Morning Briefing

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Toningenieur im modernen Studio zwischen klassischem Handwerk und KI-Wandel der Musikbranche
© Black Forest Labs / Flux

Audio- und Videostreaming und die KI

89 Prozent der Deutschen rufen Videos über das Internet ab, 81 Prozent schauen noch klassisch fern über Kabel, Satellit oder Antenne, zeigt eine Bitkom-Befragung. Audio würden 88 Prozent der Befragten streamen, aber 91 Prozent blieben auch dem Dampfradio treu. 69 Prozent nutzten zum Hören Videoplattformen, pures Audio-Streaming folge mit 63 Prozent erst auf Rang zwei. 91 Prozent verlangten die klare Kennzeichnung von KI-erzeugten Medieninhalten. 72 Prozent halten die künstliche Intelligenz für eine Bedrohung der Filmindustrie, 75 Prozent sind es bei der Musikindustrie.

Björn Böer01.09.263 Min.
Menschen unterschiedlichen Alters nutzen in Seoul selbstverständlich kostenlose staatliche KI-Dienste
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Südkorea: Kostenlose, unbegrenzte KI für alle

Seoul öffnet seinen Bürgern den kostenlosen, unbegrenzten Zugang zu KI-Werkzeugen, berichtet Futureparty.com. Ein Viertel des Südkoreaner zahle bereits für seine KI-Nutzung, 20 Mio. benutzten kostenlose Alternativen. Durch das staatliche Angebot, das auf heimischen Apps von KT, SK Telecom und Kakao basiere und mit Behördendiensten verdrahtet sei, wolle man die Verbraucher von chinesischen und amerikanischen Systemen weglocken. Auch der komplette Tokenverbrauch sei vom Staat gedeckt. Im September starte der Betatest, der Vollstart folge später im Jahr.

etailment01.09.262 Min.
Frau spricht zuhause mit KI-Assistentin auf dem Smartphone vor dem Online-Einkauf
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Jeder dritte Shopper fragt erst die KI

Weltweit fragt fast jeder dritte Online-Shopper zuerst die KI um Rat, womit sich die Zahl in eineinhalb Jahren verdreifacht hat, zitiert Retail-News.de eine BCG-Studie. Jeder Fünfte folge den Empfehlungen regelmäßig und bei 70 Prozent dieser Gruppe lande der Vorschlag am Ende auch im Warenkorb. Bei mehr als der Hälfte solcher Einkäufe stießen die Kunden auf Marken, die sie nicht auf dem Zettel gehabt hätten. Online-Händler verlören den Einfluss auf die Empfehlungen der KI, was es aber auch Unbekannten ermögliche, ohne Werbebudget online zu verkaufen.

etailment01.09.263 Min.
3D-Illustration: Ein wachsendes Glaspanel verdrängt gestapelte Panels – Sinnbild für mehr Platz der KI-Übersicht
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Google gibt der KI-Übersicht mehr Platz

Google zeigt KI-Antworten bei ausgewählten Suchanfragen jetzt sofort in voller Länge, berichtet Haendlerbund.de. Der Klick auf „Mehr anzeigen“ entfalle, am Ende erscheine die „Frag einfach“-Zeile aus dem AI Mode. Die zehn organischen Treffer rutschten entsprechend noch weiter nach unten. Google habe das neue dynamische Ausklappen bestätigt: Nutzer empfänden die Suche so als hilfreicher und stiegen häufiger in Folgefragen ein. Für Online-Händler schrumpfe damit die Sichtbarkeit klassischer Links weiter und somit wohl auch der Traffic.

etailment01.09.262 Min.
Lieferfahrer auf E-Scootern warten an Kreuzung in chinesischer Großstadt
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Meituan kehrt in die schwarzen Zahlen zurück

Die chinesische Lieferplattform Meituan ist in die Gewinnzone zurückgekehrt, meldet Insideretail.asia. Der Umsatz im Quartal bis Ende Juni sei um 14,4 Prozent auf umgerechnet 13,6 Mrd. Euro gestiegen und habe die Analystenerwartungen übertroffen. Unter dem Strich blieben bereinigt 280 Mio. Euro, nach einem Verlust von 650 Mio. Euro im Vorquartal. Der Preiskrieg im chinesischen Quick-Commerce kühle sich ab, nachdem Chinas Regulierer Meituan, Taobao und JD.com wiederholt gerügt hatten.

Björn Böer01.09.262 Min.
Logistikmitarbeiter sortiert internationale Kleinsendungen am Förderband im Verteilzentrum
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Österreichs Paketsteuer: 7,40 Euro Aufschlag

Österreich erhebt ab 1. Oktober eine Paketsteuer von bis zu 2,40 Euro je Sendung, berichtet Ad-Hoc-News.de. Dazu kommen die EU-Einfuhrgebühr von drei Euro, seit 1. Juli fällig für Kleinsendungen bis 150 Euro Warenwert, und ab 1. November eine Bearbeitungsgebühr von zwei Euro, was in der Summe 7,40 Euro ausmache. Seit der Einführung der EU-Gebühr habe der französische Zoll 30 bis 40 Prozent weniger Kleinsendungen gezählt, bei Temu und Aliexpress habe sich das Volumen sogar halbiert.

etailment01.09.262 Min.
Dockarbeiter am Container-Terminal mit Öltanks und Kupferspulen im Morgenlicht
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Energie steigert Importpreise um 6,8 Prozent

Die Importpreise lagen im Juli um 6,8 Prozent über dem Vorjahresmonat, meldet das Statistische Bundesamt. Den Ausschlag gaben erneut Energie (plus 26,4 Prozent) und Vorleistungsgüter (plus 10,2 Prozent): Mineralölerzeugnisse verteuerten sich um 47,5 Prozent, Kupfer um 33,0 Prozent, elektronische Bauelemente um 15,0 Prozent. Importierte Konsumgüter dagegen kosteten 0,2 Prozent weniger als vor einem Jahr, Nahrungsmittel sogar 6,8 Prozent weniger.

Björn Böer31.08.263 Min.
Team in modernem Büro überwacht skalierte KI-Agenten-Systeme auf Bildschirmen
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Große Firmen skalieren KI-Agenten

Immer mehr Unternehmen setzen KI-Agenten produktiv ein, doch der Ertrag hinke immer noch hinterher, berichtet Techradar.com. Bei Firmen mit mehr als einer Mrd. Dollar Umsatz allerdings skalierten 40 Prozent Agenten, nach 27 Prozent im Vorjahr; kleinere Unternehmen verharrten bei 22 Prozent. Ein Fünftel habe die Nutzung wegen der Betriebskosten wieder gedrosselt, obwohl man weiter investieren wolle.

Björn Böer31.08.262 Min.
Mitarbeiter im Verteilzentrum vor Regal mit leeren Lücken zwischen Warenkisten
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Lücken im Migros-Online-Shop

Im Migros-Online-Shop fehlen seit Wochen Produkte wie Eier, Tampons und WC-Papier, berichtet 20min.ch. Die Migros habe ihr Sortiment gezielt ausgedünnt: Schuld sei das Ende Mai eröffnete Verteilzentrum in Regensdorf bei Zürich, das die Standorte Pratteln und Bremgarten ablöse. Man fahre die Prozesse kontrolliert hoch, weswegen einzelne Artikel deshalb zeitweise vergriffen sein könnten. Auf die Bestellzahlen schlage das nicht durch; dank zusätzlicher Liefertermine am Folgetag wachse das Geschäft sogar.

etailment31.08.263 Min.
Team im Grossraumbüro nutzt einfache KI-Tools an Laptops, Symbolbild für breite, flache KI-Nutzung
© Black Forest Labs / Flux

Schweizer KI-Nutzung wächst breit, nicht tief

57 Prozent der Schweizer Unternehmen setzen KI ein und liegen damit drei Punkte über dem europäischen Durchschnitt, berichtet ITMagazine.ch. Im Vorjahr habe der Wert bei 46 Prozent gelegen. Die Tiefe hinke der Breite hinterher: 60 Prozent würden sich mit Chatbots und Fertiglösungen begnügen, nur 18 Prozent nutzen fortgeschrittene Systeme, zwei Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Ein Viertel habe angegeben, noch nie von agentischer KI gehört zu haben.

etailment31.08.262 Min.
Abstrakte 3D-Illustration zweier verschmelzender Plattformen symbolisiert Salesforce-Claude-Integration
© Black Forest Labs / Flux

Salesforce + Anthropic = Claudeforce

Salesforce und Anthropic verzahnen ihre Plattformen enger und starten „Claudeforce“, berichtet ITMagazin.ch. Das Sprachmodell Claude könne über eine Steuerungsschicht auf die Daten, Workflows und Geschäftslogik von Salesforce zugreifen. Ein Plug-in liefere 37 vorgefertigte Vertriebsfunktionen: Claude könne z. B. aus aktuellen Umsatzzahlen Schlüsse ziehen und selbst registrieren, wie weit ein Verkauf gediehen sei. Zunächst würden ausgewählte Pilotkunden testen, im September folge eine offene Beta, weitere Funktionen gegen Jahresende.

Björn Böer31.08.262 Min.
Mitarbeiter holt Ware für Online-Bestellung im Elektronikmarkt
© Black Forest Labs / Flux

Best Buy verdient ein Drittel online

Rund ein Drittel seines Umsatzes macht Best Buy inzwischen online, berichtet Digitalcommerce360.com. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres kletterte der Gesamtumsatz um 3,6 Prozent auf rund 9,78 Mrd. Dollar. Das US-Geschäft steuerte 92,7 Prozent bei und wuchs um 4,3 Prozent auf 9,07 Mrd. Dollar, während das Auslandsgeschäft um 4,2 Prozent auf 709 Mio. Dollar schrumpfte. Wachstumstreiber seien der Marktplatz und das Retail-Media-Geschäft.

etailment31.08.262 Min.

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