Marketing

Kundin sammelt an der Kasse Treuepunkte statt Werbebotschaften zu erhalten
© Black Forest Labs / Flux

Treuepunkte: Ja, Werbebotschaften: Nein

53 Prozent der Verbraucher halten Treueprogramme wichtig für ihre künftige Markenbindung, aber nur 15 Prozent hielten die damit verbundenen Werbebotschaften für „sehr relevant“, so eine Dotdigital-Studie laut Pressemitteilung. Punktebasierte Modelle seien mit 62 Prozent am beliebtesten. Auf der Wunschliste stünden kostenloser Versand (53 Prozent), Cashback (52 Prozent) und Gratisproben (45 Prozent). 43 Prozent würden sich aber auch über Prämien zum Geburtstag freuen.

Björn Böer17.07.263 Min.
Online-Händlerin filmt Produktvideo allein im Studio, Agenturteam-Plätze im Hintergrund leer
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Tiktok macht seinen Agenturpartnern Konkurrenz

Tiktok testet in den USA ein „Managed-Services-Programm“, das dem Konzern nahezu die komplette Kontrolle über das Geschäft ausgewählter Shop-Händler gibt, berichtet Businessinsider.com. Übernommen würden Marketing, automatisierte Werbung, Produktlistings, Influencer-Anwerbung und Content, inklusive hunderter von KI-Videos. Händler zahlten dafür 10.000 Dollar plus 10 bis 20 Prozent Provision. Damit übernehme Tiktok die Strategie seiner Schwester-App Douyin und konkurriere direkt mit den eigenen Agenturpartnern.

Thomas Rehm17.07.263 Min.
Content-Creatorin filmt kurzes Video mit Smartphone auf Stativ im hellen Studio
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Youtube Shorts: Je kürzer, desto besser

Bei Youtube Shorts gewinnt Kürze in fast jeder Kategorie, zitiert Channelx.world eine Adobe-Express-Umfrage. Die 507 befragten Youtuber berichteten, Clips unter 30 Sekunden würden am häufigsten gesehen (53 Prozent), lockten Zuschauer am ehesten zu längeren Formaten (49 Prozent) und würden am meisten geteilt (49 Prozent). Nur beim Abonnentenwachstum schlügen sich 30- bis 60-Sekünder mit 34 Prozent gleich gut. 70 Prozent der Creator hätten bereits einen viralen Short gelandet, 40 Prozent mit Clips unter 30 Sekunden.

Thomas Rehm17.07.263 Min.
Frau demonstriert Alltagsprodukte im Homestudio für Live-Shopping via Social Commerce
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Tiktok Shop rückt in Malaysia zu Shopee auf

Tiktok Shop verkürzt in Malaysia den Abstand zu Marktführer Shopee, zitiert Malaymail.com eine Ipsos-Studie. 62 Prozent der Online-Käufer nutzten die Plattform, nach 43 Prozent im Jahr 2024, während Shopee mit 71 Prozent leicht nachgegeben habe. Der Markt reife insgesamt: Statt sporadischer Einkäufe wanderten mittlerweile auch Lebensmittel, Kosmetik und Gesundheitsprodukte in die Warenkörbe.

Thomas Rehm17.07.263 Min.
Verkäuferin berät Kundin persönlich in modernem Ladengeschäft, stationärer Handel im Comeback
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Stationärer Handel wird wieder beliebter

Während die Vorliebe für den Online-Handel laut einer Adyen-Studie sechs Prozentpunkte gesunken ist, gewinnt der stationäre Handel vier Prozent, berichtet IT-Boltwise.de. Rund ein Drittel bevorzuge das Ladengeschäft, 21 Prozent kauften überwiegend online und 46 Prozent benutzten beide Kanäle. Außerdem favorisierten 46 Prozent der Deutschen Marken mit Treue-Programmen; europaweit läge der Schnitt allerdings bei 60 Prozent. Zugleich bemängele fast jeder Zweite, die Loyalty-Angebote träfen selten den eigenen Bedarf.

David Wöllenstein16.07.263 Min.
Nigerianische Online-Händlerin verpackt Bestellung neben leuchtendem Smartphone-Display
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Nigeria kauft bei Facebook und fragt die KI

Nigerias Online-Shopper kaufen häufiger über Facebook und greifen öfter zu KI als fast alle 29 untersuchten Märkte, berichtet Businessday.ng. 86 Prozent bestellten über Facebook, global seien es nur 63 Prozent. 46 Prozent nutzten KI-Chat-Tools beim Einkauf, was Rang vier hinter Indien, den VAE und China bedeute. Bei den Händlern setzten 88 Prozent auf KI. Der wichtigste Marktplatz in Nigeria bleibe Jumia mit 84 Prozent der Käufer.

Thomas Rehm15.07.263 Min.
Kundin vertieft im stationären Einkauf ohne Smartphone-Nutzung im modernen Modegeschäft
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Weniger Omni-Channel: Wie sich das Einkaufsverhalten im DACH-Raum verändert

Die Diskussion im Detailhandel dreht sich darum, ob Händler ihre Verkaufs- und Informationskanäle noch enger verzahnen müssen. Dieser sogenannte Omni-Channel Ansatz verlangt nach hohen Investitionen und beruhte in der Vergangenheit auf einem Kaufverhalten, das auf der Nutzung mehrerer Kanäle im Verlauf eines Kaufs setzt: Etwa erst im Laden informieren und dann online bestellen oder umgekehrt. Doch erstmals gehen diese Omni-Channel Einkäufe in der Schweiz zurück.

Thomas Rudolph12.07.263 Min.
Verkäuferin berät Kundin persönlich im modernen Store als Sinnbild für Vertrauen in Loyalty-Programme
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Kundenbindung im Spagat: Wie Loyalty-Programme Umsatz schaffen, ohne Kunden zu verprellen

Loyalty-Programme werden für Händler und Marken zunehmend zum strategischen Vermögenswert. Sie bündeln Kundendaten, schaffen direkte Zugänge, ermöglichen personalisierte Angebote und öffnen neue Erlösquellen. Doch je stärker Kundenbindung monetarisiert wird, desto deutlicher tritt ein Konflikt zutage: Wie lässt sich daraus ein wirtschaftlicher Wert schöpfen, ohne genau das Vertrauen zu beschädigen, auf dem diese Loyalität beruht?

etailment18.06.265 Min.

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