Künstliche Intelligenz

Alle Beiträge und Analysen zum Thema „Künstliche Intelligenz".

436 Beiträge

Konzeptdarstellung: Kassenmonitor mit KI-Shopmanager für Preise, Bestand und Dienstplan in einem kleinen Laden.
© OpenAI / Imagegen · Konzeptdarstellung

KI-Chefin Luna: nett zum Team, teuer im Regal

Seit April führt die KI-Agentin Luna einen Laden in San Francisco, berichtet T3n.de. Nach fünf Monaten sei das Startbudget von 100.000 Dollar auf gut 60.000 zusammengeschmolzen, bei Einnahmen von rund 20.000 Dollar. Luna bestelle, bepreise und plane die Schichten; ein Sachbuch für 48 statt 25 Dollar allerdings dürfte den Absatz bremsen. Beim Personal punkte Luna hingegen: 27 Verspätungen seien ohne Verwarnung geblieben, auch habe sie großzügig freie Tage gewährt.

Redaktion15.09.263 Min.
Foto: Mann mit Tablet steht zwischen Paketen in einem hellen Lagerraum, vor ihm Kartons und Kartenlesegerät.
© Black Forest Labs / Flux

43 Prozent der Händler akzeptieren Echtzeitzahlungen

Echtzeitzahlungen setzen sich im Online-Handel durch: 43 Prozent der Händler akzeptieren sie inzwischen, ein Plus von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr, berichtet Fintechnews.sg. Agentische KI-Zahlungen nähmen bisher 19 Prozent an, 63 Prozent planten oder erprobten sie. Im Durchschnitt biete jeder Händler vier bis fünf Zahlungsarten an. Zugleich rücke die Kostensenkung als oberstes Ziel nach vorn: 29 Prozent würden sie zuerst nennen, 2024 seien es nur zehn Prozent gewesen.

Redaktion15.09.263 Min.
Foto: Junge nutzt Smartphone neben Mann in Elektronikladen; mehrere Kopfhörer stehen auf Ausstellungstisch.
© Black Forest Labs / Flux

Jugendliche nutzen KI doppelt so oft wie ihre Eltern

Deutsche Jugendliche greifen bei Produktsuche und Kaufentscheidung etwa doppelt so oft zu KI wie ihre Eltern, zeigt eine Studie von Mastercard. 79,9 Prozent hätten in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal per KI recherchiert, 29,8 Prozent erwarteten sie binnen fünf Jahren als eine ihrer wichtigsten Einkaufsformen – in Großbritannien 45,7 Prozent. Bis 2030 werde in Europa mehr als jeder zehnte Online-Käufer Routinekäufe an Agenten abgeben.

Redaktion14.09.262 Min.
Mann mit dunklen Locken arbeitet an einem Laptop in einem hellen Büro.
© Black Forest Labs / Flux

Chinesische KI findet kaum deutsche Kunden

Chinesische KI-Modelle liefern gute Werte, kosten nur ein Bruchteil der amerikanischen Konkurrenz, spielen in deutsche Unternehme aber trotzdem kaum eine Rolle, berichtet T3n.de. Nur zwei Prozent der KI-nutzenden Firmen würden zu Deepseek greifen, ein weiteres Prozent zu Alibabas Qwen. Die Gründe seien Bedenken bei Datenschutz und Cybersicherheit. Stattdessen setzten 76 Prozent auf OpenAI, 35 Prozent auf Microsoft Copilot, 28 Prozent auf Googles Gemini. Das europäische LLM Mistral erreiche null Prozent Nutzung.

Redaktion14.09.263 Min.
Ein Mann und eine Frau prüfen gemeinsam einen Laptop; im Hintergrund stehen Serverschränke.
© Black Forest Labs / Flux

Brüssel schickt KI-Anbietern die erste Fragerunde

Die EU-Kommission macht den KI-Anbietern Druck, berichtet Heise.de. Nach Sicherheitsvorfällen, bei denen Modelle aus ihren Testumgebungen ausbrachen, habe sie bei mehreren Unternehmen formale Informationsanfragen gestellt – oft der Auftakt zu einem Untersuchungsverfahren. Die Behörde setze den AI Act durch; im Extremfall könne sie Modelle einschränken, zurückziehen oder zurückrufen. Zudem baue die Kommission eigene Testumgebungen auf, um die fortschrittlichsten Modelle selbst zu prüfen.

Redaktion14.09.262 Min.
Zwei Frauen begutachten gemeinsam einen Strickpullover in einem Bekleidungsgeschäft mit Kleiderständern
© Black Forest Labs / Flux

KI darf rechnen, beraten soll weiter der Mensch

Kunden akzeptieren Künstliche Intelligenz im Handel vor allem im Maschinenraum, zitiert Retail-News.de eine Studie IFH Förderer. Für den Einsatz in Bestandsmanagement, Logistik und Absatzprognosen votieren je 84 Prozent der befragten Verbraucher, für KI in Beratung und Kundenservice aber nur 45 Prozent. Chatbots würden inzwischen mehr als die Hälfte nutzen, bei den 16- bis 29-jährigen sogar drei Viertel; trotzdem wünschten sich 58 Prozent mehr echte, zwischenmenschliche Begegnungen.

Redaktion11.09.262 Min.
3D-Illustration: Einkaufswagen mit leuchtender Kugel zwischen zwei Wegweisern auf beigem Grund
© Black Forest Labs / Flux

Agentic Commerce: Der Handel vertagt sich

Beim Thema Agentic Commerce steckt der Handel noch in der Orientierungsphase, zeigt eine Studie des EHI. Rund sechs von zehn Handelsunternehmen befassten sich mit weitgehend autonomen Kaufsystemen, gut elf Prozent nutzten bereits konkrete Anwendungen, aber 40 Prozent würden für sich keinen sinnvollen Einsatz sehen. Wer einen eigenen Agenten plane, ziele vor allem auf Konversionen und Personalisierung. Mehr als ein Viertel der befragten Unternehmen hielten Investitionen gegenwärtig für wahrscheinlich, doch drei Viertel rechneten damit erst in den nächsten zehn Jahren.

Redaktion11.09.263 Min.
3D-Illustration: weißes Kleid am Bügel, Kamera-Icon und Kleidungs-Symbole neben leuchtender Linie
© Black Forest Labs / Flux

Scayle spart About You acht Mio. Euro

Rund 90 Prozent seiner E-Commerce-Bildproduktion wickelt About You inzwischen über die virtuellen Fotoshootings von Scayle ab, berichtet Fashionunited.de. Die Produktionskosten seien dadurch um etwa 90 Prozent gesunken, die jährliche Ersparnis liege bei mehr als acht Mio. Euro. Ein A/B-Test habe für die KI-Bilder 9,2 Prozent mehr Bruttowarenvolumen und 5,1 Prozent mehr Warenkorb-Klicks ergeben. Zur Kundschaft der About-You-Tochter Scayle zählten mehr als 100 Marken, darunter s.Oliver Group, Betty Barclay Group und Goldner Fashion.

Redaktion10.09.263 Min.
Illustration: Chip verteilt Inhalte an drei Karten mit Bild- und Lautsprecher-Icons; roter Pfeil markiert rechten Pfad.
© Black Forest Labs / Flux

85 Prozent der KI-Projekte im Marketing floppen

KI steht bei Marketingentscheidern im DACH-Raum ganz oben auf der Prioritätenliste, doch bis zu 85 Prozent der Projekte scheitern, zitiert T3N.de den „Marketing Tech Monitor 2026“. Hauptgründe seien lückenhaftes fachliches Verständnis (56 Prozent) und zu viele parallele Projekte. Allein 2026 summierten sich die so sinnlos investierten IT-Ausgaben im DACH-Raum auf über 21 Mrd. Euro. 45 Prozent der Unternehmen kämen nie über die Pilotphase hinaus.

Redaktion10.09.263 Min.
Person in Arbeitskleidung öffnet Serverschrank in einem Rechenzentrum mit Netzwerktechnik
© Black Forest Labs / Flux

Google investiert 15 Mrd. Dollar in Finnland

Google steckt rund 15,1 Mrd. Dollar in Finnlands KI- und Digitalinfrastruktur, die bislang größte Einzelinvestition des Konzerns in Europa, berichtet Techradar.com. Das Geld fließe über zwei Jahre nicht nur in Rechenzentren, sondern auch in Netzausbau, Ökostromprojekte und Batteriespeicher. Kühles Klima und kohlenstoffarmer Strom machten Finnland für Hyperscaler attraktiv. In Hamina beispielsweise kühle Meerwasser die Server, die Abwärme heize die Nachbargebäude.

Redaktion10.09.262 Min.
3D-Illustration: humanoide Figur hält Karte vor Schutzschild-Symbol mit Einkaufstasche und Icons
© Black Forest Labs / Flux

Metas KI-Agent „Muse“ kauft jetzt auch ein

Meta hat den KI-Agenten „Muse“ vorgestellt, der eigenständig einkaufen, Reisen buchen und verhandeln können soll, berichtet Golem.de. Für Zahlungen nutze er Stripes System „Link“ mit Einmal-Kreditkarten; Anbindungen an Shopifys „Shop Pay“ und 1Password seien in Vorbereitung. Der Agent laufe in einer virtuellen Maschine in Metas Cloud, vorerst nur in den USA. Ein separates Programm namens „Sentinel“ prüfe alle ausgehenden Aktivitäten. Testversionen luden laut Reuters dennoch vertrauliche Daten ohne Erlaubnis hoch.

Redaktion10.09.262 Min.
Person in Arbeitskleidung kniet vor Serverschrank und prüft Verkabelung mit Messgerät.
© Black Forest Labs / Flux

KI entlässt Verwalter und stellt Elektriker ein

Künstliche Intelligenz kostet in den USA weniger Jobs, als sie schafft, berichtet ITMagazine.ch mit Verweis auf den „Economist“. Im Kundenservice sei die Beschäftigung seit Januar 2023 um 10 Prozent gesunken, in Sekretariat und Verwaltung sogar um rund 15 Prozent. Der Bau von Rechenzentren habe seit 2023 aber rund 320.000 gut bezahlte Stellen geschaffen für Elektriker, Klimatechniker und Netzwerkspezialisten. Die Arbeitslosenquote in den USA habe im August bei 4,1 Prozent gelegen, was für die Staaten vergleichsweise niedrig sei.

Redaktion10.09.262 Min.

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