E-Commerce

Alles rund um den Online-Handel: Shopsysteme, Conversion-Optimierung, Marktplätze, Plattformen und die Zukunft des digitalen Handels.

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Foto: Frau stellt in einem Supermarkt Gemüse und gekühlte Waren in eine Stofftasche im Einkaufswagen.
© Black Forest Labs / Flux

Rewe liefert auch über Wolt, Uber Eats, Lieferando

Rewe liefert Lebensmittel auch über Wolt, Uber Eats und Lieferando aus, berichtet Retail-News.de. In Köln bringe Wolt Einkäufe aus zunächst fünf Filialen, Uber Eats starte in Frankfurt am Main, Lieferando in Hamburg und Jena. Das Personal kommissioniere im Markt aus 5.000 bis 9.000 Artikeln, die letzte Meile übernehme der jeweilige Dienst. Rewe halte rund ein Fünftel an Flink und öffne sein Filialnetz trotzdem der Konkurrenz. Noch 2026 solle das Angebot weitere Großstädte erreichen.

Redaktion16.09.262 Min.
Foto: Mann im grünen Pullover schreibt am Schreibtisch neben Laptop; Regale mit Kartons im Hintergrund.
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Von 934 Shops schafft keiner den Rechts-Check

Kein einziger von 934 zertifizierten deutschen Online-Shops kommt ohne Befund davon, zeigt eine Untersuchung von Rechtsklar24.de. Der automatisierte Check auf 23 Pflichten habe durchschnittlich sieben Befunde je Shop ausgemacht. Beim Barrierefreiheits-Grundcheck stolperten 94,6 Prozent, an der Widerrufsbelehrung 60 Prozent, am Widerrufsbutton 38,1 Prozent. Auf die seit Juli 2025 abgeschaltete EU-Streitbeilegungsplattform verlinkten immer noch 39,2 Prozent, aufs abgelöste Telemediengesetz beriefen sich 20,6 Prozent.

Redaktion15.09.262 Min.
Foto: Zwei Männer verpacken und scannen Pakete an einem Tisch in einem Lagerraum mit Regalen.
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Allegro bietet seine Dienste an

Allegro stellt Partnern seine Logistik-, Finanz- und Werbedienste künftig auch außerhalb des eigenen Marktplatzes zur Verfügung, berichtet Ecommercenews.eu. Auf der Konferenz „Allegro Open“ in Posen habe der polnische Marktführer zudem ein Verkäuferschutzprogramm, einen App-Store für Anwendungen von Drittanbietern und die Vertikalisierung der Plattform angekündigt: Oberfläche und Kaufprozess sollen sich an Kategorien wie Autoteile oder Kosmetik anpassen.

Redaktion15.09.262 Min.
Foto: Frau mit Brille sortiert Pakete an einem Tresen; daneben gefaltete Kleidung, Boxen und Löffel.
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Temu wächst in Kasachstan um das 189-Fache

Temus Transaktionsvolumen in Kasachstan hat sich binnen zwei Jahren um das 189-Fache gesteigert, berichtet Kursiv.media. Internationale Marktplätze seien 2025 um 50 Prozent auf 1,15 Bio. Tenge (2,23 Mrd. EUR) gewachsen, einheimische und russische Anbieter hingegen nur um 19 Prozent. Zugleich sei der durchschnittliche Warenkorb von 25.000 auf 14.000 Tenge (27,13 Euro) geschrumpft: Statt Elektronik auf Raten würden jetzt vermehrt Haushaltswaren und Kleidung geshoppt.

Redaktion15.09.262 Min.
Foto: Heller Showroom mit Kleiderstangen, gefalteten Stoffen, Tablet und Deko auf Holztisch.
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Modeschule JD Institute startet Marktplatz

Das JD Institute of Fashion Technology hat in Mumbai den Marktplatz „House of JD“ gestartet, berichtet Fashionunited.com. Studenten, Absolventen und Nachwuchsdesigner könnten dort fertige Projekte aus Mode, Interior, Textil, Kunst und Lifestyle verkaufen und nebenbei lernen, wie sich Entwürfe positionieren und vermarkten lassen. Fünf Kategorien gliederten das Angebot vom Erstsemester bis hin zu bereits etablierten Namen. Anders als offene Marktplätze kuratiere House of JD Designer und Produkte vor der Aufnahme.

Redaktion15.09.262 Min.
Foto: Mann packt Kleidung in Karton an Versandtisch mit Förderband und Lagerregalen.
© Black Forest Labs / Flux

Primark einen Schritt weiter online

Primark liefert erstmals Pakete nach Hause, berichtet FR.de. Der Mutterkonzern ABF kündigte den Schritt am Donnerstag an, ohne einen konkreten Starttermin zu nennen. Zunächst gehe der Dienst in Großbritannien an den Start. Bisher beschränkte sich die Billigmodekette seit 2022 auf „Click and Collect“; erst seit letztem Jahr gebe es eine App. Die Aufträge solle ein automatisiertes Logistikzentrum in Sheffield abwickeln. Auslöser sei der Druck chinesischer Billiganbieter wie Shein.

Redaktion14.09.262 Min.
Foto: Ältere Frau hält Smartphone vor großem Bildschirm mit Wohnzimmerszene und QR-Codes in hellem Geschäft.
© Black Forest Labs / Flux

Amazon macht Prime Video zum Schaufenster

Amazon verzahnt Prime Video mit dem eigenen Marktplatz, berichtet Golem.de. Die X-Ray-Funktion bekomme einen Shop-Bereich: Auf Fire-TV-Geräten könnten Zuschauer per QR-Code die Shopping-App öffnen, die den laufenden Titel erkenne und passende Artikel liste. „Shop the Show“ wachse von 1.300 auf über 8.000 Inhalte, „Shop the Scene“ finde per Bilderkennung optisch ähnliche Ware. Beides starte in den USA; ob die EU folgt, lasse Amazon offen.

Redaktion14.09.262 Min.
Foto: Zwei Personen betrachten am Tisch ein Tablet mit Europakarte; daneben Bücher, Smartphone und Pakete.
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Amazons EU-Reichweite bröckelt

Amazons Reichweite in der EU bröckelt leicht: Im ersten Halbjahr erreichte der Konzern im Schnitt 193,9 Mio. Nutzer pro Monat, nach 195,2 Mio. im Halbjahr davor, berichtet Ecommercenews.eu. Deutschland bleibe mit 52,8 Mio. der größte Markt, verliere aber 1,7 Prozent, Frankreich sogar vier. Zulegen könne Amazon vor allem an den Rändern des Kontinents: Dänemark wachse um 18,4 Prozent, Schweden um 13,9. In Griechenland, wo Skroutz führe, sacke die Reichweite um 20,2 Prozent ab.

Redaktion14.09.263 Min.
Foto: Weißer Tisch mit Lampe, Kanne, Sandalen und Smartphone auf Ständer in hellem Raum.
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„Hässlich“ verdient Taobao 34 Mio. Dollar

Hässliche Produkte sind auf Taobao ein Geschäft, berichtet Scmp.com. Seit die Alibaba-Plattform 2020 ihren „Uglies Award“ ausrief, hätten seltsam geformte Waren mehr als umgerechnet 34,3 Mio. Dollar umgesetzt. Was als „hässlich“ gelte, lasse Taobao dabei offen. In Hangzhou präsentiere die Plattform bis 27. September ihre zweite Ausstellung „Ugly, But Mine“, dieses Jahr fast doppelt so groß wie die erste.

Redaktion14.09.263 Min.
3D-Illustration: Smartphone mit Einkaufswagen-Symbol, Paket, Geldbörse und Haustür
© Black Forest Labs / Flux

Dopamin-Shops simulieren das Shoppen

„Dopamin-Shops“ simulieren das komplette Online-Einkaufserlebnis vom Stöbern über den Warenkorb bis hin zur Sendungsverfolgung, ohne dass am Ende ein Paket ankommt oder der Kontostand belastet wird, berichtet LZ.de. Der Trend käme aus Südkorea und simuliere den Spaß am Online-Shopping, der über das Besitzen eines neuen Produkts hinaus reiche. Allerdings sei dies keine Therapie für Kaufsüchtige, weil die professionellen Produktbilder und Shop-Oberflächen die Sucht sogar anheizen könnten: Ein Klick und schon sei man beim kostenpflichtigen Original.

Redaktion11.09.262 Min.
Verkäuferin übergibt Papiertüte in eine Kühltasche an einen Lieferboten im Geschäft.
© Black Forest Labs / Flux

Wolt füllt seine Warenkörbe aus dem Einzelhandel

Wolt wandelt sich vom Restaurantlieferdienst zum Einkaufskanal des stationären Handels, berichtet Retail-News.de. Mehr als ein Viertel des weltweiten Umsatzes stamme inzwischen aus dem Einzelhandel. So sei der Wert georderter Lebensmittel 2025 um 46 Prozent gestiegen, fast die Hälfte der Körbe fasse mindestens zehn Artikel. Elektronik, Tierbedarf sowie Gesundheit und Beauty hätten ihren Umsatzanteil seit 2022 mehr als verdreifacht.

Redaktion11.09.262 Min.
3D-Illustration: Figur mit Glätteisen-Symbol und Download-Verbotszeichen auf Tastatur
© Black Forest Labs / Flux

Wish haftet als Täter für chinesische Fake-Produkte

Das OLG Hamburg verurteilt den Marktplatz Wish wegen gefälschter GHD-Produkte als Täter, meldet Haendlerbund.de. Die gefälschten Angebote pseudonymer Anbieter hätten, im normalen Wish-Seitenlayout, Markennamen von GHD getragen, doch für Käufer sei unklar geblieben, wer der Verkäufer war. Dadurch stelle Wish selber eine Echtheitsbehauptung auf, obwohl die Fälschung offensichtlich gewesen sei: Ware im Wert von 200 bis 300 Euro sei für rund 35 Euro angeboten worden. Die Hairstyling-Marke GHD bekomme Schadensersatz sowie Auskunft über Anbieter und Umsätze.

Redaktion10.09.263 Min.

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