David Wöllenstein etailment.de

David Wöllenstein

Redakteur

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David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.

3D-Illustration: Glas-Schutzschild über Kapitalblöcken symbolisiert Sheins Investoren-Garantien
© Black Forest Labs / Flux

Shein kauft sich das Vertrauen seiner Investoren

Shein besänftigt seine Investoren vor dem geplanten Börsengang in Hongkong mit milliardenschweren Garantien, berichtet Retail-News.de. Verlangsamtes Wachstum, steigende Kosten und neue Importregeln könnten die laut Reuters.com angestrebte Bewertung von 30 bis 40 Mrd. Dollar gefährden. Darum erhielten Spätphasen-Kapitalgeber garantierte Renditen, insgesamt rund 1,1 Mrd. Dollar, ausgezahlt in Tranchen bis Herbst 2026. Ein Schutzmechanismus solle zudem einen niedrigeren Ausgabepreis abfedern.

David Wöllenstein05.08.262 Min.
Fachleute aus Handel und E-Commerce im Gespräch bei europäischem Netzwerktreffen
© Black Forest Labs / Flux

Temu wird Teil von Europas Händler-Community

Temu tritt der Brüsseler Plattform Cross-Border Commerce Europe als Mitglied bei, berichtet Channelx.world. Das Netzwerk bündele laut eigenen Angaben die C-Level-Entscheidungsträger von über 9.000 internationalen Handelsunternehmen, Marktplätzen und E-Commerce-Experten. Zu den Mitgliedern gehören globale Riesen wie Ikea, Adidas, Lego, Decathlon und Hugo Boss. Temu wolle sich an den Accelerator-Aktivitäten beteiligen, eigene Expertise einbringen und Verkäufern Onboarding-Ressourcen an die Hand geben.

David Wöllenstein05.08.262 Min.
Abstrakte 3D-Illustration dreier unterschiedlich hoher Glastürme als Sinnbild für Marktwertgewinne der Cloud-Riesen
© Black Forest Labs / Flux

Cloud-Riesen sammeln 1,5 Bio. Dollar ein

Die drei größten Hyperscaler Amazon, Microsoft und Alphabet haben nach ihren Quartalszahlen zusammen knapp 1,5 Bio. Dollar an Marktwert gewonnen, berichtet T3N.de. Microsoft habe über 600 Mrd. zugelegt, Amazon und Alphabet je über 400 Mrd. Dollar. Anleger folgten nicht mehr jeder KI-Idee, sondern sortierten gezielter: So hätten Meta und Apple Federn lassen müssen. Für die kommenden zwölf Monate summierten sich die geplanten KI-Ausgaben der Tech-Konzerne auf fast 800 Mrd. Dollar.

David Wöllenstein04.08.262 Min.
Frau vergleicht im Supermarkt zwei Produkte und zeigt sparsame Kaufentscheidung
© Black Forest Labs / Flux

Konsumklima trübt sich wieder etwas ein

Die Konsumstimmung sinkt im August wieder leicht und beendet seine kurze Erholung, meldet der HDE. Schuld sei vor allem der Iran-USA-Konflikt, der die Verbraucher weiter verunsichere. Darum würden sie die Konjunktur pessimistischer bewerten und weiterhin sparsam bleiben. Die Maßnahmen der Bundesregierung könnten diese Dämpfung nicht ausgleichen. Ein Lichtblick bleibe die weiter steigende Einkommenserwartung.

David Wöllenstein04.08.262 Min.
Abstrakte Glas-Ranking-Stufen symbolisieren Deutschlands Platz 17 im EU-Digitalranking
© Black Forest Labs / Flux

EU-Digital-Ranking: Deutschland auf Platz 17

Deutschland belegt im neuen Digitalisierungsranking des Bitkom nur Platz 17 von 27 EU-Ländern, nach Rang 14 im Vorjahr. Allgemein digitalisierten die kleineren Länder schneller, Dänemark stehe an der Spitze. Unter den fünf größten EU-Staaten liege Deutschland immerhin, nach Spanien, auf Rang zwei. Die Digitalisierung der deutschen Unternehmen schneide relativ gut ab (Platz elf, im Vorjahr acht), aber die Verwaltung liege nur auf Platz 22.

David Wöllenstein04.08.263 Min.
Mitarbeiterin holt Paket im Store, Lieferbote wartet draußen auf Roller
© Black Forest Labs / Flux

Blibli: mehr Umsatz, mehr Filialen, schnellere Lieferung

Die indonesische Omnichannel-Plattform Blibli hat seinen Nettoumsatz im ersten Halbjahr um 55 Prozent auf 816 Mio. Dollar gesteigert, meldet Techinasia.com. Der Umsatzanteil je Transaktion sei von 8,6 auf 9 Prozent geklettert. Im zweiten Quartal seien 36 Filialen hinzugekommen, Ende Juni habe das Netz aus 439 Standorten bestanden. Zusätzlich habe Blibli eine Priority-Lieferung gestartet, die innerhalb von 30 Minuten nach der Bezahlung zustelle.

David Wöllenstein03.08.262 Min.
Techniker inspiziert Serverreihen in modernem Rechenzentrum als Sinnbild für Amazons KI-Investition
© Black Forest Labs / Flux

Amazon schaufelt 220 Mrd. Dollar in die KI-Zukunft

Amazon hebt seine diesjährigen Technikinvestitionen auf 220 Mrd. Dollar an, berichtet ABCNews.com. Der Löwenanteil fließe in KI, bedingt auch durch die Verteuerung bei Speicherchips. Selbst diese Summe könne die Nachfrage nicht decken. Im zweiten Quartal sei der Nettogewinn auf 62,65 Mrd. Dollar geklettert und die Cloud-Sparte AWS um 37 Prozent gewachsen – das schnellste Tempo seit 18 Quartalen.

David Wöllenstein03.08.262 Min.
3D-Illustration einer überlaufenden Budgetanzeige als Symbol für explodierende KI-Kosten
© Black Forest Labs / Flux

Amazons KI-Projekte: 2,5 Mio. Dollar in den Sand gesetzt

Fehlerhafte KI-Projekte kosteten Amazon rund 2,5 Mio. Dollar, meldet T3N.de. Den größten Brocken habe ein Abgleich von Autoren-Daten mit Shop-Angeboten auf Basis von Anthropics Claude Sonnet gekostet. Fünf Monate sei niemandem aufgefallen, dass das Projekt sein Budget um 860 Prozent überschritt und Kosten von 1,8 Mio. Dollar produzierte. Zum Einsatz sei es nie gekommen. Schuld seien Token-Abrechnung, teure Modelle und zu anfragefreudige KI-Agenten. Amazon verkaufe per AWS selbst Werkzeuge gegen solche Kostenfallen.

David Wöllenstein03.08.263 Min.
3D-Illustration: Datenstrom fließt durch gläsernes Kontrolltor zwischen zwei Plattform-Clustern
© Black Forest Labs / Flux

Sammelklage gegen Googles China-Datenflüsse

Eine US-Sammelklage wirft Google vor, sensible Nutzerdaten über seine Werbetechnologie an chinesische Firmen wie Temu und Baidu weitergereicht zu haben, meldet Retail-News.de. Beim Website-Besuch seien IP-Adressen, Gerätekennungen und technische Informationen erfasst worden und das ohne ausreichende Zustimmung. Die Kläger fordern Schadensersatz, Gewinnabschöpfung und Unterlassung – und setzen ein Geschäftsmodell unter Druck, das vom Datenhunger lebt.

David Wöllenstein31.07.262 Min.
Online-Händler sitzt entspannt am Schreibtisch, entlastet durch KI-Support-Agenten Dave
© Black Forest Labs / Flux

KI-Agent Dave entlastet Händlersupport bei G2A.com

Der digitale Marktplatz G2A.com lässt seinen autonomen KI-Support-Agenten „Dave“ nun in 180 Ländern für Verkäufer arbeiten, berichtet Thenextweb.com. In 63 Tagen habe Dave rund 14.400 Tickets bearbeitet und 54 Prozent der Fälle eigenständig gelöst, was das Support-Aufkommen der Händler um 27 bis 30 Prozent gesenkt habe. Er fange Nachfragespitzen ab, etwa bei Blockbuster-Starts wie GTA 6. Die Routing-Genauigkeit liege bei 93,8 Prozent, die Nutzerzufriedenheit bei 4,16 von fünf.

David Wöllenstein31.07.263 Min.
Content-Creatorin filmt Video, im Hintergrund unscharfe Zeitschriften – Social Media verdrängt klassische Medien
© Black Forest Labs / Flux

Wenn der Feed wichtiger wird als die Zeitung

Mehr als die Hälfte der Befragten jeder Generation gewichtet den Einfluss sozialer Medien höher als bei den klassischer Medien, berichtet Meedia.de. Zwei Drittel verfolgten täglich Influencer-Inhalte, so die nicht repräsentative Studie „Publicis More: Influencer Impact“. 47 Prozent hätten bereits ein empfohlenes Produkt gekauft, in der Gen Z seien es sogar 59 Prozent. 38 Prozent stöberten zuerst bei Creatorn statt in klassischen Medien, 28 Prozent hielten klassische Werbung bei zusätzlicher Influencer-Präsenz für überzeugender.

David Wöllenstein31.07.263 Min.

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