Morning Briefing

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Foto: Mann plant am Küchentisch mit Smartphone und frischem Gemüse einen Einkauf.
© Black Forest Labs / Flux

Kroger: Retail Media legt 24 Prozent zu

Kroger verdient mit Werbung so gut wie seit 2021 nicht mehr, berichtet Digiday.com. Der Gewinn der Retail-Media-Sparte „Kroger Precision Marketing“ sei im zweiten Quartal um 24 Prozent gewachsen; der E-Commerce-Umsatz, im zweiten profitablen Quartal in Folge, um 20 Prozent. Kroger führe das Wachstum auf Werbeplätze im eigenen KI-Einkaufsassistenten und die Werbepartnerschaften mit Google und Tiktok zurück.

Redaktion16.09.263 Min.
Illustration: Token-Blöcke fließen an kleinem Prozessor vorbei in großen roten Prozessor mit Kostenanzeige
© Black Forest Labs / Flux

Unternehmen kaufen zu teure Token

Jedes dritte Unternehmen hat sein Token-Budget schon zur Jahresmitte überzogen, berichtet ITMagazine.ch über eine Accenture-Befragung. Nur 30 Prozent würden die Auswahl der verwendeten Modelle automatisieren, 54 Prozent der Anfragen landeten bei einem stärkeren Modell als notwendig. Nur zehn Prozent der Anwendungsfälle bräuchten die teuren Frontier-Modelle. Außerdem ließen sich in den Unternehmen weniger als 20 Prozent der Token-Ausgaben einem messbaren Geschäftsergebnis zuordnen.

Redaktion16.09.263 Min.
Foto: Paletten mit Metallplatten und Ölfässern in einem hellen Großhandelslager.
© Black Forest Labs / Flux

Großhandelspreise legen um 6,8 Prozent zu

Die Großhandelsverkaufspreise lagen im August um 6,8 Prozent über dem Vorjahresmonat, meldet das Statistische Bundesamt. Einen kräftigeren Sprung gab es zuletzt im Februar 2023. Ausschlaggebend seien weiterhin die Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten, die Energie und Rohstoffe verteuern: Mineralölerzeugnisse kosteten 36,1 Prozent mehr als vor einem Jahr, Nicht-Eisen-Metalle 27,4 Prozent, Datenverarbeitungsgeräte 11,1 Prozent.

Redaktion16.09.262 Min.
Foto: Leerer Supermarktgang mit gefüllten Regalen und gestapelten Einkaufskörben in der Mitte
© Black Forest Labs / Flux

Einzelhandel spürt keine Erholung

Das Geschäftsklima im deutschen Einzelhandel verharrt im August bei minus 29,0 Punkten, meldet das Ifo-Institut. Damit stockt die Erholung, die im Mai begonnen hatte. Die Händler bewerten ihre aktuelle Lage schlechter als im Juli, die Erwartungen hellen sich nur leicht auf und bleiben für den Jahresverlauf pessimistisch. Für 2026 rechnet das Institut mit 1,4 Prozent Wirtschaftswachstum, aber nur 0,4 Prozent mehr privatem Konsum.

Redaktion16.09.262 Min.
Foto: Mann verpackt an einem hellen Arbeitstisch kleine Ware neben Paketen und Smartphone.
© Black Forest Labs / Flux

Remitly wird Etsy-Auszahler

Remitly wird in 15 Ländern zusätzlicher Auszahlungsdienstleister bei Etsy, berichtet Channelx.world. Ab diesem Herbst könnten neue internationale Verkäufer den Anbieter schon beim Anlegen ihres Shops wählen. Ihre Einnahmen würden zunächst in Dollar gehalten, aber wären jederzeit in die Landeswährung umtauschbar. Für Remitly ist es der Schritt vom Privatkundengeschäft hin zur Zahlungsabwicklung für kleine und mittlere Unternehmen.

Redaktion16.09.262 Min.
Foto: Pakete auf einer Rollenförderanlage in einer hellen Lagerhalle.
© OpenAI / Imagegen

Amazon baut indische Logistik aus

Amazon stockt sein Logistiknetz in Indien vor der Festtagssaison auf, berichtet Dailyexcelsior.com. Für angekündigte 28 Mrd. Rupien (255 Mio. Euro) würden 20 Fulfillment-Center, sechs Sortierzentren und 150 Zustellstationen entstehen; die Lagerkapazität wachse damit um 50 Prozent auf 1,8 Mio. Kubikmeter. Die Standorte würden von externen Logistikdienstleistern betrieben. Alle Sortierzentren und sieben der neuen Lager seien abseits der Metropolen vorgesehen, zwölf Orte bekämen überhaupt erstmals eine Amazon-Station.

Redaktion15.09.262 Min.
Konzeptdarstellung: Laptop mit KI-Einkaufschat, hochgeladenem Gerichtsfoto und bearbeitbarem Lebensmittel-Warenkorb.
© OpenAI / Imagegen · Konzeptdarstellung

Instacart und Shipt lassen KI den Einkaufskorb füllen

Instacart und Shipt schicken KI-Assistenten in den Lebensmitteleinkauf, berichtet Grocerydive.com. Instacarts „Clementine“ und „Ask Shipt“ füllten den Warenkorb auf Basis von Texteingaben oder hochgeladenen Fotos. Clementine ziehe Vorlieben, frühere Käufe und den Lagerbestand des gewählten Ladens heran, liefere Rezepte und bestelle Gewohntes nach. Ask Shipt erkenne Zutaten auf Fotos von Gerichten, plane Partymenüs und halte sich an Budgetgrenzen. Den fertigen Korb könnten Kunden vor dem Bezahlen noch korrigieren.

Redaktion15.09.262 Min.
Konzeptdarstellung: Kassenmonitor mit KI-Shopmanager für Preise, Bestand und Dienstplan in einem kleinen Laden.
© OpenAI / Imagegen · Konzeptdarstellung

KI-Chefin Luna: nett zum Team, teuer im Regal

Seit April führt die KI-Agentin Luna einen Laden in San Francisco, berichtet T3n.de. Nach fünf Monaten sei das Startbudget von 100.000 Dollar auf gut 60.000 zusammengeschmolzen, bei Einnahmen von rund 20.000 Dollar. Luna bestelle, bepreise und plane die Schichten; ein Sachbuch für 48 statt 25 Dollar allerdings dürfte den Absatz bremsen. Beim Personal punkte Luna hingegen: 27 Verspätungen seien ohne Verwarnung geblieben, auch habe sie großzügig freie Tage gewährt.

Redaktion15.09.263 Min.
Foto: Mann im grünen Pullover schreibt am Schreibtisch neben Laptop; Regale mit Kartons im Hintergrund.
© Black Forest Labs / Flux

Von 934 Shops schafft keiner den Rechts-Check

Kein einziger von 934 zertifizierten deutschen Online-Shops kommt ohne Befund davon, zeigt eine Untersuchung von Rechtsklar24.de. Der automatisierte Check auf 23 Pflichten habe durchschnittlich sieben Befunde je Shop ausgemacht. Beim Barrierefreiheits-Grundcheck stolperten 94,6 Prozent, an der Widerrufsbelehrung 60 Prozent, am Widerrufsbutton 38,1 Prozent. Auf die seit Juli 2025 abgeschaltete EU-Streitbeilegungsplattform verlinkten immer noch 39,2 Prozent, aufs abgelöste Telemediengesetz beriefen sich 20,6 Prozent.

Redaktion15.09.262 Min.
Foto: Mann in blauer Arbeitsjacke verpackt eine metallische Bremsscheibe in einem Lager in einen Karton.
© Black Forest Labs / Flux

Ebay spendiert Autoteile-Käufern die Rücksendung

Ebay macht die Rücksendung neuer Fahrzeugteile kostenlos, meldet Vau-Max.de. Käufer in Deutschland könnten qualifizierte Artikel ab zehn Euro binnen 30 Tagen zurücksenden, ohne dafür zahlen zu müssen – vorausgesetzt, der Zustand laute „Neu“ oder „Neu: Sonstige“ und der Verkäufer sei ein gewerblicher Anbieter. Außen vor blieben Gebrauchtteile, Auktionen, Reifen, Batterien, sperrige Ware und Auslandsbestellungen. Bei berechtigten Rückgaben trage Ebay für die Händler die Hälfte der Kosten für das Standard-Rücksendeetikett.

Redaktion15.09.262 Min.
Foto: Zwei Männer verpacken und scannen Pakete an einem Tisch in einem Lagerraum mit Regalen.
© Black Forest Labs / Flux

Allegro bietet seine Dienste an

Allegro stellt Partnern seine Logistik-, Finanz- und Werbedienste künftig auch außerhalb des eigenen Marktplatzes zur Verfügung, berichtet Ecommercenews.eu. Auf der Konferenz „Allegro Open“ in Posen habe der polnische Marktführer zudem ein Verkäuferschutzprogramm, einen App-Store für Anwendungen von Drittanbietern und die Vertikalisierung der Plattform angekündigt: Oberfläche und Kaufprozess sollen sich an Kategorien wie Autoteile oder Kosmetik anpassen.

Redaktion15.09.262 Min.
Foto: Frau mit Brille sortiert Pakete an einem Tresen; daneben gefaltete Kleidung, Boxen und Löffel.
© Black Forest Labs / Flux

Temu wächst in Kasachstan um das 189-Fache

Temus Transaktionsvolumen in Kasachstan hat sich binnen zwei Jahren um das 189-Fache gesteigert, berichtet Kursiv.media. Internationale Marktplätze seien 2025 um 50 Prozent auf 1,15 Bio. Tenge (2,23 Mrd. EUR) gewachsen, einheimische und russische Anbieter hingegen nur um 19 Prozent. Zugleich sei der durchschnittliche Warenkorb von 25.000 auf 14.000 Tenge (27,13 Euro) geschrumpft: Statt Elektronik auf Raten würden jetzt vermehrt Haushaltswaren und Kleidung geshoppt.

Redaktion15.09.262 Min.

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