Marketing

Foto: Person bereitet gefaltete Kleidung und Pakete vor einem Smartphone auf Stativ für Livestream vor
© Black Forest Labs / Flux

Tiktok Shop ist in Europa eine britische Veranstaltung

Großbritannien bleibt mit großem Abstand der wichtigste europäische Markt für Tiktok Shop, berichtet Channelx.world. Dort seien inzwischen mehr als 300.000 kleine und mittlere Unternehmen aktiv. 2025 habe das Handelsvolumen 2,63 Mrd. Euro erreicht, das entspreche 65 Prozent des europäischen Gesamtwerts. Es folge Spanien mit 570 Mio. Euro, vor Frankreich (360 Mio.) und Deutschland (350 Mio.), die erst seit März 2025 dabei sind. Für dieses Jahr erwarte der ECDB in allen Märkten annähernd eine Verdoppelung.

Redaktion06.10.262 Min.
Frau vergleicht eine geplante Anschaffung am Laptop
© OpenAI

Besserverdiener treten auf die Konsumbremse

Die Konsumlaune kippt ausgerechnet dort, wo das Geld sitzt, zitiert Sueddeutsche.de eine Auswertung des NIM. Während das Konsumklima für Oktober um 3,8 auf minus 30,6 Punkte sinke, rutsche es beim einkommensstärksten Viertel sogar um 13,8 auf minus 38 Punkte ab. Die obere Einkommenshälfte, die rund 68 Prozent der Konsumausgaben trage, halte sich also zunehmend mit Anschaffungen zurück. Wer hingegen weniger verdiene, spare auch weniger und kaufe so viel wie bisher.

Redaktion05.10.262 Min.
Buchhändler verpackt ein Buch für den Versand
© OpenAI

Buchhandel blättert ins Minus, online bleibt stabil

Der Umsatz der deutschen Buchbranche ist 2025 um 2,7 Prozent auf 9,62 Mrd. Euro geschrumpft, berichtet Tagesspiegel.de. In den ersten acht Monaten 2026 liege das Minus sogar bei 3,0 Prozent. Während der stationäre Buchhandel 3,7 Prozent verloren habe, sei das Online-Geschäft stabil geblieben, ebenso das mit E-Books. Der Hörbuchumsatz sei um mehr als 13 Prozent gestiegen. Die Käuferzahl sei um knapp fünf Prozent gesunken, bei den Zehn- bis 15-Jährigen um mehr als 30 Prozent. Ein Plus gebe es nur bei Belletristik, Young Adult und New Adult.

Redaktion05.10.263 Min.
Foto: Hand mit weißem Umschlag vor zugeklebtem Briefkastenschlitz in einer modernen Briefkastenanlage
© Black Forest Labs / Flux

Kein toter Briefkasten: Amazon verliert gegen Verbraucherschützer

Das Kammergericht Berlin hat Amazon untersagt, im Impressum eine E-Mail-Adresse anzugeben, über die keine Kommunikation möglich ist, und damit laut Pressemitteilung einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands stattgegeben. Wer dorthin schrieb, habe zeitweise nur eine Automatenantwort bekommen: Die Adresse akzeptiere keine eingehenden E-Mails. Ein Briefkasten mit zugeklebtem Schlitz also. Eine Adresse im Impressum müsse nach Auffassung des Gerichts eine schnelle Kontaktaufnahme ermöglichen.

Redaktion05.10.262 Min.
Foto: Hände arrangieren eine helle Vase zwischen Kissen, Decke und Farbmustern auf einem Sofa.
© Black Forest Labs / Flux

Wayfair nutzt Pinterest als Trendradar

Wayfair hat Pinterest-Suchdaten aus Großbritannien zu Produktkollektionen umgemünzt, berichtet Channelx.world. Zwölf Monate Suchverlauf hätten zwei Wohntrends freigelegt: „Cosy Spaces“ und „Dopamine Décor“. Die Suche nach „whimsy room decor“ etwa sei in einem Jahr um 655 Prozent gestiegen. Passend kuratierte Kollektionen auf Pinterest, von denen ein Klick direkt in den Shop führe, hätten mehr als 4,5 Prozent zusätzlichen Umsatz erreicht.

Redaktion02.10.263 Min.
Foto: Person nutzt am Küchentisch ein Smartphone neben Paket, Pullover, Ohrhörern und Gartenhandschuhen
© Black Forest Labs / Flux

Payback testet eigenen Marktplatz

Payback will mehr sein als ein Punktekonto: Seit wenigen Tagen können Kunden direkt in der App einkaufen, bezahlen und Punkte sammeln, berichtet Horizont.net. Der Shop „Payback Produkte“ laufe noch als Beta, führe aber bereits mehrere tausend Artikel von Elektronik über Mode bis Gartenbedarf. Er solle den bestehenden E-Commerce-Marktplatz mit mehr als 700 Partnern ergänzen und die App als Einkaufskanal stärken. Den Partnern eröffne er einen zusätzlichen Verkaufskanal zu einem Publikum von 35 Mio. Nutzern.

Redaktion01.10.263 Min.
Foto: Mann sitzt am Fenster, tippt auf einen E-Reader, daneben liegen Bücher und eine Brille.
© Black Forest Labs / Flux

Kaufen statt leihen: E-Book-Leser zahlen mehr

Immer mehr E-Book-Leser kaufen ihre digitalen Bücher, statt sie nur zu leihen, zeigt eine repräsentative Umfrage von Bitkom.org. Der Käuferanteil sei binnen eines Jahres von 81 auf 89 Prozent gestiegen, die monatli chen Ausgaben von 11,10 auf 12,40 Euro. Der Leihanteil sei dagegen von 54 auf 46 Prozent geschrumpft. Insgesamt greife inzwischen mehr als jeder Zweite zumindest gelegentlich zum E-Book. Ausschließlich digitat würden aber nur vier Prozent lesen.

Redaktion30.09.263 Min.
Foto: Person arrangiert Keramikvasen und gefaltete Stoffe neben einem offenen Umzugskarton.
© Black Forest Labs / Flux

Westwing richtet sich in Irland und Bulgarien ein

Westwing expandiert nach Irland und Bulgarien, berichtet Moebelkultur.de. Irland verbinde eine „digital geprägte Konsumkultur“ mit steigender Nachfrage nach hochwertiger Einrichtung, Bulgarien entwickle sich mit junger, urbaner Kundschaft zu einem der dynamischsten E-Commerce-Märkte Europas. Mit im Umzugskarton: Die in München entwickelte Eigenmarke mit zehnjähriger Qualitätsgarantie, Partnermarken, Einrichtungsberatung durch hauseigene Designer samt 3D-Visualisierungen sowie das B2B-Angebot für Gewerbekunden.

Redaktion30.09.262 Min.
KI-generiertes Symbolbild: KI bevorzugt Amazon
© OpenAI

KI bevorzugt Amazon

Amazon taucht in Antworten von ChatGPT und Perplexity häufiger auf als jeder andere große Marktplatz, zitiert Channelx.world eine Analyse von Onclusive. Der Konzern vereine 19,3 Prozent der Nennungen auf sich, Walmart folge mit 14 Prozent auf dem zweiten Platz. Temu liege mit 9,7 Prozent knapp hinter Ebay, Zalando komme als bester Europäer auf magere 3,9 Prozent. Das Ranking folge weitgehend der klassischen Medienpräsenz: Amazon komme auf 16,4 Mio. klassische Presseerwähnungen, Walmart auf 5,6 Mio.

Redaktion29.09.262 Min.
Foto: Frau markiert an einem hellen Schreibtisch ein Planungsblatt neben einem geöffneten Laptop.
© Black Forest Labs / Flux

Agenturen glauben an Retail Media, aber nicht an den Preis

Mediaagenturen erwarten für Retail Media 2026 ein Wachstum von 12 Prozent, für 2027 bereits 15 Prozent, meldet Bvdw.org. Das größte Plus entfalle auf Instore- und Offsite-Formate, angetrieben von Videowerbung. Mehr als jede dritte befragte Agentur verorte den Kanal inzwischen auf dem „Pfad der Erleuchtung“ im Gartner-Hype-Cycle. Die Erleuchtung habe allerdings ihren Preis, und der sei für 77 Prozent der Agenturen zu hoch.

Redaktion25.09.262 Min.
Foto: Menschenlose Einkaufsstraße mit Schaufenster, Einkaufstüten, Fahrrädern und Cafébereich.
© Black Forest Labs / Flux

Der Einkauf lockt in die Innenstadt

83,3 Prozent der Befragten wollen ihre Innenstadt künftig mindestens so oft besuchen wie heute, der beste Wert seit sechs Jahren, meldet der Handelsverband. Für die „Deutschlandstudie Innenstadt 2026/27“ habe die Beratung CIMA im Mai und Juni mehr als 5000 Bundesbürger befragt. Der Handel bleibe Magnet Nummer eins: Das Einkaufen locke knapp zwei Drittel in die City, das Bummeln 46 Prozent, die Gastronomie 45 Prozent.

Redaktion24.09.262 Min.

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