Mobile & Online Payment

Digitale Bezahlverfahren: Mobile Payment, Online-Zahlungsdienste, PayPal, Apple Pay, Google Pay und innovative Checkout-Lösungen.

814 Beiträge

3D-Illustration: zersprungene Bitcoin-Münze mit Prozentsymbol und Kalender
© Black Forest Labs / Flux

Kryptogewinne verlieren ihre Steuerfreiheit

Kryptogewinne verlieren ihr Steuerprivileg: Das Bundesfinanzministerium hat einen Gesetzentwurf vorbereitet, der Gewinne aus Bitcoin, Ether und anderen digitalen Assets ab 2028 mit 25 Prozent Abgeltungsteuer belegt, berichtet Golem.de. Betroffen seien alle Bestände, die Anleger nach dem 1. Januar 2027 kaufen, die Freigrenze von 1.000 Euro bleibe aber bestehen. Das Ministerium rechne mit 350 Mio. Euro Mehreinnahmen.

Redaktion10.09.262 Min.
3D-Illustration: durchsichtiges Schild mit Kreditkarte, Suchleiste und Dokumentsymbolen
© Black Forest Labs / Flux

Nur die Hälfte kennen die EUDI-Wallet

Vor dem Start im Dezember kennt erst gut die Hälfte der Verbraucher in Deutschland und Frankreich die EUDI-Wallet, zeigt eine Studie von IDnow. Dabei treffe sie auf einen Markt, in dem umständliche Identitätsprüfungen schon heute Kunden kosten würden: 48 Prozent brächen Transaktionen ab, wenn die Verifizierung zu kompliziert werde oder zu lange dauere. Den Befragten sei aber die Sicherheit der EUDI-Wallet noch wichtiger als das Tempo. Den Betrugsschutz schätzten 42 Prozent am meisten; zwei Drittel begrüßten, nur benötigte Daten angeben zu müssen und nicht immer alle.

Redaktion09.09.262 Min.
Kurier übergibt Essenslieferung an Kundin an der Haustür, Symbolbild zu Lieferando-Urteil
© Black Forest Labs / Flux

Gericht kippt Lieferandos Trinkgeld-Klausel

Wer bei Lieferando schon beim Bestellen Trinkgeld zahlt, soll es zurückbekommen, wenn das Restaurant die Bestellung storniert, berichtet Golem.de. Das Kammergericht Berlin habe nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands die entsprechende AGB-Klausel gekippt: Sie gestalte den Vertrag einseitig und setze Firmeninteressen missbräuchlich auf Kosten der Kunden durch. Lieferando habe die Klausel bereits gestrichen und erstatte bei Stornierungen seit März automatisch.

etailment07.09.262 Min.
Frau verpackt Secondhand-Kleidung neben Smartphone, Symbolbild für Vinted-Zahlungswechsel
© Black Forest Labs / Flux

VintedPay: Neue Zahlungsabwicklung bei der beliebten Second-Hand-Plattform

Vinted verlangt zum 5. Oktober die Zustimmung zu neuen AGB und wechselt im selben Zug von Mangopay auf den hauseigenen Dienst „Vinted Pay“, meldet Haendlerbund.de. Mangopay ist allerdings nicht aus der Welt: Das Unternehmen verantwortet weiterhin die technische Abwicklung im Hintergrund. Wer Vinted weiterhin nutzen möchte, muss zustimmen. Der Wechsel läuft darüber hinaus automatisch ab und ohne Nachteile für Ihre Kund:innen.

Björn Böer04.09.262 Min.
Frau zahlt gewohnheitsmäßig kontaktlos per Karte am Self-Checkout im Supermarkt
© Black Forest Labs / Flux

Europas Zahler sind Gewohnheitstiere

Zwei Drittel der europäischen Verbraucher zahlen immer auf die gleiche Weise, zeigt eine Studie von Nuvei. Unter 5.000 Befragten in Großbritannien, Deutschland, Italien, Polen und den Benelux-Staaten würden 67 Prozent stets zur selben Methode greifen, nur 27 Prozent entschieden nach Art des Einkaufs. Die Infrastruktur bewege sich aber schneller als die Gewohnheit: Digitale Wallets kämen mittlerweile auf 56 Prozent des weltweiten Online-Zahlungsvolumens, „Buy now, pay later“ auf vier Prozent, Kryptowährungen auf vernachlässigenbare 0,19 Prozent.

Björn Böer02.09.262 Min.
Weißes dreidimensionales Eurozeichen auf einem runden Sockel vor dunklem Rasterhintergrund.
© Paris Bilal / Unsplash

Teil 1: Stablecoins – wo der Markt Ende August 2026 wirklich steht

Revolut hat mit EURR seinen Euro-Stablecoin gestartet, ein Bankenkonsortium aus 37 Häusern steht in den Startlöchern, und der digitale Euro rückt näher. Gleichzeitig ist der gesamte regulierte Euro-Stablecoin-Markt kleiner als der Jahresumsatz eines mittelgroßen Onlinehändlers. Teil 1 dieser Standortbestimmung sortiert Zahlen, Anbieter und Regulierung.

David Wöllenstein29.08.266 Min.
Kundin bezahlt per Smartphone-App an europäischem Marktstand, Symbolbild für Wero und digitalen Euro
© Black Forest Labs / Flux

Digitaler Euro soll bei Wero einziehen

Die Bundesbank will den digitalen Euro als Funktion in die europäische Bezahl-App Wero einbauen, berichtet Cashys Blog. Vorstand Lutz Lienenkämper werbe dafür, parallele Insellösungen zu vermeiden und so die europäische Unabhängigkeit im Zahlungsverkehr zu stärken. Wero zähle in Deutschland, Frankreich und Belgien momentan rund 57 Mio. registrierte Nutzer; Österreich, die Niederlande und Luxemburg sollen bald folgen. Den Start des digitalen Euro peile die EZB für 2029 an.

Redaktion27.08.262 Min.
3D-Illustration: Euro-Münze verwandelt sich in digitalen Stablecoin-Token zwischen zwei Instituten
© Black Forest Labs / Flux

Revolut startet Euro-Stablecoin

Revolut legt mit EURR einen eigenen Euro-Stablecoin auf, berichtet Boersen-Zeitung.de. Als Emittent tritt die Neobank nicht auf, diese Rolle übernehme die Stripe-Tochter Bridge, die dafür Infrastruktur und Lizenzen vorhalte. Die Absicht habe Revolut Anfang August angekündigt, nun stehe das Setup. In Großbritannien sei das Unternehmen in der ersten Testrunde der FCA für einen Pfund-Stablecoin dabei.

etailment27.08.262 Min.
Zwei Freunde teilen beiläufig eine Zahlung per Smartphone-Nachricht im Café
© Black Forest Labs / Flux

Tiktok will auch Bezahldienst werden

Tiktok bastelt an einer Funktion, mit der sich Nutzer per Direktnachricht Geld schicken können, berichtet Techcrunch.com. Entsprechende Hinweise seien im Code der aktuellen amerikanischen iPhone-App entdeckt worden. Ähnlich wie bei Venmo könnten Empfänger Zahlungen per Fingertipp annehmen und Absender eine Notiz anhängen. Technisch werde sich das Angebot wohl auf Tiktok Pay stützen, das in Südostasien bereits im Einsatz sei.

etailment20.08.263 Min.
Frau öffnet DM-Onlineshop-Paket zuhause und bezahlt bequem per Smartphone mit Wero
© Black Forest Labs / Flux

DM bietet im Online-Shop auch Wero

Ab 25. August können Kunden im Online-Shop von DM auch mit Wero bezahlen, meldet Manager-Magazin.de. Bereits integriert seien Kreditkarte, Klarna, Apple Pay und Paypal. Finanzchef Martin Dallmeier schätze an Wero vor allem die einfache Bankanbindung; laufe der Start online gut, folge auch der stationäre Handel. Der DM-Online-Shop dürfte durch seine zweistelligen Zuwachsraten inzwischen die Umsatz-Milliarde überschritten haben, nach 820 Mio. Euro bis Mitte 2025.

Björn Böer20.08.263 Min.

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