E-Commerce

Alles rund um den Online-Handel: Shopsysteme, Conversion-Optimierung, Marktplätze, Plattformen und die Zukunft des digitalen Handels.

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Frau verpackt Bestellungen für ihren Online-Shop im heimischen Wohnzimmer
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Online-Shop im Wohnzimmer kein Kündigungsgrund

Wer einen Online-Shop aus der eigenen Mietwohnung betreibt, riskiert damit nicht automatisch die Kündigung, berichtet Augsburger-Allgemeine.de. Die bloße Angabe der Wohnanschrift als Geschäftssitz im Impressum überschreite die erlaubte Wohnnutzung noch nicht, entschied das Amtsgericht München. Vermieter müssten konkret nachweisen, dass die Grenze gerissen sei – etwa durch Kundenbesuche, Mitarbeiter in der Wohnung oder gelagerte Verkaufsware. Entscheidend bleibe, wie das Gewerbe tatsächlich ausgeübt werde.

David Wöllenstein27.07.262 Min.
KMU-Inhaberin und Beraterin bereiten gemeinsam Produkt für Online-Versand vor
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Temu schult Schweizer KMU

Temu und der Schweizerische KMU-Verband wollen kleine und mittlere Unternehmen beim Einstieg in den Online-Handel unterstützen, meldet Swissinfo.ch. Beide hätten eine Absichtserklärung unterzeichnet; das Programm laufe von 2026 bis 2027 und umfasse Schulungen, Informationsaustausch und Praxisbeispiele. Ziel sei, Hemmschwellen abzubauen und die Digitalisierung voranzutreiben. Der Verband vertrete rund 9000 Unternehmen.

Thomas Rehm27.07.262 Min.
Arbeiter kontrollieren Paketflut aus Fernost im Zolllager, Symbolbild zum Fast-Fashion-Streit
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Peking sieht bei Frankreichs Fast-Fashion-Gesetz rot

Peking geht auf Konfrontationskurs zu Frankreichs neuem Gesetz gegen „Ultra-Fast-Fashion“, meldet Cri.cn (Radio China International). Das Handelsministerium beklage diskriminierende Auflagen für grenzüberschreitende Plattformen mit chinesischer Beteiligung. Umwelt- und Nachhaltigkeitsstandards dienten bloß als Vorwand für Ausschlussmaßnahmen, die gegen den WTO-Grundsatz der Nichtdiskriminierung verstoßen würden. China verlange eine rasche Korrektur und werde die Umsetzung beobachten, aber im Zweifel auch Gegenmaßnahmen ergreifen.

Thomas Rehm24.07.262 Min.
Fachkraft geht durch Lagerhalle mit hohen Palettenreihen für B2B-Großhandel
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B2B dreimal größer als B2C

Der globale B2B-Online-Handel übertrifft den Verkauf an Endkunden um mehr als das Dreifache, meldet Marketscale.com unter Berufung auf DHL. Fast die Hälfte aller Beschaffungsentscheidungen des Marktes träfen inzwischen Millennials, die mit dem E-Commerce aufgewachsen seien und hohe Erwartungen mitbrächten. Wer aber schlicht einen Konsumenten-Checkout nachbaue, werde an Palettenware, Staffelpreisen und mehrstufigen Freigaben scheitern. Schneller als markeneigene Portale wie beispielsweise Boeings Modification Marketplace wüchsen horizontale Marktplätze wie Amazon Business und Alibaba.

Thomas Rehm23.07.263 Min.
Junge Frau blickt enttäuscht auf ihr Smartphone, nachdem Bots ihr die Konzertkarten weggeschnappt haben
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Online-Tickets: Fans gegen Bots chancenlos

Rund 200 Musiker, Veranstalter und Crewmitglieder haben sich in einem offenen Brief an die Bundesregierung gegen den Ticketzweitmarkt gestellt, berichtet Spiegel.de. Bots professioneller Händler kauften ganze Kontingente Sekunden nach Erscheinen auf, danach tauchten die Karten bei Viagogo, Stubhub, Ticombo, Ticketbande oder Vivid Seats für ein Vielfaches wieder auf. Oft würden außerdem Countdowns und Warteschlangen den Druck auf die Fans künstlich erhöhen.

Thomas Rehm23.07.262 Min.
Prüferin untersucht Rabatt-Etikett auf Paket wegen möglicher Fake-Rabatte bei Amazon und Bol
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Amazon und Bol wegen Fake-Rabatten im Visier

Amazon und der Marktplatz Bol ködern Kundschaft womöglich mit irreführenden Rabatten, berichtet Ecommercenews.eu. Der niederländische Verbraucherverband Consumentenbond habe beide Plattformen abgemahnt und mit rechtlichen Schritten gedroht. Zwei Monate lang habe die Organisation 1.142 Produkte mit WM-Rabatten verfolgt; bei 108 Deals hätten durchgestrichene Preise nicht dem gesetzlich vorgeschriebenen 30-Tage-Tiefstpreis entsprochen. Beide Anbieter widersprächen den Vorwürfen. Für den Black Friday kündigte der Verband verschärfte Kontrollen an.

David Wöllenstein21.07.263 Min.
Mitarbeiterin prüft importierte Pakete in modernem Logistikzentrum als Symbol für neue Plattform-Haftung
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Südkorea macht Temu und Shein haftbarer

Südkorea verpflichtet ausländische Plattformen wie Temu, Shein und Aliexpress, bis Januar einen haftbaren Inlandsvertreter zu benennen, meldet Techtimes.com. Die Neuregelung schließe eine jahrelange Lücke: Bislang habe die Wettbewerbsbehörde KFTC keine Handhabe gegen Firmen ohne koreanische Niederlassung gehabt. Ab 21. Juli griffen zudem strengere Regeln für Identitätsprüfungen bei Privatverkäufern und zur Verwaltung von Kundenbewertungen sowie verschärfte Bußgelder bei wiederholten Fehlhandlungen.

David Wöllenstein16.07.263 Min.
3D-Illustration: Marktplatz, Pakete und Chart symbolisieren E-Commerce-News zu Otto, Ebay und Geschäftsklima
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Vom Shop zum Marktplatz: Warum Payment plötzlich komplex wird

Marktplätze prägen den deutschen Onlinehandel inzwischen stärker als klassische Onlineshops. Der HDE Online-Monitor 2025 weist für 2024 einen Marktplatzanteil von 57 Prozent am deutschen Onlinehandel aus. Im Vorjahr waren es noch 54 Prozent. In der öffentlichen Diskussion dominieren Reichweite, Sortiment und Logistik. Die Skalierungsfrage entscheidet sich jedoch dort, wo Zahlungsflüsse, Compliance und Händler-Onboarding zusammenlaufen.

Marcel Moll16.07.263 Min.
Thailändischer Kleinhändler verpackt Waren unabhängig von internationalen Plattformen
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Thailands Händler flüchten vor den internationalen Plattformen

Steigende Gebühren ausländischer Mega-Plattformen treiben in Thailand die Entstehung lokaler E-Commerce-Alternativen voran, berichtet Bangkokpost.com. Händler flüchteten vor Kommissionen, Servicegebühren und faktisch verpflichtender Werbung, die bis zu 50 Prozent ihres Umsatzes verschlängen. Zwar bildeten Plattformen wie beispielsweise Munkonggadget.com ein Refugium für KMU und Nischenanbieter, doch für große Marken fehle noch der Traffic. Gefordert sei staatliches Eingreifen gegen Preisdumping, sonst drohe ein ausländisch kontrolliertes Monopol.

David Wöllenstein15.07.262 Min.
Techniker überwacht automatisierten Roboterarm in modernem KI-gestütztem Reifenlager
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Delticom setzt neben Reifen auch auf Künstliche Intelligenz

Der Online-Reifenhändler Delticom will sich zu einer automatisierten, KI-gestützten Serviceplattform wandeln, meldet Reifenpresse.de. Auf der Hauptversammlung habe das Unternehmen, das Shops wie Reifendirekt und Autoreifenonline betreibt, Bilanz für 2025 gezogen: Der Umsatz sei mit 483,7 Mio. Euro nur um 0,4 Prozent über den Vorjahreswert geklettert, das Ebitda sei um 11,4 Prozent auf 20,1 Mio. Euro gesunken. Beim Jahresergebnis verzeichne Delticom ein Plus von zweieinhalb Prozent auf 4,1 Mio. Euro.

David Wöllenstein15.07.264 Min.
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