
Stationärer Handel profitiert von Mobile-Trend
Das Smartphone ist für die Kunden zum Lebensbegleiter geworden. Von den "mobilen Kunden" können auch Ladenbesitzer profitieren, wenn sie es richtig anstellen.
Redakteurin
Sybille Roemer kennt als Redakteurin der afz – allgemeine fleischer zeitung die Herausforderungen der Digitalisierung in Metzgerei und Einzelhandel. Der Autorin der Fachbücher "Praxisführer E-Commerce" und "Erfolgsfaktor Online-Handel" und Dozentin an der Philipps-Universität Marburg ist wichtig, stets die Kundenperspektive im Blick zu haben: Digitalisierung sollte kein Selbstzweck sein, sondern Vorteile für alle Beteiligten bringen.

Das Smartphone ist für die Kunden zum Lebensbegleiter geworden. Von den "mobilen Kunden" können auch Ladenbesitzer profitieren, wenn sie es richtig anstellen.

Der Onlinehändler Amazon will die Paket-Auslieferung mit Drohnen in Großbritannien testen. Im Heimatland USA passen dem Internetgiganten die Regulierungs-Vorgaben nicht.

Online bestellen, ins Auto geliefert bekommen: DHL Paket und Smart testen in verschiedenen deutschen Städten die Kofferraumzustellung.

Online-Finanzdienstleister dürfen auch PIN und TAN abfragen. Die in den AGBs der Banken und Sparkassen festgelegten Vorgaben sind nicht rechtens, urteilt das Bundeskartellamt.

Das Internet ist für die meisten Deutschen inzwischen selbstverständlich. Mit der Vernetzung der Geräte ist es zwar noch nicht so weit her, aber die Konsumenten zeigen durchaus Interesse.

Zwar ist der Einzelhandel nicht die beliebteste Branche, um sich als Mutter kleiner Kinder selbstständig zu machen. Aber im Onlinehandel sind die "Mompreneuere" Umsatzbringer, zeigt eine Studie.

Es gibt immer wenige kleine Lebensmittelläden in Deutschland, wohingegen die Discounter immer größer werden. Im Internet ist es genau andersherum: Da schlägt die Stunde der kleinen Spezialisten.

Die Marktforscher der GfK gehen davon aus, dass der stationäre Einzelhandelsumsatz in diesem Jahr wächst. Allerdings sind die Chancen regional höchst unterschiedlich.

Die Inventurdifferenzen im Einzelhandel sind 2015 auf 4 Milliarden Euro gestiegen. Hauptursache sind weiterhin die Ladendiebstähle. Ein Problem stellen straff organisierte Diebesbanden dar.

Weil sein eBook-Reader kaputt ging, nahm ein Verbraucher ein Angebot einer "Gesamtreparatursumme" an. Der Händler reparierte das Gerät nicht, wollte aber die Gesamtreparatursumme kassieren. Das geht nicht, urteilte das Landgericht Heilbronn.

Konsumenten chatten gerne über die Website mit Unternehmen. Während des Kaufvorgangs und bei technischen Problemen können Händler die persönliche Onlinekommunikation gewinnbringend nutzen.

China und die Türkei verlieren, Marokko, Myanmar oder der Libanon gewinnen: Die Außenhandelsvereinigung des Deutschen Einzelhandels legt die aktuelle Importstatistik vor.