
Youtube erschwert die Monetarisierung
YouTube ändert ab Februar 2027 den Einstieg in Werbe- und Premium-Erlöse. Für laufende Shorts-Einnahmen gilt eine separate Schwelle. Bestehende Partner müssen neue Bedingungen prüfen.
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YouTube ändert ab Februar 2027 den Einstieg in Werbe- und Premium-Erlöse. Für laufende Shorts-Einnahmen gilt eine separate Schwelle. Bestehende Partner müssen neue Bedingungen prüfen.

Der Bauhaus-Marktplatz zählt ein Jahr nach dem Start 100 Partnerverkäufer und fast 100.000 neue Artikel, berichtet Ecommercenews.eu. Nach dem Start habe die eigentliche Arbeit erst begonnen, besonders weil die Marktplatz-Artikel trotz ihres großen Anteils am Sortiment zu wenig sichtbar gewesen seien. Mittlerweile seien der Suchalgorithmus justiert, wichtige Lücken im Sortiment geschlossen und die Zahlungsoptionen ausgebaut.

In Texten, die von Anthropics Claude verfasst werden, findet sich jetzt ein unsichtbares „Wasserzeichen“, das auch Copy-Paste und leichte Bearbeitungen überlebt, berichtet Businessinsider.de. Es erfülle außerdem die Transparenz-Verpflichtungen des EU-KI-Gesetzes. Die Neuerung gelte weltweit für alle neuen Claude-Modelle; ältere Modelle würden nachgerüstet. Außerdem seien Erkennungstools für Dritte geplant, auch wenn ein Fund die KI-Urheberschaft nicht belastbar beweise. So könne Umformulieren, Übersetzen oder das Mischen von Texten das Wasserzeichen verblassen.

Shopees Muttergesellschaft Sea Ltd. verdiente im zweiten Quartal 458,1 Mio. Dollar und damit elf Prozent mehr als im Vorjahr, meldet Marketscreener.com. Der Umsatz sei um 48 Prozent auf 7,79 Mrd. Dollar geklettert. Südostasiens größte E-Commerce-Plattform Shopee habe dazu zwei Drittel beigetragen. Ihr Bruttowarenwert und das Bestellvolumen seien jeweils um 28 Prozent gestiegen. Darum werde die Jahresprognise für das bereinigte Ebitda auf eine Mrd. Dollar erhöht.

Sheins Börsengang könnte bereits am 19. August stattfinden, berichtet Techinasia.com. Der Fast-Fashion-Händler aus Singapur peile dabei immer noch eine Bewertung zwischen 30 und 40 Mrd. Dollar an. Die schlechten Nachrichten rissen derweil nicht ab: Umsatzwachstum, Kerngewinn und Margen schwächelten, während Handelskosten, Regulierung und Wettbewerb konstant zulegten. 2022 sei Shein noch mit 98,2 Mrd. Dollar bewertet worden, im Jahr darauf nur noch mit 64 Mrd. Dollar.

Der Berliner Concept Store Voo beendet seinen regulären Online-Verkauf und konzentriert sich wieder auf den Laden in Kreuzberg, meldet Retail-News.de. Grund für die Restrukturierung: Binnen eineinhalb Jahren sei der Online-Umsatz um 30 bis 25 Prozent geschmolzen und der Gesamt-Umsatz 2025 um 15 Prozent. Die Website bestehe weiter und biete künftig redaktionelle Inhalte und gelegentliche Drops.

Der HDE klagt in einer Pressemitteilung über die weitreichenden Rechtsunsicherheiten, die mit dem heutigen Start der EU-Verpackungsverordnung einhergehen. Für viele Unternehmen blieben zentrale Fragen zu Zuständigkeiten und Pflichten weiterhin offen. Besonders bei der Klassifizierung von Verpackungsmaterialien ist Produzenten noch weitgehend unklar, wer letztlich für Lizenzierung und Konformitätserklärung hafte.

Amazon liefert im englischen Darlington erstmals außerhalb der USA per Drohne, berichtet Retail-News.de. „Prime Air“ beliefere Haushalte im Umkreis von rund zwölf Kilometern mit Artikeln unter 2,2 Kilogramm, im Regelbetrieb innerhalb von 60 Minuten. Die autonome MK30 fliege bis zu 113 km/h schnell und setze Pakete am gewählten Ablageort ab. Für Prime-Mitglieder falle keine Gebühr an.

Der Live-Shopping-Marktplatz Whatnot kommt nach einer neuen Finanzierungsrunde auf eine Bewertung von 20 Mrd. Dollar, meldet Cnbc.com. Binnen eines Jahres habe sich der Wert fast verdoppelt. Wöchentlich strömten über 650.000 neue Nutzer auf die Plattform, das Handelsvolumen übersteige acht Mrd. Dollar. Die Series-G-Runde habe 545 Mio. Dollar gebracht, die vor allem in Verkäufer-Tools und mehr KI fließen sollen. Whatnot halte in den USA einen Anteil von 60 Prozent des Live-Commerce-Markts, auf dem mittlerweile auch Ebay, Fanatics und Tiktok agierten.

Nicht Schnäppchen bei Elektronik oder Luxus, sondern der regelmäßige Wiederkauf von Alltagsprodukten treibt den Online-Handel bis 2030, meldet Retail-News.de. Laut ECDB-Prognosen dürfte die Kategorie Reinigungsutensilien, beispielsweise Wischmopps und Eimer, mit 23,8 Prozent jährlich am stärksten wachsen, gefolgt von Backwaren (20,8 Prozent), Kochboxen (19,1 Prozent) und Pflanzen (16,9 Prozent). Eine Chance für Online-Händler: Wer Abos und automatisierte Nachbestellungen ermögliche, könne Wiederkäufer enger an sich binden.

Rheinland-Pfalz und das Saarland setzen das Lkw-Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen vorübergehend aus, um die vom Rhein-Niedrigwasser gebeutelten Logistikketten zu entlasten, berichtet Haendlerbund.de. So könnten 40 Lkw rechnerisch ein Binnenschiff ersetzen. Doch der Plan drohe an der Realität zu scheitern: Fahrer müssten die Ruhezeiten dennoch einhalten und dafür an anderen Tagen pausieren. Zudem fehlten rund 100.000 Fahrer.