Recht

Alle Beiträge und Analysen zum Thema „Recht".

89 Beiträge

Shopbetreiberin prüft Kleidungsetikett zur Vermeidung von Abmahnfallen im Online-Handel
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Gratis-Webinar zu Abmahnfallen

Der Handelsverband Bayern bietet am 21. August, von 8:30 bis 9:30 Uhr, ein kostenloses Webinar zu Abmahnrisiken im Online-Handel an. Themen sind, wie man fehlerhafte Preisangaben, unzulässige Werbeaussagen oder fehlende Kennzeichnungen im Online-Shop vermeidet und was bei Musik- und Bildnutzung in sozialen Medien zu beachten ist, um nicht Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrechte zu verletzen. Praxisbeispiele sollen typische Fehler sichtbar machen.

etailment11.08.262 Min.
Online-Händlerin verpackt Altprodukt, das laut Gerichtsurteil weiter verkauft werden darf
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Gericht stoppt rückwirkende GPSR-Pflichten

Die GPSR-Informationspflichten gelten nicht rückwirkend für Altprodukte, entschied das Landgericht Berlin II, meldet Haendlerbund.de. Ein Wettbewerber habe von einem Ebay-Händler verlangt, ein vor dem 13. Dezember 2024 in Verkehr gebrachtes Angebot wegen fehlender Herstellerangaben zu entfernen. Das Gericht habe den Antrag abgewiesen: Laut Art. 51 der Verordnung dürfe vor dem Stichtag rechtmäßig verkaufte Ware weiter angeboten werden. Auch das alte ProdSG habe Herstellerangaben nur auf Produkt oder Verpackung verlangt, nicht im Online-Angebot.

etailment31.07.263 Min.
Symbolbild: Heimbüro bei Nacht mit fernem Konzern-Bürohochhaus im Fenster
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Ebays teure Rache am kritischen Blogger-Paar

Ebay zahlt dem Blogger-Ehepaar Ina und David Steiner über 50 Mio. Dollar, berichtet 20min.ch. Frühere Mitarbeiter hätten das Paar aus Massachusetts monatelang mit lebenden Kakerlaken, einem Trauerkranz und einer blutverschmierten Schweinemaske terrorisiert – als Vergeltung für dessen kritischen Newsletter. Sieben Beschäftigte seien bereits verurteilt worden. Der Vergleich bringe den Steiners 46,15 Mio. Dollar Schadenersatz, weitere sechs Mio. gingen an gemeinnützige Organisationen. Ex-Chef Devin Wenig zahle privat drei Mio. Dollar obendrauf.

etailment30.07.262 Min.
Frau verpackt Bestellungen für ihren Online-Shop im heimischen Wohnzimmer
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Online-Shop im Wohnzimmer kein Kündigungsgrund

Wer einen Online-Shop aus der eigenen Mietwohnung betreibt, riskiert damit nicht automatisch die Kündigung, berichtet Augsburger-Allgemeine.de. Die bloße Angabe der Wohnanschrift als Geschäftssitz im Impressum überschreite die erlaubte Wohnnutzung noch nicht, entschied das Amtsgericht München. Vermieter müssten konkret nachweisen, dass die Grenze gerissen sei – etwa durch Kundenbesuche, Mitarbeiter in der Wohnung oder gelagerte Verkaufsware. Entscheidend bleibe, wie das Gewerbe tatsächlich ausgeübt werde.

etailment27.07.262 Min.
Mitarbeiter beklebt wiederverwendeten Versandkarton mit Etikett im Lager
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BVOH: Ein Etikett macht noch keinen Erzeuger

Ein Versandetikett macht Online-Händler nicht automatisch zum Verpackungserzeuger, betont der BVOH in einer Medienmitteilung. Der Verband reagiere auf Berichte des Händlerbundes, wonach die Zentrale Stelle Verpackungsregister das Aufkleben eines Etiketts bereits als Erzeugerhandlung werte. Art. 21 der ab 12. August geltenden PPWR verlange dagegen, dass der Händler die Verpackung unter eigener Marke in Verkehr bringe oder ihre Konformität verändere. Bei anderer Rechtsauffassung drohe ein ökologischer Fehlanreiz: Kartons wiederzuverwenden würde riskanter, als neue zu kaufen.

Björn Böer24.07.263 Min.
Mitarbeiter ordnet Anzüge im minimalistischen Flagship-Store einer Premium-Modemarke
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Frasers zwingt Hugo Boss zum Pflichtangebot

Die Frasers Group hält mittlerweile 30,28 Prozent an Hugo Boss und hat damit die im deutschen Übernahmerecht verankerte Pflichtangebotsschwelle überschritten, meldet Fashionnetwork.com. Das noch bis 27. Juli laufende Angebot liege bei 38 Euro je Aktie. Frasers wolle es auch nicht erhöhen; Hugo Boss rate seinen Aktionären bei diesem Preis jedoch zur Ablehnung. Erst 2024 sei Frasers bei Mulberry trotz eines Anteils von 37 Prozent ohne Kontrolle geblieben.

Björn Böer22.07.263 Min.
Postbote wirft Einschreiben in Briefkasten und bestätigt Einwurf digital per Scanner
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Zusätzliche Unterschrift soll Einwurf-Einschreiben retten

Die Deutsche Post hat ihr Einwurf-Einschreiben nach einer juristischen Schlappe umgestellt, meldet Haendlerbund.de. Das Bundesarbeitsgericht hatte dem Verfahren den Status als sicherer Zustellnachweis aberkannt, weil Zustellkräfte die Unterschrift schon vor dem eigentlichen Einwurf leisteten. Laut Neuer Juristischer Wochenschrift verlange die Post nun eine zweite digitale Bestätigung des tatsächlichen Einwurfs per Unterschrift. Ob das reparierte Verfahren nun gerichtsfest sei, müssten künftige Urteile zeigen.

etailment17.07.262 Min.
Kundin steht vor einem KI-gestützten Smart Mirror in einem modernen Modegeschäft
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Wie weit darf KI gehen?

KI-Lösungen können das Einkaufserlebnis verbessern und Händlern betriebswirtschaftliche Vorteile bringen. Doch die Integration künstlicher Intelligenz wirft Fragen u.a. in Bezug auf Werberecht, Datenschutz und geistiges Eigentum auf. Dr. Niels Lutzhöft und Dr. Simon Hembt von der Kanzlei Bird & Bird erklären, wie Händler rechtliche Risiken beim KI-Einsatz minimieren und Abmahnungen von Wettbewerbern oder ein Vorgehen von Behörden abwenden.

Niels Lutzhöft27.09.245 Min.
Mitarbeiterin erfasst per Fingerabdruck-Terminal ihre Arbeitszeit im modernen Ladengeschäft
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Arbeitszeiterfassung – Was Unternehmen jetzt beachten müssen

Die neue Regelung zur Arbeitszeiterfassungspflicht zwingt deutsche Unternehmen jetzt zum Handeln: Das Bundesarbeitsgericht (BAG) entschied im September 2022, dass Arbeitgeber verpflichtet sind, ein System zur Erfassung der geleisteten Arbeitszeiten ihrer Beschäftigten einzuführen. Lisa Kamrath, Head of Product des Zahlungsdienstleisters Vert, erklärt in diesem Gastbeitrag, wie das am besten gelingt und was Händler bei diesem Thema beachten sollten.

Lisa Kamrath29.06.236 Min.

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