
Arcandor: Gläubiger wollen 19 Milliarden Euro
Der Marathon der Gläubigerversammlungen im Insolvenzverfahren um den Handelsriesen Arcandor sowie Karstadt und Quelle hat begonnen. Rund 50.000 Gläubiger haben Ansprüche angemeldet.

Der Marathon der Gläubigerversammlungen im Insolvenzverfahren um den Handelsriesen Arcandor sowie Karstadt und Quelle hat begonnen. Rund 50.000 Gläubiger haben Ansprüche angemeldet.

Otto hat auch die Kundenadressen von Quelle gekauft. Anschreiben wollen die Hamburger die rund acht Millionen Personen aber nur einmal.

Offenbach bekommt preiswerten Lifestyle: Die günstige Kosmetikmarke essence, die sich an junge Konsumentinnen richtet, eröffnet ihren ersten Shop.

Die Karstadt-Beschäftigten wollen auf einen dreistelligen Millionenbetrag verzichten, um den Konzern zu retten. Doch auch Vermieter und Lieferanten sollen einen Beitrag leisten.

Bis zum morgigen Samstag will der Insolvenzverwalter mit Verdi eine Einigung zum Sanierungsplan für Karstadt erzielen. Görg glaubt immer noch daran, einen Investor für die Warenhäuser zu finden.

Grünes Licht vom Bundeskartellamt: Rewe darf die Sky-Märkte der coop Kiel im Südwesten übernehmen. Die Mitarbeiter werden alle übernommen.

Aus Wut über den Verlust ihrer Jobs sind rund 1.000 Ex-Quelle-Beschäftigte in Nürnberg auf die Straße gegangen. Sie forderten Hilfe vom Bund und dem Freistaat Bayern.

Die Bemühungen zur Rettung der insolventen Warenhauskette Woolworth drohen zu scheitern. Laut Zeitungsbericht stellt sich Hauptvermieter Ceberus quer.

Die Quelle-Mitarbeiter machen ihrem Unmut mit einem "öffentlichen Aufschrei" Luft. Unterdessen fragen sich Verbraucherschützer, was mit den Kundendaten passiert.

Der mediale Hype um das Open-Source-basierte Handy-Betriebssystem Android findet nun erstmals im Massenmarkt Niederschlag. Während HTC lange Zeit der einzige Hersteller blieb, der das von Google mit ins Leben gerufene Betriebssystem ins Programm aufnahm, verkündeten allein in den vergangenen Monaten Branchengrößen wie Motorola, Samsung und LG ein Dutzend neue Android-Geräte.

Die Metro Group leidet trotz des Sparprogramms unter der Wirtschaftskrise. Metro-Chef Cordes bekräftigte aber noch einmal, dass er weiterhin Interesse an Karstadt hat.