Studien & Marktforschung

Aktuelle Studien, Umfragen und Marktanalysen aus dem Handel. Konsumentenverhalten, Marktprognosen und Branchenreports.

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Karotten, Lauch und Tomaten auf Stoffbeutel, daneben Portemonnaie und blaue Karte auf Tisch
© Black Forest Labs / Flux

Neun von zehn Briten sammeln Punkte

Neun von zehn Briten gehören mindestens einem Treueprogramm an, berichtet Channelx.world. Im vergangenen Jahr hätten sie Prämien im geschätzten Wert von 4,43 Mrd. Pfund eingelöst. Im Schnitt sammle jeder in zwölf Programmen, meist bei Supermärkten (87 Prozent) und Filialisten (66 Prozent). 40 Prozent wollten so die Alltagskosten senken, 21 Prozent behandelten ihre Punkte als Rücklage. Wer seine Treue einlöse, spare dadurch durchschnittlich 132,30 Pfund im Jahr.

Redaktion11.09.263 Min.
3D-Illustration: Geschenkbox mit Sprechblase, Laden- und Einkaufswagen-Symbolen auf gebogenen Formen
© Black Forest Labs / Flux

Weihnachten in den USA: Eine Bio. Dollar Umsatz

Dieses Jahr überschreitet der amerikanische Handel im November und Dezember, Holiday Season, wohl die Marke von einer Bio. Dollar, zitiert Retaildive.com eine Umfrage von Bain & Company. Das erwartete Plus dürfte somit bei 4,5 Prozent liegen, auch wenn es zur Hälfte der Inflation geschuldet sei. Der stationäre Handel könne 2,5 Prozent zulegen, der Online-Handel hingegen neun Prozent. Diesen Winter hätte sich jeder vierte Befragte vorgenommen, seine Geschenksuche auf KI-Plattformen zu starten.

Redaktion10.09.262 Min.
Kartonpaket auf digitaler Waage neben Klebebandabroller auf Tisch
© Black Forest Labs / Flux

Schweizer E-Commerce liefert kaum mehr gratis

Nur noch gut jeder achte große Schweizer Online-Shop liefert unabhängig vom Bestellwert kostenlos, berichtet ITMagazine.ch. Bei sechs von 49 untersuchten Anbietern entfalle die Gebühr komplett, bei 32 erst ab einem Schwellenwert, elf verlangten sie immer. Der Versandkosten lägen stabil bei durchschnittlich 6,45 Franken. Statt Gratisversand wolle man mit Tempo locken: 24 Shops würden am nächsten Tag liefern, 2023 waren es nur elf.

Redaktion10.09.262 Min.
3D-Illustration: gestapelte durchscheinende Pakete unterschiedlicher Höhe mit Pfeil und Lichtstrahl
© Black Forest Labs / Flux

Bol erhöht den Vorsprung auf Amazon

Bol hat seinen Vorsprung auf Amazon.nl im vergangenen Jahr ausgebaut, berichtet Ecommercenews.eu unter Berufung auf ein ECDB-Ranking. Der niederländische Marktführer sei um 12,0 Prozent auf 5,81 Mrd. Euro Bruttowarenwert gewachsen, Amazon.nl hingegen nur um 2,7 Prozent auf 3,31 Mrd. Euro. Der Abstand weite sich damit von knapp 61 auf über 75 Prozent aus. Aliexpress erreiche mit 1,81 Mrd. Euro erstmals Rang drei und gewinne weiter Anteile, mit Coolblue.nl und AH.nl folgten in den Top 5 noch zwei niederländische Anbieter.

Redaktion10.09.263 Min.
Ein Stapel Bücher mit einer durchsichtigen Tafel, die einen fallenden roten Diagramm-Pfeil zeigt.
© Black Forest Labs / Flux

PISA-Werte sinken weiter

Die PISA-Leistungen sind auf einen historischen Tiefstand gesunken, meldet das Ifo-Institut. Wer heute schlechter lese und rechne, verdiene im Erwerbsleben drei bis vier Prozent weniger als der Jahrgang von 2022; gegenüber 2018 sogar neun bis zehn Prozent. Gesamtwirtschaftlich summiere sich das auf Beträge in Billionenhöhe. Schwächere Basiskompetenzen senkten die Produktivität, führten in Berufe mit geringer Wertschöpfung und bremsten die Innovationskraft.

Redaktion09.09.262 Min.
3D-Illustration: Smartphone mit Chat, verbunden durch Bänder zu Schloss und Ladengebäude mit Schutzschild
© Black Forest Labs / Flux

Im Online-Modehandel entscheidet Vertrauen

Im Online-Modehandel driften Entdeckung und Kauf weiter auseinander, zitiert Businessoffashion.com einen Bericht von ESW. Bekleidung bleibe die wichtigste Kategorie im Online-Handel: 69 Prozent shoppen sie im Netz. Influencer würden Entscheidungen bei 62 Prozent prägen, aber nur sechs Prozent vertrauten sozialen Netzwerk am Ende auch ihr Geld an. 31 Prozent kauften lieber in Shops der Marken und Händler. Auch der KI würden mehr als die Hälfte beim Preisvergleich vertrauen, aber nur ein Drittel würde sie zum Bezahlen schicken wollen.

Redaktion09.09.263 Min.
Mann in Arbeitskleidung nutzt Scanner-Gerät zwischen Regalen mit Kartons im Lager
© Black Forest Labs / Flux

USA: E-Commerce wird immer saisonaler

Im amerikanischen Online-Handel klaffte 2025 zwischen dem umsatzschwächsten Monat, Februar mit 77,1 Mrd. Dollar, und dem stärksten Monat, Dezember mit 113,9 Mrd., ein Differenz von rund 48 Prozent, berichtet Retail-News.de. Wegen der steigenden Saisonalität sei es ratsam, Werbebudgets schon vor dem Nachfragegipfel hochzufahren; im Spitzenmonat werde Reichweite teuer. Dafür könne man die umsatzschwachen Monate für Bestandsbereinigung, Sortimentsplanung und den Vorlauf zur nächsten Hochsaison nutzen.

Redaktion09.09.263 Min.
Illustration eines Robotergesichts, das über eine Glastrennwand mit einem Avatarbild einer Person verbunden ist.
© Black Forest Labs / Flux

49 Prozent wollen Chatbots, sieben Prozent nutzen sie

Ein misslungener Chat genügt: Nur 27 Prozent der Kunden versuchen es danach noch einmal mit einem Kundendienst-Chatbot, zitiert Retail-News.de eine Gartner-Befragung. Zwar wären 49 Prozent bereit, einen Chatbot zu nutzen, wenn dies angeboten werde, tatsächlich griffen aber nur sieben Prozent tatsächlich darauf zurück. Frei verfügbare Modelle wie ChatGPT oder Claude nutzten Kunden rund dreimal so häufig wie die internen Bots von Anbietern. Außerdem hielten 87 Prozent den einfachen Zugang zu einem menschlichen Berater auch im Chat für wesentlich.

Redaktion08.09.262 Min.
Mann sitzt am Holztisch und tippt auf einem Laptop; daneben Notizbuch, Tasse und Zimmerpflanze am Fenster.
© Black Forest Labs / Flux

Homeoffice-Quote seit Jahren unverändert

Jeder dritte Beschäftigte im Dienstleistungssektor arbeitete im August zumindest zeitweise zu Hause, so eine Konjunkturumfrage des Ifo-Instituts. Gesamtwirtschaftlich habe der Anteil bei 24,9 Prozent gelegen, im Großhandel bei 17,7, in der Industrie bei 16,4 Prozent. Der Einzelhandel komme auf 6,2 Prozent, nur das Baugewerbe liege mit 5,1 Prozent darunter. Seit Jahren bewege sich die Quote kaum, weder insgesamt noch nach Branchen.

Redaktion08.09.262 Min.
Verteilzentrum mit dichtem Paketstrom symbolisiert hohe Bestellfrequenz durch schnelle Lieferung
© Black Forest Labs / Flux

Deutsche bestellen halb so oft wie Amerikaner

US-Verbraucher bestellen fast 28 mal jährlich im Internet, Deutsche nur 12,4 mal, meldet Retail-News.de. Den höchsten Online-Anteil am Einzelhandel erreiche Großbritannien mit 23,4 Prozent, Deutschland komme auf 18,7 Prozent. Die hohe US-Frequenz führe der Datendienst ECDB auf kurze Lieferzeiten und automatisierte Nachbestellungen zurück. Wo die Zustellung länger dauere, wie in Schweden, wachse der Warenkorb, dafür sinke die Bestellfrequenz.

etailment07.09.262 Min.

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