
Deutsche geben 1,6 Billionen Euro für Konsum aus
Geld ausgeben, als gäbe es kein Morgen. So ist die Konsumstimmung unter den Verbrauchern. 2013 wurde ein neuer Rekord aufgestellt. Nur die Einzelhandelsbranche fragt sich: Und was haben wir davon?
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Geld ausgeben, als gäbe es kein Morgen. So ist die Konsumstimmung unter den Verbrauchern. 2013 wurde ein neuer Rekord aufgestellt. Nur die Einzelhandelsbranche fragt sich: Und was haben wir davon?

Joachim Stumpf, Chef der Handelsberatung BBE München, über seine Sympathien für die neue Karstadt-Chefin Sjöstedt sowie die Zukunft von Warenhäusern.

Nasskalter Winter, kühler Frühsommer, Praktiker-Pleite: Die deutschen Baumarktbetreiber haken das Jahr 2013 ab und ändern die Berechnungsgrundlage.

Jetzt ist es auch amtlich: Laut Statistischem Bundesamt stieg die Nutzung des Internets mit mobilen Geräten im Jahr 2013 stark an. Inbesondere junge Menschen surfen gerne von unterwegs.

Für die Mitarbeiter von Karstadt ist das eine gute Nachricht: Es sollen keine Häuser geschlossen werden, versichert die neue Geschäftsführerin Eva-Lotta Sjöstedt. Doch ein Feuerwerk an Investitionen kann das Unternehmen nicht abbrennen.

Vereinfachter Kaufabschluss, Warenkorbfunktion und Kauf auf Rechnung: Ebay modernisiert den Marktplatz weiter. Das hat auch Auswirkungen auf die Gebührenstruktur.

Stationäre Händler müssen längst nicht mehr zuschauen, wie die digitale Welt und damit der Kunde an ihnen vorbeirauscht. Wie sich stationäres Geschäft und Internet gewinnbringend verheiraten lassen, darüber ist die Branche nicht einig. Doch einige Lösungen zeigen die Richtung auf.

Karstadt muss im Geschäftsjahr 2011/2012 einen kräftigen Umsatzeinbruch und einen Fehlbetrag in dreistelliger Millionenhöhe hinnehmen, wie aus den aktuellen Zahlen des Bundesanzeigers hervorgeht.

Meine Oma sagte immer: Wenn man den Kopf in den Sand steckt, schaut immer noch der Hintern heraus. Wie komme ich jetzt darauf? Ach ja. Wegen Mobile Commerce. So mancher steckt da nämlich noch bequem den Kopf in den Sand. Doch wer nicht rasch, also 2014, auch mobil klare Konturen zeigt, der kann sich ab 2020 mit dem Sand auch beerdigen lassen oder bekommt vom Kunden zumindest einen Tritt in das nackte Hinterteil.

Rewe-Chef Caparros schimpft bereits über Wertevernichtung, doch Experten sehen kein Ende des Preiskampfs im Lebensmittelhandel. Aldi gibt hier das Tempo vor, die Konkurrenten müssen folgen.

Nun bietet auch die Deutsche Post eine Bezahllösung für das Smartphone - auf QR-Code-Basis und per Lastschrift. Der technische Dienstleister im Hintergrund ist ein alter Bekannter im mobile Payment.