Marketing

Mitarbeiter scannt Pakete am Fließband im Fulfillment-Center während der Prime-Day-Flut
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Prime Day USA pusht den gesamten E-Commerce

Der vorgezogene Amazon Prime Day hat den gesamten amerikanischen Online-Handel im Juni auf rund 142,67 Mrd. Dollar gehievt, wie Digitalcommerce360.com berichtet. Das entspreche einem Plus von 14,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Vom 23. bis 26. Juni hätten Verbraucher 26,4 Mrd. Dollar ausgegeben und damit in vier Tagen 18,5 Prozent des Monatsumsatzes generiert. Auch Walmart und Target hätten mit eigenen Aktionen mitgezogen. Die Online-Quote am Einzelhandel sei auf 18,56 Prozent gesprungen.

Björn Böer22.07.263 Min.
Mitarbeiter ordnet Anzüge im minimalistischen Flagship-Store einer Premium-Modemarke
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Frasers zwingt Hugo Boss zum Pflichtangebot

Die Frasers Group hält mittlerweile 30,28 Prozent an Hugo Boss und hat damit die im deutschen Übernahmerecht verankerte Pflichtangebotsschwelle überschritten, meldet Fashionnetwork.com. Das noch bis 27. Juli laufende Angebot liege bei 38 Euro je Aktie. Frasers wolle es auch nicht erhöhen; Hugo Boss rate seinen Aktionären bei diesem Preis jedoch zur Ablehnung. Erst 2024 sei Frasers bei Mulberry trotz eines Anteils von 37 Prozent ohne Kontrolle geblieben.

Björn Böer22.07.263 Min.
Online-Händlerin beantwortet Kundenanfrage per Chat zwischen Versandkartons im Laden
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Whatsapp wird der beliebteste Verkaufsassistent

Whatsapp mausert sich zum wichtigsten Kommunikationskanal im Online-Handel, zitiert Fashionunited.com eine Studie von Infobip und Retail Economics. Der Messenger erreiche Öffnungsraten von 85 bis 95 Prozent, während E-Mail im E-Commerce nur auf 32,7 Prozent komme. In einem einzigen Chat-Verlauf ließen sich Kunden von der Erwägung bis zur Kaufentscheidung begleiten. Dialogbasierte KI könne den nächsten Schritt darstellen: 88 Prozent der befragten Online-Händler experimentierten bereits, doch bislang nutze sie keiner durchgängig.

Björn Böer21.07.263 Min.
Gastronom blickt nachdenklich auf Tablet wegen gelöschter Google-Bewertungen
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Googles Lösch-Hinweis: Transparent und verdächtig

Google Maps blendet seit April einen Hinweis auf gelöschte Bewertungen ein, berichtet Spiegel.de. So hätten in Hessen 17 Prozent der Gastbetriebe einer Stichprobe Rezensionen entfernen lassen, in Frankfurt, Berlin oder Köln knapp jeder Dritte. Der Hinweis erscheine allerdings nur bei Löschungen wegen Diffamierung – andere blieben unsichtbar, kritisieren Verbraucherschützer. Betriebe mit vielen Löschungen wirkten so schnell verdächtig, obwohl sie sich womöglich nur gegen Fake-Rezensionen wehrten.

Thomas Rehm21.07.262 Min.
Junge Frau öffnet zuhause ein Paket, Symbolbild für TikTok-Shopping bei jungen Briten
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Die Hälfte der jüngeren Briten Tiktok-shoppt

47 Prozent der unter 45-jährigen Briten haben in den vergangenen drei Monaten auf Tiktok Shop gestöbert oder dort gekauft, meldet Channelx.world. Bei allen UK-Shoppern seien es zwar nur 21 Prozent, trotzdem könne man Live-Commerce nicht mehr als Nischenmarkt bezeichnen. Zum Vergleich: Klassische Online-Shops würden von 54 Prozent frequentiert, doch der Abstand schrumpfe. Beim Live-Shopping wirke gefühlte Knappheit oft als Kaufauslöser: Zwei Drittel griffen eher zu, wenn Ware viral gehe oder ausverkauft sei.

David Wöllenstein21.07.263 Min.
Prüferin untersucht Rabatt-Etikett auf Paket wegen möglicher Fake-Rabatte bei Amazon und Bol
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Amazon und Bol wegen Fake-Rabatten im Visier

Amazon und der Marktplatz Bol ködern Kundschaft womöglich mit irreführenden Rabatten, berichtet Ecommercenews.eu. Der niederländische Verbraucherverband Consumentenbond habe beide Plattformen abgemahnt und mit rechtlichen Schritten gedroht. Zwei Monate lang habe die Organisation 1.142 Produkte mit WM-Rabatten verfolgt; bei 108 Deals hätten durchgestrichene Preise nicht dem gesetzlich vorgeschriebenen 30-Tage-Tiefstpreis entsprochen. Beide Anbieter widersprächen den Vorwürfen. Für den Black Friday kündigte der Verband verschärfte Kontrollen an.

David Wöllenstein21.07.263 Min.
WLW – Wer liefert Wo in E-Grocery Deutschland? Die große Übersicht oder warum die 3,6 Prozent Marktanteil nur eine verzerrte Wahrnehmung sind
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WLW – Wer liefert Wo in E-Grocery Deutschland? Die große Übersicht oder warum die 3,6 Prozent Marktanteil nur eine verzerrte Wahrnehmung sind

Deutschland ist ein Flächenland, E-Grocery jedoch ein Ballungsraum-Business kleiner Königreiche. Dieser Deep Dive zeigt, warum die derzeitigen 3,6 Prozent nationaler Marktanteil im deutschen E-Grocery Markt nur wenig Aussagekraft haben und wer tatsächlich wo liefert.

Matthias Schu21.07.268 Min.
Frau entspannt vor leuchtendem TV-Bildschirm, Symbolbild zur Prime-Video-Werbeklage
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330.000 Kläger, null Euro: Amazon Prime-Werbeklage scheitert

Das Bayerische Oberste Landesgericht hat die Sammelklage der Verbraucherzentrale Sachsen gegen Amazon Prime Video abgewiesen, berichtet BR24.de. Amazon habe im Vertrag keine Werbefreiheit zugesichert und diese auch öffentlich nicht so beworben, hätten die Richter erklärt; eine Irreführung liege damit nicht vor. Zudem seien die Ansprüche der fast 330.000 Kläger nicht gleichartig genug für eine Verbandsklage. Die Verbraucherschützer, die bis zu 80 Euro Erstattung pro Kunde forderten, wollten nun vor den Bundesgerichtshof ziehen.

Thomas Rehm20.07.262 Min.
Menschen schlendern entspannt an einem sonnigen Sonntag durch eine belebte Einkaufsstraße
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Mehrheit der Deutschen hätte gern sonntags offen

Eine Mehrheit der Deutschen befürwortet die Sonntagsöffnung von Geschäften, wie eine Umfrage von Web.de zeigt. 58 Prozent hielten die DIHK-Forderung, wonach Händler selbst über das Öffnen entscheiden sollen, für richtig, 33 Prozent für falsch, neun Prozent zeigten sich unentschlossen. Mit 61 Prozent Zustimmung stützten die 18- bis 29-Jährigen den Vorstoß am deutlichsten. Am skeptischsten blicke die Generation ab 65 Jahren darauf: Hier fänden nur 55 Prozent die Idee gut, während 37 Prozent klar dagegen stünden.

Björn Böer20.07.262 Min.
Kundin nimmt vertrauensvoll ein Paket von einem Lieferboten entgegen
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Deutschland vertraut Amazon mehr als Edeka

Amazon gilt erstmals als vertrauenswürdigstes Handelsunternehmen Deutschlands und verdrängt Edeka von der Spitze, meldet Retail-News.de. Grundlage sei eine Studie von Reader’s Digest, für die 4.000 Verbraucher ohne Vorgaben ihre bevorzugten Marken nennen sollten. Ansonsten bleibe die Markenlandschaft bemerkenswert träge: In 14 von 15 Kategorien behaupteten sich die Vorjahressieger, darunter Bosch, Nivea und Allianz. Den höchsten Absolutwert erziele Frosta mit über 1.000 Nennungen bei Tiefkühlkost.

David Wöllenstein20.07.262 Min.
Frau verlässt Fitnessstudio durch offene Glastür als Symbol für einfache Online-Kündigung
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Kündigungsseiten dürfen nur der Kündigung dienen

Fitnessketten dürfen auf der Bestätigungsseite einer Onlinekündigung nicht mehr für das Pausieren des Vertrags werben, berichtet Spiegel.de. Der Bundesgerichtshof gab dem Verbraucherzentrale Bundesverband recht, der gegen den Essener Anbieter FitX geklagt hatte. Die Seite habe allein der Kündigungserklärung zu dienen, so der erste Senat, und müsse leicht zugänglich bleiben. Der zweitgrößte deutsche Fitnessanbieter habe die Kündigungsseite bereits angepasst.

Björn Böer17.07.262 Min.

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