David Wöllenstein etailment.de

David Wöllenstein

Redakteur

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David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.

Lagerarbeiter gibt unzustellbarem Paket in Sortierhalle eine zweite Chance
© Black Forest Labs / Flux

Vinted verkauft unzustellbare Pakete weiter

Vinted Go hat über 100.000 unzustellbaren Paketen zu einem zweiten Besitzer verholfen, berichtet Ecommercenews.eu. Seit November 2025 liste die Logistiktochter der Vinted-Gruppe im Pilotprogramm „Rescued Value“ Sendungen weiter, die sich trotz mehrerer Versuche weder zustellen noch zurücksenden ließen. Käufer erhielten eine Erstattung, Verkäufer eine Entschädigung. Der Pilot laufe in zehn Ländern, darunter Deutschland und Österreich. Künftig sollten auch Wohltätigkeitsorganisationen ihre Spendenware über die Plattform verkaufen können.

David Wöllenstein29.07.262 Min.
Frau öffnet zuhause ein Paket und hält ihr Smartphone für die Ratenzahlung per Paypal
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Amazon bietet Ratenzahlung per Paypal

Amazon Deutschland und Österreich lassen künftig Ratenzahlungen per Paypal zu, meldet Paypal-Corp.com. Ab August solle das Angebot schrittweise anlaufen, finanzierbar seien Einkäufe zwischen 30 und 10.000 Euro. Zum Start locke ein Zinssatz von null Prozent für ausgewählte Produkte, regulär greife jedoch ein happiger Jahreszins von 11,49 Prozent. Eine direkte Paypal-Zahlung habe es bei Amazon bislang nie gegeben.

David Wöllenstein29.07.262 Min.
Diverses Startup-Team arbeitet im modernen Büro mit autonomen KI-Agenten im Hintergrund
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Kein Start-up mehr ohne KI

Fast jedes zweite deutsche Startup arbeitet bereits mit eigenständigen KI-Agenten, meldet Bitkom.org. 48 Prozent setzten Agenten ein, die Aufgaben ohne menschliche Detailsteuerung erledigten. Knapp zwei Drittel (65 Prozent) bastelten eigene Anwendungen auf Basis großer Modelle von OpenAI, Anthropic oder Google. Generative Werkzeuge wie ChatGPT, Claude oder GitHub Copilot blieben mit 87 Prozent Spitzenreiter. Kein einziges befragtes Startup komme noch ohne KI aus.

David Wöllenstein28.07.262 Min.
Illustration einer offenen Glas-Schutzwand mit exponierter Silhouette als Sinnbild für Tiktoks Kinderkonten-Lücke
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Vierte DSA-Rüge: Tiktoks Kinderkonten

Die EU-Kommission wirft Tiktok zum vierten Mal einen Verstoß gegen die Kinderschutzregeln des Digital Services Act vor, meldet Reuters.com. Die Konten Minderjähriger seien nicht standardmäßig abgeschirmt, sodass Kinder sie für alle sichtbar machen könnten – ein Einfallstor für Cybermobbing oder andere Missbraucher. Für einen bestätigten DSA-Verstoß dieser Größenordnung drohten bis zu 6 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes als Buße.

David Wöllenstein28.07.262 Min.
Arbeiter verlädt Warenpaletten in indischem Lager für den Export ins Ausland
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Indien öffnet Lagertüren für Amazon

Indien lockert seine FDI-Regeln für ausländisch finanzierte E-Commerce-Firmen, meldet Newsbytesapps.com. Die Behörde DPIIT habe am 23. Juli ein bestandsbasiertes Exportmodell erlaubt: Amazon und Co. dürften indische Waren künftig selbst kaufen, lagern und ausführen, bisher blieb ihnen nur die Rolle als Marktplatz-Betreiber. Die indischen Traditionshändler protestierten allerdings: Deren Verband CAIT fürchte, ausländische Konzerne bekämen zu viel Macht über Lieferketten.

David Wöllenstein28.07.263 Min.
Frau fotografiert Möbelstück mit Smartphone für automatisiertes Online-Verkaufsinserat
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„Seller“: Facebooks Kommandozentrale für Online-Händler

Meta bringt mit „Seller“ eine eigenständige App für amerikanische Verkäufer auf dem Facebook-Marktplatz an den Start, berichtet Retail-News.de. Die Anwendung bündle sämtliche Verkaufsprozesse in einer Oberfläche und synchronisiere sich automatisch mit bestehenden Angeboten und Nachrichten. Eine KI könne aus hochgeladenen Bildern Titel, Beschreibungen und Preisvorschläge texten. Außerdem sollten wichtige Kennzahlen zu Aufrufen und Klicks Händlern bei der Preisgestaltung helfen.

David Wöllenstein27.07.262 Min.
Content-Creatorin zeigt Kleidungsstück vor Kamera im Homestudio für Youtube-Shopping-Affiliate
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Youtube macht britische Creator zu Verkäufern

Youtube bringt sein Shopping-Affiliate-Programm nach Großbritannien, meldet Channelx.world. Kanäle im Youtube-Partner-Program mit mindestens 500 Followern könnten künftig Provision kassieren, indem sie Produkte in Shorts, Langvideos und Livestreams verschlagworten. Zum Start machten bekannte Namen mit, darunter Marks and Spencer, Boots UK, Currys, Next, Debenhams, Wayfair und Etsy. Der Checkout laufe auf der Händlerseite, verwaltet werde alles im Youtube Studio.

David Wöllenstein27.07.262 Min.
Mitarbeiter räumt Schreibtisch nach Stellenabbau in Amazons KI-Sparte
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Amazon streicht Stellen in der KI-Sparte

Amazon streicht erneut Stellen, diesmal in der KI-Sparte AGI, wie Mynorthwest.com meldet. Zur Zahl der Betroffenen oder den Positionen äußere sich der Konzern nicht. Man schärfe den Fokus auf die wichtigsten KI-Vorhaben. Zugleich plane Amazon für dieses Jahr Investitionen von 200 Mrd. Dollar, mehr als 50 Prozent über dem Vorjahr, teils schuldenfinanziert.

David Wöllenstein27.07.262 Min.
Kundin bestätigt per Smartphone eine Online-Zahlung neben Laptop und Paket
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Lidls Online-Shop integriert Wero

Auf Lidl.de können Kunden jetzt auch mit Wero zahlen, dem Zahlungsdienst der European Payment Initiative, meldet Boersen-Zeitung.de. Lidl verkaufe online nur Non-Food (inkl. Wein und Spirituosen), gehöre aber zu den umsatzstärksten Online-Händlern Deutschlands. Andere größere Zusagen, wie von von Ikea oder Rossmann, stünden noch aus. Bis Jahresende solle Wero auch in Belgien und Frankreich starten.

David Wöllenstein27.07.262 Min.
Frau verpackt Bestellungen für ihren Online-Shop im heimischen Wohnzimmer
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Online-Shop im Wohnzimmer kein Kündigungsgrund

Wer einen Online-Shop aus der eigenen Mietwohnung betreibt, riskiert damit nicht automatisch die Kündigung, berichtet Augsburger-Allgemeine.de. Die bloße Angabe der Wohnanschrift als Geschäftssitz im Impressum überschreite die erlaubte Wohnnutzung noch nicht, entschied das Amtsgericht München. Vermieter müssten konkret nachweisen, dass die Grenze gerissen sei – etwa durch Kundenbesuche, Mitarbeiter in der Wohnung oder gelagerte Verkaufsware. Entscheidend bleibe, wie das Gewerbe tatsächlich ausgeübt werde.

David Wöllenstein27.07.262 Min.
Kundin wählt im Supermarkt zurückhaltend Produkte aus, sinkendes Konsumklima
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Volles Sparschwein, weniger Konsum

Das Konsumklima in Deutschland sinkt im August weiter auf minus 29,6 Punkte, teilt NielsenIQ.com mit. Der Rückgang um 0,3 Zähler gehe vor allem auf gedämpfte Einkommenserwartungen und eine gestiegene Sparneigung zurück. Diese steige um 3,1 auf 17 Punkte und liege damit weit über dem Zehn-Jahres-Schnitt. Die Anschaffungsneigung ziehe zwar auf minus 9,9 Punkte an, bleibe somit aber immer noch verhalten.

David Wöllenstein27.07.263 Min.
Team packt Pakete im modernen Fulfillment-Center für schnellen Versand
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Tiktok Shop kopiert Amazon Prime

Tiktok testet mit „Shop Plus“ ein Prime-ähnliches Abo-Modell für amerikanische Kunden, berichtet Businessinsider.com. Mitglieder erhielten Gratisversand, Rabatte und Coupons. Die Preise lägen bei sechs, zehn oder 15 Dollar monatlich. Der Konzern wolle mit dem Programm Käufer auf der Plattform halten, die bislang noch regelmäßig zu Amazon abwanderten.

David Wöllenstein27.07.263 Min.

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