Morning Briefing

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3D-Illustration: gleichwertige Module treten durch offenes Gateway in Plattform-System ein
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Brüssel öffnet Android für fremde KI-Assistenten

Die EU-Kommission verpflichtet Google zu mehr Wettbewerb bei KI und Suche, wie Zeit.de meldet. Zwei verbindliche Maßnahmen unter dem Digital Markets Act sollen konkurrierenden KI-Assistenten ab Juli 2027 dieselben Systemrechte auf Android-Geräten verschaffen, die bislang dem hauseigenen, vorinstallierten Gemini vorbehalten sind – vom Aufruf per Sprachbefehl bis zum Ausführen von Aufgaben innerhalb fremder Apps. Ab Januar 2027 müsse Google außerdem Drittanbieter-Suchmaschinen anonymisierten Zugriff auf seine Suchdaten gewähren. Der Konzern warne vor Risiken für die Gerätesicherheit und die Privatsphäre der Nutzer.

Thomas Rehm17.07.262 Min.
Kundin sammelt an der Kasse Treuepunkte statt Werbebotschaften zu erhalten
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Treuepunkte: Ja, Werbebotschaften: Nein

53 Prozent der Verbraucher halten Treueprogramme wichtig für ihre künftige Markenbindung, aber nur 15 Prozent hielten die damit verbundenen Werbebotschaften für „sehr relevant“, so eine Dotdigital-Studie laut Pressemitteilung. Punktebasierte Modelle seien mit 62 Prozent am beliebtesten. Auf der Wunschliste stünden kostenloser Versand (53 Prozent), Cashback (52 Prozent) und Gratisproben (45 Prozent). 43 Prozent würden sich aber auch über Prämien zum Geburtstag freuen.

Björn Böer17.07.263 Min.
Online-Händlerin filmt Produktvideo allein im Studio, Agenturteam-Plätze im Hintergrund leer
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Tiktok macht seinen Agenturpartnern Konkurrenz

Tiktok testet in den USA ein „Managed-Services-Programm“, das dem Konzern nahezu die komplette Kontrolle über das Geschäft ausgewählter Shop-Händler gibt, berichtet Businessinsider.com. Übernommen würden Marketing, automatisierte Werbung, Produktlistings, Influencer-Anwerbung und Content, inklusive hunderter von KI-Videos. Händler zahlten dafür 10.000 Dollar plus 10 bis 20 Prozent Provision. Damit übernehme Tiktok die Strategie seiner Schwester-App Douyin und konkurriere direkt mit den eigenen Agenturpartnern.

Thomas Rehm17.07.263 Min.
Verkäuferin präsentiert Produkt live vor Smartphone-Kamera mit Ringlicht im Livestream-Setup
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Whatnot kauft sich Ranking-Expertise für den Live-Marktplatz

Die Live-Commerce-Plattform Whatnot übernimmt den Machine-Learning-Spezialisten Shaped, meldet Retail-News.de. Das von Ex-Meta-Ingenieuren gegründete Shaped bringe Erfahrung mit Echtzeit-Ranking-Systemen mit – nützlich für eine Plattform, die wöchentlich Hunderttausende Stunden Livestreams verarbeite. Im Zentrum stehe die Verbesserung des Empfehlungsalgorithmus, um den Einkauf deutlicher als spontanes Entdecken zu gestalten.

Thomas Rehm17.07.262 Min.
Frau unterhält sich entspannt mit KI-Finanzassistenten auf dem Smartphone zuhause
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Visa bietet Banken einen plaudernden Finanzberater

Visa bringt einen „AI Financial Assistant“ auf den Markt, mit dem Banken KI-Funktionen unter eigener Marke in ihre Apps integrieren können, meldet Digitalcommerce360.com. Kunden könnten im Chat Ausgabenübersichten abrufen, Finanzfragen in Alltagssprache stellen und geführte Aktionen, wie beispielsweise das Prüfen von Abonnements, ausführen. Die zugrundeliegende Plattform greife auf mehrere KI-Modelle zu, der Pilot starte im August in den USA.

Thomas Rehm17.07.262 Min.
Content-Creatorin filmt kurzes Video mit Smartphone auf Stativ im hellen Studio
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Youtube Shorts: Je kürzer, desto besser

Bei Youtube Shorts gewinnt Kürze in fast jeder Kategorie, zitiert Channelx.world eine Adobe-Express-Umfrage. Die 507 befragten Youtuber berichteten, Clips unter 30 Sekunden würden am häufigsten gesehen (53 Prozent), lockten Zuschauer am ehesten zu längeren Formaten (49 Prozent) und würden am meisten geteilt (49 Prozent). Nur beim Abonnentenwachstum schlügen sich 30- bis 60-Sekünder mit 34 Prozent gleich gut. 70 Prozent der Creator hätten bereits einen viralen Short gelandet, 40 Prozent mit Clips unter 30 Sekunden.

Thomas Rehm17.07.263 Min.
Frau demonstriert Alltagsprodukte im Homestudio für Live-Shopping via Social Commerce
© Black Forest Labs / Flux

Tiktok Shop rückt in Malaysia zu Shopee auf

Tiktok Shop verkürzt in Malaysia den Abstand zu Marktführer Shopee, zitiert Malaymail.com eine Ipsos-Studie. 62 Prozent der Online-Käufer nutzten die Plattform, nach 43 Prozent im Jahr 2024, während Shopee mit 71 Prozent leicht nachgegeben habe. Der Markt reife insgesamt: Statt sporadischer Einkäufe wanderten mittlerweile auch Lebensmittel, Kosmetik und Gesundheitsprodukte in die Warenkörbe.

Thomas Rehm17.07.263 Min.
Postbote wirft Einschreiben in Briefkasten und bestätigt Einwurf digital per Scanner
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Zusätzliche Unterschrift soll Einwurf-Einschreiben retten

Die Deutsche Post hat ihr Einwurf-Einschreiben nach einer juristischen Schlappe umgestellt, meldet Haendlerbund.de. Das Bundesarbeitsgericht hatte dem Verfahren den Status als sicherer Zustellnachweis aberkannt, weil Zustellkräfte die Unterschrift schon vor dem eigentlichen Einwurf leisteten. Laut Neuer Juristischer Wochenschrift verlange die Post nun eine zweite digitale Bestätigung des tatsächlichen Einwurfs per Unterschrift. Ob das reparierte Verfahren nun gerichtsfest sei, müssten künftige Urteile zeigen.

Thomas Rehm17.07.262 Min.
Lagerarbeiter verladen Pakete auf Lkw für den Versand nach Europa im Morgenlicht
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Britischer E-Commerce tritt auf der Stelle

Das britische Paketvolumen im E-Commerce stagnierte im zweiten Quartal mit einem mageren Zuwachs von 0,2 Prozent nahezu, meldet Channelx.world. Hinter der glatten Zahl verberge sich eine wählerische Kundschaft: Elektronik habe um 63,5 Prozent zugelegt, während die Mode um 14 Prozent und Lebensmittel um 9,6 Prozent nachgegeben hätten. Das UK-Inlandsvolumen sinke um 2,9 Prozent. Als Reaktion weiteten die britischen Online-Händler ihren Versand nach Europa aus; am kräftigsten nach Deutschland, wo das Volumen um 44,7 Prozent wuchs.

David Wöllenstein16.07.263 Min.
Mitarbeiterin prüft importierte Pakete in modernem Logistikzentrum als Symbol für neue Plattform-Haftung
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Südkorea macht Temu und Shein haftbarer

Südkorea verpflichtet ausländische Plattformen wie Temu, Shein und Aliexpress, bis Januar einen haftbaren Inlandsvertreter zu benennen, meldet Techtimes.com. Die Neuregelung schließe eine jahrelange Lücke: Bislang habe die Wettbewerbsbehörde KFTC keine Handhabe gegen Firmen ohne koreanische Niederlassung gehabt. Ab 21. Juli griffen zudem strengere Regeln für Identitätsprüfungen bei Privatverkäufern und zur Verwaltung von Kundenbewertungen sowie verschärfte Bußgelder bei wiederholten Fehlhandlungen.

David Wöllenstein16.07.263 Min.
3D-Illustration: zwei geometrische Formen teilen sich symmetrisch eine Kugel als Sinnbild für Übernahme
© Black Forest Labs / Flux

Stripe und Advent wollen sich Paypal teilen

Der Zahlungsabwickler Stripe und der Finanzinvestor Advent International haben Paypal ein gemeinsames Übernahmeangebot über 60,50 Dollar je Aktie vorgelegt, berichtet Manager-Magazin.de. Das entspreche einem Aufschlag von rund 28 Prozent; abgesichert sei die Offerte durch Bankenzusagen über etwa 50 Mrd. Dollar. Beide wollten Paypal je zur Hälfte besitzen. Der einstige Digitalzahlungs-Pionier kämpfe gegen Apple Pay und Google Pay; der Börsenwert schrumpfte seit 2021 von 360 auf zuletzt 36 Mrd. Dollar.

Thomas Rehm16.07.262 Min.
Kurier holt Bestellung an Ladentheke eines kleinen Einzelhandelsgeschäfts ab
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Doordash macht aus Ladentheken Lieferadressen

Amerikanische Ladenbetreiber, die bereits Shopify nutzen, können ihr Sortiment über einen neuen Verkaufskanal im „Shopify App Store“ auf dem Doordash-Marktplatz anbieten – ohne separates Onboarding, manuelle Uploads oder Betriebsunterbrechung, so das Unternehmen. Kundschaft aus der Nachbarschaft bekäme die Ware dann auf Bestellung geliefert. Die Einrichtung dauere Tage statt Wochen, Bestände glichen sich in Echtzeit ab. Eine internationale Expansion sei in den kommenden Monaten geplant.

Björn Böer16.07.262 Min.
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