein neues Standbein stehe bereits: Seit Mai verkaufe Idealo Werbeplätze an Marken und Händler.

Redaktion18.09.263 Min.
Foto: Frau prüft ein beigefarbenes Kleidungsstück an einer Kleiderstange in einem hellen Lagerraum
© Black Forest Labs / Flux

Debenhams: plus Ergebnis, minus Lager und Schulden

Die Debenhams Group hat ihr bereinigtes Ebitda im Halbjahr bis Ende August um 13,9 Prozent auf 24 Mio. Pfund gesteigert und die Jahresprognose bestätigt, berichtet Drapersonline.com. Zugpferd sei Debenhams mit 14,1 Prozent mehr Handelsvolumen. Aber auch Boohoo, PrettyLittleThing und Karen Millen seien wieder im Plus. Der Marktplatz solle künftig mehr als die Hälfte des Volumens liefern, bislang seien es 38,9 Prozent. Außerdem habe der Verkauf des Lagers in Sheffield an Primark und der der Marke Nasty Gal die Schulden gedrückt.

Redaktion18.09.262 Min.
Foto: Mann prüft am Küchentisch ein Smartphone, neben gefaltetem Hemd und Paket.
© Black Forest Labs / Flux

Brasilien: 20 Millionen neue Online-Käufer

In Brasilien kaufen immer mehr Verbraucher im Netz ein, berichtet Latina-Press.com. 85 Prozent der Konsumenten in den Hauptstädten des Landes hätten binnen zwölf Monaten online bestellt. Das entspreche rund 20 Mio. neuen Online-Käufern. Die Frequenz steige ebenfalls: 66 Prozent hätten im Vormonat online gekauft, zuvor seien es 44 Prozent gewesen. Kleidung führe die Einkaufsliste an, vor Lebensmittellieferungen und Medikamenten. Für stationäre Händler sei eine digitale Präsenz mittlerweile unerlässlich, weil die Kundschaft Preise und Bewertungen vorab online prüfe.

Redaktion18.09.263 Min.

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