Björn Böer etailment.de

Björn Böer

Chefredakteur

3.705 Artikeldabei seit 2012

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

Menschen schlendern entspannt an einem sonnigen Sonntag durch eine belebte Einkaufsstraße
© Black Forest Labs / Flux

Mehrheit der Deutschen hätte gern sonntags offen

Eine Mehrheit der Deutschen befürwortet die Sonntagsöffnung von Geschäften, wie eine Umfrage von Web.de zeigt. 58 Prozent hielten die DIHK-Forderung, wonach Händler selbst über das Öffnen entscheiden sollen, für richtig, 33 Prozent für falsch, neun Prozent zeigten sich unentschlossen. Mit 61 Prozent Zustimmung stützten die 18- bis 29-Jährigen den Vorstoß am deutlichsten. Am skeptischsten blicke die Generation ab 65 Jahren darauf: Hier fänden nur 55 Prozent die Idee gut, während 37 Prozent klar dagegen stünden.

Björn Böer20.07.262 Min.
Leere Lagerhalle mit erlöschenden Lichtreihen symbolisiert Schließung von Rakuten France
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Rakuten France macht das Licht aus

Der französische Marktplatz Rakuten France schließt Ende des Jahres, nachdem die Suche nach einem Käufer gescheitert sei, meldet Ecommercenews.eu. Der japanische Konzern habe PriceMinister 2010 für 200 Mio. Euro übernommen und als europäischen Amazon-Herausforderer positioniert, doch bis 2016 sei der Wert auf ein Drittel gesunken. Interessenten wie Carrefour, Casino oder Back Market hätten den Ansprüchen nicht genügt. Weil beide Märkte eine Infrastruktur benutzen, schließe auch Rakuten Spanien.

Björn Böer20.07.262 Min.
Frau verlässt Fitnessstudio durch offene Glastür als Symbol für einfache Online-Kündigung
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Kündigungsseiten dürfen nur der Kündigung dienen

Fitnessketten dürfen auf der Bestätigungsseite einer Onlinekündigung nicht mehr für das Pausieren des Vertrags werben, berichtet Spiegel.de. Der Bundesgerichtshof gab dem Verbraucherzentrale Bundesverband recht, der gegen den Essener Anbieter FitX geklagt hatte. Die Seite habe allein der Kündigungserklärung zu dienen, so der erste Senat, und müsse leicht zugänglich bleiben. Der zweitgrößte deutsche Fitnessanbieter habe die Kündigungsseite bereits angepasst.

Björn Böer17.07.262 Min.
Junge Frau lacht beim Blick aufs Smartphone, Symbolbild für Emoji-Nutzung
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Neun von zehn nutzen Emojis

12 Prozent der Nutzer nennen die Emojis rund um Lachen und Freude als ihre beliebtesten Motive, meldet Bitkom.org. Darauf folgten Herzen (11 Prozent) und Handgesten (neun Prozent). Insgesamt griffen 89 Prozent zu Emojis, ein Viertel sogar in jeder Nachricht, obwohl 43 Prozent einzelne Symbole gar nicht verstünden . Außerdem hielten sie 39 Prozent im Berufsleben für fehl am Platz.

Björn Böer17.07.262 Min.
Kundin sammelt an der Kasse Treuepunkte statt Werbebotschaften zu erhalten
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Treuepunkte: Ja, Werbebotschaften: Nein

53 Prozent der Verbraucher halten Treueprogramme wichtig für ihre künftige Markenbindung, aber nur 15 Prozent hielten die damit verbundenen Werbebotschaften für „sehr relevant“, so eine Dotdigital-Studie laut Pressemitteilung. Punktebasierte Modelle seien mit 62 Prozent am beliebtesten. Auf der Wunschliste stünden kostenloser Versand (53 Prozent), Cashback (52 Prozent) und Gratisproben (45 Prozent). 43 Prozent würden sich aber auch über Prämien zum Geburtstag freuen.

Björn Böer17.07.263 Min.
Kurier holt Bestellung an Ladentheke eines kleinen Einzelhandelsgeschäfts ab
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Doordash macht aus Ladentheken Lieferadressen

Amerikanische Ladenbetreiber, die bereits Shopify nutzen, können ihr Sortiment über einen neuen Verkaufskanal im „Shopify App Store“ auf dem Doordash-Marktplatz anbieten – ohne separates Onboarding, manuelle Uploads oder Betriebsunterbrechung, so das Unternehmen. Kundschaft aus der Nachbarschaft bekäme die Ware dann auf Bestellung geliefert. Die Einrichtung dauere Tage statt Wochen, Bestände glichen sich in Echtzeit ab. Eine internationale Expansion sei in den kommenden Monaten geplant.

Björn Böer16.07.262 Min.
Mitarbeiterin prüft Pakete im Fulfillment-Center, verdächtige Sendungen werden aussortiert
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Temu schließt 16.000 Fälscher-Shops

Temu hat sein System zum Schutz geistigen Eigentums ausgebaut und überwacht inzwischen laut eigenem Bericht über 15.000 Marken, das sind dreimal so viele wie im Vorjahr, meldet Haendlerbund.de. Das Verhältnis proaktiver zu reaktiver Entfernungen sei von 200:1 auf 331:1 gestiegen, man habe über 16.000 Shops wegen Marken- oder Urheberrechtsverstößen geschlossen. Der Zeitpunkt des Berichts spreche Bände: Ende Mai habe die EU-Kommission 200 Mio. Euro Bußgeld wegen mangelhafter Risikobewertung verhängt; bis Ende August müsse Temu einen akzeptablen Aktionsplan liefern.

Björn Böer16.07.263 Min.
Arbeiter kontrolliert Metallrohstoffe im Großhandelslager, Symbolbild für steigende Großhandelspreise
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Großhandel im Juni um 4,9 Prozent teurer

Die Großhandelsverkaufspreise lagen im Juni um 4,9 Prozent über dem Vorjahresmonat, meldet das Statistische Bundesamt. Der Auftrieb schwäche sich allerdings ab, nach 5,9 Prozent im Mai und 6,3 Prozent im April. Verantwortlich seien die Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten, die Energie und Rohstoffe verteuerten. Mineralölerzeugnisse kosteten 21,7 Prozent mehr als vor einem Jahr, Nicht-Eisen-Metalle sogar 31,0 Prozent. Billiger als im Vorjahr wurden dagegen lebende Tiere, Kaffee und Milchprodukte.

Björn Böer15.07.263 Min.
Ingenieur arbeitet konzentriert an Schuhprototyp, Symbolbild für Eigenleistung trotz KI-Einsatz
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Der KI-Malus: Ehrlichkeit kostet die Beförderung

Wer im Job offenlegt, dass KI mitgeholfen hat, büßt bei Vorgesetzten an Anerkennung ein, berichtet Businessinsider.de. Eine Metaanalyse der Northeastern University zeige, dass Chefs die Eigenleistung ihrer Mitarbeiter systematisch abwerteten, sobald diese ihre KI-Hilfe zugäben – in der Annahme, die Maschine habe die Arbeit erledigt. Bei Adidas beispielsweise mieden Ingenieure KI-Tools, um ihre Arbeit nicht mit „Unterstützt durch KI“ abwerten zu müssen.

Björn Böer15.07.263 Min.
Zusteller hebt schweren Karton aus Lieferwagen – Debatte um Paketgewichtslimit
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23 Kilogramm Schluss: Post drängt auf gesetzliches Paketlimit

Die Deutsche Post drängt laut Pressemitteilung auf eine maximale gesetzliche Gewichtsgrenze von 23 Kilogramm pro Paket. Für Händler mit schweren Sendungen rückt damit ein Kostenthema näher: Was heute in einem Karton reist, müsste künftig gesplittet oder als Sperrgut verschickt werden. Der Konzern begründet den Vorstoß mit dem Gesundheitsschutz seiner Zusteller und flankiert ihn mit dem bundesweit ausgerollten Programm „Ergo²“, das Zustellkräften unter anderem auch Übungen gegen Rücken- und Sturzbeschwerden vermittelt.

Björn Böer15.07.264 Min.
Neues Design von etailment.de
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etailment.de: Das ist neu!

Frische Farben, übersichtliche Rubriken und eine klare Navigation: Mit einem umfassenden Relaunch präsentiert sich etailment.de moderner, nutzerfreundlicher und noch stärker auf die Informationsbedürfnisse der E-Commerce-Branche ausgerichtet.

Björn Böer14.07.261 Min.

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