Morning Briefing

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Techniker geht durch modernes Rechenzentrum als Symbol für Alphabets Cloud-Investitionen
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Alphabet verdient und investiert mehr als erwartet

Alphabet steigerte den Quartalsumsatz um 24 Prozent auf 119,8 Mrd. Dollar und übertraf damit die Analystenerwartungen von 116,9 Mrd. Dollar, meldet Heise.de. Es sei das zwölfte Quartal in Folge mit zweistelligem Wachstum. Besonders kräftig zog die Cloud-Sparte mit einem Plus von 82 Prozent auf 24,8 Mrd. Dollar an. Die Google-Suche legte um 17 Prozent zu, Youtube-Anzeigen um 13 Prozent. Zugleich hob der Konzern sein Investitionsbudget von geplanten maximal 190 auf 195 bis 205 Mrd. Dollar an.

Björn Böer24.07.262 Min.
Etsy-Verkäuferin klebt Versandlabel auf Paket für zollfreien EU-Versand
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UK: Etsy zahlt den Zoll gleich mit

Etsy bietet als erster britischer Marktplatz den neuen PDDP-Service der Royal Mail für Sendungen in die EU an, meldet Channelx.world. Die für die neuen Zollregeln der EU nötigen Abgaben würden bereits beim Portokauf berechnet und beglichen, so dass Empfänger keine Nachforderung an der Haustür erwarte. Royal Mail bediene mit dem Dienst 17 Zielländer, pro Paket falle ein Pfund Bearbeitungsgebühr an, nach Irland 50 Pence.

Björn Böer24.07.263 Min.
Asiatische IT-Entscheider diskutieren KI-Cloud-Komplettlösungen im modernen Büro
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Asiens Unternehmen wollen KI im Komplettangebot

Asiatische Unternehmen wollen ihre KI-Nutzung binnen zwölf Monaten spürbar ausweiten, meldet Alizila.com. Rund die Hälfte der von Alibaba Cloud befragten IT-Entscheider experimentiere bereits mit KI-Produkten. Ob kommerziell oder Open Source sei dabei zweitrangig – gefragt sei vor allem das Rundum-Sorglos-Paket aus Cloud und KI. Doch genau an diesen branchenspezifischen Lösungen mangele es noch. Für die kommende Zeit der KI-Agenten gründe Alibaba mit dem Token Hub einen eigenen Geschäftsbereich, der Rechenleistung für KI-Modelle als Massenware verkaufen solle.

David Wöllenstein24.07.263 Min.
Arbeiter kontrollieren Paketflut aus Fernost im Zolllager, Symbolbild zum Fast-Fashion-Streit
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Peking sieht bei Frankreichs Fast-Fashion-Gesetz rot

Peking geht auf Konfrontationskurs zu Frankreichs neuem Gesetz gegen „Ultra-Fast-Fashion“, meldet Cri.cn (Radio China International). Das Handelsministerium beklage diskriminierende Auflagen für grenzüberschreitende Plattformen mit chinesischer Beteiligung. Umwelt- und Nachhaltigkeitsstandards dienten bloß als Vorwand für Ausschlussmaßnahmen, die gegen den WTO-Grundsatz der Nichtdiskriminierung verstoßen würden. China verlange eine rasche Korrektur und werde die Umsetzung beobachten, aber im Zweifel auch Gegenmaßnahmen ergreifen.

Thomas Rehm24.07.262 Min.
Kundin prüft Rabatt-App im Supermarktregal, im Hintergrund unbeachteter Werbebildschirm
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Retail Media: Der Coupon schlägt den Bildschirm

Retail Media wirkt nur, wenn Kunden einen greifbaren Vorteil erkennen, zitiert Retail-News.de die YouGov-Studie „Retail Media aus Shopper-Sicht“. App-Coupons und Preisvorteile zeigten laut Studie die höchste Wirkung bei der Kundschaft, während digitale Screens in Filialen zwar die Blicke einfingen, aber am Regal schon wieder vergessen wären. Vor dem Einkauf informierten sich 67 Prozent über gedruckte Prospekte, 53 Prozent über Händler-Apps. Bei Speiseeis und Schokolade erreiche Werbung bis zu 86 Prozent Kaufbeeinflussung, aber bei Nudeln und Putzmitteln praktisch keine.

Thomas Rehm24.07.262 Min.
Mitarbeiter beklebt wiederverwendeten Versandkarton mit Etikett im Lager
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BVOH: Ein Etikett macht noch keinen Erzeuger

Ein Versandetikett macht Online-Händler nicht automatisch zum Verpackungserzeuger, betont der BVOH in einer Medienmitteilung. Der Verband reagiere auf Berichte des Händlerbundes, wonach die Zentrale Stelle Verpackungsregister das Aufkleben eines Etiketts bereits als Erzeugerhandlung werte. Art. 21 der ab 12. August geltenden PPWR verlange dagegen, dass der Händler die Verpackung unter eigener Marke in Verkehr bringe oder ihre Konformität verändere. Bei anderer Rechtsauffassung drohe ein ökologischer Fehlanreiz: Kartons wiederzuverwenden würde riskanter, als neue zu kaufen.

Björn Böer24.07.263 Min.
Militäranalyst im abgedunkelten Kontrollraum vor leuchtenden Bildschirmen ohne Inhalt
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Pentagon verheizt KI-Jahresbudget in Wochen

Das US-Militär hat sein KI-Jahresbudget in nur wenigen Wochen aufgebraucht, berichtet Golem.de. Der Army-CIO habe im Mai unbegrenzte Token in Aussicht gestellt, Mitte Juni sei der angeblich unbegrenzte Pool bereits entleert gewesen – nun würden wieder Obergrenzen eingeführt. Das Pentagon selber habe ein Enterprise-Abo bei Ask Sage abgeschlossen, das nur 100 Mio. Token im Jahr umfasse. Zum Vergleich: Allein in den ersten 38 Tagen des Irak-Kriegs habe das US-Militär 20 Mrd. Token verbraucht. Am Tag.

David Wöllenstein24.07.262 Min.
Mitarbeiter verpackt Medikamente im Versandapotheken-Logistikzentrum trotz Insolvenzverfahren
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Sanicare geht zum zweiten Mal in die Insolvenz

Die Versandapotheke Sanicare hat ein vorläufiges Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt, meldet Retail-News.de. Das Amtsgericht Osnabrück habe noch am selben Tag zugestimmt. Allerdings spreche die Betreibergesellschaft BS Apotheken OHG von einer Sanierung, nicht von einer Regelinsolvenz. Schuld seien sinkende Umsätze bei zeitgleichen, teuren Investitionen in Logistik und IT. Versand und Kundenservice liefen unverändert weiter. Schon 2012 musste Sanicare durch ein Insolvenzverfahren.

David Wöllenstein24.07.263 Min.
Illustration gleich großer Glaspanels symbolisiert faire Behandlung im digitalen Markt
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DMA-Strafzettel für Google: 890 Mio. Euro

Die EU-Kommission verhängt 890 Mio. Euro Strafe gegen Google wegen Verstößen gegen den Digital Markets Act, berichtet Zeit.de. Der Konzern habe eigene Dienste wie Hotelsuche und Sportergebnisse in farbigen Boxen prominenter platziert als die der Konkurrenz und App-Entwickler bei Google Play daran gehindert, auf günstigere Angebote anderswo zu verweisen. Google halte dagegen, man müsse nun von Nutzern geschätzte Echtzeit-Funktionen abschalten. Binnen 60 Tagen habe der Konzern nachzubessern, sonst drohten Strafen bis zu fünf Prozent des Weltumsatzes.

Björn Böer24.07.263 Min.
Mitarbeiterin ordnet Parfümflakons im modernen Beauty-Store ein
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Notino: Elf Prozent Plus dank Endspurt

Notino hat seinen Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr um 11,5 Prozent auf 1,76 Mrd. Euro gesteigert, meldet Ecommercenews.eu. Der Omnichannel-Beauty-Händler aus Tschechien habe seine Erlöse seit 2021 mehr als verdoppelt und beliefere über 40 Mio. Kunden in 27 Märkten. Polen steuere 15 Prozent bei, und läge somit vor Tschechien und Italien. Nach schwächerem Jahresverlauf sei das Wachstum Anfang des Jahres, am Ende des Geschäftsjahres, auf 27 Prozent geklettert.

Björn Böer24.07.262 Min.
3D-Illustration eines gläsernen Marktplatz-Globus unter einer Lupe als Symbol für Senatsprüfung
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Senatsausschuss prüft Amazons China-Verbindungen

Der Senate Small Business Committee untersucht, ob Amazon chinesischen Einfluss auf seinen Marktplatz zulässt, berichtet Businessinsider.com. Republikanische Ausschussmitarbeiter hätten Amazons Fahrlässigkeit in diesem Punkt geprüft und überzeugende Belege gefunden, wie ein Rechercheur es in einer E-Mail formuliert habe.

Thomas Rehm24.07.262 Min.
Frau blickt nachdenklich auf Laptop-Bildschirm einer Trading-Plattform am Küchentisch
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Trading-Plattform stiehlt 1,17 Mio. Euro

Kriminelle sollen 24 Menschen aus sieben Bundesländern um 1,17 Mio. Euro erleichtert haben, berichtet Heise.de. Auf professionell gestalteten Trading-Plattformen hätten sie Finanzprodukte und Derivate angeboten, fiktiven Handel simuliert und Scheingewinne in den Nutzerkonten angezeigt. Ausgezahlt worden sei kein Cent. Eine Beschuldigte, die für rund 100.000 Euro Entlohnung von 2021 bis 2023 als formelle Geschäftsführerin die nötigen Firmenkonten bereitstellte, befände sich in Untersuchungshaft.

Björn Böer24.07.263 Min.
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