Online-Einkauf

Alle Beiträge und Analysen zum Thema „Online-Einkauf".

53 Beiträge

Foto: Mann scannt Versandetikett auf Karton an einem Packtisch im hellen Lager
© Black Forest Labs / Flux

Weihnachtsgeschäft: Nachfrage positiv, Lager ungewiss

Sämtliche befragten Marktplatzbetreiber und Händler rechnen im Weihnachtsgeschäft 2026 mit mehr Online-Käufen als im Vorjahr, zitiert Excitingcommerce.de eine Retail-Dive-Studie. Ebenso einig sind sie bei ihren Sorgen: 98 Prozent sähen Lager- und Fulfillment-Kapazität als zentrales Risiko. Denn diese Saison sei weniger planbar, weil bei der Kaufentscheidung zunehmend die KI mitrede: 47 Prozent der Weihnachts-Shopper hätten sie bereits in der vergangenen Saison für Preisvergleiche und Geschenkideen genutzt. Ungewiss bleibe, was genau der Assistent empfehlen werde.

Redaktion18.09.263 Min.
Foto: Mann prüft am Küchentisch ein Smartphone, neben gefaltetem Hemd und Paket.
© Black Forest Labs / Flux

Brasilien: 20 Millionen neue Online-Käufer

In Brasilien kaufen immer mehr Verbraucher im Netz ein, berichtet Latina-Press.com. 85 Prozent der Konsumenten in den Hauptstädten des Landes hätten binnen zwölf Monaten online bestellt. Das entspreche rund 20 Mio. neuen Online-Käufern. Die Frequenz steige ebenfalls: 66 Prozent hätten im Vormonat online gekauft, zuvor seien es 44 Prozent gewesen. Kleidung führe die Einkaufsliste an, vor Lebensmittellieferungen und Medikamenten. Für stationäre Händler sei eine digitale Präsenz mittlerweile unerlässlich, weil die Kundschaft Preise und Bewertungen vorab online prüfe.

Redaktion18.09.263 Min.
Foto: Geöffneter Versandkarton mit Haushaltswaren auf heller Holzbank, daneben ein unscharfes Smartphone
© Black Forest Labs / Flux

Amazon holt in Dänemark auch ohne Marktplatz auf

Amazon hat in Dänemark zum nordischen Online-Händler Boozt aufgeschlossen, ohne einen eigenen Marktplatz im Land zu betreiben, berichtet Ecommercenews.eu. 15 Prozent aller aktiven Online-Käufe laufe über die Marktplätze der Nachbarländer. 2023 seien es noch zehn Prozent gewesen. Wer bei Amazon kaufe, suche gezielt: Einkaufszettel statt Schaufensterbummel. Für 34 Prozent sei der Preis das Hauptmotiv, für 30 Prozent das fehlende Angebot anderswo. Spontan kaufe nur knapp jeder Fünfte, im gesamten dänischen Online-Handel dagegen mehr als jeder Dritte.

Redaktion17.09.263 Min.
Foto: Smartphone neben Kassenbons und farbigen Kundenkarten auf hellem Schreibtisch
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KI und Cashback-Apps schnappen sich das Werbegeld

Marketing-Entscheider im E-Commerce wollen 63 Prozent ihrer zusätzlichen Budgets in KI-Shoppingtools sowie in Cashback- und Spar-Apps stecken statt in klassische Digitalwerbung, zeigt eine Studie der Northwestern University und Minty. Der Hintergrund: Kunden ließen zunehmend KI nach Rabatten, Cashback und günstigeren Alternativen fahnden. Für zwei Drittel der 150 befragten Entscheider sei KI im kommenden Jahr deshalb das wichtigste Tor zum Kunden, mehr als die Hälfte davon verknüpfe sie mit Spar-Apps. Deren Anteil am Budget solle von 18 auf 30 Prozent steigen.

Redaktion17.09.262 Min.
Foto: Frau hält ein schlichtes Etikett über einem offenen Paket in einem hellen Heimstudio.
© Black Forest Labs / Flux

Gewährleistungslabel: Etsy schickt Händler in die Grauzone

Zehn Tage vor dem Start des EU-Gewährleistungslabels am 27. September hat Etsy keine technische Lösung, berichtet Haendlerbund.de. Der Support rate Händlern, das Label in Angebotsbeschreibung, Shop-Ankündigung oder Bestätigungsnachricht unterzubringen. Laut Händlerbund tauge nichts davon: Die Beschreibung erlaube keine Bilder, die Ankündigung liege abseits des Kaufprozesses, die Bestätigung komme zu spät. Händlern bleibe die Wahl zwischen Abmahnrisiko und Verkaufspause.

Redaktion17.09.263 Min.
Konzeptdarstellung: Laptop mit KI-Einkaufschat, hochgeladenem Gerichtsfoto und bearbeitbarem Lebensmittel-Warenkorb.
© OpenAI / Imagegen · Konzeptdarstellung

Instacart und Shipt lassen KI den Einkaufskorb füllen

Instacart und Shipt schicken KI-Assistenten in den Lebensmitteleinkauf, berichtet Grocerydive.com. Instacarts „Clementine“ und „Ask Shipt“ füllten den Warenkorb auf Basis von Texteingaben oder hochgeladenen Fotos. Clementine ziehe Vorlieben, frühere Käufe und den Lagerbestand des gewählten Ladens heran, liefere Rezepte und bestelle Gewohntes nach. Ask Shipt erkenne Zutaten auf Fotos von Gerichten, plane Partymenüs und halte sich an Budgetgrenzen. Den fertigen Korb könnten Kunden vor dem Bezahlen noch korrigieren.

Redaktion15.09.262 Min.
Foto: Mann im grünen Pullover schreibt am Schreibtisch neben Laptop; Regale mit Kartons im Hintergrund.
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Von 934 Shops schafft keiner den Rechts-Check

Kein einziger von 934 zertifizierten deutschen Online-Shops kommt ohne Befund davon, zeigt eine Untersuchung von Rechtsklar24.de. Der automatisierte Check auf 23 Pflichten habe durchschnittlich sieben Befunde je Shop ausgemacht. Beim Barrierefreiheits-Grundcheck stolperten 94,6 Prozent, an der Widerrufsbelehrung 60 Prozent, am Widerrufsbutton 38,1 Prozent. Auf die seit Juli 2025 abgeschaltete EU-Streitbeilegungsplattform verlinkten immer noch 39,2 Prozent, aufs abgelöste Telemediengesetz beriefen sich 20,6 Prozent.

Redaktion15.09.262 Min.
Foto: Mann mit Tablet steht zwischen Paketen in einem hellen Lagerraum, vor ihm Kartons und Kartenlesegerät.
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43 Prozent der Händler akzeptieren Echtzeitzahlungen

Echtzeitzahlungen setzen sich im Online-Handel durch: 43 Prozent der Händler akzeptieren sie inzwischen, ein Plus von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr, berichtet Fintechnews.sg. Agentische KI-Zahlungen nähmen bisher 19 Prozent an, 63 Prozent planten oder erprobten sie. Im Durchschnitt biete jeder Händler vier bis fünf Zahlungsarten an. Zugleich rücke die Kostensenkung als oberstes Ziel nach vorn: 29 Prozent würden sie zuerst nennen, 2024 seien es nur zehn Prozent gewesen.

Redaktion15.09.263 Min.
Foto: Junge nutzt Smartphone neben Mann in Elektronikladen; mehrere Kopfhörer stehen auf Ausstellungstisch.
© Black Forest Labs / Flux

Jugendliche nutzen KI doppelt so oft wie ihre Eltern

Deutsche Jugendliche greifen bei Produktsuche und Kaufentscheidung etwa doppelt so oft zu KI wie ihre Eltern, zeigt eine Studie von Mastercard. 79,9 Prozent hätten in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal per KI recherchiert, 29,8 Prozent erwarteten sie binnen fünf Jahren als eine ihrer wichtigsten Einkaufsformen – in Großbritannien 45,7 Prozent. Bis 2030 werde in Europa mehr als jeder zehnte Online-Käufer Routinekäufe an Agenten abgeben.

Redaktion14.09.262 Min.
Frau blickt auf ein zu ihr gerichtetes Smartphone; die Kamera sieht die Rückseite des Geräts.
© Black Forest Labs / Flux

Passwort vergessen, Warenkorb verwaist

Ein klemmender Login vertreibt Kunden zuverlässiger als ein hoher Preis: Mehr als die Hälfte der Amerikaner hat schon einen Online-Kauf abgebrochen, weil das Passwort nicht mehr einfiel, berichtet Wwd.com. Bei der Generation Z liege die Quote sogar bei 72 Prozent. Sie erwarteten Fingerabdruck oder Gesichtsscan statt Tastatur-Eingaben. Als größtes Ärgernis hätten 32 Prozent das Erinnern selbst genannt, knapp ein Viertel die Zeichenvorgaben der Shops.

Redaktion14.09.263 Min.
3D-Illustration: Smartphone mit Einkaufswagen-Symbol, Paket, Geldbörse und Haustür
© Black Forest Labs / Flux

Dopamin-Shops simulieren das Shoppen

„Dopamin-Shops“ simulieren das komplette Online-Einkaufserlebnis vom Stöbern über den Warenkorb bis hin zur Sendungsverfolgung, ohne dass am Ende ein Paket ankommt oder der Kontostand belastet wird, berichtet LZ.de. Der Trend käme aus Südkorea und simuliere den Spaß am Online-Shopping, der über das Besitzen eines neuen Produkts hinaus reiche. Allerdings sei dies keine Therapie für Kaufsüchtige, weil die professionellen Produktbilder und Shop-Oberflächen die Sucht sogar anheizen könnten: Ein Klick und schon sei man beim kostenpflichtigen Original.

Redaktion11.09.262 Min.

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