Björn Böer etailment.de

Björn Böer

Chefredakteur

3.723 Artikeldabei seit 2012

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

Mitarbeiter ordnet Anzüge im minimalistischen Flagship-Store einer Premium-Modemarke
© Black Forest Labs / Flux

Frasers zwingt Hugo Boss zum Pflichtangebot

Die Frasers Group hält mittlerweile 30,28 Prozent an Hugo Boss und hat damit die im deutschen Übernahmerecht verankerte Pflichtangebotsschwelle überschritten, meldet Fashionnetwork.com. Das noch bis 27. Juli laufende Angebot liege bei 38 Euro je Aktie. Frasers wolle es auch nicht erhöhen; Hugo Boss rate seinen Aktionären bei diesem Preis jedoch zur Ablehnung. Erst 2024 sei Frasers bei Mulberry trotz eines Anteils von 37 Prozent ohne Kontrolle geblieben.

Björn Böer22.07.263 Min.
Online-Händlerin beantwortet Kundenanfrage per Chat zwischen Versandkartons im Laden
© Black Forest Labs / Flux

Whatsapp wird der beliebteste Verkaufsassistent

Whatsapp mausert sich zum wichtigsten Kommunikationskanal im Online-Handel, zitiert Fashionunited.com eine Studie von Infobip und Retail Economics. Der Messenger erreiche Öffnungsraten von 85 bis 95 Prozent, während E-Mail im E-Commerce nur auf 32,7 Prozent komme. In einem einzigen Chat-Verlauf ließen sich Kunden von der Erwägung bis zur Kaufentscheidung begleiten. Dialogbasierte KI könne den nächsten Schritt darstellen: 88 Prozent der befragten Online-Händler experimentierten bereits, doch bislang nutze sie keiner durchgängig.

Björn Böer21.07.263 Min.
Frau bestellt per Sprachassistent, Paket liegt bereits zugestellt neben ihr
© Black Forest Labs / Flux

70 Prozent der Amerikaner shoppen mit KI-Hilfe

Sieben von zehn US-Konsumenten nutzen mittlerweile KI beim Einkaufen, zitiert Fashionunited.com eine Umfrage der Marketingagentur LDWW. 30 Prozent hätten damit bereits den kompletten Kauf abgewickelt, zum Teil ohne die Händler-Website besucht zu haben. Trotzdem prüfe über die Hälfte die angegebenen Quellen nach. Der KI-Traffic sei im ersten Quartal um 393 Prozent gestiegen und der Warenkorb der KI-Shopper 37 Prozent voller gefüllt gewesen. Bis 2028 könnten die Umsätze der KI-Suche 750 Mrd. Dollar erreichen.

Björn Böer20.07.263 Min.
Automatisierte Fulfillment-Halle mit Paketen symbolisiert Sheins bevorstehenden Börsengang in Hongkong
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Zweite Hürde für Sheins Börsengang genommen

Shein hat vom Listing-Komitee der Hongkonger Börse die Zustimmung für seinen Börsengang erhalten, meldet Reuters.com. Damit rücke das Debüt einen Schritt näher, nachdem frühere Versuche in New York und London gescheitert seien. Die erste öffentliche Einreichung plane der Fast-Fashion-Händler für die Woche ab dem 27. Juli, der IPO könne Ende August starten. Angepeilt werde, trotz kritischer Stimmen, eine Bewertung von 40 bis 50 Mrd. Dollar.

Björn Böer20.07.262 Min.
Instacart-Personal-Shopper scannt mit Smartphone ein Supermarktregal für KI-Bestandsdaten
© Black Forest Labs / Flux

Instacart kauft KI-Augen fürs Supermarktregal

Der US-Lieferdienst Instacart übernimmt laut Pressemitteilung das Computer-Vision-Unternehmen Arpalus, um die Bestandsdaten der angeschlossenen Supermärkte zu schärfen. Arpalus verwandle einen kurzen Video-Scan eines Regals in ein Echtzeit-Abbild und erkenne einzelne Artikel im Schnitt mit über 95 Prozent Genauigkeit, selbst bei schwachem WLAN und dicht gepackten Produkten. Die Technik laufe auf jedem Smartphone, sodass Instacarts „Personal Shopper“ die Regale gleich beim Liefereinkauf erfassen könnten.

Björn Böer20.07.262 Min.
Frau bezahlt kontaktlos per Smartphone an modernem Ladenkassenterminal
© Black Forest Labs / Flux

Paypal räumt seine App auf: Drei Tabs statt des Menüs

Paypal krempelt seine deutsche App um und ersetzt das bisherige Menü durch drei Tabs am unteren Rand, berichtet Techbook.de. „Home“ bündle Guthaben, Rewards-Punkte und Cashback-Angebote, „Senden“ versammle Überweisungen und Pools, „Konto“ die Einstellungen. Der Umbau erfolge schrittweise über mehrere Wochen. Zeitgleich ende die Google-Wallet-Kooperation: Seit dem 16. Juni deaktiviere Google verbundene Konten. Kontaktlos zahlen könne man nun über die hauseigene, virtuelle Debit-Mastercard.

Björn Böer20.07.262 Min.
Menschen schlendern entspannt an einem sonnigen Sonntag durch eine belebte Einkaufsstraße
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Mehrheit der Deutschen hätte gern sonntags offen

Eine Mehrheit der Deutschen befürwortet die Sonntagsöffnung von Geschäften, wie eine Umfrage von Web.de zeigt. 58 Prozent hielten die DIHK-Forderung, wonach Händler selbst über das Öffnen entscheiden sollen, für richtig, 33 Prozent für falsch, neun Prozent zeigten sich unentschlossen. Mit 61 Prozent Zustimmung stützten die 18- bis 29-Jährigen den Vorstoß am deutlichsten. Am skeptischsten blicke die Generation ab 65 Jahren darauf: Hier fänden nur 55 Prozent die Idee gut, während 37 Prozent klar dagegen stünden.

Björn Böer20.07.262 Min.
Leere Lagerhalle mit erlöschenden Lichtreihen symbolisiert Schließung von Rakuten France
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Rakuten France macht das Licht aus

Der französische Marktplatz Rakuten France schließt Ende des Jahres, nachdem die Suche nach einem Käufer gescheitert sei, meldet Ecommercenews.eu. Der japanische Konzern habe PriceMinister 2010 für 200 Mio. Euro übernommen und als europäischen Amazon-Herausforderer positioniert, doch bis 2016 sei der Wert auf ein Drittel gesunken. Interessenten wie Carrefour, Casino oder Back Market hätten den Ansprüchen nicht genügt. Weil beide Märkte eine Infrastruktur benutzen, schließe auch Rakuten Spanien.

Björn Böer20.07.262 Min.
Frau verlässt Fitnessstudio durch offene Glastür als Symbol für einfache Online-Kündigung
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Kündigungsseiten dürfen nur der Kündigung dienen

Fitnessketten dürfen auf der Bestätigungsseite einer Onlinekündigung nicht mehr für das Pausieren des Vertrags werben, berichtet Spiegel.de. Der Bundesgerichtshof gab dem Verbraucherzentrale Bundesverband recht, der gegen den Essener Anbieter FitX geklagt hatte. Die Seite habe allein der Kündigungserklärung zu dienen, so der erste Senat, und müsse leicht zugänglich bleiben. Der zweitgrößte deutsche Fitnessanbieter habe die Kündigungsseite bereits angepasst.

Björn Böer17.07.262 Min.
Junge Frau lacht beim Blick aufs Smartphone, Symbolbild für Emoji-Nutzung
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Neun von zehn nutzen Emojis

12 Prozent der Nutzer nennen die Emojis rund um Lachen und Freude als ihre beliebtesten Motive, meldet Bitkom.org. Darauf folgten Herzen (11 Prozent) und Handgesten (neun Prozent). Insgesamt griffen 89 Prozent zu Emojis, ein Viertel sogar in jeder Nachricht, obwohl 43 Prozent einzelne Symbole gar nicht verstünden . Außerdem hielten sie 39 Prozent im Berufsleben für fehl am Platz.

Björn Böer17.07.262 Min.
Kundin sammelt an der Kasse Treuepunkte statt Werbebotschaften zu erhalten
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Treuepunkte: Ja, Werbebotschaften: Nein

53 Prozent der Verbraucher halten Treueprogramme wichtig für ihre künftige Markenbindung, aber nur 15 Prozent hielten die damit verbundenen Werbebotschaften für „sehr relevant“, so eine Dotdigital-Studie laut Pressemitteilung. Punktebasierte Modelle seien mit 62 Prozent am beliebtesten. Auf der Wunschliste stünden kostenloser Versand (53 Prozent), Cashback (52 Prozent) und Gratisproben (45 Prozent). 43 Prozent würden sich aber auch über Prämien zum Geburtstag freuen.

Björn Böer17.07.263 Min.
Kurier holt Bestellung an Ladentheke eines kleinen Einzelhandelsgeschäfts ab
© Black Forest Labs / Flux

Doordash macht aus Ladentheken Lieferadressen

Amerikanische Ladenbetreiber, die bereits Shopify nutzen, können ihr Sortiment über einen neuen Verkaufskanal im „Shopify App Store“ auf dem Doordash-Marktplatz anbieten – ohne separates Onboarding, manuelle Uploads oder Betriebsunterbrechung, so das Unternehmen. Kundschaft aus der Nachbarschaft bekäme die Ware dann auf Bestellung geliefert. Die Einrichtung dauere Tage statt Wochen, Bestände glichen sich in Echtzeit ab. Eine internationale Expansion sei in den kommenden Monaten geplant.

Björn Böer16.07.262 Min.

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