David Wöllenstein etailment.de

David Wöllenstein

Redakteur

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David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.

Asiatische IT-Entscheider diskutieren KI-Cloud-Komplettlösungen im modernen Büro
© Black Forest Labs / Flux

Asiens Unternehmen wollen KI im Komplettangebot

Asiatische Unternehmen wollen ihre KI-Nutzung binnen zwölf Monaten spürbar ausweiten, meldet Alizila.com. Rund die Hälfte der von Alibaba Cloud befragten IT-Entscheider experimentiere bereits mit KI-Produkten. Ob kommerziell oder Open Source sei dabei zweitrangig – gefragt sei vor allem das Rundum-Sorglos-Paket aus Cloud und KI. Doch genau an diesen branchenspezifischen Lösungen mangele es noch. Für die kommende Zeit der KI-Agenten gründe Alibaba mit dem Token Hub einen eigenen Geschäftsbereich, der Rechenleistung für KI-Modelle als Massenware verkaufen solle.

David Wöllenstein24.07.263 Min.
Militäranalyst im abgedunkelten Kontrollraum vor leuchtenden Bildschirmen ohne Inhalt
© Black Forest Labs / Flux

Pentagon verheizt KI-Jahresbudget in Wochen

Das US-Militär hat sein KI-Jahresbudget in nur wenigen Wochen aufgebraucht, berichtet Golem.de. Der Army-CIO habe im Mai unbegrenzte Token in Aussicht gestellt, Mitte Juni sei der angeblich unbegrenzte Pool bereits entleert gewesen – nun würden wieder Obergrenzen eingeführt. Das Pentagon selber habe ein Enterprise-Abo bei Ask Sage abgeschlossen, das nur 100 Mio. Token im Jahr umfasse. Zum Vergleich: Allein in den ersten 38 Tagen des Irak-Kriegs habe das US-Militär 20 Mrd. Token verbraucht. Am Tag.

David Wöllenstein24.07.262 Min.
Mitarbeiter verpackt Medikamente im Versandapotheken-Logistikzentrum trotz Insolvenzverfahren
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Sanicare geht zum zweiten Mal in die Insolvenz

Die Versandapotheke Sanicare hat ein vorläufiges Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt, meldet Retail-News.de. Das Amtsgericht Osnabrück habe noch am selben Tag zugestimmt. Allerdings spreche die Betreibergesellschaft BS Apotheken OHG von einer Sanierung, nicht von einer Regelinsolvenz. Schuld seien sinkende Umsätze bei zeitgleichen, teuren Investitionen in Logistik und IT. Versand und Kundenservice liefen unverändert weiter. Schon 2012 musste Sanicare durch ein Insolvenzverfahren.

David Wöllenstein24.07.263 Min.
Lagerregal mit einzelnem Spotlight auf ausgewählten Produkten symbolisiert bezahlte Sichtbarkeit bei Amazon
© Black Forest Labs / Flux

Amazon: Niedrige Preise, teure Suchergebnisse

Amazon reklamiert für 2025 im Schnitt 14 Prozent niedrigere Online-Preise als andere große US-Händler, meldet Haendlerbund.de. Über 50 Mrd. Dollar hätten Kunden weltweit durch Deals und Coupons gespart, belegt durch eine nicht genannte Analyse. Die Zusage gelte sowieso nur für Amazon-Produkte, obwohl über 60 Prozent der Artikel von Drittanbietern stammten. Parallel sei auch das Werbegeschäft des Konzerns auf 68,6 Mrd. Dollar gewachsen, anders ausgedrückt: Die Sichtbarkeit auf dem Marktplatz hänge für die Händler zunehmend vom Marketing-Budget ab.

David Wöllenstein23.07.262 Min.
Content-Team bespricht Richtlinien gegen KI-generierten Social-Media-Müll im modernen Büro
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Social-Media-Plattformen gehen gegen KI-Müll vor

Die großen Social-Media-Plattformen gehen gegen den zunehmenden KI-Müll (AI Slop) vor, berichtet Businessinsider.com. Youtube präzisiere seine Regeln gegen „unauthentische Inhalte“: KI zum Erzählen werde belohnt, generische Massenware verliere die Monetarisierung. Substack habe angekündigt, KI-Anteile in Texten für Leser sichtbar zu machen, allerdings könnten Autoren den verwendeten Detektor Pangram auch abschalten. Tiktok und Pinterest bauten hauptsächlich darauf, dass ihre Creator die Inhalte richtig kennzeichneten; beide böten Nutzern einen Schieberegler für die Menge gezeigter KI-Inhalte. Meta labele auf Facebook, Instagram und Threads selbst, seit Juni auch die Werbung.

David Wöllenstein23.07.262 Min.
Diverses Fintech-Team bespricht Zahlungsinfrastruktur an Bildschirm im modernen Büro
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Fintechs setzen 650 Mrd. Dollar um

Fintech-Unternehmen erzielten 2025 einen Umsatz von 650 Mrd. Dollar, was einem Zuwachs von 21 Prozent entspricht, zeigt CNBCs neue Liste der Top 500. Der Markt sei im Wandel: Weg von unprofitablen Konsumenten-Start-ups, hin zur B2B-Infrastruktur; so wandelten sich etwa Revolut und Klarna zu richtigen Banken. Angesichts schärferer Kontrollen etabliere sich Regulierungstechnologie als wichtiger Teilbereich. Auch die Geografie verschiebe sich: Obwohl die USA noch dominierten, gewönnen asiatische Märkte und Lateinamerika rasant an globaler Bedeutung.

David Wöllenstein23.07.262 Min.
3D-Illustration: Lupe über stilisiertem Ladenmodell symbolisiert EU-Prüfung der JD.com-Übernahme
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Ceconomy: Brüssel nennt JD.com seine Bedenken

Die EU-Kommission hat JD.com eine formelle Begründungserklärung zur geplanten Ceconomy-Übernahme zugestellt und benennt erstmals konkret ihre Einwände, berichtet Cashys Blog. Im Zentrum stehe der Verdacht, chinesische Staatshilfen wie Vorzugsfinanzierungen oder Steuervergünstigungen hätten das Angebot für die Mediamarkt-Saturn-Mutter überhaupt erst ermöglicht und könnten später den Binnenmarkt verzerren. JD.com hingegen verweise auf private Bankkredite und eigene Mittel. Die vertiefte Prüfung laufe bis zum 2. Oktober.

David Wöllenstein23.07.262 Min.
Anwälte verhandeln in modernem Konferenzraum über Apple Kartellstreit und außergerichtliche Einigung
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Kartellstreit: Apple sucht außergerichtliche Einigung

Apple lotet eine außergerichtliche Einigung im US-Kartellverfahren um sein iPhone-Ökosystem aus, wie Heise.de berichtet. Die Initiative gehe, mit mehrfachen Angeboten, von Apple selbst aus, doch zuletzt lägen von beiden Seiten konkrete Vorschläge auf dem Tisch. Eine Garantie für eine Einigung gebe es nicht, auch ein Gerichtstermin fehle. Das 2024 unter Biden eingereichte Verfahren werfe Apple vor, den Markt für High-End-Smartphones zu monopolisieren und Konkurrenten auszubremsen.

David Wöllenstein22.07.263 Min.
Mitarbeitende sortieren Pakete in modernem Logistikzentrum als Symbol für Allegros Auslandswachstum
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Allegros Auslandsgeschäft wächst um 82 Prozent

Vor dem geplanten Aktienrückkauf an der Börse Warschau hat der polnische Marktplatz Allegro vorläufige Q2-Zahlen veröffentlicht, meldet Ecommercenews.eu. Das konsolidierte Gruppen-GMV sei im zweiten Quartal um 14,4 Prozent gewachsen; das polnische um 12 Prozent, das internationale Segment gar um 82,4 Prozent. Im ersten Halbjahr habe das bereinigte Ebitda der Gruppe um 16,9 Prozent zugelegt. Anfang 2026 hatte der Konzern die Töchter Slowenien und Kroatien abgestoßen.

David Wöllenstein22.07.262 Min.
Manager prüft Warenlieferung mit Tablet als Symbol für KI-gestützte B2B-Beschaffung
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Amazon Business erreicht 60 Mrd. Dollar Jahresumsatz

Amazon Business hat im zweiten Quartal einen Bruttoumsatz von 60 Mrd. Dollar erreicht, meldet Channelx.world. Weltweit kauften inzwischen mehr als elf Mio. Organisationen über die Beschaffungsplattform ein, vom Krankenhaus bis zum Hotelkonzern. Zwei neue KI-Werkzeuge sollen helfen: „Savings Insights“ durchleuchte das Ausgabeverhalten und schlage Mengenrabatte oder Nachbestellungen vor, während „Spend Anomaly Monitoring“ bei ungewöhnlichen Käufen Alarm schlage.

David Wöllenstein22.07.262 Min.
Präsentatorin zeigt refurbished Technikgeräte in kompaktem Live-Shopping-Studio im Lager
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Preloved Tech bietet „Live Commerce as a Service“

Die britische Recommerce-Plattform Preloved Tech startet mit ExcessFlow einen Dienst namens „Live Commerce as a Service“, meldet Channelx.world. Firmen sollten damit ins Live-Shopping einsteigen können, ohne ein eigenes Team aufzubauen. ExcessFlow übernehme den kompletten Ablauf von der Warenvorbereitung über die Live-Präsentation bis hin zu Fulfilment und Reporting. Preloved Tech gelte als umsatzstärkster Technik-Verkäufer auf Ebay Live und bringe ein eigenes, kauffreudiges Auktionspublikum mit.

David Wöllenstein22.07.262 Min.
Techniker kontrolliert Serverrack in modernem deutschen Rechenzentrum bei Tageslicht
© Black Forest Labs / Flux

Deutsche Firmen wollen deutsche Server

Deutschlands Unternehmen wollen ihre Cloud-Daten im Inland verarbeitet wissen, meldet Bitkom.org. Für 97 Prozent spiele der Server-Standort bei der Anbieterwahl eine Rolle, alle Befragten bevorzugten Deutschland. Es folgten die übrige EU mit 68 Prozent, Frankreich mit 23 Prozent, Großbritannien mit 14 Prozent und die USA mit zwölf Prozent. China lehnten 94 Prozent ab.

David Wöllenstein21.07.262 Min.

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