Paket & Versand

Paketdienste, Versandlogistik, Zustellung und die Herausforderungen der letzten Meile. DHL, Hermes, DPD und weitere Dienstleister.

1.428 Beiträge

Foto: Frau lädt Karton und Papierrollen in den offenen Kofferraum vor einem großen Geschäft.
© Black Forest Labs / Flux

USA: Costco liefert landesweit mit Uber Eats

Costco liefert sein volles Sortiment in allen 47 Bundesstaaten, in denen es vertreten ist, auch über Uber Eats aus, berichtet Digitalcommerce360.com. Bislang beschränkte sich die Kooperation auf 17 Staaten, nun seien knapp 600 Märkte angeschlossen. Kunden bestellten per Mitgliedsnummer und erhielten Rabatt über das Abo-Programm „Uber One“. Instacart und DoorDash blieben aber weiter an Bord. Laut Costco dauere die Zustellung im Schnitt 45 Minuten. Der Lieferdienst wachse schneller als das Digitalgeschäft mit seinem Plus von 22,6 Prozent.

Redaktion18.09.263 Min.
Foto: Pakete, Scanner und Zolldokument auf einem Tisch in einem hellen Logistiklager
© Black Forest Labs / Flux

Wer in die EU verkauft, deklariert auch

Die EU macht Plattformen aus Drittstaaten zu zollrechtlichen Importeuren, meldet Handelsverband.at. Das EU-Parlament habe die Reform des Zollrechts final beschlossen. Die Plattformen hafteten damit selbst für Angaben, Formalitäten und Abgaben. Bei wiederholten Verstößen drohten Strafen von bis zu sechs Prozent des Importwerts der vergangenen zwölf Monate. Hinzu komme eine Gebühr pro bestelltem Artikel, deren Höhe die EU-Kommission noch festlege.

Redaktion17.09.263 Min.
Frau in blauem Polohemd übergibt Mann ein Paket in einem Lager mit Regalen
© Black Forest Labs / Flux

drop2shop deckt jetzt ganz Irland ab

drop2shop betreibt inzwischen mehr als 1.000 Paketshops in Irland und deckt damit jede Grafschaft der Republik ab, berichtet Channelx.world. Zuletzt kamen Galway und Limerick dazu, bis Monatsende peilt der Dienstleister 1.200 Standorte an. Entscheidend sei ein neues Logistikzentrum am Dubliner Airport Business Park: 15 Mio. Euro Investition, rund 9.300 Quadratmeter, 30 Ladetore. Dort wolle das Unternehmen 150 Stellen schaffen.

Redaktion11.09.262 Min.
myflexbox-Paketstation mit Solarpaneelen vor einem Wohnhaus in Rostock, mit Logos von GLS, FedEx, DPD und Amazon
© Die myflexbox-Station am Seelotsenring in Rostock – die 1.000. Kommune im myflexbox-Netzwerk

Myflexbox erreicht 1.000 Kommunen

Myflexbox betreibt nach der Eröffnung einer Station in Rostock Paketautomaten in mehr als 1.000 Kommunen in Deutschland und Österreich, berichtet Retail-News.de. Auf Deutschland entfallen über 800, auf Österreich rund 270. Anders als die geschlossenen Netze einzelner Zusteller steht das Salzburger Netz mehreren Diensten offen – neben DPD, GLS, UPS und FedEx seit Juli auch Amazon.

Redaktion08.09.262 Min.
Zusteller scannt QR-Code vom Smartphone und druckt Retourenquittung an der Haustür
© Black Forest Labs / Flux

Hermes bietet Retouren per QR-Code

Hermes-Zusteller nehmen Retouren an der Haustür jetzt auch ohne ausgedrucktes Label mit, berichtet Mobiflip.de. Seit Frühjahr würden sie mobile Drucker bei sich tragen, um den QR-Code vom Smartphone des Kunden zu scannen und eine Quittung auszudrucken. Eine eigene Zustellung brauche es dafür nicht, es genüge beispielsweise, den Boten beim Nachbarn abzupassen. Grenzen bei Anzahl und Gewicht nennt Hermes nicht, nötig seien nur ein verpacktes Paket und Platz im Fahrzeug.

etailment07.09.263 Min.
Zusteller lädt Pakete in unbeschriftete Lieferwagen-Flotte im Depot bei Sonnenaufgang
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USA: Amazon will neun von zehn Paketen selbst zustellen

Amazon will bis 2029 fast neun von zehn US-Paketen selbst zustellen, berichtet Businessinsider.com unter Berufung auf ein internes Planungsdokument. Der Anteil des eigenen Netzes klettere von 86,3 Prozent in diesem Jahr auf 88,7 Prozent – schneller als in früheren Planungen. Das Eigenvolumen wachse auf 15,8 Mrd. Pakete. Fremde Zusteller verharrten bei rund zwei Mrd.: Der Anteil der Post USPS falle auf acht Prozent, der von UPS auf 1,4 Prozent.

etailment04.09.263 Min.
Mitarbeiterin scannt Kleinsendungen, im Hintergrund gestapelte Frachtcontainer im Lager
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Neue Zölle wirken an der Grenze, aber nicht im Handel

Der französische Zoll meldet 30 bis 40 Prozent weniger Billigpakete seit der Einführung des EU-Pauschalzolls auf Kleinsendungen, berichtet Händlerbund.de. Deutsche Online-Händler würden davon allerdings bislang wenig bemerken. Im Sellerforum vermuten mehrere, Temu, Shein und Co. bündelten ihre Ware inzwischen schlicht in Sammelcontainern und schickten sie per Bahn oder Schiff in EU-Lager. Andere fürchten, die neue Gebühr, die pro Warengruppe greift, treffe vor allem kleine heimische Importeure.

etailment02.09.263 Min.
Logistikmitarbeiter sortiert internationale Kleinsendungen am Förderband im Verteilzentrum
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Österreichs Paketsteuer: 7,40 Euro Aufschlag

Österreich erhebt ab 1. Oktober eine Paketsteuer von bis zu 2,40 Euro je Sendung, berichtet Ad-Hoc-News.de. Dazu kommen die EU-Einfuhrgebühr von drei Euro, seit 1. Juli fällig für Kleinsendungen bis 150 Euro Warenwert, und ab 1. November eine Bearbeitungsgebühr von zwei Euro, was in der Summe 7,40 Euro ausmache. Seit der Einführung der EU-Gebühr habe der französische Zoll 30 bis 40 Prozent weniger Kleinsendungen gezählt, bei Temu und Aliexpress habe sich das Volumen sogar halbiert.

etailment01.09.262 Min.
Fast leerer Frachtraum eines Flugzeugs symbolisiert den Einbruch der China-Fracht nach Europa
© Black Forest Labs / Flux

China-Fracht um 28 Prozent eingebrochen

Die Frachtkapazität von China nach Europa liegt konstant 28 Prozent unter dem Niveau vom Juni, dem letzten Monat vor der EU-Abgabe auf Kleinsendungen aus Drittstaaten, berichtet Aircargonews.com. Die E-Commerce-Importe nach Europa sackten im Juli um 24 Prozent ab. Am härtesten treffe es die großen Drehkreuze für Pakete: Madrid minus 78 Prozent, Budapest minus 58, Lüttich minus 35. Auf chinesischer Seite breche Ürümqi um 72 Prozent ein, Hongkong um 28.

etailment27.08.263 Min.
Mitarbeiterin scannt Paket im Fulfillment-Center, Symbolbild für verschärfte Amazon-Prime-Lieferregeln
© Black Forest Labs / Flux

Amazon verschärft Prime-Versandregeln

Amazon verschärft ab dem 7. September die Lieferregeln für Prime-Produkte in Deutschland, meldet Haendlerbund.de. Eine Übergangsfrist gebe es nicht; betroffen seien Amazon Retail, FBA-Nutzer und Selbstversender. Künftig müssten 15 statt 10 Prozent der Bestellungen binnen eines Tages ankommen, 50 statt 45 Prozent binnen zwei Tagen; die 80-Prozent-Marke bei vier Tagen bleibe bestehen. Amazon rät Händlern, ihre Lieferperformance zu prüfen und anzupassen.

Björn Böer25.08.262 Min.
Lieferdrohne setzt Paket im Garten eines US-Vorstadthauses ab
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Amazon fliegt bald in 500 US-Städten

Amazon weitet den Drohnenlieferdienst Prime Air bis Jahresende auf knapp 500 US-Städte aus, was laut Pressemitteilung eine Versechsfachung des aktuellen Gebiets bedeutet. Momentan sei Prime Air in sieben Bundesstaaten unterwegs; in Kürze würden Georgia, Ohio, Illinois, Idaho und New York folgen. Die Drohnen erreichten Kunden innerhalb von 30 Minuten und transportierten Waren bis 2,3 Kilogramm, das Volumen entspreche ungefähr einem großen Schuhkarton. Prime-Abonnenten zahlten ab 50 Dollar Bestellwert gar nichts, darunter 2,99 Dollar; Nicht-Mitglieder 4,99 Dollar.

etailment20.08.262 Min.

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