Foto: Support-Mitarbeiter mit Headset tippt an einem Büroarbeitsplatz neben Telefon und Netzwerkkabeln
© Black Forest Labs / Flux

Telekom will mit KI 2,5 Mrd. Euro jährlich sparen

Die Telekom will ihre indirekten Jahreskosten bis 2030 per KI und Automatisierung gegenüber 2023 um rund 2,5 Mrd. Euro drücken, berichtet Manager-Magazin.de. Den KI-Umsatz mit Unternehmen außerhalb der USA wolle der Konzern von rund 250 Mio. Euro im laufenden Jahr auf 800 Mio. bis 2030 hieven. Im Kundenservice habe ein Chatbot im ersten Halbjahr bereits rund 2,6 Mio. Anrufe übernommen, bei der US-Tochter bearbeite KI schon 40 Prozent der Kundenkontakte.

Redaktion06.10.262 Min.
Zwei Personen im Gespräch über die Nutzung digitaler Dienste
© OpenAI

Briten mögen KI-Firmen weniger als Waffenhersteller

59 Prozent der Briten sehen KI-Unternehmen negativ, berichtet Techradar.com unter Berufung auf eine YouGov-Umfrage. Damit schneide die Branche schlechter ab als Rüstungskonzerne (52 Prozent) und Big Tech (50 Prozent). Unbeliebter seien nur noch Social-Media-Firmen (64 Prozent) sowie Tabak- und Glücksspielanbieter. Ausschließlich bei täglichen Anwendern überwiege die Zustimmung (41 Prozent) die Ablehnung (39 Prozent). Bei Nichtnutzern liege die Missbilligung bei 76 Prozent.

Redaktion05.10.263 Min.
Symbolbild: Gestaltung eines Onlineshops mit digitaler Assistenz
© OpenAI

Canvas: Shopify macht den Shop zur KI-Leinwand

Shopify bringt mit „Canvas“ eine Designoberfläche, die den gesamten Online-Shop auf einer Arbeitsfläche zeigt, berichtet Retail-News.de. Änderungen ließen sich dort direkt vornehmen oder per Chat an den KI-Agenten „Sidekick“ delegieren. Der greife auf die Theme-Dateien zu, ändere mehrere Templates zugleich und präsentiere das Ergebnis anhand von Screenshots, bevor der Händler es freigebe. Shopify rolle Canvas in den kommenden Tagen schrittweise aus, der alte Editor bleibe vorerst erhalten.

Redaktion05.10.262 Min.
Foto: Hände messen einen Karton neben Laptop und Barcode-Etiketten in einem Lagerarbeitsplatz.
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KI-Feed-Check: Drei Viertel schlecht vorbereitet

Mehr als drei Viertel von 9.689 Händlern bleiben in einem KI-Feed-Check unter 60 von 100 Punkten, zitiert Channelx.world eine Auswertung von Channable. Das Werkzeug prüfe, ob Produktfeeds die Attribute enthalten, die Googles AI Mode und Gemini auswerten können. Ein Wert unter 60 stehe für fehlende, lückenhafte oder widersprüchliche Angaben. Nicht einmal ein Prozent erreiche die 80-Punkte-Marke, wo die volle KI-Tauglichkeit erst beginne.

Redaktion02.10.263 Min.
Foto: Büroangestellter tippt an einem Laptop neben einem Stapel Unterlagen im hellen Büro
© Black Forest Labs / Flux

Deutschland holt bei KI-Agenten Silber

Fast jeder zweite Beschäftigte in Deutschland arbeitet bereits mit KI-Agenten, zitiert Heise.de eine Studie von HP. Unter den führenden Industrienationen liege Deutschland damit nur hinter den USA. Anders als Chatbots erledigen die Agenten ganze Aufgabenketten selbstständig. Allerdings plage 43 Prozent der Agenten-Nutzer die Sorge, dass ihr KI-Kollege sie verdrängen könne, bei klassischer Text- oder Bild-KI hingegen nur 27 Prozent.

Redaktion02.10.263 Min.
Foto: Mann vergleicht am Küchentisch Kopfhörer auf einem Tablet, daneben liegt ein Notizbuch.
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Drei von vier finden Shopping-Assistenten attraktiv

Für 76 Prozent der deutschen Verbraucher klingen digitale Shopping-Assistenten attraktiv, die Konsumwünsche verstehen und passende Produkte empfehlen können, so eine Umfrage von Lufthansa Industry Solutions. Denn für die Shopper seien vor allem Preisvergleiche, Alternativangebote und Zusatzinformationen relevant. Drei Viertel der mehr als 1.000 Befragten stöberten mindestens wöchentlich in Online-Shops, aber ein Drittel breche ab, weil die Entscheidung zu komplex werde. Nach frustrierender Suche wechselten 45 Prozent zu einem anderen Händler, 43 Prozent zu Google.

Redaktion02.10.262 Min.
Foto: Person hält in einer Küche ein Smartphone neben Take-away-Essen und Papiertüte auf der Arbeitsplatte.
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DoorDash nimmt Bestellungen per Textnachricht an

DoorDash startet einen KI-Agenten, der in Apples Messages Essensbestellungen per Textnachricht annimmt, berichtet Techcrunch.com. Ein knappes „das Übliche“ genüge, der Agent erkenne, dass die normale Freitagabend-Bestellung gemeint sei. Auf Wunsch durchsuche er lokale Restaurants, stelle einen Warenkorb zusammen und schicke vorab Fotos der Gerichte. Vorerst können sich nur Nutzer in den USA auf eine Warteliste setzen.

Redaktion02.10.262 Min.
Foto: Reisender prüft am Tisch sein Smartphone neben Stadtkarte, Notizbuch und gepackter Tasche.
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Airbnb zeigt, wo die Bekannten übernachtet haben

Airbnb verpasst seiner App eine soziale Ader, berichtet Engadget.com. Wer mit Bekannten vernetzt sei, sehe auf einer Karte deren vergangene oder geplante Reisen, könne ihre Bewertungen lesen und ihnen direkt in der App schreiben. Wie viel sichtbar werde, lege jeder selbst fest. Zudem liefere die Karte Kurzporträts von Stadtvierteln – aus Daten von Gästen, Gastgebern und nicht näher benannten „anderen Quellen“. Neue KI-Werkzeuge für Suche, Filter und Kundenservice starte Airbnb zunächst in den USA. In Europa ergänze der Konzern sein Dienstleistungsangebot bald um Essens- und Lebensmittellieferungen.

Redaktion01.10.263 Min.
Foto: Person hält Smartphone an einem Schreibtisch mit Kabel und Akten im Büro
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Alphabet wehrt sich gegen Android-Öffnung für KI-Rivalen

Alphabet klagt vor dem EU-Gericht gegen zwei Auflagen der EU-Kommission nach dem Digital Markets Act, berichtet Heise.de. Ab Januar 2027 muss Google Suchdaten mit rivalisierenden Suchmaschinen teilen, ab Juli 2027 fremden KI-Chatbots dieselben Android-Schnittstellen öffnen wie Gemini. Alphabet sieht den Datenschutz in Gefahr: Der Suchverlauf der Nutzer gelange ohne ausreichende Anonymisierung an Dritte, Android büße Sicherheitsvorkehrungen ein.

Redaktion30.09.262 Min.
Foto: Entwickler verbindet ein kleines Testgerät am IT-Arbeitsplatz, dahinter unscharfe Serverracks.
© Black Forest Labs / Flux

Anthropic eröffnet einen App-Store für Claude

Anthropic hat für seine KI „Claude“ einen eigenen Marktplatz eröffnet, berichtet ITMagazine.ch. Zum Start umfasse das Angebot über 2.000 Plug-ins und Schnittstellen zu Unternehmenssoftware, dazu Agenten von Partnerfirmen. Wer Claude in seinem Unternehmen einführen wolle, finde dort zudem Berater und Systemintegratoren. Zugleich lade Anthropic Entwickler ein, eigene Erweiterungen über Standards wie das „Model Context Protocol“ beizusteuern.

Redaktion30.09.262 Min.

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