Onlinehandel

Alle Beiträge und Analysen zum Thema „Onlinehandel".

159 Beiträge

KI-generiertes Symbolbild: Meta, Shopify, Amazon: Drei Wege zur Kasse im Chat
© OpenAI

Meta, Shopify, Amazon: Drei Wege zur Kasse im Chat

Meta, Shopify und Amazon ringen mit drei verschiedenen Strategien um den Einkauf per KI-Agent, analysiert Tradingkey.com. Meta bringe die Reichweite von Facebook, Instagram und Whatsapp mit, Shopify den Checkout: „Shop Pay“ wickle Käufe bei Shopify-Händlern direkt in Metas Agenten „Muse“ ab. Amazon setze auf den eigenen Assistenten und blockiere deshalb Muse. Wichtiger als Produktseite und Suchanzeige werde für Online-Händler künftig der maschinenlesbare Katalog samt Echtzeitbestand.

Redaktion28.09.262 Min.
KI-generiertes Symbolbild: Asos: Kleines Plus, weniger Kunden, mehr Partnerware
© OpenAI

Asos: Kleines Plus, weniger Kunden, mehr Partnerware

Asos hat im vierten Quartal seines Geschäftsjahres den Bruttowarenwert leicht gesteigert, berichtet Ecommercenews.eu. Übers Jahr bleibe aber trotzdem ein Minus von fünf Prozent, die Zahl aktiver Kunden sei auf 16,4 Mio. geschrumpft . In Deutschland und Großbritannien habe der Modehändler aber im zweiten Halbjahr zugelegt. Zudem lagere Asos mehr Partnerware ein oder lasse Partner direkt versenden: Sortiment ohne eigenen Einkauf.

Redaktion28.09.263 Min.
Foto: Mann sortiert Arzneimittelpackungen neben einem aufgeklappten Laptop am Küchentisch
© Black Forest Labs / Flux

Apotheke oder Drogerie-Ecke? Gericht prüft dm-med

Die Wettbewerbszentrale will dm vor dem Landgericht Karlsruhe den Online-Verkauf rezeptfreier, aber apothekenpflichtiger Arzneimittel verbieten lassen, berichtet Tagesspiegel.de. Die Kammer prüft, ob dm-med eine mit dm kooperierende Apotheke ist oder bloß eine verbotene Apothekenecke im Drogeriemarkt. Die Drogeriekette verweist auf getrennte Warenkörbe und Rechnungen – und wirbt zugleich bundesweit für den gemeinsamen Einkauf in einem Bestellvorgang. Das Urteil soll am 9. Dezember fallen, ein Gang bis zum BGH gilt als wahrscheinlich.

Redaktion24.09.263 Min.
Foto: Frau prüft an einem Packtisch einen Beleg neben einem Paket in einem hellen Büro
© Black Forest Labs / Flux

Sieben Prozent der Online-Shops bleiben von Betrug verschont

Jeder siebte deutsche Online-Händler verliert jährlich mehr als 100.000 Euro durch Betrug, meldet Bevh.org. Nur sieben Prozent seien bisher von Betrug oder Betrugsversuchen verschont geblieben, fast jeder zweite Händler registriere mehr Fälle als im Vorjahr. Häufigste Masche bleibe der Identitätsbetrug, oft mit manipulierten Namens- und Adressdaten. Schon eine einzelne Bestellung könne teuer werden: Knapp ein Drittel habe dabei mehr als 2.500 Euro eingebüßt.

Redaktion23.09.262 Min.
Foto: Mann prüft Kartons im Lagerregal mit einem Handscanner.
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Warenkorbabbrüche, Suchanfragen, Ladenhüter: KI schafft Ordnung

Online-Händler brauchen für bessere Entscheidungen keine zusätzlichen Daten, sondern einen klügeren Blick auf die vorhandenen, argumentiert Techbullion.com. Jeder Produktaufruf, jede Suche, jeder abgebrochene Warenkorb sende Signale. KI könne Traffic, Konversionen und Kaufverhalten verknüpfen und zeigen, welcher Artikel viele Besucher anlocke, aber kaum Käufer finde. So könne sie auch im Lager helfen, zwischen vergriffenen Rennern und kapitalbindenden Ladenhütern zu steuern. Zudem könne sie Ausreißer früher entdecken als der klassische Report.

Redaktion22.09.263 Min.
Foto: Gefaltetes Hemd, Handscanner und Versandkarton auf einem Packtisch im Fulfillment-Lager
© Black Forest Labs / Flux

Mytheresa liegt weiter vor Konzernschwestern

Die Münchner Luxusmode-Plattform Mytheresa wächst laut Pressemitteilung weiter zweistellig: Im vierten Geschäftsquartal bis Ende Juni stieg der Umsatz währungsbereinigt um 10,2 Prozent. Die gesamte LuxExperience-Gruppe habe 653,6 Mio. Euro umgesetzt, 6,1 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Net-a-Porter und Mr Porter hätten erstmals seit der Übernahme zugelegt und ein positives bereinigtes Ebitda erzielt.

Redaktion17.09.262 Min.
Foto: Zwei Personen betrachten am Tisch ein Tablet mit Europakarte; daneben Bücher, Smartphone und Pakete.
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Amazons EU-Reichweite bröckelt

Amazons Reichweite in der EU bröckelt leicht: Im ersten Halbjahr erreichte der Konzern im Schnitt 193,9 Mio. Nutzer pro Monat, nach 195,2 Mio. im Halbjahr davor, berichtet Ecommercenews.eu. Deutschland bleibe mit 52,8 Mio. der größte Markt, verliere aber 1,7 Prozent, Frankreich sogar vier. Zulegen könne Amazon vor allem an den Rändern des Kontinents: Dänemark wachse um 18,4 Prozent, Schweden um 13,9. In Griechenland, wo Skroutz führe, sacke die Reichweite um 20,2 Prozent ab.

Redaktion14.09.263 Min.
3D-Illustration: Glaswaage mit Gerät und Zapfsäule, Pfeile zeigen Auf- und Abbewegung
© Black Forest Labs / Flux

Inflation bei 2,9 Prozent

Die Inflationsrate kletterte im August auf 2,9 Prozent, meldet das Statistische Bundesamt. Treiber bleibe die Energie mit 10,5 Prozent Aufschlag: Kraftstoffe verteuerten sich binnen Jahresfrist um 27,7 Prozent, leichtes Heizöl sogar um 49,6 Prozent. Für den Online-Handel zählt eher das Kleingedruckte: Gebrauchsgüter legten nur um ein Prozent zu, Haushaltsgeräte kosteten 1,9 Prozent weniger, Unterhaltungselektronik 2,8 Prozent.

Redaktion11.09.263 Min.
Frau packt gefaltete Kleidung in einen Karton neben Kleiderstange und Klebeband
© Black Forest Labs / Flux

Harvey Nichols verkauft wieder online

Weniger als einen Monat nach der Übernahme durch die Frasers Group verkauft Harvey Nichols wieder online, berichtet Retail-News.de. Nach der Transaktion vom 13. August sei der Online-Shop des britischen Luxuskaufhauses bisher offline gewesen. Vor der Insolvenz habe Harvey Nichols im Geschäftsjahr bis März 2025 rund 105 Mio. Pfund Verlust nach Steuern geschrieben. Wie eng die Einbindung in den neuen Mutterkonzern ausfalle, zeige das beworbene Zahlungsmodell „Frasers Plus“: Einkäufe ließen sich damit auf drei zinsfreie Raten verteilen.

Redaktion10.09.263 Min.
Kartonpaket auf digitaler Waage neben Klebebandabroller auf Tisch
© Black Forest Labs / Flux

Schweizer E-Commerce liefert kaum mehr gratis

Nur noch gut jeder achte große Schweizer Online-Shop liefert unabhängig vom Bestellwert kostenlos, berichtet ITMagazine.ch. Bei sechs von 49 untersuchten Anbietern entfalle die Gebühr komplett, bei 32 erst ab einem Schwellenwert, elf verlangten sie immer. Der Versandkosten lägen stabil bei durchschnittlich 6,45 Franken. Statt Gratisversand wolle man mit Tempo locken: 24 Shops würden am nächsten Tag liefern, 2023 waren es nur elf.

Redaktion10.09.262 Min.
3D-Illustration: gestapelte durchscheinende Pakete unterschiedlicher Höhe mit Pfeil und Lichtstrahl
© Black Forest Labs / Flux

Bol erhöht den Vorsprung auf Amazon

Bol hat seinen Vorsprung auf Amazon.nl im vergangenen Jahr ausgebaut, berichtet Ecommercenews.eu unter Berufung auf ein ECDB-Ranking. Der niederländische Marktführer sei um 12,0 Prozent auf 5,81 Mrd. Euro Bruttowarenwert gewachsen, Amazon.nl hingegen nur um 2,7 Prozent auf 3,31 Mrd. Euro. Der Abstand weite sich damit von knapp 61 auf über 75 Prozent aus. Aliexpress erreiche mit 1,81 Mrd. Euro erstmals Rang drei und gewinne weiter Anteile, mit Coolblue.nl und AH.nl folgten in den Top 5 noch zwei niederländische Anbieter.

Redaktion10.09.263 Min.
Frau in grüner Arbeitskleidung schiebt Einkaufswagen mit Kartons durch einen Gang mit hohen Lagerregalen.
© Black Forest Labs / Flux

Migros Online baut Sortiment auf 21.000 Produkte aus

Migros Online erweitert sein Sortiment von 12.500 auf 21.000 Produkte, meldet Watson.ch. Möglich mache das ein neues Verteilzentrum in Regensdorf, das seit Ende Mai schrittweise anlaufe und bis zu 7.500 Bestellungen täglich abwickeln könne. Derzeit nutze Migros erst 25 bis 30 Prozent der Kapazität, bis Februar sollen es 70 Prozent sein. Im August habe Migros Online 17 Prozent mehr Bestellungen verbucht als im Vorjahr, der Umsatz sei um zwölf Prozent gewachsen.

Redaktion09.09.263 Min.

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