Morning Briefing

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Automatisierte Fulfillment-Halle mit Paketen symbolisiert Sheins bevorstehenden Börsengang in Hongkong
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Zweite Hürde für Sheins Börsengang genommen

Shein hat vom Listing-Komitee der Hongkonger Börse die Zustimmung für seinen Börsengang erhalten, meldet Reuters.com. Damit rücke das Debüt einen Schritt näher, nachdem frühere Versuche in New York und London gescheitert seien. Die erste öffentliche Einreichung plane der Fast-Fashion-Händler für die Woche ab dem 27. Juli, der IPO könne Ende August starten. Angepeilt werde, trotz kritischer Stimmen, eine Bewertung von 40 bis 50 Mrd. Dollar.

Björn Böer20.07.262 Min.
Frau entspannt vor leuchtendem TV-Bildschirm, Symbolbild zur Prime-Video-Werbeklage
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330.000 Kläger, null Euro: Amazon Prime-Werbeklage scheitert

Das Bayerische Oberste Landesgericht hat die Sammelklage der Verbraucherzentrale Sachsen gegen Amazon Prime Video abgewiesen, berichtet BR24.de. Amazon habe im Vertrag keine Werbefreiheit zugesichert und diese auch öffentlich nicht so beworben, hätten die Richter erklärt; eine Irreführung liege damit nicht vor. Zudem seien die Ansprüche der fast 330.000 Kläger nicht gleichartig genug für eine Verbandsklage. Die Verbraucherschützer, die bis zu 80 Euro Erstattung pro Kunde forderten, wollten nun vor den Bundesgerichtshof ziehen.

Thomas Rehm20.07.262 Min.
Instacart-Personal-Shopper scannt mit Smartphone ein Supermarktregal für KI-Bestandsdaten
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Instacart kauft KI-Augen fürs Supermarktregal

Der US-Lieferdienst Instacart übernimmt laut Pressemitteilung das Computer-Vision-Unternehmen Arpalus, um die Bestandsdaten der angeschlossenen Supermärkte zu schärfen. Arpalus verwandle einen kurzen Video-Scan eines Regals in ein Echtzeit-Abbild und erkenne einzelne Artikel im Schnitt mit über 95 Prozent Genauigkeit, selbst bei schwachem WLAN und dicht gepackten Produkten. Die Technik laufe auf jedem Smartphone, sodass Instacarts „Personal Shopper“ die Regale gleich beim Liefereinkauf erfassen könnten.

Björn Böer20.07.262 Min.
3D-Illustration: wachsende Glasstruktur umschließt Kugel als Symbol für GameStops steigenden Ebay-Anteil
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„Wir kommen“: GameStop stockt Ebay-Anteil auf

Mit 43,4 Mio. Aktien hält GameStop inzwischen 9,8 Prozent an Ebay und untermauert damit seine Übernahmeambitionen, wie aus einem Bericht der amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde hervorgeht, berichtet Reuters.com. Anfang Mai seien es noch fünf Prozent gewesen. Damals habe CEO Ryan Cohen die Plattform für rund 56 Mrd. Dollar kaufen wollen, sei aber bei Ebay abgeblitzt. Erst eine Fusion, so Cohen, könne einen ernsthaften Amazon-Rivalen schaffen. Sein Angebot erhöhen wolle er nicht.

David Wöllenstein20.07.262 Min.
Illustration einer Glaswand als Sperre, Symbolbild für Frankreichs Polymarket-Blockade
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Frankreich sperrt Polymarket komplett

Frankreichs Glücksspielaufsicht ANJ hat die Internetanbieter angewiesen, den Prognosemarkt Polymarket komplett zu sperren, meldet Engadget.com. Damit verschärfe die Behörde ihre Linie: Bereits im November 2024 habe sie Finanztransaktionen französischer Nutzer per Geoblocking gesperrt, doch die Plattform sei bis Juni trotzdem auf 578.751 Besucher gewachsen. Wer für die als illegal eingestufte Wett- oder Glücksspiel-Website werbe, riskiere bis zu 100.000 Euro Strafe. Auch Spanien blockiere Polymarket und Kalshi.

David Wöllenstein20.07.262 Min.
Frau bezahlt kontaktlos per Smartphone an modernem Ladenkassenterminal
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Paypal räumt seine App auf: Drei Tabs statt des Menüs

Paypal krempelt seine deutsche App um und ersetzt das bisherige Menü durch drei Tabs am unteren Rand, berichtet Techbook.de. „Home“ bündle Guthaben, Rewards-Punkte und Cashback-Angebote, „Senden“ versammle Überweisungen und Pools, „Konto“ die Einstellungen. Der Umbau erfolge schrittweise über mehrere Wochen. Zeitgleich ende die Google-Wallet-Kooperation: Seit dem 16. Juni deaktiviere Google verbundene Konten. Kontaktlos zahlen könne man nun über die hauseigene, virtuelle Debit-Mastercard.

Björn Böer20.07.262 Min.
Aufsichtsperson blickt überfordert auf mehrere parallel laufende automatisierte Logistiklinien
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KI-Agenten überholen die Governance

Deutsche Unternehmen erwarten für 2026 im Schnitt 24 Prozent Rendite durch den Einsatz von KI, nach 17 Prozent im Vorjahr, zitiert Heise.de eine SAP-Studie. Als Renditetreiber hoffe man auf agentische KI, die eigenständig mehrstufige Abläufe steuern werde. Bei der Kontrolle klaffe allerdings eine Lücke: 57 Prozent hätten keinerlei Prozesse für menschliche Aufsicht, und 75 Prozent räumten ein, Agenten möglicherweise schneller einzuführen, als sie diese steuern könnten. Nur vier Prozent fühlten sich vollständig auf den Agentic Commerce vorbereitet.

Thomas Rehm20.07.263 Min.
Menschen schlendern entspannt an einem sonnigen Sonntag durch eine belebte Einkaufsstraße
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Mehrheit der Deutschen hätte gern sonntags offen

Eine Mehrheit der Deutschen befürwortet die Sonntagsöffnung von Geschäften, wie eine Umfrage von Web.de zeigt. 58 Prozent hielten die DIHK-Forderung, wonach Händler selbst über das Öffnen entscheiden sollen, für richtig, 33 Prozent für falsch, neun Prozent zeigten sich unentschlossen. Mit 61 Prozent Zustimmung stützten die 18- bis 29-Jährigen den Vorstoß am deutlichsten. Am skeptischsten blicke die Generation ab 65 Jahren darauf: Hier fänden nur 55 Prozent die Idee gut, während 37 Prozent klar dagegen stünden.

Björn Böer20.07.262 Min.
Leere Lagerhalle mit erlöschenden Lichtreihen symbolisiert Schließung von Rakuten France
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Rakuten France macht das Licht aus

Der französische Marktplatz Rakuten France schließt Ende des Jahres, nachdem die Suche nach einem Käufer gescheitert sei, meldet Ecommercenews.eu. Der japanische Konzern habe PriceMinister 2010 für 200 Mio. Euro übernommen und als europäischen Amazon-Herausforderer positioniert, doch bis 2016 sei der Wert auf ein Drittel gesunken. Interessenten wie Carrefour, Casino oder Back Market hätten den Ansprüchen nicht genügt. Weil beide Märkte eine Infrastruktur benutzen, schließe auch Rakuten Spanien.

Björn Böer20.07.262 Min.
Kundin nimmt vertrauensvoll ein Paket von einem Lieferboten entgegen
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Deutschland vertraut Amazon mehr als Edeka

Amazon gilt erstmals als vertrauenswürdigstes Handelsunternehmen Deutschlands und verdrängt Edeka von der Spitze, meldet Retail-News.de. Grundlage sei eine Studie von Reader’s Digest, für die 4.000 Verbraucher ohne Vorgaben ihre bevorzugten Marken nennen sollten. Ansonsten bleibe die Markenlandschaft bemerkenswert träge: In 14 von 15 Kategorien behaupteten sich die Vorjahressieger, darunter Bosch, Nivea und Allianz. Den höchsten Absolutwert erziele Frosta mit über 1.000 Nennungen bei Tiefkühlkost.

David Wöllenstein20.07.262 Min.
Frau verlässt Fitnessstudio durch offene Glastür als Symbol für einfache Online-Kündigung
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Kündigungsseiten dürfen nur der Kündigung dienen

Fitnessketten dürfen auf der Bestätigungsseite einer Onlinekündigung nicht mehr für das Pausieren des Vertrags werben, berichtet Spiegel.de. Der Bundesgerichtshof gab dem Verbraucherzentrale Bundesverband recht, der gegen den Essener Anbieter FitX geklagt hatte. Die Seite habe allein der Kündigungserklärung zu dienen, so der erste Senat, und müsse leicht zugänglich bleiben. Der zweitgrößte deutsche Fitnessanbieter habe die Kündigungsseite bereits angepasst.

Björn Böer17.07.262 Min.
Junge Frau lacht beim Blick aufs Smartphone, Symbolbild für Emoji-Nutzung
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Neun von zehn nutzen Emojis

12 Prozent der Nutzer nennen die Emojis rund um Lachen und Freude als ihre beliebtesten Motive, meldet Bitkom.org. Darauf folgten Herzen (11 Prozent) und Handgesten (neun Prozent). Insgesamt griffen 89 Prozent zu Emojis, ein Viertel sogar in jeder Nachricht, obwohl 43 Prozent einzelne Symbole gar nicht verstünden . Außerdem hielten sie 39 Prozent im Berufsleben für fehl am Platz.

Björn Böer17.07.262 Min.
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