Suchmaschinen

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Google zeigt Händlern Traffic aus Lens-Suchen – aber nicht, wonach gesucht wurde
© Diego Ph / Unsplash

Google zeigt Händlern Traffic aus Lens-Suchen – aber nicht, wonach gesucht wurde

Wer bei Google mit einem Foto statt mit einem Suchbegriff sucht, hinterlässt in der Search Console jetzt eigene Spuren. Ein neuer Filter weist den Traffic aus Google Lens, Circle to Search und Bild-Uploads gesondert aus, allerdings nur pro Seite und ohne Suchbegriffe. Relevant ist das vor allem dort, wo Kundinnen und Kunden ein Produkt sehen, aber nicht benennen können.

David Wöllenstein25.09.264 Min.
Foto: Mann klebt ein neutrales Etikett auf einen Karton neben diskreten Wellnessprodukten im Lager.
© Black Forest Labs / Flux

Google schreibt Händlern ein Etikett für Erotikware vor

Google verlangt von Online-Händlern ein Etikett für Erwachsenenprodukte, berichtet Seroundtable.com. Der Konzern ergänzte seine Richtlinie für Seiten mit explizitem Inhalt um eine Zeile für E-Commerce-Seiten und um einen eigenen Abschnitt zu Shopping-Funktionen. Wer Artikel dort platziere, solle sie im Merchant Center mit dem Attribut „adult“ oder dem Markup „hasAdultConsideration“ auszeichnen. Auf die Sichtbarkeit in der organischen Suche wirke sich das Etikett nicht aus.

Redaktion21.09.262 Min.
Foto: Mann recherchiert am Laptop neben zwei Produktdosen an einem hellen Esstisch.
© Black Forest Labs / Flux

Zwei Ebenen der Suche: KI berät, Google prüft

Generative KI schiebt sich vor den Kaufklick: In mehr als elf Prozent der untersuchten Shopping-Reisen taucht sie vor der Transaktion auf, zitiert Retail-News.de den „State of E-Commerce“-Report von Similarweb. Vor zwei Jahren seien es keine fünf Prozent gewesen. Die klassische Suche behalte ihren Platz: In 89 Prozent der untersuchten Fälle griffen die Verbraucher zusätzlich zur Suchmaschine. Für Händler werde damit die zweite Sichtbarkeitsfrage, nämlich ob die KI ihre Produkte überhaupt erwähne, noch dringlicher.

Redaktion16.09.263 Min.
Illustration: Browserfenster mit EU-Sternenkreis-Münze, verbunden mit einem Ladengeschäft-Symbol
© Black Forest Labs / Flux

Google: Europa bekommt eine schlechtere Suche

Die „größte Qualitätseinbuße in 29 Jahren Suchgeschichte“, so beschreibt Google den Umbau seiner Suchergebnisse in Europa, berichtet Reuters.com. Der Konzern erfülle damit Auflagen des Digital Markets Act, nachdem die EU-Kommission im Juli 460 Mio. Euro Strafe verhängt und eine Frist von 60 Tagen gesetzt habe. Frühere Anpassungen hätten den kostenlosen Direktbuchungs-Traffic zu europäischen Unternehmen bereits um 30 Prozent gedrückt, so Google.

Redaktion09.09.262 Min.
Techniker prüfen Serverracks in modernem Rechenzentrum als Symbol für verlässliche Infrastruktur
© Black Forest Labs / Flux

Website-Performance > Search-Ranking

Gutes Ranking, trotzdem kein Besuch: Kunden, die über ChatGPT, Perplexity oder Googles KI-Übersichten suchen, bekommen Ergebnisse, die die klassischen Links außen vor lassen, argumentiert Techradar.com. Darum entscheide nicht das klassische Search-Ranking, sondern ob ein KI-System die Seite laden, durchsuchen und verstehen könne. Es sei auch nicht mehr entscheidend, wie schnell eine Seite lade, sondern wie sie an einem Aktionstag oder nach einem viralen Post performe. Zunehmend wichtig würden gutes Hosting und eine verlässliche Infrastruktur.

etailment02.09.263 Min.
3D-Illustration: Ein wachsendes Glaspanel verdrängt gestapelte Panels – Sinnbild für mehr Platz der KI-Übersicht
© Black Forest Labs / Flux

Google gibt der KI-Übersicht mehr Platz

Google zeigt KI-Antworten bei ausgewählten Suchanfragen jetzt sofort in voller Länge, berichtet Haendlerbund.de. Der Klick auf „Mehr anzeigen“ entfalle, am Ende erscheine die „Frag einfach“-Zeile aus dem AI Mode. Die zehn organischen Treffer rutschten entsprechend noch weiter nach unten. Google habe das neue dynamische Ausklappen bestätigt: Nutzer empfänden die Suche so als hilfreicher und stiegen häufiger in Folgefragen ein. Für Online-Händler schrumpfe damit die Sichtbarkeit klassischer Links weiter und somit wohl auch der Traffic.

etailment01.09.262 Min.
Frau auf Sofa beginnt Online-Produktsuche per Smartphone in modernem Wohnzimmer
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Temu und Amazon drängen in die Schweizer Produktsuche

Suchmaschinen holen sich den ersten Klick der Schweizer zurück: 45 Prozent der Online-Käufe beginnen dort, berichtet Carpathia.ch. Auf Rang zwei folge die Suche bei Digitec Galaxus (42 Prozent) und Zalando (40 Prozent). Amazon klettere binnen eines Jahres von 18 auf 33 Prozent, Temu von zehn auf 28. Spezialisierte Online-Shops hingegen seien von 39 auf 22 Prozent abgesackt. Bei neun Prozent beginne die Suche inzwischen im Chat mit der KI.

etailment31.08.263 Min.
Abstrakte 3D-Illustration einer Suchleiste, die sich in mehrere KI-Funktionsflächen auflöst
© Black Forest Labs / Flux

Google schraubt weiter an der Suche

Nach dreißig Jahren testet Google ein Interface ohne den traditionellen Suchen-Button, berichtet ITMagazine.ch. Stattdessen gäbe es drei neue KI-Schaltflächen: „Create images“, „Ask about files“ und „Brainstorm“, ergänzt vom Klassiker „Auf gut Glück“. Zwei der Funktionen würden kein Google-Account erfordern, was impliziere, dass es sich nicht um Werbung für KI-Angebote handele. Für „Ask about Files“ müssten Dateien in die Suche gezogen werden, um dazu Fragen stellen zu können. Noch handele es sich wohl um einen reinen Test.

etailment14.08.263 Min.
Lagerarbeiter verpackt Weihnachtsdeko im Fulfillment-Center bei sommerlichem Sonnenlicht
© Black Forest Labs / Flux

38 Grad im Online-Shop: Frohe Weihnachten!

Bei OBI und Hornbach füllen, bei sommerlichen 38 Grad, bereits tausende Weihnachtsartikel die Shops, meldet Tabularasamagazin.de. Die Advents-Gefühle würden aber bislang nur am Bildschirm aufwallen, noch nicht in den Filialen. Der Grund liege nicht in kalendarischen Fehlern: Eine Produktseite koste keinen Regalplatz und könne ganzjährig erreichbar bleiben. Dazu lockten frühe Suchanfragen von Veranstaltern oder Fotostudios sowie bessere Google-Platzierungen. Die Weihnachtsware tauche also nicht immer früher auf, vielmehr verschwinde sie gar nicht mehr.

etailment04.08.263 Min.
Redaktionsteam blickt besorgt auf Monitor mit sinkender Traffic-Kurve durch KI-Suche
© Black Forest Labs / Flux

Google antwortet zu 43 Prozent mit KI

Googles KI-Überblick erscheint inzwischen in 43 Prozent aller Suchen, nachdem es vor einem Jahr noch 15 Prozent waren, berichtet Golem.de. Google sei somit weniger Wegweiser als Zieladresse: Die Antworten kämen direkt aus den indexierten Seiten. Die Besuche im dialogbasierten AI Mode hätten sich von 126 auf 279 Mio. mehr als verdoppelt. Allerdings büßten Publisher Weiterleitungstraffic ein, weil diese KI-Zitate selten zu Klicks führten.

Björn Böer29.07.263 Min.

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