Morning Briefing

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Techniker kontrolliert Serverrack in modernem deutschen Rechenzentrum bei Tageslicht
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Deutsche Firmen wollen deutsche Server

Deutschlands Unternehmen wollen ihre Cloud-Daten im Inland verarbeitet wissen, meldet Bitkom.org. Für 97 Prozent spiele der Server-Standort bei der Anbieterwahl eine Rolle, alle Befragten bevorzugten Deutschland. Es folgten die übrige EU mit 68 Prozent, Frankreich mit 23 Prozent, Großbritannien mit 14 Prozent und die USA mit zwölf Prozent. China lehnten 94 Prozent ab.

David Wöllenstein21.07.262 Min.
Online-Händlerin beantwortet Kundenanfrage per Chat zwischen Versandkartons im Laden
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Whatsapp wird der beliebteste Verkaufsassistent

Whatsapp mausert sich zum wichtigsten Kommunikationskanal im Online-Handel, zitiert Fashionunited.com eine Studie von Infobip und Retail Economics. Der Messenger erreiche Öffnungsraten von 85 bis 95 Prozent, während E-Mail im E-Commerce nur auf 32,7 Prozent komme. In einem einzigen Chat-Verlauf ließen sich Kunden von der Erwägung bis zur Kaufentscheidung begleiten. Dialogbasierte KI könne den nächsten Schritt darstellen: 88 Prozent der befragten Online-Händler experimentierten bereits, doch bislang nutze sie keiner durchgängig.

Björn Böer21.07.263 Min.
Verwaistes Fotostudio mit Kleidungsstück statt Model symbolisiert KI-Fotografie bei About You
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About You startet KI-Fotostudio „Tayla by Scayle“

About You und die B2B-Tochter Scayle haben das KI-Fotostudio „Tayla by Scayle“ gestartet, wie Fashionnetwork.com berichtet. Das hauseigene Fotostudio hätten die Hamburger dafür geschlossen. Die Kunden wählten Model, Outfit und Setting und erhielten fertige Bild-Sets für Produktseiten, Kampagnen und Social Media – in Minuten statt Wochen, bei rund 90 Prozent geringeren Kosten. Erste Kunden der SaaS-Lösung seien S.Oliver, Betty Barclay und der FC Bayern München. Nach zweieinhalb Monaten liege der wiederkehrende Jahresumsatz bereits über einer Mio. Euro.

Thomas Rehm21.07.263 Min.
Qualitätsprüfer im Fulfillment-Center zwischen unzähligen Paketen als Sinnbild fehlender Kontrolle bei Onlinehändlern
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550 Mio. Euro Strafe für Aliexpress

Die EU-Kommission hat eine Strafe von 550 Mio. Euro gegen Aliexpress verhängt, berichtet Tagesschau.de. Der chinesische Online-Händler habe seine Risiken unzureichend bewertet und zu wenig Personal für die Prüfung illegaler Produkte eingesetzt. Fälschungen, unsicheres Spielzeug und gefährliche Kosmetika kursierten wochenlang weiter, rund sieben Mio. gemeldete Produkte blieben abrufbar. Auffällige Händler blieben oft unsanktioniert. Es ist die höchste je unter dem DSA verhängte Buße.

David Wöllenstein21.07.262 Min.
Gastronom blickt nachdenklich auf Tablet wegen gelöschter Google-Bewertungen
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Googles Lösch-Hinweis: Transparent und verdächtig

Google Maps blendet seit April einen Hinweis auf gelöschte Bewertungen ein, berichtet Spiegel.de. So hätten in Hessen 17 Prozent der Gastbetriebe einer Stichprobe Rezensionen entfernen lassen, in Frankfurt, Berlin oder Köln knapp jeder Dritte. Der Hinweis erscheine allerdings nur bei Löschungen wegen Diffamierung – andere blieben unsichtbar, kritisieren Verbraucherschützer. Betriebe mit vielen Löschungen wirkten so schnell verdächtig, obwohl sie sich womöglich nur gegen Fake-Rezensionen wehrten.

Thomas Rehm21.07.262 Min.
Junge Frau öffnet zuhause ein Paket, Symbolbild für TikTok-Shopping bei jungen Briten
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Die Hälfte der jüngeren Briten Tiktok-shoppt

47 Prozent der unter 45-jährigen Briten haben in den vergangenen drei Monaten auf Tiktok Shop gestöbert oder dort gekauft, meldet Channelx.world. Bei allen UK-Shoppern seien es zwar nur 21 Prozent, trotzdem könne man Live-Commerce nicht mehr als Nischenmarkt bezeichnen. Zum Vergleich: Klassische Online-Shops würden von 54 Prozent frequentiert, doch der Abstand schrumpfe. Beim Live-Shopping wirke gefühlte Knappheit oft als Kaufauslöser: Zwei Drittel griffen eher zu, wenn Ware viral gehe oder ausverkauft sei.

David Wöllenstein21.07.263 Min.
3D-Illustration: Ein übergroßer Glasblock symbolisiert Marktmacht und drohende Kartellstrafe im Reisemarkt
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885 Mio. Euro Strafe für Trip.com

Chinas Kartellbehörde SAMR könnte noch in dieser Woche eine Strafe von bis zu 885 Mio. Dollar gegen den Reisekonzern Trip.com verkünden, berichtet Techinasia.com. Die im Januar eröffnete Untersuchung werfe dem größten Online-Reisebüro Asiens Missbrauch seiner Marktmacht vor, etwa durch Exklusivitätsforderungen und algorithmische Preiseingriffe. Chinas Anti-Monopol-Gesetz erlaube Bußgelder bis zehn Prozent des Vorjahresumsatzes: 2021 habe Alibaba 2,66 Mrd. Dollar zahlen müssen.

Thomas Rehm21.07.262 Min.
Prüferin untersucht Rabatt-Etikett auf Paket wegen möglicher Fake-Rabatte bei Amazon und Bol
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Amazon und Bol wegen Fake-Rabatten im Visier

Amazon und der Marktplatz Bol ködern Kundschaft womöglich mit irreführenden Rabatten, berichtet Ecommercenews.eu. Der niederländische Verbraucherverband Consumentenbond habe beide Plattformen abgemahnt und mit rechtlichen Schritten gedroht. Zwei Monate lang habe die Organisation 1.142 Produkte mit WM-Rabatten verfolgt; bei 108 Deals hätten durchgestrichene Preise nicht dem gesetzlich vorgeschriebenen 30-Tage-Tiefstpreis entsprochen. Beide Anbieter widersprächen den Vorwürfen. Für den Black Friday kündigte der Verband verschärfte Kontrollen an.

David Wöllenstein21.07.263 Min.
Lagerarbeiter sortiert importierte Laptop- und Solarmodul-Paletten im Logistikzentrum
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Laptop bis Solarzelle: China importiert 6,2, Prozent mehr

Deutschlands Importe aus China stiegen von Januar bis Mai auf 72,4 Mrd. Euro und damit um 6,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. China bleibe wichtigster Handelspartner. Weil die Exporte zugleich um 14,5 Prozent auf 29,6 Mrd. Euro schrumpften, sei der Importüberschuss auf 42,8 Mrd. Euro geschwollen. So stammten beispielsweise 81,8 Prozent aller eingeführten tragbaren Computer und 86,1 Prozent der Solarmodule aus China.

Thomas Rehm21.07.263 Min.
Inhaberin eines Kleinbetriebs sortiert Papierrechnungen vor digitalem Bildschirm im Hintergrund
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Datev: Mittelständler trödeln bei der E-Rechnung

Viele Mittelständler hinken bei der E-Rechnung hinterher, warnt Datev-Chef Robert Mayr laut Haendlerbund.de. Dieser betone, das Thema stehe besonders bei kleineren Betrieben noch nicht genug im Fokus. Über Datev-Systeme liefen im ersten Halbjahr mehr als 51 Mio. E-Rechnungen, nach gut 64 Mio. im gesamten Vorjahr. Das Wachstum sei zwar erfreulich, der Anteil am Gesamtaufkommen aber noch zu gering. Ab 2027 greift die Versandpflicht für Unternehmen ab 800.000 Euro Umsatz, ab 2028 für alle.

Thomas Rehm21.07.262 Min.
Finanzexpertin prüft KI-Ergebnisse akribisch mit Papierunterlagen im Büro
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Die Verifizierungssteuer: KI frisst die eigene Effizienz

Der Prüfaufwand für KI-Ergebnisse zehrt die versprochenen Effizienzgewinne in Finanzabteilungen wieder auf, zitiert Heise.de eine Studie von Sage. Fast jeder dritte deutsche Finanzentscheider validiere wöchentlich 15 bis 29 Stunden lang KI-Ergebnisse, weitere 18 Prozent sogar über 30 Stunden. Im Gesamtdurchschnitt fließe gut ein Viertel der eingesparten Zeit zurück in die Kontrolle. Der Grund sei selten ein Irrtum, sondern die fehlende Nachvollziehbarkeit der Angaben: 68 Prozent misstrauten einem undurchsichtigen Tool selbst bei 99 Prozent Trefferquote.

David Wöllenstein20.07.263 Min.
Frau bestellt per Sprachassistent, Paket liegt bereits zugestellt neben ihr
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70 Prozent der Amerikaner shoppen mit KI-Hilfe

Sieben von zehn US-Konsumenten nutzen mittlerweile KI beim Einkaufen, zitiert Fashionunited.com eine Umfrage der Marketingagentur LDWW. 30 Prozent hätten damit bereits den kompletten Kauf abgewickelt, zum Teil ohne die Händler-Website besucht zu haben. Trotzdem prüfe über die Hälfte die angegebenen Quellen nach. Der KI-Traffic sei im ersten Quartal um 393 Prozent gestiegen und der Warenkorb der KI-Shopper 37 Prozent voller gefüllt gewesen. Bis 2028 könnten die Umsätze der KI-Suche 750 Mrd. Dollar erreichen.

Björn Böer20.07.263 Min.
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