Digitalisierung

Alle Beiträge und Analysen zum Thema „Digitalisierung".

70 Beiträge

Foto: Zwei Büroangestellte ordnen Haftnotizen an einer Glaswand in einem hellen Besprechungsraum.
© OpenAI

Otto schickt 37 KI-Lotsen in die Fachabteilungen

Otto bildet 37 Mitarbeiter zu „GenAI-Enablement-Partnern“ aus, meldet Otto.de. Die per Nominierung oder Bewerbung ausgewählte Truppe absolviere in zwei Kohorten eine fünftägige Bitkom-Schulung mit Zertifizierung. Danach dürfe sie mindestens ein Fünftel ihrer Arbeitszeit darauf verwenden, Fachbereichen beim Aufspüren, Priorisieren und Umsetzen von KI-Anwendungsfällen zu helfen. Die bisherigen „GenAI-Ambassadoren“ hätten vor allem Wissen und Inspiration vermittelt. Nun gehe es ans Eingemachte: KI solle dauerhaft im Arbeitsalltag landen.

Redaktion08.10.262 Min.
Foto: Hände messen einen Karton neben Laptop und Barcode-Etiketten in einem Lagerarbeitsplatz.
© Black Forest Labs / Flux

KI-Feed-Check: Drei Viertel schlecht vorbereitet

Mehr als drei Viertel von 9.689 Händlern bleiben in einem KI-Feed-Check unter 60 von 100 Punkten, zitiert Channelx.world eine Auswertung von Channable. Das Werkzeug prüfe, ob Produktfeeds die Attribute enthalten, die Googles AI Mode und Gemini auswerten können. Ein Wert unter 60 stehe für fehlende, lückenhafte oder widersprüchliche Angaben. Nicht einmal ein Prozent erreiche die 80-Punkte-Marke, wo die volle KI-Tauglichkeit erst beginne.

Redaktion02.10.263 Min.
Foto: Packtisch mit Smartphone, kleinen Waren, Papiertüte und Etikettendrucker ohne sichtbare Personen
© Black Forest Labs / Flux

Alipay baut sich für den Einkauf per KI-Agent um

Chinas Bezahlkonzern Ant Group verschmilzt drei Sparten zu einer neuen Alipay-Einheit, berichtet Scmp.com. Die Neuordnung ziele auf Einkäufe, die KI-Agenten für ihre Nutzer erledigen. Sie solle Technik und Produkte bündeln und den Händlerservice stärken. Der Handel per Agent stehe vor rasantem Wachstum. Die Werkzeuge liegen bereit: Ende Mai startete eine KI-Wallet, in der Nutzer Agentenaufträge freigeben könnten. Im Juni folgte mit dem Assistenten „Ah Bao“ der größte Alipay-Umbau seit zwei Jahrzehnten.

Redaktion23.09.262 Min.
Foto: Frau prüft Formulare an einem Schreibtisch neben einem aufgeklappten Laptop im Büro.
© Black Forest Labs / Flux

B2B-Vertrieb: Kunden drängeln, Formulare bremsen

Fast drei Viertel der Großhändler und Hersteller fürchten, Kunden zu verlieren, wenn sie Anfragen nicht am selben Tag beantworten, zitiert Retail-News.de das „B2Best-Barometer“ von ECC Köln, Synaigy und Intershop. Zugleich verschlinge Verwaltungsarbeit bei 39 Prozent der Unternehmen mehr als 40 Prozent der Vertriebszeit. Als größte Bremse gelte das manuelle Erfassen von Angeboten und Aufträgen. Nur rund jedes dritte Unternehmen biete Kunden umfassenden Self-Service, die Mehrheit beschränke sich auf einfache Bestellfunktionen.

Redaktion22.09.263 Min.
Foto: Mann klebt ein Barcodeetikett auf ein Paket an einem hellen Arbeitsplatz mit Regalen.
© Black Forest Labs / Flux

Digitalwirtschaft liegt deutlich vor Autobau

Die Digitalwirtschaft erwirtschaftet in Deutschland jährlich 481,5 Mrd. Euro, berichtet T3N.de. Das entspreche knapp zwölf Prozent der Wirtschaftsleistung, der Autobau komme nur auf rund fünf Prozent. Rund 192 Mrd. Euro stammten von 63.000 Firmen mit rein digitalen Produkten, knapp 289 Mrd. Euro von 166.000 digital getriebenen Unternehmen wie Online-Händlern. Die Branche sei zu 95 Prozent mittelständisch und sichere rund neun Mio. Jobs.

Redaktion17.09.262 Min.
Mechanikerin wechselt Scheibenwischer, Tablet zeigt digitale Fahrzeugdaten in Werkstatt
© Black Forest Labs / Flux

Ebay Motors UK verwaltet die Hauptuntersuchung

Ebay Motors bündelt die britische Auto-Hauptuntersuchung künftig in einem eigenen Bereich, berichtet Channelx.world. Der „MOT Hub“ sitzt in der Fahrzeugverwaltung „My Garage“, verknüpft Kennzeichendaten mit den Prüfergebnissen der Behörde DVSA und erinnert an Termine sowie an Mängel aus dem Vortest. Passende Ersatzteile liste die Plattform gleich dazu, bei bemängelten Wischerblättern etwa neue Gummis.

etailment03.09.263 Min.
Menschen unterschiedlichen Alters nutzen in Seoul selbstverständlich kostenlose staatliche KI-Dienste
© Black Forest Labs / Flux

Südkorea: Kostenlose, unbegrenzte KI für alle

Seoul öffnet seinen Bürgern den kostenlosen, unbegrenzten Zugang zu KI-Werkzeugen, berichtet Futureparty.com. Ein Viertel des Südkoreaner zahle bereits für seine KI-Nutzung, 20 Mio. benutzten kostenlose Alternativen. Durch das staatliche Angebot, das auf heimischen Apps von KT, SK Telecom und Kakao basiere und mit Behördendiensten verdrahtet sei, wolle man die Verbraucher von chinesischen und amerikanischen Systemen weglocken. Auch der komplette Tokenverbrauch sei vom Staat gedeckt. Im September starte der Betatest, der Vollstart folge später im Jahr.

etailment01.09.262 Min.
Team im Grossraumbüro nutzt einfache KI-Tools an Laptops, Symbolbild für breite, flache KI-Nutzung
© Black Forest Labs / Flux

Schweizer KI-Nutzung wächst breit, nicht tief

57 Prozent der Schweizer Unternehmen setzen KI ein und liegen damit drei Punkte über dem europäischen Durchschnitt, berichtet ITMagazine.ch. Im Vorjahr habe der Wert bei 46 Prozent gelegen. Die Tiefe hinke der Breite hinterher: 60 Prozent würden sich mit Chatbots und Fertiglösungen begnügen, nur 18 Prozent nutzen fortgeschrittene Systeme, zwei Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Ein Viertel habe angegeben, noch nie von agentischer KI gehört zu haben.

etailment31.08.262 Min.
Lagerarbeiter überprüft Warenbestand als Symbol für verlässliche B2B-Digitalisierung
© Black Forest Labs / Flux

B2B: Digitalisierung verschiebt Probleme

Die Digitalisierung im B2B-Handel scheitere nicht an der Technologie, sondern an deren Komplexität, meint Marketscale.com. Was analog in Telefonnotizen und Tabellen gelebt habe, müsse nun in Produktdaten integriert werden. Die meisten Hersteller wären aber noch nicht automatisierungsreif: Wenn nicht saubere Daten und klare Kompetenzen der Integration der KI vorausgehen würden, beschleunigten sich bestehende Probleme sogar. Auch Kundenloyalität entstehe nur aus verlässlichen Beständen und nicht etwa aus Rabattpunkten.

etailment17.08.262 Min.
IT-Team prüft konzentriert Serverinfrastruktur beim KI-getriebenen Umbau der IT-Landschaft
© Black Forest Labs / Flux

Das KI-Paradoxon: Motor und Stolperstein

Für 60 Prozent der Unternehmen ist KI der Grund, ihre IT-Landschaft umzubauen, die Kostensenkung, auf Platz fünf, ist auf einmal nicht mehr so wichtig, berichtet Heise.de. Allerdings überschritten über drei Viertel dabei sowohl ihr Budget als auch den Zeitplan. KI würde zwar den Wandel treiben, aber viele unterschätzten die Voraussetzungen: Testen (32,4 Prozent), Datenqualität (26,4 Prozent) und die Regulatorik (23,9 Prozent). Die vermeintliche Abkürzung KI erhöhe so nur den Druck in den IT-Abteilungen.

Björn Böer14.08.263 Min.
Abstrakte Glas-Ranking-Stufen symbolisieren Deutschlands Platz 17 im EU-Digitalranking
© Black Forest Labs / Flux

EU-Digital-Ranking: Deutschland auf Platz 17

Deutschland belegt im neuen Digitalisierungsranking des Bitkom nur Platz 17 von 27 EU-Ländern, nach Rang 14 im Vorjahr. Allgemein digitalisierten die kleineren Länder schneller, Dänemark stehe an der Spitze. Unter den fünf größten EU-Staaten liege Deutschland immerhin, nach Spanien, auf Rang zwei. Die Digitalisierung der deutschen Unternehmen schneide relativ gut ab (Platz elf, im Vorjahr acht), aber die Verwaltung liege nur auf Platz 22.

etailment04.08.263 Min.

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