Marketing

Foto: Frau öffnet in heller Küche ein kleines Paket neben Schwamm, Tuch und Reinigungsmitteln.
© Black Forest Labs / Flux

Temu ist Nummer eins in vier EU-Ländern

Drei Jahre nach dem Markteintritt führt Temu den Online-Handel in Finnland, Kroatien, Ungarn und Slowenien an, berichtet Retail-News.de unter Berufung auf ECDB-Daten für 2025. In acht weiteren Ländern, darunter Frankreich und Österreich, lande die Plattform auf Platz zwei. Temu profitiere dort vom Fehlen eines großen heimischen Marktplatzes und von Kunden, die ohnehin gern grenzüberschreitend bestellen. In Deutschland, der Schweiz oder Großbritannien reiche es bislang nicht für die ersten zwei Plätze, wohl aber für die Top Ten. Die verschärften Zölle seien in den Zahlen allerdings noch kaum sichtbar.

Redaktion22.09.263 Min.
Foto: Beauty- und Wellnessprodukte mit gerolltem Handtuch auf hellem Ladenregal
© Black Forest Labs / Flux

Schönheit und Gesundheit teilen sich jetzt ein Portemonnaie

Beauty, Gesundheit und Wellness verschmelzen für US-Verbraucher zu einem einzigen Budgetposten, berichtet Cnbc.com. Wer eine Nachtcreme suche, wäge sie ebenso gegen einen Personal Trainer ab wie gegen die nächste Creme. Vier von zehn Befragten wünschen sich demnach breitere Sortimente klassischer Beautymarken, 42 Prozent der Manager wollen dagegen beim Kerngeschäft bleiben. Andere rücken die Regale bereits zusammen: Ulta eröffnet Wellness-Boutiquen, Procter & Gamble kauft den Supplement-Hersteller Thorne für 3,8 Mrd. Dollar.

Redaktion22.09.263 Min.
Foto: Mann am Schreibtisch arbeitet an Laptop mit unscharfer Videokachel-Ansicht und Notizzettel daneben
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Warum Mediabudgets Richtung Youtube wandern

Große Marken verschieben Mediabudget vom Fernsehen zu Youtube, berichtet Textilwirtschaft.de. Bayer habe TV und Youtube für Iberogast nicht mehr getrennt geplant, sondern die Reichweite gemeinsam berechnet, und sei in der Zielgruppe von 45 auf 67 Prozent Netto-Reichweite gekommen. Nestlé habe einem Creator beim Launch eines Kaffeekonzentrats die kreative Führung überlassen: 75 Prozent höhere Klickrate, 30 Prozent niedrigere Akquisekosten. E.ONs Reality-Serie zur Energiewende habe die Markenerwägung bei Hausbesitzern um zwei Prozentpunkte gehoben.

Redaktion21.09.263 Min.
KI-generiertes Symbolbild: Zehn Jahre Tiktok: Vom Playback-Portal zur Kaufmaschine
© OpenAI

Zehn Jahre Tiktok: Vom Playback-Portal zur Kaufmaschine

Vor zehn Jahren ging in Peking die App „A.me“ an den Start, aus der erst Douyin und dann Tiktok wurde, berichtet Heise.de. Der Feed sei aber nie dem Freundesnetz gefolgt, sondern dem Interesse: Die „For You“-Seite messe Verweildauer millisekundengenau und hebe auch Accounts ohne Follower vor Millionenpublikum. Meta, Google und Snapchat zogen nach. Mit eigenem Shop, Live-Verkauf und Kauf per Fingertipp pflügt Bytedance inzwischen ein Revier um, das lange Amazon und dem Einzelhandel gehörte.

Redaktion21.09.263 Min.
Foto: Frau arrangiert Dekoartikel neben einem Smartphone mit unscharfer Shopping-Ansicht auf dem Tisch
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Pinterest macht Suchbilder zu Verkaufsflächen

Pinterest schiebt Anzeigen künftig direkt in die Bildersuche, meldet Retail-News.de. Die „Visual Search Ads“ sollen in Suchergebnissen und in vergrößerten Pins erscheinen und Keyword-Signale mit der Produkterkennung der Plattform verknüpfen. Die Beta läuft in den kommenden Wochen in allen Werbemärkten an. Parallel bekommt die Automatisierungsplattform Performance+ eigene A/B-Tests und „Priority Products“ für einzelne Artikel.

Redaktion21.09.263 Min.
Foto: Orange Baumarktregale mit Sortierkästen, Werkzeugen und Farbrollen in einem menschenleeren Gang
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Obi scheitert am BGH: Orange gehört allen Baumärkten

Obi darf sein Orange nicht länger als Marke schützen, berichtet Businessinsider.de. Der Bundesgerichtshof wies die Revision zurück und beendete den Streit mit Hornbach und Globus, die die Löschung der 2010 eingetragenen Farbmarke beantragt hatten. Der Farbton diene höchstens als Erkennungszeichen für Baumärkte insgesamt, nicht für einen einzelnen Anbieter.

Redaktion21.09.262 Min.
Foto: Mann klebt ein neutrales Etikett auf einen Karton neben diskreten Wellnessprodukten im Lager.
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Google schreibt Händlern ein Etikett für Erotikware vor

Google verlangt von Online-Händlern ein Etikett für Erwachsenenprodukte, berichtet Seroundtable.com. Der Konzern ergänzte seine Richtlinie für Seiten mit explizitem Inhalt um eine Zeile für E-Commerce-Seiten und um einen eigenen Abschnitt zu Shopping-Funktionen. Wer Artikel dort platziere, solle sie im Merchant Center mit dem Attribut „adult“ oder dem Markup „hasAdultConsideration“ auszeichnen. Auf die Sichtbarkeit in der organischen Suche wirke sich das Etikett nicht aus.

Redaktion21.09.262 Min.
Foto: Frau prüft verpackte Produkte in einem kleinen Lager, daneben ein aufgeklappter Laptop.
© Black Forest Labs / Flux

Google entfernt Produktkarussells aus EU-Suchergebnissen

Google hat im Europäischen Wirtschaftsraum Produktkarussells aus seinen Shopping-Suchergebnissen fast vollständig entfernt, berichtet Ecommercenews.eu. Der Konzern berufe sich auf den Digital Markets Act. Die niederländische Analyseplattform Productrise habe binnen weniger Tage Einbrüche von 90 bis 100 Prozent gemessen, in Großbritannien und den USA hingegen blieben die Ergebnisse unverändert. Statt Produktkacheln liste Google nun Shops und Preisvergleicher, der Shopping-Tab sei komplett verschwunden. Dies werde kleinere Online-Händler härter treffen als große.

Redaktion18.09.262 Min.
Foto: Frau prüft ein beigefarbenes Kleidungsstück an einer Kleiderstange in einem hellen Lagerraum
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Debenhams: plus Ergebnis, minus Lager und Schulden

Die Debenhams Group hat ihr bereinigtes Ebitda im Halbjahr bis Ende August um 13,9 Prozent auf 24 Mio. Pfund gesteigert und die Jahresprognose bestätigt, berichtet Drapersonline.com. Zugpferd sei Debenhams mit 14,1 Prozent mehr Handelsvolumen. Aber auch Boohoo, PrettyLittleThing und Karen Millen seien wieder im Plus. Der Marktplatz solle künftig mehr als die Hälfte des Volumens liefern, bislang seien es 38,9 Prozent. Außerdem habe der Verkauf des Lagers in Sheffield an Primark und der der Marke Nasty Gal die Schulden gedrückt.

Redaktion18.09.262 Min.

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