Technologie

Alle Beiträge und Analysen zum Thema „Technologie".

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Foto: Graue Over-Ear-Kopfhörer hängen auf einem Metallständer in hellem Verkaufsraum.
© Black Forest Labs / Flux

Technikmarkt wächst um 5,1 Prozent

Der weltweite Technikmarkt wächst 2026 um 5,1 Prozent auf 1,4 Bio. Dollar, zeigt eine Studie von NIQ. Der Zuwachs entstehe trotz kühlen Kaufklimas: 56 Prozent der Befragten hätten einen Technikkauf schon aufgeschoben, um auf ein günstigeres Angebot zu warten. In Deutschland zählten Langlebigkeit (81 Prozent) und Energieeffizienz (77 Prozent) zu den wichtigsten Kaufargumenten. Premiumpreise setzten sich nur noch mit erkennbarem Mehrwert durch.

Redaktion14.09.262 Min.
Illustration: Smartphone mit schwebenden Shop- und Zahlungskarten, daneben Servergehäuse mit Kabel.
© Black Forest Labs / Flux

Aus KorbKlar wird Korbunio

Die Preisvergleichs-App KorbKlar heißt nach einem Namenskonflikt jetzt Korbunio und kommt ohne zentralen Server aus, berichtet Tarnkappe.info. Weil Händler ihre Webseiten dynamisch aufbauten, Systeme wechselten und zusätzliche Prüfungen einziehen würden, ersticke das bisherige Docker-Backend im Pflegeaufwand. Die native Android-App lade und verarbeitetdie Angebote jetzt auf dem Gerät des Nutzers statt auf einem zentralen Server, Captcha-Abfragen müsse er selber bestätigen. Version 1.34 vergleiche Preise, Grundpreise und Treueprogramme von Rewe bis Lidl.

Redaktion14.09.263 Min.
3D-Illustration: Serverstapel verbunden mit Gebäude, teils durch Kette mit Vorhängeschloss gesichert
© Black Forest Labs / Flux

Deutschland hängt am stärksten an fremder Technik

Kein Land hängt so stark an wenigen Technologieanbietern wie Deutschland: 94 Prozent der Unternehmen stecken in Abhängigkeiten von ausländisch oder extern kontrollierten Lieferketten; der weltweite Durchschnitt liege bei 86 Prozent, berichtet Haendlerbund.de. Nur 14 Prozent hätten vollen Überblick über ihre technischen Verflechtungen. Ein Anbieterwechsel bei kritischen Systemen dauere bei mehr als einem Drittel länger als zwölf Monate, aber jedes zehnte Unternehmen sehe sowieso keine Alternative.

Redaktion11.09.263 Min.
Person in Arbeitskleidung öffnet Serverschrank in einem Rechenzentrum mit Netzwerktechnik
© Black Forest Labs / Flux

Google investiert 15 Mrd. Dollar in Finnland

Google steckt rund 15,1 Mrd. Dollar in Finnlands KI- und Digitalinfrastruktur, die bislang größte Einzelinvestition des Konzerns in Europa, berichtet Techradar.com. Das Geld fließe über zwei Jahre nicht nur in Rechenzentren, sondern auch in Netzausbau, Ökostromprojekte und Batteriespeicher. Kühles Klima und kohlenstoffarmer Strom machten Finnland für Hyperscaler attraktiv. In Hamina beispielsweise kühle Meerwasser die Server, die Abwärme heize die Nachbargebäude.

Redaktion10.09.262 Min.
Kundin misst Ersatzteil im Regal voller ähnlicher Komponenten im Fachhandel
© Black Forest Labs / Flux

KI übersetzt Kundensprache in Katalogdaten

Spezialisierte Online-Shops verlieren Kunden an der Suchleiste, schreibt Techbullion.com. Wer nur das Problem kenne, nicht den Produktnamen, scheitere an schlüsselwortbasierter Suche. KI könne Anfragen mit mehreren Anforderungen – z.B. Maße, Material, Kompatibilität – deuten und mit Katalogdaten verknüpfen. Voraussetzung seien korrekte, vollständige und einheitlich strukturierte Produktdaten. Nur bei komplexen technischen Entscheidungen bleibe menschliche Beratung nötig.

etailment07.09.262 Min.
Mechanikerin wechselt Scheibenwischer, Tablet zeigt digitale Fahrzeugdaten in Werkstatt
© Black Forest Labs / Flux

Ebay Motors UK verwaltet die Hauptuntersuchung

Ebay Motors bündelt die britische Auto-Hauptuntersuchung künftig in einem eigenen Bereich, berichtet Channelx.world. Der „MOT Hub“ sitzt in der Fahrzeugverwaltung „My Garage“, verknüpft Kennzeichendaten mit den Prüfergebnissen der Behörde DVSA und erinnert an Termine sowie an Mängel aus dem Vortest. Passende Ersatzteile liste die Plattform gleich dazu, bei bemängelten Wischerblättern etwa neue Gummis.

etailment03.09.263 Min.
Techniker prüfen Serverracks in modernem Rechenzentrum als Symbol für verlässliche Infrastruktur
© Black Forest Labs / Flux

Website-Performance > Search-Ranking

Gutes Ranking, trotzdem kein Besuch: Kunden, die über ChatGPT, Perplexity oder Googles KI-Übersichten suchen, bekommen Ergebnisse, die die klassischen Links außen vor lassen, argumentiert Techradar.com. Darum entscheide nicht das klassische Search-Ranking, sondern ob ein KI-System die Seite laden, durchsuchen und verstehen könne. Es sei auch nicht mehr entscheidend, wie schnell eine Seite lade, sondern wie sie an einem Aktionstag oder nach einem viralen Post performe. Zunehmend wichtig würden gutes Hosting und eine verlässliche Infrastruktur.

etailment02.09.263 Min.
Team in modernem Büro überwacht skalierte KI-Agenten-Systeme auf Bildschirmen
© Black Forest Labs / Flux

Große Firmen skalieren KI-Agenten

Immer mehr Unternehmen setzen KI-Agenten produktiv ein, doch der Ertrag hinke immer noch hinterher, berichtet Techradar.com. Bei Firmen mit mehr als einer Mrd. Dollar Umsatz allerdings skalierten 40 Prozent Agenten, nach 27 Prozent im Vorjahr; kleinere Unternehmen verharrten bei 22 Prozent. Ein Fünftel habe die Nutzung wegen der Betriebskosten wieder gedrosselt, obwohl man weiter investieren wolle.

Björn Böer31.08.262 Min.
Abstrakte 3D-Illustration: unhörbare Schallwelle als digitaler Fingerabdruck ohne Cookies
© Black Forest Labs / Flux

Aliexpress: Audio statt Cookies

Aliexpress trackt Nutzer offenbar mit lautlosen Audiosignalen, berichtet ITMagazine.ch. Ein Code auf der Startseite lasse den Browser eine lautlose Tonwelle berechnen und messe, wie das Gerät des Nutzers ihn verarbeite. Derselbe Code greife auch Bildschirmmaße, Arbeitsspeicher, Browser-Plugins und Mausbewegungen ab: zusammen ein digitaler Fingerabdruck des Besuchers. Völlig ohne Cookies. Aufgefallen sei der Audio-Trick nur, weil ein Bluetooth-Kopfhörer bei geöffnetem Tab nicht mehr zwischen Rechner und Smartphone gewechselt hätte.

etailment26.08.262 Min.
3D-Illustration wachsender, transparenter Datenblöcke symbolisiert Verbreitung offener KI-Modelle
© Black Forest Labs / Flux

Alibabas Qwen meldet drei Mrd. Downloads

Alibabas frei verfügbare KI-Modelle der Qwen-Familie verzeichneten in sechs Monaten weltweit über drei Mrd. Downloads, meldet Wiwo.de. Zum Vergleich: Google erzielte laut Hugging-Face 418 Mio, Meta 227 Mio. Downloads. Allerdings existierten bereits 460 Qwen-Modelle mit mehr als 300.000 Derivaten, gezählt würden außerdem auch automatisierte Abrufe. Die Entwicklung zeige trotzdem, wie chinesische Anbieter mit offenen Modellen gegenüber den geschlossenen Systemen aus den USA aufholten.

etailment17.08.262 Min.

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