Marketing

Foto: Frau prüft ein beigefarbenes Kleidungsstück an einer Kleiderstange in einem hellen Lagerraum
© Black Forest Labs / Flux

Debenhams: plus Ergebnis, minus Lager und Schulden

Die Debenhams Group hat ihr bereinigtes Ebitda im Halbjahr bis Ende August um 13,9 Prozent auf 24 Mio. Pfund gesteigert und die Jahresprognose bestätigt, berichtet Drapersonline.com. Zugpferd sei Debenhams mit 14,1 Prozent mehr Handelsvolumen. Aber auch Boohoo, PrettyLittleThing und Karen Millen seien wieder im Plus. Der Marktplatz solle künftig mehr als die Hälfte des Volumens liefern, bislang seien es 38,9 Prozent. Außerdem habe der Verkauf des Lagers in Sheffield an Primark und der der Marke Nasty Gal die Schulden gedrückt.

Redaktion18.09.262 Min.
Foto: Mann prüft am Küchentisch ein Smartphone, neben gefaltetem Hemd und Paket.
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Brasilien: 20 Millionen neue Online-Käufer

In Brasilien kaufen immer mehr Verbraucher im Netz ein, berichtet Latina-Press.com. 85 Prozent der Konsumenten in den Hauptstädten des Landes hätten binnen zwölf Monaten online bestellt. Das entspreche rund 20 Mio. neuen Online-Käufern. Die Frequenz steige ebenfalls: 66 Prozent hätten im Vormonat online gekauft, zuvor seien es 44 Prozent gewesen. Kleidung führe die Einkaufsliste an, vor Lebensmittellieferungen und Medikamenten. Für stationäre Händler sei eine digitale Präsenz mittlerweile unerlässlich, weil die Kundschaft Preise und Bewertungen vorab online prüfe.

Redaktion18.09.263 Min.
Foto: Frau tippt am Laptop zwischen Kosmetikdosen und Versandkartons in hellem Büro.
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Shopify-Händler buchen ChatGPT-Werbung aus dem Backend

Shopify-Händler können ab 23. September auch in Deutschland Werbung auf ChatGPT über eine eigene App im Shopify-Backend buchen, berichtet Onlinemarketing.de. Die App binde den Produktkatalog automatisch an, Budgetvorgabe und Erfolgsmessung erledige der Händler ebenfalls dort. Wer HubSpot nutze, könne sein Anzeigenkonto schon jetzt mit dem CRM verknüpfen. In den USA teste OpenAI zudem „Sponsored Agents“: Wer eine Anzeige gesehen habe, könne den Chatbot der Marke mit Folgefragen löchern, Budget und Bedenken nennen und im besten Fall auch einkaufen.

Redaktion18.09.263 Min.
Foto: Frau am Küchentisch betrachtet ein Smartphone, daneben liegen Notizbuch, Stift und Tasse.
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Meta haftet für Fakeanzeigen

Meta muss gefälschte Anzeigen und Profile auf Facebook und Instagram vorab herausfiltern, statt sie erst nach Meldung zu löschen, berichtet Spiegel.de. Das Landgericht Frankfurt gab damit der Plattform „Finanzfluss“ und derem Gründer Thomas Kehl recht, mit deren Gesicht und Namen Betrüger Anleger in Whatsapp-Gruppen angelockt hätten. Wer per Algorithmus über die Ausspielung entscheide und daran verdiene, sei kein neutraler Speicherplatz, befanden die Richter. Bei Verstößen drohten bis zu 250.000 Euro Ordnungsgeld, zudem müsse Meta die Einnahmen aus den Fakeanzeigen offenlegen.

Redaktion18.09.262 Min.
Foto: Geöffneter Versandkarton mit Haushaltswaren auf heller Holzbank, daneben ein unscharfes Smartphone
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Amazon holt in Dänemark auch ohne Marktplatz auf

Amazon hat in Dänemark zum nordischen Online-Händler Boozt aufgeschlossen, ohne einen eigenen Marktplatz im Land zu betreiben, berichtet Ecommercenews.eu. 15 Prozent aller aktiven Online-Käufe laufe über die Marktplätze der Nachbarländer. 2023 seien es noch zehn Prozent gewesen. Wer bei Amazon kaufe, suche gezielt: Einkaufszettel statt Schaufensterbummel. Für 34 Prozent sei der Preis das Hauptmotiv, für 30 Prozent das fehlende Angebot anderswo. Spontan kaufe nur knapp jeder Fünfte, im gesamten dänischen Online-Handel dagegen mehr als jeder Dritte.

Redaktion17.09.263 Min.
Foto: Smartphone neben Kassenbons und farbigen Kundenkarten auf hellem Schreibtisch
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KI und Cashback-Apps schnappen sich das Werbegeld

Marketing-Entscheider im E-Commerce wollen 63 Prozent ihrer zusätzlichen Budgets in KI-Shoppingtools sowie in Cashback- und Spar-Apps stecken statt in klassische Digitalwerbung, zeigt eine Studie der Northwestern University und Minty. Der Hintergrund: Kunden ließen zunehmend KI nach Rabatten, Cashback und günstigeren Alternativen fahnden. Für zwei Drittel der 150 befragten Entscheider sei KI im kommenden Jahr deshalb das wichtigste Tor zum Kunden, mehr als die Hälfte davon verknüpfe sie mit Spar-Apps. Deren Anteil am Budget solle von 18 auf 30 Prozent steigen.

Redaktion17.09.262 Min.
Foto: Lautsprecher, Smartphone und Kopfhörer liegen auf einem hellen Sideboard im Wohnzimmer
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53 Millionen Deutsche hören online

Drei Viertel der Deutschen ab 14 Jahren hören zumindest gelegentlich Online-Audio, berichtet Bvdw.org. Nach Jahren des Wachstums pendle sich die Nutzung bei rund 53 Mio. Menschen ein, der Anteil täglicher Hörer liege bei 44 Prozent. Musikstreaming führe mit 66 Prozent vor Webradio und Podcasts. Im Auto hingegen bleibe das Radio vorn: Über UKW und DAB+ erreiche es dort 74 Prozent der Online-Audio-Hörer.

Redaktion17.09.263 Min.
Foto: Unbeschriftete Kosmetikprodukte und Farbmuster auf hellem Schreibtisch vor unscharfem Laptop
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Make-up für den Chatbot: Estée Lauder setzt auf GEO

Estée Lauder lässt die KI-Marketingplattform Profound weltweit prüfen, wann, in welchem Kontext und wie genau Chatbots die Marken des Konzerns empfehlen, berichtet Retail-News.de. Aus den Befunden wolle der Beauty-Konzern Produktseiten, Blogs und Youtube-Kanäle so überarbeiten, dass Sprachmodelle Inhaltsstoffe und Produktversprechen korrekter erfassen. Die Generative Engine Optimization solle als eigene Marketingstrategie neben der klassischen Suchmaschinenoptimierung verankert werden, und zwar für das gesamte Markenportfolio.

Redaktion17.09.263 Min.
Foto: Kosmetikprodukte, Smartphone auf Stativ und Versandtaschen auf hellem Tisch vor unscharfen Regalen
© Black Forest Labs / Flux

Sephora USA: Erst Tiktok, dann die Filiale

Ab 19. September verkauft der Beautyhändler Sephora in den USA Neuheiten zuerst in einem Tiktok-Pilotshop, berichtet Retail-News.de. Einmal im Monat bringe dann der „Sephora Drop Shop“ Produkte ausgewählter Partnermarken, angeschoben von Teasern und Creator-Clips; ein Livestream mit Markengründern verkaufe sie schließlich direkt. Erst danach lande eine Auswahl auf Sephora.com und in den Filialen. Wie lange das dauern werde, lasse der Händler offen.

Redaktion17.09.263 Min.
Foto: Mann plant am Küchentisch mit Smartphone und frischem Gemüse einen Einkauf.
© Black Forest Labs / Flux

Kroger: Retail Media legt 24 Prozent zu

Kroger verdient mit Werbung so gut wie seit 2021 nicht mehr, berichtet Digiday.com. Der Gewinn der Retail-Media-Sparte „Kroger Precision Marketing“ sei im zweiten Quartal um 24 Prozent gewachsen; der E-Commerce-Umsatz, im zweiten profitablen Quartal in Folge, um 20 Prozent. Kroger führe das Wachstum auf Werbeplätze im eigenen KI-Einkaufsassistenten und die Werbepartnerschaften mit Google und Tiktok zurück.

Redaktion16.09.263 Min.

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