Verbraucherschutz

Alle Beiträge und Analysen zum Thema „Verbraucherschutz".

30 Beiträge

Mitarbeiterin prüft Materialbeschaffenheit eines Kleidungsstücks im Fashion-Lager
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Boohoo zahlt in Frankreich 2,3 Mio. Euro

Frankreichs Verbraucherschutzbehörde DGCCRF hat den Online-Modehändler Boohoo mit 2,3 Mio. Euro Bußgeld belegt, berichtet Theguardian.com. 40 Prozent der geprüften Rabattaktionen seien gar keine echten Preisnachlässe gewesen, sieben Prozent fielen geringer aus als beworben, 48 Prozent bedeuteten sogar verdeckte Preiserhöhungen. Zusätzlich habe Boohoo Kunststoffartikel als „Leder“ oder „Wildleder“ ausgezeichnet und damit gegen französische Kennzeichnungsregeln verstoßen.

David Wöllenstein21.08.262 Min.
Frau prüft skeptisch ein Paket – Warnung vor getarnten Chinashops im Online-Handel
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HDE warnt vor getarnten Chinashops

Zunehmend tarnen sich chinesische Anbieter als deutsche Online-Shops, warnt der HDE. Doch hinter einer deutschen Domain, deutschen Texten und oft auch europäischen Anschriften würden sich trotzdem oft Anbieter verbergen, die EU-Regeln missachteten und häufig Minderwertiges lieferten. Nutzer sollten besonders die Rücksendebedingungen prüfen, die oft mit Kosten verbunden seien, die den Warenwert überstiegen. Das Kalkül: Kunden verzichteten dann eher auf ihr Widerrufsrecht.

Björn Böer19.08.263 Min.
Content-Moderatorin prüft Anzeigen in modernem Büro, Symbolbild für Betrugs-Anzeigen in sozialen Medien
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Social Media USA: Betrugsanzeigen kosten 95 Mio. Dollar

Laut der FTC haben betrügerische Anzeigen in sozialen Medien die amerikanischen Verbraucher in diesem Jahr bereits 95 Mio. Dollar gekostet, berichtet Ad-Hoc-News.de. Die Verbraucherschutzbehörde habe ihre Kritik erneuert, dass die Plattformen Anzeigen meist ohne Prüfung durchwinken würden. Allgemein hätten besonders sogenannte Imposter-Scams, Betrugsversuche unter falscher Identität, um 387 Prozent zugenommen, die innerhalb von Familien sogar um 454,2 Prozent.

Thomas Rehm17.08.262 Min.
3D-Illustration: klarer Pfad umgeht spielerische Ablenkungen als Sinnbild für KI-Agenten und Dark Patterns
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HDE lehnt den Digital Fairness Act ab

Der Handelsverband Deutschland lehnt laut Medienmitteilung den Digital Fairness Act und dessen Erweiterung auf den Agentic Commerce ab. Die EU verfüge bereits über ein starkes Verbraucherschutz-Gerüst. Dark Patterns wie Glücksräder oder künstliche Countdowns beeinflussten zwar Menschen, Maschinen dagegen folgten programmierten Abläufen. Wolle der Gesetzgeber Agentic Commerce regulieren, gehöre das in den AI Act oder den DMA.

Björn Böer06.08.263 Min.
Ministerin Schopper: EU soll KI-Agenten bändigen
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Ministerin Schopper: EU soll KI-Agenten bändigen

Die für Verbraucherschutz zuständige Bauministerin Theresa Schopper fordert verbindliche Regeln für den Agentic Commerce, meldet Mainpost.de. KI-Agenten dürften weder manipulieren noch manipulierbar sein. Problematisch werde es, wenn ein Assistent beim Einkaufen Preislimits überschreite oder ungewollte kostenpflichtige Buchungen auslöse. Auch sollten Agenten nicht durch versteckte Anweisungen in Webseiten oder E-Mails gekapert werden können, da sie Zugriff auf Kundenkonten und Zahlungsdienste hätten. Eine Lösung müsse rasch erfolgen, am besten auf EU-Ebene.

David Wöllenstein05.08.262 Min.
Indiens Quick Commerce liefert zu viel Abgelaufenes
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Indiens Quick Commerce liefert zu viel Abgelaufenes

Mehr als jeder zweite Nutzer indischer Quick-Commerce-Apps hat schon abgelaufene oder fast abgelaufene Ware erhalten, meldet Timesnownews.com. 18,9 Prozent hätten bereits verfallene Produkte bekommen, 33,5 Prozent knapp vor Ablauf stehende. Herstellungs- und Ablaufdaten fehlten in vielen Produktlisten komplett. Auf Nachfragen schwiegen Anbieter wie Blinkit, Zepto und Swiggy Instamart bislang.

Thomas Rehm03.08.263 Min.
Inspektorin prüft Paket im Fulfillment-Center als Sinnbild für FTC-Untersuchung gegen Shein
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FTC nimmt Shein vor dem IPO unter die Lupe

Die US-Handelsbehörde FTC untersucht das amerikanische Geschäft von Shein, meldet CNBC.com. Der Fast-Fashion-Konzern habe dies in Dokumenten zum geplanten Börsengang in Hongkong öffentlich gemacht. Die Art der Prüfung bleibe offen, doch die FTC verfolge versteckte Gebühren, vorangekreuzte Kästchen, irreführende Preise, verwirrende Kündigungswege und andere Dark Patterns. S hein kooperiere, ein Vergleich mit womöglich erheblichen Zahlungen sei vorstellbar.

Björn Böer30.07.262 Min.
Model neben transparenter Kunstfigur symbolisiert Offenlegungspflicht für KI-Werbung
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Türkei zwingt KI-Werbung zum Outing

In der Türkei treten ab 1. August neue E-Commerce-Vorschriften für mehr Verbraucherschutz und Transparenz in Kraft, meldet Vietnam.vn. Werbung mit KI-generierten Charakteren, die von echten Menschen nicht zu unterscheiden seien, müsse den KI-Einsatz künftig offenlegen. Influencer sollten bezahlte Beiträge als Werbung kennzeichnen. Die Reaktionsfrist auf Verbraucherbeschwerden schrumpfe von 72 auf 48 Stunden. Auch illegale Glücksspiele fielen nun unter das Werbeverbot.

Björn Böer28.07.263 Min.
Junge Frau blickt enttäuscht auf ihr Smartphone, nachdem Bots ihr die Konzertkarten weggeschnappt haben
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Online-Tickets: Fans gegen Bots chancenlos

Rund 200 Musiker, Veranstalter und Crewmitglieder haben sich in einem offenen Brief an die Bundesregierung gegen den Ticketzweitmarkt gestellt, berichtet Spiegel.de. Bots professioneller Händler kauften ganze Kontingente Sekunden nach Erscheinen auf, danach tauchten die Karten bei Viagogo, Stubhub, Ticombo, Ticketbande oder Vivid Seats für ein Vielfaches wieder auf. Oft würden außerdem Countdowns und Warteschlangen den Druck auf die Fans künstlich erhöhen.

Thomas Rehm23.07.262 Min.
Qualitätsprüfer im Fulfillment-Center zwischen unzähligen Paketen als Sinnbild fehlender Kontrolle bei Onlinehändlern
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550 Mio. Euro Strafe für Aliexpress

Die EU-Kommission hat eine Strafe von 550 Mio. Euro gegen Aliexpress verhängt, berichtet Tagesschau.de. Der chinesische Online-Händler habe seine Risiken unzureichend bewertet und zu wenig Personal für die Prüfung illegaler Produkte eingesetzt. Fälschungen, unsicheres Spielzeug und gefährliche Kosmetika kursierten wochenlang weiter, rund sieben Mio. gemeldete Produkte blieben abrufbar. Auffällige Händler blieben oft unsanktioniert. Es ist die höchste je unter dem DSA verhängte Buße.

David Wöllenstein21.07.262 Min.
Gastronom blickt nachdenklich auf Tablet wegen gelöschter Google-Bewertungen
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Googles Lösch-Hinweis: Transparent und verdächtig

Google Maps blendet seit April einen Hinweis auf gelöschte Bewertungen ein, berichtet Spiegel.de. So hätten in Hessen 17 Prozent der Gastbetriebe einer Stichprobe Rezensionen entfernen lassen, in Frankfurt, Berlin oder Köln knapp jeder Dritte. Der Hinweis erscheine allerdings nur bei Löschungen wegen Diffamierung – andere blieben unsichtbar, kritisieren Verbraucherschützer. Betriebe mit vielen Löschungen wirkten so schnell verdächtig, obwohl sie sich womöglich nur gegen Fake-Rezensionen wehrten.

Thomas Rehm21.07.262 Min.
Prüferin untersucht Rabatt-Etikett auf Paket wegen möglicher Fake-Rabatte bei Amazon und Bol
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Amazon und Bol wegen Fake-Rabatten im Visier

Amazon und der Marktplatz Bol ködern Kundschaft womöglich mit irreführenden Rabatten, berichtet Ecommercenews.eu. Der niederländische Verbraucherverband Consumentenbond habe beide Plattformen abgemahnt und mit rechtlichen Schritten gedroht. Zwei Monate lang habe die Organisation 1.142 Produkte mit WM-Rabatten verfolgt; bei 108 Deals hätten durchgestrichene Preise nicht dem gesetzlich vorgeschriebenen 30-Tage-Tiefstpreis entsprochen. Beide Anbieter widersprächen den Vorwürfen. Für den Black Friday kündigte der Verband verschärfte Kontrollen an.

David Wöllenstein21.07.263 Min.
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