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Portraits, Strategien und Entwicklungen führender Handelsunternehmen und Konzerne. Fusionen, Übernahmen und Managementwechsel.

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Chinesische Onlinehändlerin prüft besorgt sinkende Verkaufszahlen zwischen Paketen im Lager
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Alibaba kämpft an vielen Fronten

Alibabas Anteil an der Nutzungszeit unter Chinas 50 größten Apps sank binnen eines Jahres auf 5,3 Prozent, während Bytedance (Tiktok/Douyin) auf 40,1 Prozent kletterte, berichtet Biggo.com. Die Tochter Taobao sei aus der Liste der zehn zeitintensivsten Apps gerutscht. Auch habe sich der Marktanteil am chinesischen E-Commercere von 51,3 auf 37,3 Prozent verkleinert. Selbst die Werbetochter Alimama, einst verlässlicher Gewinnbringer, habe Probleme: Ihre Gebührenlast für Händler übersteige mit 7,2 Prozent des Umsatzvolumens die der Konkurrenz deutlich, was über 30 Prozent der Händler in die Verlustzone drücke.

Thomas Rehm12.08.263 Min.
Mitarbeitende sortieren Pakete in modernem Fulfillment-Center in Südostasien
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Shopee zielt auf eine Milliarde Ebitda

Shopees Muttergesellschaft Sea Ltd. verdiente im zweiten Quartal 458,1 Mio. Dollar und damit elf Prozent mehr als im Vorjahr, meldet Marketscreener.com. Der Umsatz sei um 48 Prozent auf 7,79 Mrd. Dollar geklettert. Südostasiens größte E-Commerce-Plattform Shopee habe dazu zwei Drittel beigetragen. Ihr Bruttowarenwert und das Bestellvolumen seien jeweils um 28 Prozent gestiegen. Darum werde die Jahresprognise für das bereinigte Ebitda auf eine Mrd. Dollar erhöht.

Björn Böer12.08.262 Min.
Fast leeres Logistikzentrum mit vereinzelten Lkw symbolisiert Sheins Rückzug aus Vietnam
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Sheins Vietnam-Experiment abgebrochen

Shein fährt seinen Betrieb in Vietnam ein Jahr nach Anmietung eines riesigen Logistikzentrums drastisch zurück, berichtet Reuters.com. Von ursprünglich 15 Hektar bleibe nur ein Drittel in Nutzung, nur jeder vierte Mitarbeiter werde nicht entlassen. Grund sei das Ende der US-Zollbefreiung für Kleinsendungen sowie ein neuer Zwangsarbeits-Zoll, der Vietnams Vorteil schmelzen lasse. Viele Lieferanten kehrten längst in die südchinesischen „Shein-Dörfer“ zurück, wo Kleinstserien schneller und billiger entstünden.

Björn Böer11.08.262 Min.
Mitarbeiter sortiert Sammelkarten in modernem Store als Symbol für GameStop-eBay-Kooperation
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GameStop bläst Ebay-Übernahme scheinbar ab

GameStop erwägt, seine 56 Mrd. Dollar schwere Übernahmeofferte für Ebay fallenzulassen, berichtet Manager-Magazin.de. Statt eines Zusammenschlusses schwebe dem Videospielhändler nun eine Kooperation vor: Ebay solle GameStops rund 1.600 US-Filialen für den margenstarken Handel mit Sammelkarten nutzen, GameStop im Gegenzug einen Verwaltungsratssitz erhalten. Im Mai habe Ebay eine Offerte über 125 Dollar pro Aktie noch als unglaubwürdig abgewiesen.

Thomas Rehm11.08.262 Min.
Techniker installiert 5G-Basisstation auf Dach, Symbolbild für Rakutens Mobilfunk-Turnaround
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Rakuten schreibt wieder schwarze Zahlen

Rakuten verbucht erstmals seit sechs Jahren wieder einen Quartalsgewinn von 48,5 Mio. Dollar, meldet Techinasia.com. Der Umsatz aus Internet, Fintech und Mobilfunk sei um 11,6 Prozent auf ein Rekordhoch von 4,2 Mrd. Dollar geklettert. Das lange defizitäre Mobilfunkgeschäft habe seinen Verlust auf 209 Mio. Dollar gedrückt. Die Finanzierung sämtlicher Anleihe-Rückzahlungen für 2026 sei gesichert.

Thomas Rehm11.08.262 Min.
Personal Shopper wählt und scannt frische Lebensmittel im modernen Supermarkt für Lieferdienst
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Instacart legt dank Werbung zweistellig zu

Instacart hat sein Bruttowarenvolumen im zweiten Quartal um 14 Prozent auf 10,35 Mrd. Dollar gesteigert, meldet Retail-News.de. Der Umsatz sei im gleichen Tempo auf 1,04 Mrd. Dollar geklettert, das Werbegeschäft war mit plus 16 Prozent noch flotter. Der operative Cashflow habe sich auf 493 Mio. Dollar mehr als verdoppelt, die Bestellungen seien um neun Prozent gestiegen. Als erster Lebensmittelpartner docke Instacart zudem an Googles Gemini-KI an.

Thomas Rehm10.08.262 Min.
Marketing-Team bespricht wachsende Kundenbasis im modernen Büro
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Klaviyo wächst um 26 Prozent

Klaviyo steigerte seinen Umsatz um 26 Prozent und zählt inzwischen über 205.000 Unternehmen zur Kundenbasis, meldet IT-Boltwise.de. Damit nähere sich der Marketing-Automatisierer einer Umsatzlaufzeit von rund 1,5 Mrd. Dollar. Zwar habe sich die Dynamik gegenüber den Vorquartalen abgeflacht, doch neue Partnerschaften mit Warner Music Group und den San Francisco 49ers würden zeigen, dass die eigenen SaaS-Angebote auch bei großen Marken greifen.

Thomas Rehm10.08.262 Min.
Jugendlicher legt nachts Smartphone weg, Symbol für neue Meta-Nutzungsregeln
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Facebook und Instagram sind „öffentliches Ärgernis“: 942 Mio. Dollar

Ein Gericht in New Mexico verurteilt Meta zu 942 Mio. Dollar Strafzahlung und stuft Instagram und Facebook als „öffentliches Ärgernis“ ein, meldet IT-Boltwise.de. Enthalten seien 375 Mio. Dollar Zivilstrafen aus einem März-Urteil sowie ein Abhilfefonds über 567 Mio. Dollar, davon allein 420 Mio. für Therapieangebote. Fünf Jahre lang müsse der Konzern umbauen: höchstens 90 Stunden Nutzung monatlich für Jugendliche, nächtliche Push-Sperre, ausgeblendete Likes, standardmäßig private Profile. Meta gehe in Berufung.

Thomas Rehm10.08.263 Min.
Mitarbeiterin scannt Pakete im Logistikzentrum, Symbolbild zu Mercado Libres Versandkosten
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Mercado Libre gewinnt zum dritten Mal weniger

Mercado Libres Gewinn sank im zweiten Quartal, das dritte Mal in Folge, auf jetzt 466 Mio. Dollar, meldet Reuters.com. Das seien elf Prozent weniger als im Vorjahr, aber trotzdem mehr als Analysten erwartet hätten. Die Gründe seien der teure Gratisversand in Brasilien und Rückstellungen fürs Kreditkartengeschäft. Der Umsatz kletterte dagegen um 50 Prozent auf ein Rekordhoch von 10,2 Mrd. Dollar. Das Unternehmen betreibt Lateinamerikas größten Online-Marktplatz sowie den Zahlungsdienst Mercado Pago.

David Wöllenstein07.08.262 Min.
Online-Händler klebt Versandetikett auf Paket im Versandraum eines kleinen Unternehmens
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Ebay verschärft Regeln für Top-Händler

Ebay hebt ab Februar 2027 die Hürden für sein Top-Service-Logo an, meldet Haendlerbund.de. Verspätete Sendungen müssten dann unter 5 Prozent bleiben, hochgeladene Sendungsnummern über 90 Prozent liegen. Dies werde monatlich geprüft. Bei Nichteinhaltung werde das verkaufsfördernde Logo von Ebay entfernt, der Händler per Mail informiert. Im Top-Service-Cockpit ließe sich der Status in Echtzeit einsehen und wie sich die letzten Bestellungen sich auf die Einstufung auswirkten.

David Wöllenstein07.08.263 Min.
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