Björn Böer etailment.de

Björn Böer

Chefredakteur

3.705 Artikeldabei seit 2012

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

3D-Illustration: geöffnetes Glastor symbolisiert Gerichtsurteil zu KI-Zugang bei Amazon
© Black Forest Labs / Flux

Gericht öffnet Amazon für Perplexitys Einkaufs-KI

Perplexitys KI-Einkaufsassistent darf künftig voraussichtlich doch bei Amazon einkaufen, meldet Handelsblatt.com. Ein US-Berufungsgericht hob am Dienstag ein vorläufiges Verbot auf. Amazon werde außerdem mit seiner Klage scheitern, die dem KI-Start-Up Verstöße gegen ein Computerkriminalitätsgesetz vorwirft, so das Gericht. Nicht Perplexity, sondern dessen Nutzer griffen auf die Plattform zu, was keinen unbefugten Zugriff darstelle. Das erste derartige Urteil dürfte die junge KI-Agenten-Branche prägen.

Björn Böer06.08.262 Min.
Fahrerloses Robotaxi holt abends Fahrgast an belebter Stadtstraße ab
© Black Forest Labs / Flux

Uber investiert zehn Mrd. Dollar in Robotaxis

Uber will in den kommenden Jahren zehn Mrd. Dollar in sein Robotaxi-Geschäft stecken, meldet Wiwo.de. Bis Jahresende sollten die fahrerlosen Fahrzeuge in 15 statt bislang sieben Städten rollen. Wichtigster Partner bleibe zwar, wie seit 2023, die Alphabet-Tochter Waymo, doch habe sich die Beziehung abgekühlt. Rückenwind komme aus dem Fußball: Befeuert von der WM sei der Umsatz um zwölf Prozent auf 14,19 Mrd. Dollar gestiegen und der Nettogewinn um 77 Prozent auf 2,4 Mrd. Dollar.

Björn Böer06.08.262 Min.
Mitarbeiterin sortiert Tierzubehör verschiedener Anbieter im Zooplus-Marktplatz-Lager
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Zooplus startet eigenen Marktplatz

Zooplus macht in Deutschland seinen Online-Shop zum eigenen Marktplatz, meldet Retail-News.de. Der Heimtier-Spezialist erweitere damit sein Sortiment um rund 10.000 Artikel, von denen 65 Prozent auf das gefragteste Segment entfielen: Zubehör. Drittanbieter erhielten eigenen Zugang zu einer großen Tierhalter-Community; besonders kleine Anbieter und Start-ups könnten so schneller ihre Reichweite ausbauen.

Björn Böer06.08.263 Min.
Kundin wählt Ventilator im Laden während der Hitzewelle in Großbritannien
© Black Forest Labs / Flux

Hitzewelle verkauft Debenhams Klimaanlagen

Die vierte Hitzewelle des Sommers krempelt das Kaufverhalten der Briten um, berichtet Channelx.world. Bei Debenhams sei die Suche nach „Air Con“ (Klimaanlage) um 4.442 Prozent gestiegen, jene nach „Fan“ (Ventilator) um 1.165 Prozent. Die Website-Kategorie „Cooling“ habe ihren Umsatz mehr als verdreifacht. Außerdem hätten die Briten in einem der heißesten Sommer ihrer Geschichte auch mehr als dreimal so viele Sonnenliegen, Pavillons und Picknickartikel gekauft.

Björn Böer06.08.262 Min.
3D-Illustration: klarer Pfad umgeht spielerische Ablenkungen als Sinnbild für KI-Agenten und Dark Patterns
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HDE lehnt den Digital Fairness Act ab

Der Handelsverband Deutschland lehnt laut Medienmitteilung den Digital Fairness Act und dessen Erweiterung auf den Agentic Commerce ab. Die EU verfüge bereits über ein starkes Verbraucherschutz-Gerüst. Dark Patterns wie Glücksräder oder künstliche Countdowns beeinflussten zwar Menschen, Maschinen dagegen folgten programmierten Abläufen. Wolle der Gesetzgeber Agentic Commerce regulieren, gehöre das in den AI Act oder den DMA.

Björn Böer06.08.263 Min.
Ladenbesitzerin räumt Regale ein, im Hintergrund eine einzelne Versandkiste für Online-Bestellungen
© Black Forest Labs / Flux

Nur jeder dritte österreichische Shop verkauft im Netz

Nur 33,8 Prozent der österreichischen Einzelhandelsunternehmen ab zehn Beschäftigten verkaufen online, berichtet ORF.at. Damit rangiere Österreich auf EU-Platz 18 und unter dem Durchschnitt von 36,4 Prozent. Zum Vergleich: Dänemark komme auf 63,9, Deutschland auf 42,8 Prozent. Noch magerer falle der Umsatzanteil aus: nur 5,4 Prozent statt 10,6 Prozent im EU-Schnitt. Ein Lichtblick: 2025 habe der Einzelhandel online wieder mehr Produkte als im Vorjahr verkauft.

Björn Böer05.08.262 Min.
Frau führt entspannt ein Gespräch mit KI-Assistent beim Online-Shopping zuhause
© Black Forest Labs / Flux

KI-Shopping-Suchen verdreifachen sich

KI-gestützte Shopping-Suchen legten binnen zwölf Monaten um 200 Prozent zu, meldet Techbuzz.ai. 86 Prozent der befragten E-Commerce-Führungskräfte sähen dadurch auch die Erwartungen der Kundschaft steigen. Statt Stichworte einzutippen, führten Shopper immer häufiger Gespräche mit dem Assistenten. Frühe Anwender berichteten von höheren Konversionsraten und volleren Warenkörben, während Händler mit traditioneller SEO-Infrastruktur zunehmend an Anteilen verlören. Kleinere Online-Händler sorgten sich außerdem vor einer Machtkonzentration bei den größeren, ressourcenstärkeren Plattformen.

Björn Böer05.08.263 Min.
3D-Illustration: unzählige Glas-Token strömen unkontrolliert in überlaufendes Gefäß
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Niemand weiß, was der KI-Agent kosten wird

Die Bezahlung agentischer KI-Dienste bereitet erhebliche Kopfschmerzen, meint BBC.com. Tokens als Verrechnungseinheit lieferten unberechenbare Mengen, da selbst identische Prompts abweichende Antworten erzeugten. Auch große Organisationen würden von ihren Kosten oft erst über die Rechnung informiert – siehe jüngstens Uber, Amazon und das Pentagon. Zwar falle momentan der Token-Einzelpreis, doch der Verbrauch klettere bis 2030 wohl auf das 24-Fache: Auf 120 Billiarden Token im Monat. Zudem stünden die KI-Anbieter unter dem Druck ihrer Investoren, Gewinne zu generieren. Wie sich diese Kostenexplosion an Endkunden weitergeben ließen, sei momentan noch völlig offen.

Björn Böer05.08.263 Min.
Frau spricht mit smartem Lautsprecher beim Auspacken einer Bestellung in moderner Küche
© Black Forest Labs / Flux

350 Millionen reden mit Alexa übers Shoppen

Die aktiven Nutzer von Amazons agentischem Einkaufsassistenten „Alexa for Shopping“ haben sich im zweiten Quartal binnen Jahresfrist fast verdoppelt, meldet Customerexperiencedive.com. Die Interaktionen hätten sich sogar verfünffacht. Über 350 Mio. Shopper hätten das Tool, das im Mai den Vorgänger Rufus ablöste, in den letzten zwölf Monaten genutzt. Außerdem gäben US-Kunden mit Alexas Beratung im Schnitt 40 Prozent mehr pro Bestellung aus.

Björn Böer05.08.262 Min.
Frau bestätigt zu Hause eine Online-Zahlung per Banking-App neben einem Lieferpaket
© Black Forest Labs / Flux

Amazon tauscht Ideal gegen Wero

Amazon Deutschland ersetzt die Zahlungsmethode Ideal schrittweise durch das europäische Verfahren Wero, meldet Mobiflip.de. Erste Anpassungen zeigten sich bereits im Shop, wo nun die Option „Bezahlen mit Ideal/Wero“ erscheine. Während der Übergangsphase bis Ende 2027 würden beide Namen parallel geführt. Für die Verbraucher ändere sich vorerst wenig, die Zahlung laufe weiter über die eigene Banking-App, ein Ummelden oder Aktivieren sei unnötig.

Björn Böer04.08.262 Min.
Ladenbesitzerin blickt auf leere Straße - Stimmung im stationären Handel bleibt gedämpft
© Black Forest Labs / Flux

Geschäftsklima zum dritten Mal sonniger

Das Ifo-Geschäftsklima hat sich im Juli zum dritten Mal in Folge aufgehellt, auf minus 28,7 Punkte nach minus 32,4 im Juni. Trotzdem bleibe die Stimmung trüber als vor der Eskalation des Iran-Konflikts. 54 Prozent der Händler klagen immer noch über mangelnde Nachfrage. Im stationären Handel schauten 48,2 Prozent weniger Kunden vorbei als saisonüblich; im Online-Handel klagten hingegen nur 25,6 Prozent der Online-Shops über schwächere Klickzahlen.

Björn Böer04.08.263 Min.
Mitarbeiterin verpackt Duftkerze sorgfältig für den Online-Versand direkt an Kunden
© Black Forest Labs / Flux

Wax Lyrical duftet jetzt auch online

Wax Lyrical, der größte Raumduft-Hersteller Großbritanniens, bekannt für Duftkerzen, Raumdüfte oder Körperpflege-Produkte, verkauft jetzt online direkt an Endkunden, berichtet Retailtimes.co.uk. Bislang sei das Sortiment nur über Handelspartner erhältlich gewesen; nun biete man die Produktpalette gebündelt an einem Ort.

Björn Böer04.08.262 Min.

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