Björn Böer etailment.de

Björn Böer

Chefredakteur

3.705 Artikeldabei seit 2012

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

Mitarbeiterin verpackt Ware in stiller Luxus-Versandstation als Symbol für abgeschalteten Webshop
© Black Forest Labs / Flux

Frasers schaltet bei Harvey Nichols den Webshop ab

Die britische Luxus-Kaufhauskette Harvey Nichols hat ihren Online-Shop wenige Tage nach der Übernahme durch die Frasers Group abgeschaltet, berichtet Retail-News.de. Auf der Website verweise man auf eine unbestimmte Übergangsphase. Frasers habe Harvey Nichols am 13. August aus der Insolvenz übernommen, dem Vernehmen nach für rund 40 Mio. britische Pfund. Zuvor habe das Haus fünf Verlustjahre in Folge verbuchen müssen.

Björn Böer20.08.263 Min.
Logistikteam prüft Lieferpläne im Verteilzentrum bei steigenden Konjunkturerwartungen
© Black Forest Labs / Flux

Konjunkturerwartungen steigen wieder

Die Konjunkturerwartungen legen im August erneut zu, meldet das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung. Der Index steige um 7,9 Zähler auf plus 34,2 Punkte. Laut ZEW-Präsident Achim Wambach würden gute Quartalszahlen und ein Exporthoch die Stimmung beflügeln, doch das Rekord-Niedrigwasser am Rhein bilde ein akutes Risiko. Auch die Erwartungen für den Privatkonsum kletterten um 9,0 Punkte auf minus 6,2.

Björn Böer20.08.262 Min.
Frau prüft skeptisch ein Paket – Warnung vor getarnten Chinashops im Online-Handel
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HDE warnt vor getarnten Chinashops

Zunehmend tarnen sich chinesische Anbieter als deutsche Online-Shops, warnt der HDE. Doch hinter einer deutschen Domain, deutschen Texten und oft auch europäischen Anschriften würden sich trotzdem oft Anbieter verbergen, die EU-Regeln missachteten und häufig Minderwertiges lieferten. Nutzer sollten besonders die Rücksendebedingungen prüfen, die oft mit Kosten verbunden seien, die den Warenwert überstiegen. Das Kalkül: Kunden verzichteten dann eher auf ihr Widerrufsrecht.

Björn Böer19.08.263 Min.
Lagerarbeiterin scannt vereinzelte Kleinpakete auf fast leerem Förderband im Logistikzentrum
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Österreich: EU-Pauschalzoll wirkt

Das Paketvolumen aus Fernost ist in Österreich seit Juli, aufgrund des EU-Pauschalzolls von drei Euro auf Kleinsendungen aus Drittstaaten, um 25 Prozent gesunken, meldet Handelsverband.at. Bis dahin habe der jährliche Schaden in Österreich für ein Umsatzminus von 570 Mio. Euro, einen BIP-Rückgang von 212 Mio. Euro und 100 Mio. Euro an entgangenen Abgaben ausgemacht. Mehr als 1.600 Arbeitsplätze seien betroffen gewesen.

Björn Böer19.08.263 Min.
Kundin zögert am Self-Checkout im Supermarkt, Symbolbild für Klarnas Umsatzrückgang in Deutschland
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Klarna leidet unter Deutschland

Der schwedische Zahlungsdienstleister Klarna hat seine Jahresprognose für Volumen und Umsatz gesenkt, meldet Reuters.com. Grund sei die Schwäche des deutschen Marktes, Klarnas wichtigstem Absatzgebiet. Das erwartete Handelsvolumen liege nun bei 149 bis 151 Mrd. Dollar statt zuvor über 155 Mrd; der Umsatzausblick schrumpfe auf 4,08 bis 4,16 Mrd. Dollar statt 4,34 Mrd. Dollar. Auch wenn der Quartalsgewinn überraschenderweise neun Mio. Dollar betragen habe, strafte die Börse die Zahlen mit minus 17 Prozent Aktienwert ab.

Björn Böer19.08.262 Min.
Frau übergibt gebrauchtes Regal an Käufer im Rahmen von Ikeas neuem Second-Hand-Marktplatz
© Black Forest Labs / Flux

Ikea UK eröffnet eigenen Second-Hand-Marktplatz

Ikea startet in Großbritannien einen eigenen Second-Hand-Marktplatz für gebrauchte Möbel, berichtet Theguardian.com. Die Plattform solle Mitgliedern des Ikea-Family-Programms in den kommenden Monaten direkten Handel untereinander ermöglichen. Der schwedische Konzern habe das Modell bereits erfolgreich in Spanien und Norwegen erprobt. Verkäufer erhielten 15 Prozent Aufschlag, wenn sie sich mit einer Geschenkkarte auszahlen ließen; Käufer zahlten ab Januar fünf Prozent Schutzgebühr, ähnlich wie bei Vinted.

Björn Böer19.08.263 Min.
Mitarbeiter bewegt Palette mit Waren durch Hochregallager für Amazons neuen Lagerdienst AWD
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Amazons AWD kommt nach Europa

Ab Donnerstag startet Amazon seinen Lagerdienst „Amazon Warehousing & Distribution“ in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien, berichtet Ecommercenews.eu. Zu einem Pauschalpreis könnten Händler ihre Waren dort längerfristig einlagern, Amazon versorge die FBA-Logistikzentren, deren Kapazitäten beschränkt seien, bei Bedarf automatisch. Das erhöhe den Komfort für die über 100.000 europäischen Drittanbieter, aber auch die Abhängigkeit vom Marktplatz.

Björn Böer18.08.262 Min.
Frau bezahlt kontaktlos an Kletterhallen-Rezeption, Symbol für Freizeitausgaben der Haushalte
© Black Forest Labs / Flux

Jeder zehnte Euro fließt in Freizeit, Sport und Kultur

Die deutschen Haushalte investierten im Jahr 2024 durchschnittlich 9,5 Prozent ihrer Konsumausgaben in Freizeit, Sport und Kultur, meldet das Statistische Bundesamt. Das entspreche 309 Euro und sei nach Wohnen, Ernährung und Verkehr der viertgrößte Posten in privaten Budgets. Die Ausgabefreude gestalte sich nach dem Einkommen: Wer unter 1.300 Euro verdiene, wende nur 5,7 Prozent auf; bei mehr als 5.000 Euro dagegen verdoppele sich fast auf 10,7 Prozent.

Björn Böer18.08.262 Min.
Containerhafen mit Lücken in den Stapeln als Symbol für sinkende US-Investitionen
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Deutsche Unternehmen meiden die USA

Deutsche Unternehmen haben ihre Investitionen in den Vereinigten Staaten im ersten Halbjahr um zwei Drittel auf 4,3 Mrd. Euro (5 Mrd. Dollar) zusammengestrichen, zitiert Reuters.com Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft. Das sei der tiefste Stand seit drei Jahren; verglichen mit den Zahlen von 2024 betrage das Minus sogar 80 Prozent. In den fünf Jahren vor der Pandemie hätten die Investitionen im ersten Halbjahr im Schnitt 15,8 Mrd. Dollar betragen. Der Grund sei die Verunsicherung durch die Zollpolitik der USA unter Präsident Trump.

Björn Böer18.08.262 Min.
Content-Creatorin präsentiert Korean-Beauty-Produkte während einer Live-Shopping-Session
© Black Forest Labs / Flux

K-Beauty wächst um 22 Prozent

Kosmetik aus Südkorea hat im weltweiten E-Commerce im vergangenen Jahr 15 Mrd. Dollar umgesetzt, eine Steigerung von 22 Prozent, berichtet Retail-News.de. Mit 54 Prozent seien die USA mit Abstand der wichtigste Markt, doch auch in Westeuropa sei der Anteil von drei auf zehn Prozent gewachsen. Dafür sei die Nachfrage aus China von 66 auf 21 Prozent geschrumpft. In den USA habe sich vor allem Tiktok Shop zur wichtigen Drehscheibe entwickelt. Die Plattform sei im Beauty-Segment in zwei Jahren von Rang 27 auf Platz sieben aufgestiegen.

Björn Böer18.08.263 Min.
Mitarbeiter verlädt Pakete auf Palette vor Frachtflugzeug bei Sonnenaufgang
© Black Forest Labs / Flux

Blue Dart nimmt Kurs auf USA und Europa

Die DHL-Tochter Blue Dart Express startet im September einen grenzüberschreitenden Zustelldienst für indische Online-Händler in die USA, nach Europa und Großbritannien, meldet Whalesbook.com. Für die letzte Meile greife man auf das weltweite Netz der Konzernmutter zurück. Den nötigen Rückenwind liefere der Wegfall der Wertobergrenze für Kurierexporte in Indien.

Björn Böer18.08.262 Min.
Ladenbesitzerin räumt Regal ein, Symbolbild für sinkende Insolvenzzahlen im Handel
© Black Forest Labs / Flux

Weniger Insolvenzen im Mai

Im Mai registrierten die deutschen Amtsgerichte 1.995 Insolvenzen, zwei Prozent weniger als im Mai 2025, meldet das Statistische Bundesamt. Rechnet man aber die Monate Januar bis Mai zusammen, ergeben sich 10.546 Verfahren, 4,9 Prozent mehr als 2025. Die Gläubigerforderungen lagen mit 15,4 Mrd. Euro allerdings deutlich unter den 25,7 Mrd. Euro im Vorjahr. Die Verbraucherinsolvenzen schrumpften im Mai um erfreuliche 10,3 Prozent.

Björn Böer17.08.262 Min.

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