
Moralische Käufer: Lieber gar nicht als zu billig
Beim Kauf von Produkten geht es nicht nur um den Preis. Die Menschen wollen bei ihrer Entscheidung auch die Selbstachtung bewahren. Das haben jetzt Forscher in Experimenten belegt.

Beim Kauf von Produkten geht es nicht nur um den Preis. Die Menschen wollen bei ihrer Entscheidung auch die Selbstachtung bewahren. Das haben jetzt Forscher in Experimenten belegt.

Die Nachricht über den massiven Stellenabbau, das Ende des Katalogs und die Neuausrichtung zum Pure Player hatte Neckermann medientechnisch geschickt auf den Freitagnachmittag platziert. Halb Deutschland war da schon unterwegs ins lange Wochenende. Sonst wäre dem dramatischen Personalabbau noch mehr Aufmerksamkeit gewiss gewesen. So hat es die Meldung nur knapp in die meist beachteten Beit

Sie klingt wie eine wohlüberlegte strategische Neuausrichtung, die gerade verschickte Pressemitteilung von Neckermann, doch sie offenbart ein Manöver in höchster Not. Es dürfte der finale Rettungsversuch für Neckermann sein. Das Unternehmen plant eine radikale neue Sortiments-Struktur und Anpassung der Organisation. Das Unternehmen wird zum Pureplayer. Nach dem Hauptkatalog werden künftig

Al Bundy, der verschnarchte Schuhverkäufer aus der Kult-Sitcom "Eine schrecklich nette Familie" wäre heute vermutlich Journalist. Auch. Zusätzlich. Denn wer heute seine Waren verkaufen will, der setzt gerade als Online-Anbieter auf lesenswerte Inhalte auf der Website, die dann möglichst noch Richtung Print und Tablet verlängert werden. Den Umkehrschluss lernen gerade die Verlage und pimpen ihre redaktionellen Angeboten zunehmend mit digitalen Ladenzeilen auf.

Die Bünting Handelsgruppe hat mit MyTime.de einen Onlineshop für Lebensmittel gestartet. Kunden aus ganz Deutschland können dabei aus dem Warenangebot eines stationären Vollsortimenters wählen - inklusive Tiefkühl-Pizza&Co.

Das Neueste aus der Welt des E-Commerce: Jeden Morgen kurz vor 9 Amazon: Umsätze mit Elektronik rauf um 43 Prozent, Umsätze mit Bücherm, Musik und Videos rauf um 19 Prozent. Das 1.Quartal lief gut für Amazon. 13,18 Milliarden US-Dollar, plus 34 Prozent. Beinahe gut. Das Wachstum hat seinen Preis. Der Gewinn schrumpft. 130 Millionen Dollar waren es im 1. Quartal. 35 Prozent weniger als im Vorjahre

Bereits seit geraumer Zeit bietet Amazon Web-Services für Firmenkunden an. Nun baut der Onlinehändler seine Plattform für SAP-Unternehmenslösungen aus.

Fielmann steigert abermals seinen Umsatz und will weiter expandieren. Die größte deutsche Optikerkette profitiert von der demografischen Entwicklung in Deutschland.

Das Neueste aus der Welt des E-Commerce: Jeden Morgen kurz vor 9 Google: Es ist ein weiterer Schritt Richtung E-Commerce für Google. Im neuen App-Online-Store Google Play will Google das Galaxy Nexus direkt unters Volk bringen. Das schreibt zumindest die New York Times. Der Link führt indes gegenwärtig zumindest von Deutschland aus ins Leere: "Nicht in Ihrem Land verfügbar". Citrus Lane: 5

Die Umstrukturierung der Versender Otto, Baur und Schwab ist sinnvoll, kommt aber zu spät und geht noch nicht weit genug. Das ist die vorherrschende Expertenmeinung einer Umfrage der "Textilwirtschaft" zum bevorstehenden Umbau der Universalversender der Otto Group unter dem Projektnamen "Fokus". Die Experten sehen die Ursachen für die Misere vor allem in strategischen Fehlern der Vergangenheit. Und das sagen die Experten:

Praktiker meldet vergleichsweise gute Zahlen für das erste Quartal. Der Umsatzverlust der vergangenen Jahre wurde gestoppt, der Konzern profitiert vom Inlandsgeschäft.