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Portraits, Strategien und Entwicklungen führender Handelsunternehmen und Konzerne. Fusionen, Übernahmen und Managementwechsel.

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Mitarbeitende sortieren Pakete in modernem Logistikzentrum als Symbol für Allegros Auslandswachstum
© Black Forest Labs / Flux

Allegros Auslandsgeschäft wächst um 82 Prozent

Vor dem geplanten Aktienrückkauf an der Börse Warschau hat der polnische Marktplatz Allegro vorläufige Q2-Zahlen veröffentlicht, meldet Ecommercenews.eu. Das konsolidierte Gruppen-GMV sei im zweiten Quartal um 14,4 Prozent gewachsen; das polnische um 12 Prozent, das internationale Segment gar um 82,4 Prozent. Im ersten Halbjahr habe das bereinigte Ebitda der Gruppe um 16,9 Prozent zugelegt. Anfang 2026 hatte der Konzern die Töchter Slowenien und Kroatien abgestoßen.

David Wöllenstein22.07.262 Min.
Manager prüft Warenlieferung mit Tablet als Symbol für KI-gestützte B2B-Beschaffung
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Amazon Business erreicht 60 Mrd. Dollar Jahresumsatz

Amazon Business hat im zweiten Quartal einen Bruttoumsatz von 60 Mrd. Dollar erreicht, meldet Channelx.world. Weltweit kauften inzwischen mehr als elf Mio. Organisationen über die Beschaffungsplattform ein, vom Krankenhaus bis zum Hotelkonzern. Zwei neue KI-Werkzeuge sollen helfen: „Savings Insights“ durchleuchte das Ausgabeverhalten und schlage Mengenrabatte oder Nachbestellungen vor, während „Spend Anomaly Monitoring“ bei ungewöhnlichen Käufen Alarm schlage.

David Wöllenstein22.07.262 Min.
Mitarbeiter ordnet Anzüge im minimalistischen Flagship-Store einer Premium-Modemarke
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Frasers zwingt Hugo Boss zum Pflichtangebot

Die Frasers Group hält mittlerweile 30,28 Prozent an Hugo Boss und hat damit die im deutschen Übernahmerecht verankerte Pflichtangebotsschwelle überschritten, meldet Fashionnetwork.com. Das noch bis 27. Juli laufende Angebot liege bei 38 Euro je Aktie. Frasers wolle es auch nicht erhöhen; Hugo Boss rate seinen Aktionären bei diesem Preis jedoch zur Ablehnung. Erst 2024 sei Frasers bei Mulberry trotz eines Anteils von 37 Prozent ohne Kontrolle geblieben.

Björn Böer22.07.263 Min.
Qualitätsprüfer im Fulfillment-Center zwischen unzähligen Paketen als Sinnbild fehlender Kontrolle bei Onlinehändlern
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550 Mio. Euro Strafe für Aliexpress

Die EU-Kommission hat eine Strafe von 550 Mio. Euro gegen Aliexpress verhängt, berichtet Tagesschau.de. Der chinesische Online-Händler habe seine Risiken unzureichend bewertet und zu wenig Personal für die Prüfung illegaler Produkte eingesetzt. Fälschungen, unsicheres Spielzeug und gefährliche Kosmetika kursierten wochenlang weiter, rund sieben Mio. gemeldete Produkte blieben abrufbar. Auffällige Händler blieben oft unsanktioniert. Es ist die höchste je unter dem DSA verhängte Buße.

David Wöllenstein21.07.262 Min.
3D-Illustration: Ein übergroßer Glasblock symbolisiert Marktmacht und drohende Kartellstrafe im Reisemarkt
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885 Mio. Euro Strafe für Trip.com

Chinas Kartellbehörde SAMR könnte noch in dieser Woche eine Strafe von bis zu 885 Mio. Dollar gegen den Reisekonzern Trip.com verkünden, berichtet Techinasia.com. Die im Januar eröffnete Untersuchung werfe dem größten Online-Reisebüro Asiens Missbrauch seiner Marktmacht vor, etwa durch Exklusivitätsforderungen und algorithmische Preiseingriffe. Chinas Anti-Monopol-Gesetz erlaube Bußgelder bis zehn Prozent des Vorjahresumsatzes: 2021 habe Alibaba 2,66 Mrd. Dollar zahlen müssen.

Thomas Rehm21.07.262 Min.
Automatisierte Fulfillment-Halle mit Paketen symbolisiert Sheins bevorstehenden Börsengang in Hongkong
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Zweite Hürde für Sheins Börsengang genommen

Shein hat vom Listing-Komitee der Hongkonger Börse die Zustimmung für seinen Börsengang erhalten, meldet Reuters.com. Damit rücke das Debüt einen Schritt näher, nachdem frühere Versuche in New York und London gescheitert seien. Die erste öffentliche Einreichung plane der Fast-Fashion-Händler für die Woche ab dem 27. Juli, der IPO könne Ende August starten. Angepeilt werde, trotz kritischer Stimmen, eine Bewertung von 40 bis 50 Mrd. Dollar.

Björn Böer20.07.262 Min.
Frau entspannt vor leuchtendem TV-Bildschirm, Symbolbild zur Prime-Video-Werbeklage
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330.000 Kläger, null Euro: Amazon Prime-Werbeklage scheitert

Das Bayerische Oberste Landesgericht hat die Sammelklage der Verbraucherzentrale Sachsen gegen Amazon Prime Video abgewiesen, berichtet BR24.de. Amazon habe im Vertrag keine Werbefreiheit zugesichert und diese auch öffentlich nicht so beworben, hätten die Richter erklärt; eine Irreführung liege damit nicht vor. Zudem seien die Ansprüche der fast 330.000 Kläger nicht gleichartig genug für eine Verbandsklage. Die Verbraucherschützer, die bis zu 80 Euro Erstattung pro Kunde forderten, wollten nun vor den Bundesgerichtshof ziehen.

Thomas Rehm20.07.262 Min.
3D-Illustration: wachsende Glasstruktur umschließt Kugel als Symbol für GameStops steigenden Ebay-Anteil
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„Wir kommen“: GameStop stockt Ebay-Anteil auf

Mit 43,4 Mio. Aktien hält GameStop inzwischen 9,8 Prozent an Ebay und untermauert damit seine Übernahmeambitionen, wie aus einem Bericht der amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde hervorgeht, berichtet Reuters.com. Anfang Mai seien es noch fünf Prozent gewesen. Damals habe CEO Ryan Cohen die Plattform für rund 56 Mrd. Dollar kaufen wollen, sei aber bei Ebay abgeblitzt. Erst eine Fusion, so Cohen, könne einen ernsthaften Amazon-Rivalen schaffen. Sein Angebot erhöhen wolle er nicht.

David Wöllenstein20.07.262 Min.
Illustration einer Glaswand als Sperre, Symbolbild für Frankreichs Polymarket-Blockade
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Frankreich sperrt Polymarket komplett

Frankreichs Glücksspielaufsicht ANJ hat die Internetanbieter angewiesen, den Prognosemarkt Polymarket komplett zu sperren, meldet Engadget.com. Damit verschärfe die Behörde ihre Linie: Bereits im November 2024 habe sie Finanztransaktionen französischer Nutzer per Geoblocking gesperrt, doch die Plattform sei bis Juni trotzdem auf 578.751 Besucher gewachsen. Wer für die als illegal eingestufte Wett- oder Glücksspiel-Website werbe, riskiere bis zu 100.000 Euro Strafe. Auch Spanien blockiere Polymarket und Kalshi.

David Wöllenstein20.07.262 Min.
Leere Lagerhalle mit erlöschenden Lichtreihen symbolisiert Schließung von Rakuten France
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Rakuten France macht das Licht aus

Der französische Marktplatz Rakuten France schließt Ende des Jahres, nachdem die Suche nach einem Käufer gescheitert sei, meldet Ecommercenews.eu. Der japanische Konzern habe PriceMinister 2010 für 200 Mio. Euro übernommen und als europäischen Amazon-Herausforderer positioniert, doch bis 2016 sei der Wert auf ein Drittel gesunken. Interessenten wie Carrefour, Casino oder Back Market hätten den Ansprüchen nicht genügt. Weil beide Märkte eine Infrastruktur benutzen, schließe auch Rakuten Spanien.

Björn Böer20.07.262 Min.
Verkäuferin präsentiert Produkt live vor Smartphone-Kamera mit Ringlicht im Livestream-Setup
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Whatnot kauft sich Ranking-Expertise für den Live-Marktplatz

Die Live-Commerce-Plattform Whatnot übernimmt den Machine-Learning-Spezialisten Shaped, meldet Retail-News.de. Das von Ex-Meta-Ingenieuren gegründete Shaped bringe Erfahrung mit Echtzeit-Ranking-Systemen mit – nützlich für eine Plattform, die wöchentlich Hunderttausende Stunden Livestreams verarbeite. Im Zentrum stehe die Verbesserung des Empfehlungsalgorithmus, um den Einkauf deutlicher als spontanes Entdecken zu gestalten.

Thomas Rehm17.07.262 Min.
Mitarbeiterin prüft Pakete im Fulfillment-Center, verdächtige Sendungen werden aussortiert
© Black Forest Labs / Flux

Temu schließt 16.000 Fälscher-Shops

Temu hat sein System zum Schutz geistigen Eigentums ausgebaut und überwacht inzwischen laut eigenem Bericht über 15.000 Marken, das sind dreimal so viele wie im Vorjahr, meldet Haendlerbund.de. Das Verhältnis proaktiver zu reaktiver Entfernungen sei von 200:1 auf 331:1 gestiegen, man habe über 16.000 Shops wegen Marken- oder Urheberrechtsverstößen geschlossen. Der Zeitpunkt des Berichts spreche Bände: Ende Mai habe die EU-Kommission 200 Mio. Euro Bußgeld wegen mangelhafter Risikobewertung verhängt; bis Ende August müsse Temu einen akzeptablen Aktionsplan liefern.

Björn Böer16.07.263 Min.
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