Studien & Marktforschung

Aktuelle Studien, Umfragen und Marktanalysen aus dem Handel. Konsumentenverhalten, Marktprognosen und Branchenreports.

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Foto: Ingenieur prüft im Elektroniklabor eine Server-Leiterplatte mit einer Prüfspitze.
© Black Forest Labs / Flux

Mehr Tech-Jobs durch KI

Tech-Unternehmen schreiben wieder deutlich mehr Jobs aus als zu Jahresbeginn, zitiert Businessinsider.de Daten der Rekrutierungsplattform TrueUp. Sie zähle bei mehr als 9.000 erfassten Firmen über 280.000 offene Stellen. Die Kündigungswelle verliere an Tempo: Rund 190.000 Entlassungen seit Januar seien weit entfernt von den etwa 430.000 des Rekordjahrs 2023. Stark gestiegen sei die Nachfrage nach Hardware-Ingenieuren, befeuert von Investitionen in KI-Infrastruktur. Bei Softwareentwicklern halte sich die Nachfrage stabil, KI-Programmierwerkzeugen zum Trotz.

Redaktion05.10.262 Min.
Frau prüft ihr Smartphone an einem hellen Tisch
© OpenAI

90 Prozent der Betrugsversuche laufen übers Smartphone

90 Prozent aller Betrugsversuche laufen über das Smartphone, zitiert Techradar.com eine Studie von BioCatch. Die häufigste Masche sei der Kaufbetrug, auf den ein Drittel aller Versuche entfalle. Der Bankbetrug sei in einem Jahr um 35 Prozent gewachsen, weil sich vom Handy aus Geld bequem überweisen lasse. Liebesbetrug habe um 23 Prozent zugelegt. Am schmerzhaftesten sei der Anlagebetrug, der pro Fall 6.600 Dollar koste.

Redaktion05.10.262 Min.
Foto: Hand wählt ein Produkt aus einem Lieferkarton mit Waren und grünen Blattsymbolen auf einem Küchentisch
© Black Forest Labs / Flux

Nachhaltigkeit verkauft sich

Amazons Nachhaltigkeitssiegel „Climate Pledge Friendly“ kurbelt die Verkäufe messbar an, schreibt Prof. Dr. Werner Reinartz, Direktor der IFH FÖRDERER und Marketingprofessor an der Universität zu Köln. Grundlage sei eine Studie von Davide Proserpio auf Basis von echte Verkaufsdaten statt Umfragen. In Europa wachse der Umsatz nach Aufnahme ins Programm um 15,5 Prozent, in den USA um 12,5 Prozent. Oft schiebe der Händler allerdings Werbung und Aktionen nach. Wer das nicht herausrechne, überschätze den Labeleffekt um 19 bis 27 Prozent. Am meisten bringe das Siegel zuvor weniger beachteten Produkten sowie Verbrauchsgütern wie Lebensmitteln.

Redaktion02.10.263 Min.
Foto: Mann schließt eine gläserne Ladentür auf, innen stehen Kartons und eine gerollte Matte.
© Black Forest Labs / Flux

3,5 Mio. neue Unternehmen in der EU

Im Jahr 2024 sind in der EU 3,5 Mio. Unternehmen gegründet worden, während nur 3,1 Mio. vom Markt verschwunden sind, meldet Eurostat.eu. In 19 von 27 Ländern überwogen die Gründungen. Deutschland zählt zu den acht Ausnahmen: Dort schlossen mehr Firmen, als neu öffneten. Beim Gründungstempo landen Österreich (6,3 Prozent) und Deutschland (7,8 Prozent) auf den letzten Plätzen; der EU-Schnitt liegt bei 10,4 Prozent. Dafür ist die Schließungsrate in Österreich mit 5,3 Prozent eine der niedrigsten der EU.

Redaktion02.10.262 Min.
Foto: Hände messen einen Karton neben Laptop und Barcode-Etiketten in einem Lagerarbeitsplatz.
© Black Forest Labs / Flux

KI-Feed-Check: Drei Viertel schlecht vorbereitet

Mehr als drei Viertel von 9.689 Händlern bleiben in einem KI-Feed-Check unter 60 von 100 Punkten, zitiert Channelx.world eine Auswertung von Channable. Das Werkzeug prüfe, ob Produktfeeds die Attribute enthalten, die Googles AI Mode und Gemini auswerten können. Ein Wert unter 60 stehe für fehlende, lückenhafte oder widersprüchliche Angaben. Nicht einmal ein Prozent erreiche die 80-Punkte-Marke, wo die volle KI-Tauglichkeit erst beginne.

Redaktion02.10.263 Min.
Foto: Mann vergleicht am Küchentisch Kopfhörer auf einem Tablet, daneben liegt ein Notizbuch.
© Black Forest Labs / Flux

Drei von vier finden Shopping-Assistenten attraktiv

Für 76 Prozent der deutschen Verbraucher klingen digitale Shopping-Assistenten attraktiv, die Konsumwünsche verstehen und passende Produkte empfehlen können, so eine Umfrage von Lufthansa Industry Solutions. Denn für die Shopper seien vor allem Preisvergleiche, Alternativangebote und Zusatzinformationen relevant. Drei Viertel der mehr als 1.000 Befragten stöberten mindestens wöchentlich in Online-Shops, aber ein Drittel breche ab, weil die Entscheidung zu komplex werde. Nach frustrierender Suche wechselten 45 Prozent zu einem anderen Händler, 43 Prozent zu Google.

Redaktion02.10.262 Min.
Foto: Mann sitzt am Fenster, tippt auf einen E-Reader, daneben liegen Bücher und eine Brille.
© Black Forest Labs / Flux

Kaufen statt leihen: E-Book-Leser zahlen mehr

Immer mehr E-Book-Leser kaufen ihre digitalen Bücher, statt sie nur zu leihen, zeigt eine repräsentative Umfrage von Bitkom.org. Der Käuferanteil sei binnen eines Jahres von 81 auf 89 Prozent gestiegen, die monatli chen Ausgaben von 11,10 auf 12,40 Euro. Der Leihanteil sei dagegen von 54 auf 46 Prozent geschrumpft. Insgesamt greife inzwischen mehr als jeder Zweite zumindest gelegentlich zum E-Book. Ausschließlich digitat würden aber nur vier Prozent lesen.

Redaktion30.09.263 Min.
Foto: Lagerarbeiter scannt ein Paket auf einem Förderband in einer Sortierhalle.
© Black Forest Labs / Flux

Europas Online-Handel wächst trotz Gegenwind

Der europäische Online-Handel hat 2025 insgesamt 911 Mrd. Euro umgesetzt, sieben Prozent mehr als im Vorjahr, berichtet WWD.com. Ausgerechnet Westeuropa, das 57 Prozent des Umsatzes stemme, wachse mit fünf Prozent am langsamsten, Südeuropa hingegen lege acht Prozent zu. Neben Regulierung, KI und Nachhaltigkeit treibe die Branche die Konkurrenz aus Drittstaaten um: Wer von außerhalb der EU verkaufe, nehme es mit den Vorgaben weniger genau; eine Abschaffung der Zollbefreiung für Kleinsendungen beurteile die zitierte Studie von Ecommerce Europe und EuroCommerce deshalb positiv.

Redaktion30.09.263 Min.
KI-generiertes Symbolbild: KI bevorzugt Amazon
© OpenAI

KI bevorzugt Amazon

Amazon taucht in Antworten von ChatGPT und Perplexity häufiger auf als jeder andere große Marktplatz, zitiert Channelx.world eine Analyse von Onclusive. Der Konzern vereine 19,3 Prozent der Nennungen auf sich, Walmart folge mit 14 Prozent auf dem zweiten Platz. Temu liege mit 9,7 Prozent knapp hinter Ebay, Zalando komme als bester Europäer auf magere 3,9 Prozent. Das Ranking folge weitgehend der klassischen Medienpräsenz: Amazon komme auf 16,4 Mio. klassische Presseerwähnungen, Walmart auf 5,6 Mio.

Redaktion29.09.262 Min.
Teil 2: 15 Hebel, mit denen B2B-Shops von der Suche bis zur Bestellung besser werden
© Shubham Kumar / Unsplash

Teil 2: 15 Hebel, mit denen B2B-Shops von der Suche bis zur Bestellung besser werden

Nur 7 von 64 getesteten B2B-Anbietern aus dem Gesundheitsmarkt bieten im Kaufprozess einen Chat, und kein Großhändler ist laut B2B Commerce Report Health der Agentur creativestyle vollständig auf KI-Einkaufsagenten vorbereitet. Teil 2 unseres Ratgebers: was B2B-Shops bei Produktseite, Bestellung, Service und Technik aus den Befunden lernen können.

David Wöllenstein27.09.264 Min.
KI-generiertes Symbolbild: Marktplatz-Händler checken lieber die Marge als den Umsatz
© OpenAI

Marktplatz-Händler checken lieber die Marge als den Umsatz

Für Marktplatz-Händler zählt die Marge inzwischen mehr als der Umsatz, berichtet Ecommercenews.eu. Das gehe aus einer Umfrage von ChannelEngine unter mehr als 550 E-Commerce-Entscheidern in fünf Ländern hervor. Knapp die Hälfte habe zuletzt zwei bis drei Marktplätze erschlossen, obwohl diese Art der Expansion auf der Prioritätenliste von Platz vier auf acht gerutscht sei. Ganz oben stehe mittlerweile KI, ganz knapp vor der Profitabilität. Beim KI-Einsatz bilde Großbritannien die Spitze, Deutschland das Schlusslicht.

Redaktion25.09.263 Min.

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