Werbung & Kommunikation

Werbestrategien, Markenkommunikation, Content Marketing, Influencer Marketing und Performance Marketing im Handelsumfeld.

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Foto: Mann plant am Küchentisch mit Smartphone und frischem Gemüse einen Einkauf.
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Kroger: Retail Media legt 24 Prozent zu

Kroger verdient mit Werbung so gut wie seit 2021 nicht mehr, berichtet Digiday.com. Der Gewinn der Retail-Media-Sparte „Kroger Precision Marketing“ sei im zweiten Quartal um 24 Prozent gewachsen; der E-Commerce-Umsatz, im zweiten profitablen Quartal in Folge, um 20 Prozent. Kroger führe das Wachstum auf Werbeplätze im eigenen KI-Einkaufsassistenten und die Werbepartnerschaften mit Google und Tiktok zurück.

Redaktion16.09.263 Min.
3D-Illustration: Chat-Nachrichten fließen durch Trichter zu Profilsymbolen, symbolisiert Datenfluss
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Australien: Algorithmen oder nur abonnierter Content

Australien will Nutzern sozialer Netzwerke die Kontrolle über ihren Feed zurückgeben, berichtet Reuters.com. Ein Gesetzentwurf verpflichte Plattformen, aktiv nachzufragen: personalisierte Empfehlungen per Algorithmus oder ausschließlich Beiträge der abonnierten Konten. Plattformen, die die Regeln ignorierten, zahlten Bußgelder bis zu umgerechnet rund 67,7 Mio. Euro. Die EU verlange mit dem DSA Ähnliches; doch monierten Regulierer, das Abschalten des algorithmischen Feeds sei für Nutzer zu umständlich implementiert.

Redaktion09.09.263 Min.
Illustration: Sprechblase verbindet sich mit Datenbalken als Symbol für Werbemessung in KI-Chats
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Comscore wertet ChatGPT-Anzeigen aus

Werbung in KI-Chats lässt sich neuerdings vermessen, berichtet Meedia.de. Comscore erfasse gesponserte Platzierungen in Chats und könne sie auch mit dem späteren Verhalten der Nutzer verknüpfen. So sei beispielsweise bei hotelbezogenen ChatGPT-Anfragen mit erkannten Quellen der Werbeanteil von sechs Prozent im März auf 24 Prozent im Mai geklettert. Ob der Klick als Maßstab tauge, bleibe allerdings offen: Wer im Dialog entscheide, öffne womöglich nie einen Link.

Redaktion08.09.263 Min.
3D-Illustration zweier verbundener Strukturen symbolisiert Googles intaktes Ad-Tech-Geschäft
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Google behält Ad-Server und Anzeigenbörse

Google muss sein Adtech-Geschäft nicht verkaufen, berichtet Businessinsider.de. Eine US-Bundesrichterin habe die vom Justizministerium geforderte Aufspaltung abgelehnt und stattdessen Verhaltensauflagen angeordnet; welche genau, bleibe vorerst unter Verschluss. Im April 2025 hätte dieselbe Richterin ein illegales Monopol festgestellt: Bei Ad-Servern für Display-Werbung im offenen Web halte Google dauerhaft über 90 Prozent Marktanteil. Es sei die zweite abgewehrte Zerschlagung, nachdem das DOJ im Vorjahr gefordert habe, Google müsse den Chrome-Browser verkaufen.

etailment04.09.263 Min.
Marketing-Team produziert Produktcontent für steigende Social-Media-Werbebudgets im E-Commerce
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Händler erhöhen ihr Meta-Budget drastisch

Online-Händler haben ihre Ausgaben für Werbung auf Facebook und Instagram binnen eines Jahres um 70 Prozent hochgefahren, besagt eine Pressemitteilung von Emplifi. Der Median je Meta-Konto sei von 16.426 auf 27.966 Dollar geklettert. Billiger werde die Werbung dadurch nicht, wohl aber ergiebiger: Der einzelne Klick koste 13,3 Cent und damit 18 Prozent weniger als im Vorjahr; die Klickrate steige um 29 Prozent. Keine andere Branche kaufe momentan Klicks so günstig ein wie der E-Commerce.

etailment03.09.263 Min.
Marketing-Managerin analysiert konzentriert Werbekampagnen-Daten am Bildschirm im Büro
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FTC bringt Amazons Anzeigenauktion vor Gericht

Die US-Handelsbehörde FTC und 22 Bundesstaaten verklagen Amazon wegen überhöhter Werbepreise, berichtet Insurancejournal.com. Seit 2019 habe der Konzern die Auktionspreise seiner drei Anzeigenformate „heimlich aufgebläht“ und 1,2 Mio. Werbekunden zu viel berechnet. Zudem habe Amazon Preise und Bedingungen unzureichend offengelegt. Amazon halte dagegen: Die Behörde verkenne die Auktionslogik, die Klickpreise seien inflationsbereinigt zwischen 2019 und 2024 stabil geblieben. Vielmehr hätten die Auktionen Werbekunden acht Mrd. Dollar gespart.

Björn Böer02.09.263 Min.
Frau öffnet zuhause ein bestelltes Paket, Symbolbild für Newsletter-Marketing im Handel
© Black Forest Labs / Flux

Newsletter bleiben wichtiges Marketing-Instrument

Zwei Drittel der Deutschen haben schon direkt aus einem Newsletter bestellt, in Österreich und der Schweiz sind es je 71 Prozent, so eine Studie von United Internet Media. 79 Prozent hätten mindestens ein Abo, meist bei einem Online-Shop. Am wichtigsten sei den Abonnenten: Neue Angebote oder exklusive Aktionen (79 Prozent), spezielle Rabatte (55 Prozent) und regelmäßige Neuigkeiten. Geschätzt würden Mailings mit wenig Text (82 Prozent) und einem einheitlichen, wiedererkennbaren Design (81 Prozent).

etailment27.08.263 Min.
Abstrakte Glaspanels symbolisieren Werbung im ChatGPT-Chatverlauf in Europa
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ChatGPT jetzt auch in Europa mit Werbung

In den Tarifen „Free“ und „Go“ (7,99 Euro monatlich) erscheinen auch in Europa noch in diesem Monat Anzeigen im Chatverlauf von ChatGPT, berichtet Trendingtopics.eu. In den USA wäre das schon seit Februar so, allerdings bislang mit mäßigem Erfolg. Die Anzeigen seien, je nach Chat-Thema, Standort und Uhrzeit, streng kontextbezogen, eine Personalisierung nur mit ausdrücklicher Einwilligung möglich. Wann auch europäische Händler Anzeigen schalten könnten, lasse OpenAI noch offen, allerdings könnten sich Interessierte hier registrieren lassen.

etailment18.08.263 Min.

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