Morning Briefing

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Fulfillment-Mitarbeiter verpackt Trachtenkleid neben Schuhkartons als Symbol für Bonprix-Deichmann-Kooperation
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Bonprix verkauft Trachten bei Deichmann

Seit Mai verkauft Bonprix laut Pressemitteilung Damenmode im Online-Shop von Deichmann, seit August eine Trachten-Kapselkollektion, im September folgt die nächste Damenkollektion. Für Bonprix sei Deichmann neben About You der zweite digitale Vertriebskanal außerhalb der Otto-Group; weitere Partner oder Marktplatzanbindungen würden fortlaufend geprüft. Deichmann wiederum könne so sein Fashion-Angebot ausbauen.

etailment27.08.263 Min.
Kurier legt Paket in Abholstation vor schwedischem Wohnhaus als Symbol für wachsenden Online-Handel
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Schweden kaufen immer mehr Tabak online

Eine der am schnellsten wachsenden Kategorien im schwedischen Online-Handel sind Nikotin- und Tabakprodukte, zitiert Tradingview.com den E-Handelsindikator des schwedischen Handelsverbands. Im zweiten Quartal legte die KategorieTabak um 19 Prozent zu, von Januar bis Juli um acht Prozent. Zum Vergleich: Der gesamte E-Commerce wuchs im ersten Halbjahr nur um fünf Prozent. Im Juli habe der Gesamtmarkt umgerechnet rund 1,34 Mrd. Euro erreicht, neun Prozent mehr; dafür sei er im Juni vier Prozent zurückgefallen.

Björn Böer27.08.263 Min.
Kurier bringt Paket schnell an die Haustür eines US-Wohnhauses im Morgenlicht
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US-Verbraucher erwarten schnelle und kostenlose Logistik

Der Preis bleibt der wichtigste Entscheidungsfaktor für amerikanische Online-Shopper, doch bei Mode (minus 12 Prozent) und Kosmetik (minus 13 Prozent) verliert er an Bedeutung, so eine Studie von Ryder. Der Versand werde wichtig: Unerwartete Lieferkosten führten bei 71 Prozent zum Kaufabbruch, 52 Prozent fingen ohne kostenlose Retouren nicht einmal an; hohe Rücksendungskosten seien der häufigste Beschwerdegrund (55 Prozent). 73 Prozent stockten ihre Warenkörbe auf, um die Schwelle für Gratisversand zu reißen, 39 Prozent erwarteten die Lieferung in ein oder zwei Tagen.

Björn Böer27.08.262 Min.
Fast leerer Frachtraum eines Flugzeugs symbolisiert den Einbruch der China-Fracht nach Europa
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China-Fracht um 28 Prozent eingebrochen

Die Frachtkapazität von China nach Europa liegt konstant 28 Prozent unter dem Niveau vom Juni, dem letzten Monat vor der EU-Abgabe auf Kleinsendungen aus Drittstaaten, berichtet Aircargonews.com. Die E-Commerce-Importe nach Europa sackten im Juli um 24 Prozent ab. Am härtesten treffe es die großen Drehkreuze für Pakete: Madrid minus 78 Prozent, Budapest minus 58, Lüttich minus 35. Auf chinesischer Seite breche Ürümqi um 72 Prozent ein, Hongkong um 28.

etailment27.08.263 Min.
Kundin übergibt Mechaniker online gekauftes Autoersatzteil in moderner Werkstatt
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Autoteile: Preisbewusstsein gegen Vertrauen

42 Prozent der deutschen Autobesitzer kaufen bereits Autoteile im Online-Shop, elf Prozent haben es vor, zeigt eine Befragung der Dekra. Trotzdem würden sich nur 36 Prozent auf die Qualität der Teile verlassen, 39 Prozent hielten sie für gleichwertig mit Angeboten aus der Werkstatt. Obwohl nur eine Minderheit nachrechne, gingen 60 Prozent davon aus, dass die Online-Ware preisgünstiger sei. Darum erwarteten wohl 59 Prozent von Werkstätten, dass diese auch mitgebrachte Ersatzteile verbaue. Im Zweifel gegen Aufpreis.

Björn Böer27.08.262 Min.
Arbeiter sortiert Kleinpakete am Fließband als Sinnbild für Temus schrumpfende Margen
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PDD Holdings Gewinn bricht 12 Prozent ein

Temu-Mutter PDD Holdings konnte zwar den Quartalsumsatz um acht Prozent auf umgerechnet 14,6 Mrd. Euro steigern, enttäuschte damit aber trotzdem die Analysten, berichtet Thestandard.com.hk. Noch enttäuschender habe sich der Nettogewinn entwickelt, der um zwölf Prozent auf 3,5 Mrd. Euro schmolz. Der nichtendenwollende Rabattkrieg mit Taobao, JD.com und Douyin drücke die Margen, die Kauflaune der Chinesen bleibe flau. Im Ausland koste die Kombination aus US-Zöllen und EU-Gebühr auf Kleinpakete Temu genau das, was das Wachstum bislang trug: den Preisvorteil.

Björn Böer26.08.263 Min.
Touristin bezahlt per Smartphone an chinesischem Marktstand, Symbol für Chinas digitale Öffnung
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China öffnet die Tür einen Spalt

Chinas digitale Unternehmen öffnen sich zunehmend für Ausländer, berichtet Businessinsider.com. Seit dem 11. August können amerikanische Paypalnutzer per QR-Code bei Händlern mit Weixin Pay bezahlen. Das Videoportal Bilibili starte eine internationale App und suche Personal und Kreative in Japan, den USA und Europa. Schon 2017 sei Douyin als Tiktok international geworden; Xiaohongshu sammelte 2025 als Rednote ein internationales Publikum ein. Auch seien die KI-Modelle Moonshot AI und Kimi K3, bei einem Bruchteil der Kosten, mit westlichen Angeboten konkurrenzfähig. Ein Motiv der Unternehmen sei der stockende Konsum daheim.

etailment26.08.263 Min.
Kundin betrachtet Smart-Speaker und E-Reader im Elektronikfachhandel
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Speicherkrise: Amazon verteuert seine Geräte

Amazon hebt die Preise für Kindle-, Fire-TV- und Echo-Geräte an, vielfach um 40 Prozent, berichtet T3N.de. Schuld sei die momentane Speicherkrise: Der KI-Boom benötige Chips in den neuen Rechenzentren, weswegen SSDs und RAM knapp und teuer seien. Auch Apple verlange für ein Macbook Air rund 200 Euro mehr als vor wenigen Monaten, ebenso hätten Samsung, Dell und Lenovo Erhöhungen angekündigt.

Björn Böer26.08.263 Min.
3D-Illustration: KI-Plattform steigt auf, Vertriebspartner bleiben zurück
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Agentforce wächst an den Vertriebspartnern vorbei

Zwei Jahre nach dem Start bringt Salesforces KI-Agentenplattform Agentforce den Vertriebspartnern wenig ein, berichtet Techradar.com. Salesforce beziffere den wiederkehrenden Jahresumsatz zwar auf 1,2 Mrd. Dollar, doch ein unbezifferter Teil davon dürfte aus Pilotprojekten und Testphasen stammen. Laut einer Umfrage von TD Cowen erreichten nur 33 Prozent der Partner ihre Vertriebsziele, nach 43 Prozent im Vorquartal. Elf Prozent registrierten kaum Kundeninteresse, 56 Prozent rechneten damit erst später. Als Bremsen gälten unreife Produkte und Kundendaten, die für agentische KI nicht taugen.

etailment26.08.262 Min.
Frau mittleren Alters spielt entspannt Videospiele im hellen, modernen Wohnzimmer
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Schnellste E-Commerce-Sparte? Games!

Europäer werden für Computer- und Videospiele im Jahr 2035 89,9 Mrd. Dollar ausgeben, momentan wären es bereits 27,9 Mrd. Dollar, so eine Analyse von Ebanx. Das entspreche 13,9 Prozent Wachstum pro Jahr und schlage damit nicht nur jede andere E-Commerce-Sparte, sondern auch SaaS und soziale Medien. Weltweit lägen die Zahlen bei 633,8 Mrd. Dollar, bei einem CAGR von 13,3 Prozent. 62,9 Prozent des Schubs käme von Einkommensstarken, 55,6 Prozent von Spielern ab 45 Jahren.

etailment26.08.263 Min.
Abstrakte 3D-Illustration: unhörbare Schallwelle als digitaler Fingerabdruck ohne Cookies
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Aliexpress: Audio statt Cookies

Aliexpress trackt Nutzer offenbar mit lautlosen Audiosignalen, berichtet ITMagazine.ch. Ein Code auf der Startseite lasse den Browser eine lautlose Tonwelle berechnen und messe, wie das Gerät des Nutzers ihn verarbeite. Derselbe Code greife auch Bildschirmmaße, Arbeitsspeicher, Browser-Plugins und Mausbewegungen ab: zusammen ein digitaler Fingerabdruck des Besuchers. Völlig ohne Cookies. Aufgefallen sei der Audio-Trick nur, weil ein Bluetooth-Kopfhörer bei geöffnetem Tab nicht mehr zwischen Rechner und Smartphone gewechselt hätte.

etailment26.08.262 Min.
Logistikmitarbeiterin prüft Lieferungen an ruhigem Verladehof im Morgenlicht
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Geschäftsklima verbessert sich weiter

Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im August auf 88,8 Punkte, nach 86,7 im Juli. Auch die Händler bewerteten ihre laufenden Geschäfte besser, die Erwartungen setzten die Aufwärtsbewegung fort; im Großhandel kletterte die Stimmung deutlicher als im Einzelhandel. IT-Dienstleister zeigten sich ebenfalls optimistischer, nur in Transport und Logistik bleibe die Lage schwierig.

etailment26.08.262 Min.

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