Björn Böer etailment.de

Björn Böer

Chefredakteur

3.723 Artikeldabei seit 2012

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

Kurier bringt Paket schnell an die Haustür eines US-Wohnhauses im Morgenlicht
© Black Forest Labs / Flux

US-Verbraucher erwarten schnelle und kostenlose Logistik

Der Preis bleibt der wichtigste Entscheidungsfaktor für amerikanische Online-Shopper, doch bei Mode (minus 12 Prozent) und Kosmetik (minus 13 Prozent) verliert er an Bedeutung, so eine Studie von Ryder. Der Versand werde wichtig: Unerwartete Lieferkosten führten bei 71 Prozent zum Kaufabbruch, 52 Prozent fingen ohne kostenlose Retouren nicht einmal an; hohe Rücksendungskosten seien der häufigste Beschwerdegrund (55 Prozent). 73 Prozent stockten ihre Warenkörbe auf, um die Schwelle für Gratisversand zu reißen, 39 Prozent erwarteten die Lieferung in ein oder zwei Tagen.

Björn Böer27.08.262 Min.
Kundin übergibt Mechaniker online gekauftes Autoersatzteil in moderner Werkstatt
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Autoteile: Preisbewusstsein gegen Vertrauen

42 Prozent der deutschen Autobesitzer kaufen bereits Autoteile im Online-Shop, elf Prozent haben es vor, zeigt eine Befragung der Dekra. Trotzdem würden sich nur 36 Prozent auf die Qualität der Teile verlassen, 39 Prozent hielten sie für gleichwertig mit Angeboten aus der Werkstatt. Obwohl nur eine Minderheit nachrechne, gingen 60 Prozent davon aus, dass die Online-Ware preisgünstiger sei. Darum erwarteten wohl 59 Prozent von Werkstätten, dass diese auch mitgebrachte Ersatzteile verbaue. Im Zweifel gegen Aufpreis.

Björn Böer27.08.262 Min.
Arbeiter sortiert Kleinpakete am Fließband als Sinnbild für Temus schrumpfende Margen
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PDD Holdings Gewinn bricht 12 Prozent ein

Temu-Mutter PDD Holdings konnte zwar den Quartalsumsatz um acht Prozent auf umgerechnet 14,6 Mrd. Euro steigern, enttäuschte damit aber trotzdem die Analysten, berichtet Thestandard.com.hk. Noch enttäuschender habe sich der Nettogewinn entwickelt, der um zwölf Prozent auf 3,5 Mrd. Euro schmolz. Der nichtendenwollende Rabattkrieg mit Taobao, JD.com und Douyin drücke die Margen, die Kauflaune der Chinesen bleibe flau. Im Ausland koste die Kombination aus US-Zöllen und EU-Gebühr auf Kleinpakete Temu genau das, was das Wachstum bislang trug: den Preisvorteil.

Björn Böer26.08.263 Min.
Kundin betrachtet Smart-Speaker und E-Reader im Elektronikfachhandel
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Speicherkrise: Amazon verteuert seine Geräte

Amazon hebt die Preise für Kindle-, Fire-TV- und Echo-Geräte an, vielfach um 40 Prozent, berichtet T3N.de. Schuld sei die momentane Speicherkrise: Der KI-Boom benötige Chips in den neuen Rechenzentren, weswegen SSDs und RAM knapp und teuer seien. Auch Apple verlange für ein Macbook Air rund 200 Euro mehr als vor wenigen Monaten, ebenso hätten Samsung, Dell und Lenovo Erhöhungen angekündigt.

Björn Böer26.08.263 Min.
Kontaktlose Girocard-Zahlung an der Bäckereitheke symbolisiert steigende Nutzung bei kleinen Beträgen
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Girocard: Mehr Nutzung, geringere Beträge

Die Girocard erreichte im ersten Halbjahr mit rund 4,21 Mrd. Transaktionen einen Höchstwert, berichtet Heise.de. Das seien vier Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg von 150,7 Mrd. Euro auf 151,9 Mrd. Euro, der Durchschnittsbetrag sank auf 36,12 Euro, weil zunehmen auch bei Bäckerei und Kiosk bargeldlos gezahlt werde. Im Frühjahr sollen auch Zahlungen direkt in Händler-Apps möglich sein.

Björn Böer26.08.263 Min.
Abstrakte 3D-Illustration symbolisiert Prüfung einer Firmenübernahme durch US-Behörde
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Washington prüft Sheins Everlane-Kauf

Der US-Ausschuss Cfius prüft Sheins Kauf des amerikanischen Modehändlers Everlane, berichtet Scmp.com. Shein habe die Prüfung zwar selbst angestoßen, allerdings erst, nachdem der 80-Mio.-Dollar-Deal im Mai bereits durch war. Üblich ist der umgekehrte Weg. Im Mittelpunkt stehe, dass Everlane Personendaten von Amerikanern verwalte. Cfius (Committee on Foreign Investment in the US) kann Übernahmen freigeben, mit Auflagen belegen oder rückabwickeln. Shein habe seinen IPO ursprünglich in New York geplant, sei aber nach kritischen Reaktionen nach Hongkong ausgewichen.

Björn Böer26.08.262 Min.
Mitarbeiter packt Kleidungsstück in Versandbox im Zalando-Logistikzentrum
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Zalando liefert für Marks & Spencer

Zalando baut sein Logistikgeschäft für Fremdmarken aus: Der Berliner Online-Händler übernimmt laut Handelsblatt.com künftig die Abwicklung der Online-Bestellungen des britischen Modehändlers Marks & Spencer in 22 europäischen Märkten, darunter Deutschland, Frankreich, die Niederlande und Spanien. M&S erhoffe sich davon schnellere Lieferungen und Retouren sowie eine Halbierung der Logistikkosten.

Björn Böer26.08.262 Min.
Beraterin packt Bestellungen für ihren eigenen Online-Shop und filmt für soziale Medien
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Mary Kay gibt Beratern eigene Online-Shops

Mary Kay baut seinen Direktvertrieb digital um, berichtet Globalcosmeticsnews.com. Die Plattform „My Shop“, 2025 in den USA und Deutschland gestartet, sei im Sommer nach Kanada, Mexiko und Spanien expandiert, weitere Märkte sollen folgen. Die Kundenberater erhielten eigene Online-Shops samt Zahlung, Versand und Anbindung an soziale Medien, wofür rund 70 Berater aus 15 Ländern als „Global Social Sqad“ Content produzieren würden.

Björn Böer25.08.262 Min.
Mitarbeiterin scannt Paket im Fulfillment-Center, Symbolbild für verschärfte Amazon-Prime-Lieferregeln
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Amazon verschärft Prime-Versandregeln

Amazon verschärft ab dem 7. September die Lieferregeln für Prime-Produkte in Deutschland, meldet Haendlerbund.de. Eine Übergangsfrist gebe es nicht; betroffen seien Amazon Retail, FBA-Nutzer und Selbstversender. Künftig müssten 15 statt 10 Prozent der Bestellungen binnen eines Tages ankommen, 50 statt 45 Prozent binnen zwei Tagen; die 80-Prozent-Marke bei vier Tagen bleibe bestehen. Amazon rät Händlern, ihre Lieferperformance zu prüfen und anzupassen.

Björn Böer25.08.262 Min.
Rideshare-Fahrer sitzt nachdenklich im Auto, Smartphone auf dem Armaturenbrett nach Kontosperre
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Fahrersperren kosten Uber 825 Millionen

Die niederländische Datenschutzbehörde verhängt gegen Uber eine Strafe von 825 Mio. Euro, die bislang zweithöchste DSGVO-Strafe, berichtet Techcrunch.com. Grund seien automatisierte Software-Entscheidungen, die Fahrerkonten ohne ausreichende Vorwarnung oder menschliche Kontrolle deaktiviert hätten. Uber bestreite das: Sperren seien meist kurz, dauerhafte Deaktivierungen ohne Prüfung habe es nicht gegeben, außerdem könnten die Fahrer Widerspruch einlegen. Das Unternehmen kündige Berufung an.

Björn Böer25.08.263 Min.
Influencerin arrangiert leere Luxusverpackungen für Social-Media-Foto
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Ebay-Trend: Leere Luxusverpackungen

Auf Ebay floriert der Handel mit leeren Originalverpackungen von Luxusgütern, zitiert Heise.de eine Wired-Recherche. Allein auf dem US-Marktplatz stehen über 160.000 solcher Angebote, auf dem britischen 140.000. Die Preise würden von unter 25 bis über 2.500 Dollar reichen. Käufer seien Fälscher, Wiederverkäufer und vor allem Influencer, die die Kartons als Deko für Instagram und Tiktok nutzten. Der Trend nenne sich „Room Staging“.

Björn Böer24.08.262 Min.
Arbeiter scannt Paket im Logistikzentrum als Symbol für neue Vietnam-Zollregeln im E-Commerce
© Black Forest Labs / Flux

Vietnam verzollt den E-Commerce

Vietnam unterwirft ab dem 1. März 2027 alle Waren, die über den Online-Handel importiert oder exportiert werden, Zöllen, Kontrollen und der Überwachung, meldet Vietnam.vn. Online-Händler müssen sich dann elektronisch identifizieren, Plattformbetreiber ihre Systeme an den Zoll anbinden. Wertgrenzen, Verfahren und Fahrplan würde die Regierung noch festlegen. Für ausländische Plattformen ohne Sitz in Vietnam sollen gesonderte Anbindungsregeln folgen.

Björn Böer24.08.263 Min.

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