Björn Böer etailment.de

Björn Böer

Chefredakteur

3.723 Artikeldabei seit 2012

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

Etsy-Verkäuferin klebt Versandlabel auf Paket für zollfreien EU-Versand
© Black Forest Labs / Flux

UK: Etsy zahlt den Zoll gleich mit

Etsy bietet als erster britischer Marktplatz den neuen PDDP-Service der Royal Mail für Sendungen in die EU an, meldet Channelx.world. Die für die neuen Zollregeln der EU nötigen Abgaben würden bereits beim Portokauf berechnet und beglichen, so dass Empfänger keine Nachforderung an der Haustür erwarte. Royal Mail bediene mit dem Dienst 17 Zielländer, pro Paket falle ein Pfund Bearbeitungsgebühr an, nach Irland 50 Pence.

Björn Böer24.07.263 Min.
Mitarbeiter beklebt wiederverwendeten Versandkarton mit Etikett im Lager
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BVOH: Ein Etikett macht noch keinen Erzeuger

Ein Versandetikett macht Online-Händler nicht automatisch zum Verpackungserzeuger, betont der BVOH in einer Medienmitteilung. Der Verband reagiere auf Berichte des Händlerbundes, wonach die Zentrale Stelle Verpackungsregister das Aufkleben eines Etiketts bereits als Erzeugerhandlung werte. Art. 21 der ab 12. August geltenden PPWR verlange dagegen, dass der Händler die Verpackung unter eigener Marke in Verkehr bringe oder ihre Konformität verändere. Bei anderer Rechtsauffassung drohe ein ökologischer Fehlanreiz: Kartons wiederzuverwenden würde riskanter, als neue zu kaufen.

Björn Böer24.07.263 Min.
Illustration gleich großer Glaspanels symbolisiert faire Behandlung im digitalen Markt
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DMA-Strafzettel für Google: 890 Mio. Euro

Die EU-Kommission verhängt 890 Mio. Euro Strafe gegen Google wegen Verstößen gegen den Digital Markets Act, berichtet Zeit.de. Der Konzern habe eigene Dienste wie Hotelsuche und Sportergebnisse in farbigen Boxen prominenter platziert als die der Konkurrenz und App-Entwickler bei Google Play daran gehindert, auf günstigere Angebote anderswo zu verweisen. Google halte dagegen, man müsse nun von Nutzern geschätzte Echtzeit-Funktionen abschalten. Binnen 60 Tagen habe der Konzern nachzubessern, sonst drohten Strafen bis zu fünf Prozent des Weltumsatzes.

Björn Böer24.07.263 Min.
Mitarbeiterin ordnet Parfümflakons im modernen Beauty-Store ein
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Notino: Elf Prozent Plus dank Endspurt

Notino hat seinen Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr um 11,5 Prozent auf 1,76 Mrd. Euro gesteigert, meldet Ecommercenews.eu. Der Omnichannel-Beauty-Händler aus Tschechien habe seine Erlöse seit 2021 mehr als verdoppelt und beliefere über 40 Mio. Kunden in 27 Märkten. Polen steuere 15 Prozent bei, und läge somit vor Tschechien und Italien. Nach schwächerem Jahresverlauf sei das Wachstum Anfang des Jahres, am Ende des Geschäftsjahres, auf 27 Prozent geklettert.

Björn Böer24.07.262 Min.
Frau blickt nachdenklich auf Laptop-Bildschirm einer Trading-Plattform am Küchentisch
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Trading-Plattform stiehlt 1,17 Mio. Euro

Kriminelle sollen 24 Menschen aus sieben Bundesländern um 1,17 Mio. Euro erleichtert haben, berichtet Heise.de. Auf professionell gestalteten Trading-Plattformen hätten sie Finanzprodukte und Derivate angeboten, fiktiven Handel simuliert und Scheingewinne in den Nutzerkonten angezeigt. Ausgezahlt worden sei kein Cent. Eine Beschuldigte, die für rund 100.000 Euro Entlohnung von 2021 bis 2023 als formelle Geschäftsführerin die nötigen Firmenkonten bereitstellte, befände sich in Untersuchungshaft.

Björn Böer24.07.263 Min.
Mitarbeiter kontrolliert autonome Roboterarm-Anlage mit Hand nahe Stopp-Taste im Lager
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Vertrauen fehlt: 61 Prozent bremsen autonome KI aus

Beschäftigte nutzen KI täglich, lassen sie aber ungern von der Leine, meldet Techradar.com. Laut einer TeamViewer-Studie lehnten 61 Prozent eigenständiges Handeln der Software ab, nur 35 Prozent gäben ihr freie Hand – davon wiederum 71 Prozent ausschließlich für klar umrissene Aufgaben. Die Befragten wünschten sich zur Vertrauensbildung allgemein Sicherheit und Datenschutz und konkret: Benachrichtigung vor wichtigen Änderungen der KI, Einhaltung von Zugriffsbeschränkungen, Monitoring-Tools und eine Rückgängig-Funktion.

Björn Böer23.07.262 Min.
Mitarbeiter scannt Paket im Logistik-Hub für internationalen Versand ohne Zollaufwand
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Ebay nimmt britischen Händlern den Zoll ab

Ebay bringt sein International-Shipping-Programm ab August nach Großbritannien, berichtet Channelx.world. Auslöser sei die Nachfrage: Laut Ebay kämen die kräftigsten Zuwächse der vergangenen zwölf Monate aus Australien, Deutschland und der Schweiz. Heimische Verkäufer lieferten künftig nur noch an einen britischen Hub, Ebay übernehme danach Zoll, Abgabenberechnung, Versand und After-Sales. Internationale Verkaufsgebühren entfielen, das bisherige „Global Shipping Programme“ werde eingestellt.

Björn Böer23.07.262 Min.
Frau gibt Amazon-Retoure an Tankstelle ab und tankt mit Rabattgutschein
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Amazon belohnt Retouren mit Benzin

Amazon vergütet Retouren neuerdings an der Zapfsäule: Wer sein Paket an einer teilnehmenden Enilive-, Eni- oder Agip-Tankstelle abgibt, kassiert einen Coupon über fünf Cent Rabatt pro Liter Kraftstoff, meldet Cashys Blog. Karton und Label wären unnötig, die Originalverpackung und ein QR-Code auf dem Smartphone genügten. Einlösbar sei der Gutschein bei Tankfüllungen zwischen 30 und 80 Litern. Die Aktion laufe bis Mitte Oktober.

Björn Böer23.07.262 Min.
Kundin durchstöbert nachhaltige Modeboutique mit natürlichen Materialien und kuratierter Kleiderstange
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Reformation strebt an die Börse

Die amerikanische Modemarke Reformation strebt an die New Yorker Börse, berichtet Retail-News.de. Rund 90 Prozent ihres Umsatzes zögen die Nachhaltigkeits-Spezialisten aus dem Online-Handel und dem D2C-Geschäft der eigenen Läden. Unter dem Kürzel „REF“ wolle man bis zu 239 Mio. Dollar einsammeln und eine Bewertung von einer Mrd. Dollar erreichen. Im Geschäftsjahr 2025 habe Reformation 507 Mio. Dollar umgesetzt und 12,6 Mio. Dollar verdient.

Björn Böer22.07.263 Min.
Techniker digitalisiert Bücher in modernem Archiv, Symbolbild zu Anthropic-Urheberrechtsvergleich
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Raubkopierte Bücher: Anthropic zahlt 1,5 Mrd. Dollar

Eine Bundesrichterin in San Francisco hat Anthropics Vergleich über 1,5 Mrd. Dollar im KI-Urheberrechtsstreit genehmigt, meldet Engadget.com. Autoren hätten dem Unternehmen 2024 vorgeworfen, raubkopierte Werke zum Training seiner Claude-Modelle genutzt zu haben. Das Training selbst gelte zwar durchaus als Fair Use, doch die Speicherung von 7 Mio. Büchern in einer zentralen Bibliothek als Rechtsverletzung. Der Vergleich decke über 480.000 Werke ab; Autoren erhielten rund 3.000 Dollar pro Werk, Anthropic müsse außerdem die Kopien vernichten.

Björn Böer22.07.263 Min.
Person geht durch engen Gang zwischen hohen Warenstapeln im Lager als Sinnbild der Zahlungs-Zwickmühle
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Händler in der Zahlungs-Zwickmühle

Deutsche Unternehmen warten immer länger auf ihr Geld, zitiert Haendlerbund.de eine Untersuchung der Allianz Trade. Kunden ließen sich durchschnittlich 55 Tage Zeit, während Betriebe ihre Lieferanten schon nach 35 Tagen bezahlten. Der Kapitalumschlag dauere in Deutschland 79 Tage, zwölf mehr als im globalen Schnitt, und könne in diesem Jahr sogar auf 83 Tage steigen. Zusätzlich binde die Vorratshaltung gegen Lieferengpässe Kapital, das dann bei Investitionen fehle.

Björn Böer22.07.262 Min.
Mitarbeiter scannt Pakete am Fließband im Fulfillment-Center während der Prime-Day-Flut
© Black Forest Labs / Flux

Prime Day USA pusht den gesamten E-Commerce

Der vorgezogene Amazon Prime Day hat den gesamten amerikanischen Online-Handel im Juni auf rund 142,67 Mrd. Dollar gehievt, wie Digitalcommerce360.com berichtet. Das entspreche einem Plus von 14,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Vom 23. bis 26. Juni hätten Verbraucher 26,4 Mrd. Dollar ausgegeben und damit in vier Tagen 18,5 Prozent des Monatsumsatzes generiert. Auch Walmart und Target hätten mit eigenen Aktionen mitgezogen. Die Online-Quote am Einzelhandel sei auf 18,56 Prozent gesprungen.

Björn Böer22.07.263 Min.

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