Studien & Marktforschung

Aktuelle Studien, Umfragen und Marktanalysen aus dem Handel. Konsumentenverhalten, Marktprognosen und Branchenreports.

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Arbeiter sortieren internationale Paketflut in Frachtterminal am Flughafen
© Black Forest Labs / Flux

Der Süden Europas kauft chinesischer

52 Prozent der Verbraucher im Euroraum haben laut einer EZB-Umfrage schon einmal auf einer chinesischen Plattform wie Temu oder Shein eingekauft, berichtet Ecommercenews.eu. Es gäbe ein Nord-Süd-Gefälle: So läge die Quote in Griechenland bei 79, in Portugal bei 77 und in Spanien bei 69 Prozent. Verhaltener shoppten die Franzosen (43 Prozent) und die Deutschen (40 Prozent). Insgesamt habe sich die Paketflut aber durch die Drei-Eurogebühr auf Pakete unter 150 Euro zuletzt abgeschwächt, am Flughafen Lüttich zum Beispiel um 24 Prozent.

Thomas Rehm25.08.262 Min.
Ältere Kundin vergleicht preisbewusst Elektronikprodukt im modernen Fachgeschäft
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Generation Ü60 solventer als Twens

Menschen ab 60 verfügen über mehr Kaufkraft als die Unter-30-Jährigen, zitiert Retail-News.de das Konsumbarometer 2026 von Consors Finanz. In Deutschland würden 41 Prozent der Ü60 Bekleidung und Elektronik online bestellen, Lebensmittel dagegen nur vier Prozent. Sieben Prozent verwendeten KI zur Produktrecherche. Bei langlebigen Gütern zählt für 81 Prozent der Preis; die Marke und das Design wären weniger wichtig. 56 Prozent wollten mehr sparen, 45 Prozent hingegen mehr ausgeben.

Björn Böer24.08.263 Min.
Stylistin und Kundin kombinieren Outfit im Store voller Kleidungsoptionen
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Online-Fashion: Zu viele Produkte, zu wenig Anleitung

Fashion-Shopper wünschen sich mehr Styling-Hilfe statt noch mehr Produkte, zitiert Fashionunited.com eine Asos-Umfrage in Großbritannien. 68 Prozent der Befragten hätten angegeben, es sei leichter zu wissen, was man kauft, als wie man es trägt. 64 Prozent halten die Auswahl für zu groß, ein Drittel habe bereits einen Kauf abgebrochen, weil der passende Look „im Kopf“ gefehlt habe. 46 Prozent würden sich Hilfe dabei wünschen, wie Gekauftes in die eigene Gardarobe zu integrieren sei.

Björn Böer24.08.263 Min.
Menschen verschiedener Generationen zocken nebeneinander auf dem Smartphone im Park
© Black Forest Labs / Flux

Die halbe Republik zockt

Rund 39 Mio. Menschen ab 16 Jahren spielen in Deutschland Video- oder Computerspiele, berichtet der Bitkom. Das entspreche 55 Prozent der Bevölkerung, die Quote bleibe seit Jahren stabil. Drei Viertel der Gamer hätten in den vergangenen zwölf Monaten Geld für Spiele ausgegeben, 48 Prozent für In-Game-Käufe. Im Schnitt werde zwei Stunden am Tag gezockt und das am liebsten mobil: 87 Prozent nutzten das Smartphone.

Björn Böer21.08.263 Min.
Einkäuferin nutzt Tablet und führt persönliches Telefonat mit Lieferant im Büro
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Schweizer B2B-Einkauf: 27 Prozent nutzen KI

Die KI ist auch im Schweizer B2B-Einkauf angekommen, spaltet die Branche aber entlang der Unternehmensgröße, zitiert Carpathia.ch den „B2B-Monitor 2026“. So nutzten 27 Prozent aller Befragten KI für Produkt- oder Lieferantensuche, bei Firmen mit mehr als 50 Mitarbeitenden seien es hingegen 54 Prozent. Insgesamt zeigten sich die Erwartungen an neue Technologien gedämpft. Gehe es um Dienstleistungen, bleibe mit 92 Prozent Zustimmung der persönliche menschliche Ansprechpartner wichtig.

Thomas Rehm21.08.263 Min.
Mitarbeiterin sortiert Pakete in deutschem Verteilzentrum, Symbolbild für E-Commerce-Wachstum
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Deutschland trägt Mitteleuropas E-Commerce

Laut ECDB erreicht Deutschlands E-Commerce in diesem Jahr 118,7 Mrd. Euro und bleibt damit in Mitteleuropa mit 57 Prozent Marktanteil das Schwergewicht, meldet Retail-News.de. Deutsche Online-Händler wie Otto, Zalando, About You, Kaufland und MediaMarkt prägten auch die Nachbaren mit. Doch der Markt sei, wie auch in Österreich oder der Schweiz, bereits ausgereift. Aus diesem Grund fände dynamisches Wachstum mittlerweile eher in Griechenland (10,9 Prozent), Polen (8,9 Prozent) und Ungarn (7,7 Prozent) statt.

Thomas Rehm19.08.263 Min.
Junge Erwachsene beim gemeinsamen Vogelbeobachten mit Blickkontakt und Lächeln im Park
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Gen Z flirtet beim Vogelbeobachten

Gen Z wendet sich von Dating-Apps ab und sucht die große Liebe bei analogen Hobbys, meldet Fastcompany.com. So wären Trivia-Abende für Singles um 403 Prozent gewachsen; Mahjong-Runden legten um 235 Prozent zu, Vogelbeobachtungs-Treffen um 131 Prozent. Auch Pflanzentausch-Workshops und Pilates-Kurse wären durchaus Kulissen, um die Liebe des Lebens kennenzulernen. Generell werde die „analoge Freizeit“ wieder zum Mittelpunkt der Partnersuche.

Thomas Rehm19.08.262 Min.
Mitarbeiter packt in indischem Dark Store frische Waren für Quick-Commerce-Bestellung
© Black Forest Labs / Flux

Indiens Quick-Commerce: 9,5 Mio. Bestellungen. Am Tag.

Indiens sechs große Quick-Commerce-Plattformen wickeln im August täglich rund 9,5 Mio. Bestellungen ab, berichtet Indiantelevision.com. Marktführer Blinkit habe 36,7 Prozent Anteil, Zepto folge mit 26,2 Prozent vor Swiggy Instamart mit 14,4 Prozent. Flipkart Minutes (Walmart-Tochter) erreiche die Millionenmarke, Amazon Now und BigBasket lägen bei 500.000 bis 700.000 Bestellungen. Alle Anbieter bemühten sich, den Premium- und Gourmetmarkt zu bedienen, um ihre Warenkorbwerte zu erhöhen.

David Wöllenstein19.08.263 Min.
Frau bezahlt kontaktlos an Kletterhallen-Rezeption, Symbol für Freizeitausgaben der Haushalte
© Black Forest Labs / Flux

Jeder zehnte Euro fließt in Freizeit, Sport und Kultur

Die deutschen Haushalte investierten im Jahr 2024 durchschnittlich 9,5 Prozent ihrer Konsumausgaben in Freizeit, Sport und Kultur, meldet das Statistische Bundesamt. Das entspreche 309 Euro und sei nach Wohnen, Ernährung und Verkehr der viertgrößte Posten in privaten Budgets. Die Ausgabefreude gestalte sich nach dem Einkommen: Wer unter 1.300 Euro verdiene, wende nur 5,7 Prozent auf; bei mehr als 5.000 Euro dagegen verdoppele sich fast auf 10,7 Prozent.

Björn Böer18.08.262 Min.
Junge Verkäuferin im Handel arbeitet konzentriert – Symbolbild zu KI und sinkenden Einstiegsgehältern
© Black Forest Labs / Flux

Berufsanfängern kürzt KI die Löhne

Die Hälfte der Unternehmen, die KI einsetzen, geht davon aus, dass in den nächsten fünf Jahren die Löhne für Arbeitskräfte mit weniger als fünf Jahren Berufserfahrung sinken werden, meldet das Ifo-Institut. 40 Prozent würden das auch für Erfahrene erwarten. Am pessimistischsten zeigten sich die Dienstleister und der Handel. Wer einen (Fach-)Hochschulabschluss habe, brauche wahrscheinlich nicht mit Einbußen zu rechnen; käme noch lange Erfahrung hinzu, könnten die Löhne sogar steigen, glaubten zumindest 26 Prozent der Unternehmen.

Thomas Rehm13.08.262 Min.
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