Unternehmen

Alle Beiträge und Analysen zum Thema „Unternehmen".

642 Beiträge

3D-Illustration: Serverstapel verbunden mit Gebäude, teils durch Kette mit Vorhängeschloss gesichert
© Black Forest Labs / Flux

Deutschland hängt am stärksten an fremder Technik

Kein Land hängt so stark an wenigen Technologieanbietern wie Deutschland: 94 Prozent der Unternehmen stecken in Abhängigkeiten von ausländisch oder extern kontrollierten Lieferketten; der weltweite Durchschnitt liege bei 86 Prozent, berichtet Haendlerbund.de. Nur 14 Prozent hätten vollen Überblick über ihre technischen Verflechtungen. Ein Anbieterwechsel bei kritischen Systemen dauere bei mehr als einem Drittel länger als zwölf Monate, aber jedes zehnte Unternehmen sehe sowieso keine Alternative.

Redaktion11.09.263 Min.
3D-Illustration: Graues Auto zwischen zwei Schranken, dahinter große transparente Standortmarkierungen.
© Black Forest Labs / Flux

Uber verlässt Nigeria und Uganda

Uber hat den Betrieb in Nigeria und Uganda mit sofortiger Wirkung eingestellt, berichtet Heise.de. Nigerias Wettbewerbsbehörde FCCPC prüfe nun, ob der Konzern Kunden mit unerfüllten Leistungen und offenen Verpflichtungen zurücklasse. Eine Begründung für den Abgang liefere Uber nicht. In Ägypten, Ghana, Kenia und Südafrika liefe der Betrieb weiter. Zeitgleich streiche der Konzern weltweit rund zehn Prozent der Stellen und schiebe sein Robotaxi-Geschäft an.

Redaktion09.09.263 Min.
Mitarbeitende sortieren Pakete in einem Logistikzentrum des Onlinehändlers
© Black Forest Labs / Flux

Very Group findet keinen neuen Eigentümer

Carlyle bricht den Verkauf der Very Group ab, berichtet Drapersonline.com. Kein Bieter habe die geforderten zwei Mrd. Pfund aufgebracht, auch der chinesische Konzern JD.com nicht. Der US-Finanzinvestor bleibe damit vorerst Eigentümer. Im Geschäftsjahr bis Ende Juni 2025 hatte die Very Group 505,4 Mio. Pfund Verlust vor Steuern gemacht. Bis Ende März 2026 sei der Umsatz um 0,3 Prozent auf 1,6 Mrd. Pfund gewachsen.

etailment07.09.262 Min.
Halbleeres Großraumbüro eines Tech-Konzerns symbolisiert Stellenabbau im Silicon Valley
© Black Forest Labs / Flux

Silicon Valley streicht immer mehr Stellen

Tech-Konzerne in der Bay Area haben bis Anfang September 12.947 Stellenstreichungen angekündigt, rund 27 Prozent mehr als im gesamten Vorjahr, berichtet Heise.de. Den größten Block stelle Meta mit 3.715 Stellen, gefolgt von Amazon, Cisco und Oracle. Oracle habe binnen zwölf Monaten rund 21.000 Jobs gestrichen und dies mit dem Einsatz von KI begründet. Weltweit summierten sich 2026 bereits über 180.000 Entlassungen in der Tech-Branche.

Björn Böer07.09.262 Min.
Essenslieferant auf E-Bike in der Stadt symbolisiert Uber-Übernahme von Delivery Hero
© Black Forest Labs / Flux

Delivery Hero rät Aktionären zum Verkauf an Uber

Delivery Heros Vorstand und Aufsichtsrat empfehlen den Aktionären, Ubers Übernahmeangebot anzunehmen, meldet Manager-Magazin.de. Die 41,50 Euro je Aktie seien fair und angemessen, rund 35 Prozent über dem Dreimonatsschnitt vor der Juliofferte. Ein Gegenbieter habe kaum Chancen: Uber halte bereits rund 53 Prozent. Gegen Kartellbedenken reiche Delivery Hero sein Geschäft in 14 Ländern an den Finanzinvestor SSW Partners weiter.

etailment04.09.262 Min.
Modernes Großraumbüro mit teils leeren Schreibtischen symbolisiert Ubers Stellenabbau und Team-Konzentration
© Black Forest Labs / Flux

Uber kappt zehn Prozent der Belegschaft

Uber streicht rund 3.300 Stellen und damit etwa zehn Prozent der Belegschaft, berichtet Reuters.com. Der Konzern dünne seine Hierarchien aus: Die Zahl der Beschäftigten sieben oder mehr Ebenen unter dem Konzernchef solle um 20 Prozent sinken, die der Kleinstteams mit nur einem oder zwei Mitarbeitern fast um die Hälfte. Künftig bündele Uber die Teams in New York und San Francisco, die meisten Remote-Kräfte müssten umziehen. Ganz ortsunabhängig arbeiten solle nur noch rund ein Prozent.

Björn Böer03.09.262 Min.
Team in modernem Büro überwacht skalierte KI-Agenten-Systeme auf Bildschirmen
© Black Forest Labs / Flux

Große Firmen skalieren KI-Agenten

Immer mehr Unternehmen setzen KI-Agenten produktiv ein, doch der Ertrag hinke immer noch hinterher, berichtet Techradar.com. Bei Firmen mit mehr als einer Mrd. Dollar Umsatz allerdings skalierten 40 Prozent Agenten, nach 27 Prozent im Vorjahr; kleinere Unternehmen verharrten bei 22 Prozent. Ein Fünftel habe die Nutzung wegen der Betriebskosten wieder gedrosselt, obwohl man weiter investieren wolle.

Björn Böer31.08.262 Min.
Team im Grossraumbüro nutzt einfache KI-Tools an Laptops, Symbolbild für breite, flache KI-Nutzung
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Schweizer KI-Nutzung wächst breit, nicht tief

57 Prozent der Schweizer Unternehmen setzen KI ein und liegen damit drei Punkte über dem europäischen Durchschnitt, berichtet ITMagazine.ch. Im Vorjahr habe der Wert bei 46 Prozent gelegen. Die Tiefe hinke der Breite hinterher: 60 Prozent würden sich mit Chatbots und Fertiglösungen begnügen, nur 18 Prozent nutzen fortgeschrittene Systeme, zwei Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Ein Viertel habe angegeben, noch nie von agentischer KI gehört zu haben.

etailment31.08.262 Min.
Leere Lagerregale symbolisieren steigende Großinsolvenzen im Handel
© Black Forest Labs / Flux

105 Großinsolvenzen im Quartal

Die Zahl der Großinsolvenzen verharrt auf hohem Niveau, meldet Haendlerbund.de. 105 Unternehmen mit mehr als zehn Mio. Euro Umsatz stellten im zweiten Quartal einen Insolvenzantrag. Das seien knapp zwölf Prozent mehr als ein Jahr zuvor und 40 Prozent über dem Fünfjahresschnitt von 75 Verfahren. Der Schwerpunkt wandere nach oben: Bei Firmen jenseits der 100-Mio.-Marke kletterten die Verfahren von sieben auf zwölf. Die Welle nähere sich aber ihrem Höhepunkt; Krisen würden erst mit Verspätung auf die Insolvenzen durchschlagen.

etailment28.08.263 Min.
IT-Sicherheitsteam untersucht nachts verdächtige digitale Aktivität in einem Unternehmens-Kontrollraum
© Black Forest Labs / Flux

Geheimdienste spähen deutsche Firmen aus

Es sind zunehmend ausländische Geheimdienste, die deutsche Unternehmen digital ausspähen, so eine Studie des Bitkom. 37 Prozent der von Datendiebstahl, Spionage oder Sabotage betroffenen Firmen ordneten binnen zwölf Monaten mindestens einen Angriff einem fremden Nachrichtendienst zu. 2023 waren es nur sieben Prozent. Die Spur führe vor allem nach China und Russland, neuerdings auch in den Iran. Auffällig sei der Zeitpunkt: Nur noch 67 Prozent der Unternehmen könnten einen Angriff sicher belegen, nach 87 Prozent im Vorjahr.

Björn Böer27.08.263 Min.
Mitarbeiterin prüft und genehmigt Entscheidung eines KI-Agenten im Büro
© Black Forest Labs / Flux

KI enttäuscht die Sparhoffnungen

Der Einsatz von KI spart Unternehmen weniger als erhofft, zitiert Manager-Magazin.de eine Bain-Umfrage. 59 Prozent hätten über zehn Prozent einsparen wollen, doch nur 43 Prozent hätten das erreicht. Nichtsdestotrotz würden 90 Prozent ihre KI-Budgets aufstocken, dieses Mal in Hoffnung auf agentische KI. Aus der Erfahrung, dass Agenten eine menschliche Entscheidung benötigten (32 Prozent), erkläre sich, dass nur sieben Prozent ihren Agenten vollständige Autonomie gewährten.

etailment19.08.263 Min.

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