
tegut gegen gesetzlichen Mindestlohn
Das Thema Mindestlohn bleibt in der Handelsbranche umstritten. Während Lidl eine staatliche Festlegung fordert, spricht sich die Supermarktkette tegut für die Einigung der Tarifparteien aus.
Redakteurin
Sybille Roemer kennt als Redakteurin der afz – allgemeine fleischer zeitung die Herausforderungen der Digitalisierung in Metzgerei und Einzelhandel. Der Autorin der Fachbücher "Praxisführer E-Commerce" und "Erfolgsfaktor Online-Handel" und Dozentin an der Philipps-Universität Marburg ist wichtig, stets die Kundenperspektive im Blick zu haben: Digitalisierung sollte kein Selbstzweck sein, sondern Vorteile für alle Beteiligten bringen.

Das Thema Mindestlohn bleibt in der Handelsbranche umstritten. Während Lidl eine staatliche Festlegung fordert, spricht sich die Supermarktkette tegut für die Einigung der Tarifparteien aus.

Auch in diesem Jahr liegen wieder Großbildfernseher auf deutschen Gabentischen. Hochauflösende Bilder sind inzwischen Standard, und jedes achte Gerät liefert Bilder in 3D.

Diese Woche soll es richtig brummen, hoffen die Buchhändler. Denn in diesem Jahr warten viele Deutschen offenbar bis zur letzten Minute mit dem Buchkauf. Ken Folletts neuer Roman ist unterdessen der Kassenschlager.

Das Internetportal eBay baut sein Modegeschäft weiter aus: Für rund 150 Millionen Euro kaufen die Amerikaner den deutschen Onlineshoppingclub brands4friends.

Der Buchgroßhändler KNV bietet auch branchenspezifische IT-Services an. Mit der Kasse können die Buchhändler zum Beispiel recherchieren.

Das Land Brandenburg hat beschlossen, es bei sechs verkaufsoffenen Sonntagen im Jahr zu belassen. Das ärgert die Händler, denn sie fürchten die Kundenabwanderung: In Berlin haben die Geschäfte an zehn Sonntagen geöffnet.

Greenpeace sieht Nachhaltigkeits-Defizite bei der Fischbeschaffung im deutschen Lebensmittelhandel. Vor allem Aldi, Tengelmann und Metro sollten die Einkaufsrichtlinien verbessern. Es gibt aber auch vorbildliche Händler.

Neckermann.de setzt im Weihnachtstrubel fast doppelt so viel um wie an normalen Bestelltagen. Besonders gefragt sind Damenbekleidung, Kleinelektrogeräte und Wohntextilien.

Händler, die damit werben, "frei Haus" zu liefern, dürfen auch keine Mindermengenzuschläge erheben. Das hat das Oberlandesgericht Hamm entschieden.

Vor allem Männer und Jugendliche kaufen Weihnachtsgeschenke auf den letzten Drücker. Der Stress führt allerdings zu Fehlkäufen - deren Wert betrug im vergangenen Jahr mehr als 800 Millionen Euro.

Die Europäische Einigkeit gibt es zumindest unter dem Tannenbaum nicht: Die Luxemburger geben am meisten Geld für Geschenke aus. Deutsche, Niederländer und Griechen sind hingegen relativ sparsam.